KI einführen, ohne Widerstand: Ein Best-Practice aus der IT

KI einführen, ohne Widerstand: Ein Best-Practice aus der IT

vor 1 Woche
42 Minuten
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Beschreibung

vor 1 Woche

Künstliche Intelligenz ist in vielen Unternehmen angekommen –
zumindest technisch. Doch zwischen ersten Pilotprojekten und
echter Nutzung im Alltag liegt oft eine entscheidende Hürde:
Akzeptanz.


In dieser Folge sprechen wir mit Marvin Bodziuk, Head of Academy
bei der BREDEX GmbH (https://www.bredex.de/), darüber, wie KI so
eingeführt werden kann, dass sie nicht auf Widerstand trifft,
sondern echten Mehrwert entfaltet. Marvin bringt dabei eine
besondere Perspektive mit: Er hat bei BREDEX die Einführung einer
unternehmensweiten „AI-Force“ mitgestaltet und die KI-Strategie
auf Basis von OKR (Objectives & Key Results) entwickelt. Sein
Fokus liegt nicht nur auf Technologie, sondern vor allem auf
Menschen, Kultur und Führung.


Ein zentraler Gedanke dieser Folge ist, dass KI-Einführung kein
IT-Projekt ist, sondern ein Kulturprojekt. Wir sprechen darüber,
warum viele KI-Initiativen trotz guter Tools scheitern, wie
freiwillige Beteiligung Akzeptanz schafft und welche Rolle
Führung dabei spielt, Orientierung und Sicherheit zu geben.


Zum Ende der Folge stellen wir wie immer eine Schätzfrage: Wie
viele Unternehmen haben bereits eine abgestimmte und eingeführte
Richtlinie zur Nutzung von KI? Hintergrund ist, dass viele
Unternehmen zwar mit KI experimentieren, aber verfügen auch
ähnlich viele über klare Governance-Strukturen?. Studien zeigen,
dass KI-Nutzung häufig schneller voranschreitet als die
Entwicklung verbindlicher Regeln.


Ein Blick auf Europa macht deutlich, wie früh viele
Organisationen noch in der Entwicklung stehen: Laut Eurostat
nutzt nur ein kleiner Teil der Unternehmen in der Europäischen
Union KI in ihren Geschäftsprozessen. Auch in Deutschland liegt
der Anteil weiterhin deutlich unter der Hälfte aller Unternehmen.
Das unterstreicht, wie entscheidend die Art der Einführung ist.


Für die strategische Umsetzung hat BREDEX unter anderem auf OKR
gesetzt. Objectives and Key Results sind ein Framework zur
zielgerichteten Umsetzung von Strategien, das besonders dann
wirksam ist, wenn neue Themen wie KI strukturiert eingeführt
werden sollen und gleichzeitig Raum für Lernen und Anpassung
bleibt. Studien zeigen, dass viele Unternehmen zwar mit KI
experimentieren, es aber oft nicht schaffen, diese Ansätze
nachhaltig in Wertschöpfung zu überführen.


Die Folge zeigt, dass erfolgreiche KI-Einführung nicht bei der
Technologie beginnt, sondern bei den Menschen. Wer KI nicht aktiv
gestaltet, riskiert entweder Widerstand oder unkontrollierte
Nutzung. Die entscheidende Frage ist daher nicht, ob KI kommt,
sondern wie sie so eingeführt wird, dass sie von Mitarbeitenden
angenommen und sinnvoll genutzt wird.


Quellen:


ISACA (2025): AI Use Is Outpacing Policy and Governance
https://www.isaca.org/about-us/newsroom/press-releases/2025/ai-use-is-outpacing-policy-and-governance-isaca-finds


Eurostat (2024): Use of Artificial Intelligence in
Enterprises
https://ec.europa.eu/eurostat/statistics-explained/index.php?title=Artificial_intelligence_in_enterprises


Statistisches Bundesamt (Destatis) (2024): Einsatz von
Künstlicher Intelligenz in Unternehmen
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/11/PD24_444_52911.html


Deloitte (2024): State of AI in the Enterprise
https://www2.deloitte.com/global/en/pages/technology-media-and-telecommunications/articles/state-of-ai-in-the-enterprise.html
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