ErfolgsZeit - Für alle, die Personal neu denken
Podcaster
Episoden
28.07.2026
31 Minuten
Digital HR Excellence: Recruiting und strategische HR-Arbeit verbinden
Warum bleiben passende Bewerbungen aus, obwohl Stellen längst ausgeschrieben sind? Und wie gelingt es HR, neben dem operativen Tagesgeschäft auch strategisch wirksam zu werden?
In dieser Spezialfolge von ErfolgsZeit stellen wir unsere neue Weiterbildung Digital HR Excellence vor. Zu Gast sind die beiden durchführenden Trainer Peter Hoffmann und Dina Gärtner.
Peter bringt seine Perspektive auf moderne Personalgewinnung ein: Wie können Unternehmen ihre Außenwirkung, Stellenprofile, Recruiting-Kanäle und Bewerbungsprozesse gezielt verbessern? Dina richtet den Blick auf die strategische Seite: Welche Rolle soll HR im Unternehmen einnehmen, wie entsteht eine tragfähige HR-Strategie und wie lassen sich Personalthemen gegenüber Geschäftsführung und anderen Stakeholdern überzeugend vertreten?
Wir sprechen darüber, was die Weiterbildung von klassischen Seminaren unterscheidet, welche Rolle Digitalisierung und KI spielen und wie die Teilnehmenden an konkreten Herausforderungen aus ihrem eigenen Unternehmen arbeiten. Praxisphasen, persönliche Begleitung und individuelles Coaching sollen dafür sorgen, dass nicht nur Wissen vermittelt, sondern die Umsetzung im Arbeitsalltag unterstützt wird. Die beiden Schwerpunkte können dabei unabhängig voneinander besucht werden.
Zum Abschluss beantworten Peter und Dina die wichtigsten Fragen rund um Zielgruppe, Ablauf, Zeitaufwand, Förderung und Teilnahme.
Die Schätzfrage der Folge: Wie viel Prozent der Unternehmen bewerten den bisherigen Nutzen von KI im HR-Bereich als „hoch“ oder „eher hoch“?
Grundlage ist die Randstad-ifo-HR-Umfrage aus dem dritten Quartal 2025. Nur 17 Prozent der befragten Unternehmen bewerteten den bisherigen Nutzen als „hoch“ oder „eher hoch“, weitere 19 Prozent sahen bislang gar keinen Nutzen. (ifo Institut)
Mehr zur Weiterbildung und Anmeldung: Digital HR Excellence bei The Why Guys
Das Projekt ist gefördert aus ESF+ und Mitteln des Landes Niedersachsen.
Mehr zu den Gästen: Peter Hoffmann auf LinkedIn Recruiting New Generation
Dina Gärtner auf LinkedIn Zukunftskomplizin
Quelle der Schätzfrage: Randstad-ifo-HR-Umfrage: KI im HR-Bereich – größter Nutzen bei administrativen Prozessen
Warum bleiben passende Bewerbungen aus, obwohl Stellen längst ausgeschrieben sind? Und wie gelingt es HR, neben dem operativen Tagesgeschäft auch strategisch wirksam zu werden?
In dieser Spezialfolge von ErfolgsZeit stellen wir unsere neue Weiterbildung Digital HR Excellence vor. Zu Gast sind die beiden durchführenden Trainer Peter Hoffmann und Dina Gärtner.
Peter bringt seine Perspektive auf moderne Personalgewinnung ein: Wie können Unternehmen ihre Außenwirkung, Stellenprofile, Recruiting-Kanäle und Bewerbungsprozesse gezielt verbessern? Dina richtet den Blick auf die strategische Seite: Welche Rolle soll HR im Unternehmen einnehmen, wie entsteht eine tragfähige HR-Strategie und wie lassen sich Personalthemen gegenüber Geschäftsführung und anderen Stakeholdern überzeugend vertreten?
Wir sprechen darüber, was die Weiterbildung von klassischen Seminaren unterscheidet, welche Rolle Digitalisierung und KI spielen und wie die Teilnehmenden an konkreten Herausforderungen aus ihrem eigenen Unternehmen arbeiten. Praxisphasen, persönliche Begleitung und individuelles Coaching sollen dafür sorgen, dass nicht nur Wissen vermittelt, sondern die Umsetzung im Arbeitsalltag unterstützt wird. Die beiden Schwerpunkte können dabei unabhängig voneinander besucht werden.
Zum Abschluss beantworten Peter und Dina die wichtigsten Fragen rund um Zielgruppe, Ablauf, Zeitaufwand, Förderung und Teilnahme.
Die Schätzfrage der Folge: Wie viel Prozent der Unternehmen bewerten den bisherigen Nutzen von KI im HR-Bereich als „hoch“ oder „eher hoch“?
Grundlage ist die Randstad-ifo-HR-Umfrage aus dem dritten Quartal 2025. Nur 17 Prozent der befragten Unternehmen bewerteten den bisherigen Nutzen als „hoch“ oder „eher hoch“, weitere 19 Prozent sahen bislang gar keinen Nutzen. (ifo Institut)
Mehr zur Weiterbildung und Anmeldung: Digital HR Excellence bei The Why Guys
Das Projekt ist gefördert aus ESF+ und Mitteln des Landes Niedersachsen.
Mehr zu den Gästen: Peter Hoffmann auf LinkedIn Recruiting New Generation
Dina Gärtner auf LinkedIn Zukunftskomplizin
Quelle der Schätzfrage: Randstad-ifo-HR-Umfrage: KI im HR-Bereich – größter Nutzen bei administrativen Prozessen
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23.07.2026
37 Minuten
In dieser Folge von ErfolgsZeit sprechen Dina Gärtner und Cedric Lachmann mit Melanie Rosenbach, Team Lead HR bei der Blickfang E-Commerce GmbH.
Melanie kommt ursprünglich aus der Automobilbranche, wechselte 2019 bewusst in ein damals noch kleines und wachsendes E-Commerce-Unternehmen und verantwortet seit 2022 den HR-Bereich. In dieser Rolle begleitet sie Wachstum, den Aufbau tragfähiger Strukturen und die Entwicklung einer klaren Führungs- und Unternehmenskultur.
Im Mittelpunkt der Folge steht die Frage, wie ein Unternehmens- und Führungsleitbild entsteht – und vor allem, wie es im Alltag lebendig bleibt. Denn ein Leitbild ist mehr als ein schöner Satz auf der Website oder ein Poster an der Wand. Es kann Orientierung geben, gemeinsames Verständnis schaffen und dabei helfen, Entscheidungen, Führung und Zusammenarbeit bewusster zu gestalten.
Melanie gibt Einblicke, wie sie gemeinsam mit Dina an der Entwicklung eines Unternehmensleitbilds gearbeitet hat, warum gerade wachsende Unternehmen früh über Kultur und Führung sprechen sollten und weshalb ein Leitbild kein starres Konstrukt ist, sondern ein Startpunkt für Entwicklung.
Außerdem geht es darum, wie HR Menschen in ihre Stärke bringen kann, wie Klarheit entsteht, wo vorher Unsicherheit war, und was Teams brauchen, um Verantwortung zu übernehmen und eigenständig gute Entscheidungen zu treffen.
Und natürlich gibt es auch in dieser Folge wieder eine Schätzfrage: Was schätzt ihr: Wie viel Prozent der Beschäftigten in Deutschland sagen, dass ihre Organisation in den vergangenen fünf Jahren eine größere Veränderung oder Transformation durchlaufen hat? Die Auflösung gibt es am Ende der Folge.
Quellen und weiterführende Hinweise:
Edelman Trust Barometer Special Report „Trust at Work“: https://www.edelman.de/sites/g/files/aatuss401/files/2024-12/2024%20Edelman%20Trust%20Barometer%20Special%20Report%20Trust%20at%20Work_Germany%20Report%20%281%29.pdf
Edgar H. Schein: Organizational Culture and Leadership: https://ia800805.us.archive.org/9/items/EdgarHScheinOrganizationalCultureAndLeadership/Edgar_H_Schein_Organizational_culture_and_leadership.pdf
Melanie kommt ursprünglich aus der Automobilbranche, wechselte 2019 bewusst in ein damals noch kleines und wachsendes E-Commerce-Unternehmen und verantwortet seit 2022 den HR-Bereich. In dieser Rolle begleitet sie Wachstum, den Aufbau tragfähiger Strukturen und die Entwicklung einer klaren Führungs- und Unternehmenskultur.
Im Mittelpunkt der Folge steht die Frage, wie ein Unternehmens- und Führungsleitbild entsteht – und vor allem, wie es im Alltag lebendig bleibt. Denn ein Leitbild ist mehr als ein schöner Satz auf der Website oder ein Poster an der Wand. Es kann Orientierung geben, gemeinsames Verständnis schaffen und dabei helfen, Entscheidungen, Führung und Zusammenarbeit bewusster zu gestalten.
Melanie gibt Einblicke, wie sie gemeinsam mit Dina an der Entwicklung eines Unternehmensleitbilds gearbeitet hat, warum gerade wachsende Unternehmen früh über Kultur und Führung sprechen sollten und weshalb ein Leitbild kein starres Konstrukt ist, sondern ein Startpunkt für Entwicklung.
Außerdem geht es darum, wie HR Menschen in ihre Stärke bringen kann, wie Klarheit entsteht, wo vorher Unsicherheit war, und was Teams brauchen, um Verantwortung zu übernehmen und eigenständig gute Entscheidungen zu treffen.
Und natürlich gibt es auch in dieser Folge wieder eine Schätzfrage: Was schätzt ihr: Wie viel Prozent der Beschäftigten in Deutschland sagen, dass ihre Organisation in den vergangenen fünf Jahren eine größere Veränderung oder Transformation durchlaufen hat? Die Auflösung gibt es am Ende der Folge.
Quellen und weiterführende Hinweise:
Edelman Trust Barometer Special Report „Trust at Work“: https://www.edelman.de/sites/g/files/aatuss401/files/2024-12/2024%20Edelman%20Trust%20Barometer%20Special%20Report%20Trust%20at%20Work_Germany%20Report%20%281%29.pdf
Edgar H. Schein: Organizational Culture and Leadership: https://ia800805.us.archive.org/9/items/EdgarHScheinOrganizationalCultureAndLeadership/Edgar_H_Schein_Organizational_culture_and_leadership.pdf
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26.05.2026
42 Minuten
Wie bereitet man ein mittelständisches Unternehmen in einerNischenbranche auf die Zukunft vor? In dieser Folge sprechen wir mit Jan Buchholz, der aktuell bei der Willke Unternehmensgruppe (https://willke.com/) eine interne Akademie aufbaut.
Jan bringt Erfahrungen von Stationen wie Amazon undVolkswagen mit und erklärt, warum "Lernen von der Stange" oft nicht ausreicht. Erfahren Sie, wie die Willke Gruppe ein 360° Dienstleister im Gleisbau, durch gezielte interne Aus- und Weiterbildung dem Fachkräftemangel und dem Ausscheiden der Babyboomer-Generation begegnet.
Die Highlights dieser Folge:
· Warum eine eigene Akademie? Erfahren Sie mehrüber die Treiber: Abhängigkeit von externen Anbietern, Flexibilität und die Sicherung von wertvollem Erfahrungswissen im Unternehmen
· "Du musst nur wollen": Warum dieWillke Gruppe verstärkt auf Quereinsteiger setzt und wie das Motto "Das Können bringen wir dir bei" in die Praxis umgesetzt wird
· Wissenstransfer & Interne Trainer: Wie man erfahrenen Kollegen motiviert, ihr Wissen als Trainer weiterzugeben und welche Rolle Wertschätzung und Leidenschaft dabei spielen.
· Infrastruktur und Praxisnähe: Ein Einblick indas moderne Ausbildungszentrum in Ludwigslust mit eigenen Gleisanlagen für echtes "Training on the Job"
· Nachhaltiger Lernerfolg: Warum Transfermanagement und die Einbindung von Führungskräften wichtiger sind alsreine Seminarinhalte
Jan Buchholz räumt zudem mit Mythen über "FutureSkills" auf und erklärt, warum eine klare Lernstruktur und eine offene Kultur das Fundament für jedes Bildungsangebot sein müssen.
Quellennachweise:
OECD (2021): Continuing Education and Training in Germany Quelle für die Schätzfrage: In Deutschland finanzieren rund 77 Prozent der Unternehmen mit mehr als zehn Beschäftigten arbeitsbezogene Weiterbildung fürihre Mitarbeitenden ganz oder teilweise.https://www.oecd.org/content/dam/oecd/en/publications/reports/2021/04/continuing-education-and-training-in-germany_50c7f564/1f552468-en.pdf
Statistisches Bundesamt / Destatis: Demografischer Wandelund FachkräfteQuelle zum demografischen Wandel: Die Zahl der Menschen im Erwerbsalter von 20 bis 66 Jahren wird bis Mitte der 2030er-Jahre voraussichtlich sinken – selbst bei hoher Nettozuwanderung um etwa 3,2 Millionen Personen, bei niedriger Nettozuwanderung um bis zu 4,9 Millionen. https://www.destatis.de/DE/Im-Fokus/Fachkraefte/Demografie/_inhalt.html
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung / IAB:IAB-Stellenerhebung für das vierte Quartal 2025 Quelle zum Fachkräftemangel/offenen Stellen: Im vierten Quartal 2025 gab es in Deutschland rund 1,26 Millionen offene Stellen; rund 80 Prozent davon waren sofort zu besetzen.https://iab.de/presseinfo/iab-stellenerhebung-fuer-das-vierte-quartal-2025-zahl-der-offenen-stellen-steigt-von-103-auf-126-millionen-und-damit-staerker-als-saisonueblich/
McKinsey & Company: Building capabilities forperformance:Quelle zu Corporate Academies: McKinsey beschreibt Corporate Academies als Möglichkeit, Kompetenzaufbau systematisch in Organisationen zu verankern; etwaein Drittel der befragten Führungskräfte gab an, dass ihre Organisation bereits eine Corporate Academy nutzt. https://www.mckinsey.com/capabilities/people-and-organizational-performance/our-insights/building-capabilities-for-performance
Stifterverband & McKinsey: Future Skills 2030Quelle zum Thema Future Skills: Das Future-Skills-Framework beschreibt zentrale Kompetenzen, die für die Arbeitswelt der kommenden Jahre relevant werden – hilfreich als Bezugspunkt, aber auch als Anlass für die Diskussion, warumUnternehmen trotzdem zuerst ihre Lernstrukturen und Basics klären müssen. https://www.stifterverband.org/medien/future-skills-2030
Jan bringt Erfahrungen von Stationen wie Amazon undVolkswagen mit und erklärt, warum "Lernen von der Stange" oft nicht ausreicht. Erfahren Sie, wie die Willke Gruppe ein 360° Dienstleister im Gleisbau, durch gezielte interne Aus- und Weiterbildung dem Fachkräftemangel und dem Ausscheiden der Babyboomer-Generation begegnet.
Die Highlights dieser Folge:
· Warum eine eigene Akademie? Erfahren Sie mehrüber die Treiber: Abhängigkeit von externen Anbietern, Flexibilität und die Sicherung von wertvollem Erfahrungswissen im Unternehmen
· "Du musst nur wollen": Warum dieWillke Gruppe verstärkt auf Quereinsteiger setzt und wie das Motto "Das Können bringen wir dir bei" in die Praxis umgesetzt wird
· Wissenstransfer & Interne Trainer: Wie man erfahrenen Kollegen motiviert, ihr Wissen als Trainer weiterzugeben und welche Rolle Wertschätzung und Leidenschaft dabei spielen.
· Infrastruktur und Praxisnähe: Ein Einblick indas moderne Ausbildungszentrum in Ludwigslust mit eigenen Gleisanlagen für echtes "Training on the Job"
· Nachhaltiger Lernerfolg: Warum Transfermanagement und die Einbindung von Führungskräften wichtiger sind alsreine Seminarinhalte
Jan Buchholz räumt zudem mit Mythen über "FutureSkills" auf und erklärt, warum eine klare Lernstruktur und eine offene Kultur das Fundament für jedes Bildungsangebot sein müssen.
Quellennachweise:
OECD (2021): Continuing Education and Training in Germany Quelle für die Schätzfrage: In Deutschland finanzieren rund 77 Prozent der Unternehmen mit mehr als zehn Beschäftigten arbeitsbezogene Weiterbildung fürihre Mitarbeitenden ganz oder teilweise.https://www.oecd.org/content/dam/oecd/en/publications/reports/2021/04/continuing-education-and-training-in-germany_50c7f564/1f552468-en.pdf
Statistisches Bundesamt / Destatis: Demografischer Wandelund FachkräfteQuelle zum demografischen Wandel: Die Zahl der Menschen im Erwerbsalter von 20 bis 66 Jahren wird bis Mitte der 2030er-Jahre voraussichtlich sinken – selbst bei hoher Nettozuwanderung um etwa 3,2 Millionen Personen, bei niedriger Nettozuwanderung um bis zu 4,9 Millionen. https://www.destatis.de/DE/Im-Fokus/Fachkraefte/Demografie/_inhalt.html
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung / IAB:IAB-Stellenerhebung für das vierte Quartal 2025 Quelle zum Fachkräftemangel/offenen Stellen: Im vierten Quartal 2025 gab es in Deutschland rund 1,26 Millionen offene Stellen; rund 80 Prozent davon waren sofort zu besetzen.https://iab.de/presseinfo/iab-stellenerhebung-fuer-das-vierte-quartal-2025-zahl-der-offenen-stellen-steigt-von-103-auf-126-millionen-und-damit-staerker-als-saisonueblich/
McKinsey & Company: Building capabilities forperformance:Quelle zu Corporate Academies: McKinsey beschreibt Corporate Academies als Möglichkeit, Kompetenzaufbau systematisch in Organisationen zu verankern; etwaein Drittel der befragten Führungskräfte gab an, dass ihre Organisation bereits eine Corporate Academy nutzt. https://www.mckinsey.com/capabilities/people-and-organizational-performance/our-insights/building-capabilities-for-performance
Stifterverband & McKinsey: Future Skills 2030Quelle zum Thema Future Skills: Das Future-Skills-Framework beschreibt zentrale Kompetenzen, die für die Arbeitswelt der kommenden Jahre relevant werden – hilfreich als Bezugspunkt, aber auch als Anlass für die Diskussion, warumUnternehmen trotzdem zuerst ihre Lernstrukturen und Basics klären müssen. https://www.stifterverband.org/medien/future-skills-2030
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21.04.2026
38 Minuten
In dieser Folge von Erfolgszeit sprechen wir darüber, was Recruiting von Sales lernen kann – und warum genau darin ein Schlüssel im Umgang mit dem Fachkräftemangel liegt. Gemeinsam mit Marcel Lukas, Head of Commercial Strategy & Sales bei bundesweit.digital, geht es um die Frage, wie Unternehmen Recruiting stärker als Beziehungsarbeit, als Prozess der aktiven Gewinnung und als strategische Aufgabe verstehen können. Dabei wird deutlich: Erfolgreiches Recruiting braucht ähnliche Fähigkeiten wie guter Vertrieb – klare Zielgruppen, überzeugende Kommunikation und konsequentes Dranbleiben.
Ein Ausgangspunkt der Folge ist eine Schätzfrage: Wie viele offene Stellen gab es zuletzt im Jahresdurchschnitt in Deutschland? Laut Institut der deutschen Wirtschaft lag die Zahl zuletzt bei rund 1,24 Millionen offenen Stellen im Jahresdurchschnitt 2023/2024 (Institut der deutschen Wirtschaft, 2024). Diese Zahl macht deutlich, wie groß die Herausforderung aktuell ist – und warum neue Denkweisen im Recruiting notwendig sind.
Im Gespräch geht es außerdem um psychologische Sicherheit als Grundlage für gute Zusammenarbeit und gelingende Gespräche im Recruiting. Studien zeigen, dass Teams mit hoher psychologischer Sicherheit erfolgreicher lernen und leistungsfähiger sind (Edmondson, 1999). Darauf aufbauend wird psychologisches Empowerment als wichtiger Faktor diskutiert, also das Erleben von Sinn, Selbstwirksamkeit, Kompetenz und Einfluss im eigenen Job (Spreitzer, 1995).
Ein weiterer Fokus liegt auf der Frage, wie sich Mitarbeitende auch jenseits ihrer ursprünglichen fachlichen Expertise weiterentwickeln können. Personaldiagnostische Verfahren können dabei helfen, insbesondere soziale und überfachliche Kompetenzen sichtbar zu machen und gezielt zu fördern. Auf dieser Grundlage lassen sich Entwicklungspfade gestalten, die nicht nur an bisherigen Qualifikationen, sondern an Potenzialen und Stärken ansetzen und so neue Rollen im Unternehmen ermöglichen (Schmidt & Hunter, 1998).
Die Folge verbindet aktuelle Zahlen mit praktischen Einblicken und zeigt, warum Recruiting dann besonders wirksam wird, wenn es nicht nur als Prozess, sondern als strategische Beziehungsarbeit verstanden wird.
Quellen Institut der deutschen Wirtschaft (2024): Fachkräftelücke und offene Stellen in Deutschland https://www.iwkoeln.de/studien/philip-herzer-gero-kunath-fachkraefteluecken-belasten-wichtige-wirtschaftszweige.html
Edmondson, A. (1999): Psychological Safety and Learning Behavior in Work Teams https://journals.sagepub.com/doi/10.2307/2666999
Spreitzer, G. M. (1995): Psychological Empowerment in the Workplace https://psycnet.apa.org/record/1995-31380-001
Schmidt, F. L. & Hunter, J. E. (1998): The Validity and Utility of Selection Methods in Personnel Psychology https://psycnet.apa.org/record/1998-10661-001
Ein Ausgangspunkt der Folge ist eine Schätzfrage: Wie viele offene Stellen gab es zuletzt im Jahresdurchschnitt in Deutschland? Laut Institut der deutschen Wirtschaft lag die Zahl zuletzt bei rund 1,24 Millionen offenen Stellen im Jahresdurchschnitt 2023/2024 (Institut der deutschen Wirtschaft, 2024). Diese Zahl macht deutlich, wie groß die Herausforderung aktuell ist – und warum neue Denkweisen im Recruiting notwendig sind.
Im Gespräch geht es außerdem um psychologische Sicherheit als Grundlage für gute Zusammenarbeit und gelingende Gespräche im Recruiting. Studien zeigen, dass Teams mit hoher psychologischer Sicherheit erfolgreicher lernen und leistungsfähiger sind (Edmondson, 1999). Darauf aufbauend wird psychologisches Empowerment als wichtiger Faktor diskutiert, also das Erleben von Sinn, Selbstwirksamkeit, Kompetenz und Einfluss im eigenen Job (Spreitzer, 1995).
Ein weiterer Fokus liegt auf der Frage, wie sich Mitarbeitende auch jenseits ihrer ursprünglichen fachlichen Expertise weiterentwickeln können. Personaldiagnostische Verfahren können dabei helfen, insbesondere soziale und überfachliche Kompetenzen sichtbar zu machen und gezielt zu fördern. Auf dieser Grundlage lassen sich Entwicklungspfade gestalten, die nicht nur an bisherigen Qualifikationen, sondern an Potenzialen und Stärken ansetzen und so neue Rollen im Unternehmen ermöglichen (Schmidt & Hunter, 1998).
Die Folge verbindet aktuelle Zahlen mit praktischen Einblicken und zeigt, warum Recruiting dann besonders wirksam wird, wenn es nicht nur als Prozess, sondern als strategische Beziehungsarbeit verstanden wird.
Quellen Institut der deutschen Wirtschaft (2024): Fachkräftelücke und offene Stellen in Deutschland https://www.iwkoeln.de/studien/philip-herzer-gero-kunath-fachkraefteluecken-belasten-wichtige-wirtschaftszweige.html
Edmondson, A. (1999): Psychological Safety and Learning Behavior in Work Teams https://journals.sagepub.com/doi/10.2307/2666999
Spreitzer, G. M. (1995): Psychological Empowerment in the Workplace https://psycnet.apa.org/record/1995-31380-001
Schmidt, F. L. & Hunter, J. E. (1998): The Validity and Utility of Selection Methods in Personnel Psychology https://psycnet.apa.org/record/1998-10661-001
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24.03.2026
42 Minuten
Künstliche Intelligenz ist in vielen Unternehmen angekommen – zumindest technisch. Doch zwischen ersten Pilotprojekten und echter Nutzung im Alltag liegt oft eine entscheidende Hürde: Akzeptanz.
In dieser Folge sprechen wir mit Marvin Bodziuk, Head of Academy bei der BREDEX GmbH (https://www.bredex.de/), darüber, wie KI so eingeführt werden kann, dass sie nicht auf Widerstand trifft, sondern echten Mehrwert entfaltet. Marvin bringt dabei eine besondere Perspektive mit: Er hat bei BREDEX die Einführung einer unternehmensweiten „AI-Force“ mitgestaltet und die KI-Strategie auf Basis von OKR (Objectives & Key Results) entwickelt. Sein Fokus liegt nicht nur auf Technologie, sondern vor allem auf Menschen, Kultur und Führung.
Ein zentraler Gedanke dieser Folge ist, dass KI-Einführung kein IT-Projekt ist, sondern ein Kulturprojekt. Wir sprechen darüber, warum viele KI-Initiativen trotz guter Tools scheitern, wie freiwillige Beteiligung Akzeptanz schafft und welche Rolle Führung dabei spielt, Orientierung und Sicherheit zu geben.
Zum Ende der Folge stellen wir wie immer eine Schätzfrage: Wie viele Unternehmen haben bereits eine abgestimmte und eingeführte Richtlinie zur Nutzung von KI? Hintergrund ist, dass viele Unternehmen zwar mit KI experimentieren, aber verfügen auch ähnlich viele über klare Governance-Strukturen?. Studien zeigen, dass KI-Nutzung häufig schneller voranschreitet als die Entwicklung verbindlicher Regeln.
Ein Blick auf Europa macht deutlich, wie früh viele Organisationen noch in der Entwicklung stehen: Laut Eurostat nutzt nur ein kleiner Teil der Unternehmen in der Europäischen Union KI in ihren Geschäftsprozessen. Auch in Deutschland liegt der Anteil weiterhin deutlich unter der Hälfte aller Unternehmen. Das unterstreicht, wie entscheidend die Art der Einführung ist.
Für die strategische Umsetzung hat BREDEX unter anderem auf OKR gesetzt. Objectives and Key Results sind ein Framework zur zielgerichteten Umsetzung von Strategien, das besonders dann wirksam ist, wenn neue Themen wie KI strukturiert eingeführt werden sollen und gleichzeitig Raum für Lernen und Anpassung bleibt. Studien zeigen, dass viele Unternehmen zwar mit KI experimentieren, es aber oft nicht schaffen, diese Ansätze nachhaltig in Wertschöpfung zu überführen.
Die Folge zeigt, dass erfolgreiche KI-Einführung nicht bei der Technologie beginnt, sondern bei den Menschen. Wer KI nicht aktiv gestaltet, riskiert entweder Widerstand oder unkontrollierte Nutzung. Die entscheidende Frage ist daher nicht, ob KI kommt, sondern wie sie so eingeführt wird, dass sie von Mitarbeitenden angenommen und sinnvoll genutzt wird.
Quellen:
ISACA (2025): AI Use Is Outpacing Policy and Governance https://www.isaca.org/about-us/newsroom/press-releases/2025/ai-use-is-outpacing-policy-and-governance-isaca-finds
Eurostat (2024): Use of Artificial Intelligence in Enterprises https://ec.europa.eu/eurostat/statistics-explained/index.php?title=Artificial_intelligence_in_enterprises
Statistisches Bundesamt (Destatis) (2024): Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Unternehmen https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/11/PD24_444_52911.html
Deloitte (2024): State of AI in the Enterprise https://www2.deloitte.com/global/en/pages/technology-media-and-telecommunications/articles/state-of-ai-in-the-enterprise.html
In dieser Folge sprechen wir mit Marvin Bodziuk, Head of Academy bei der BREDEX GmbH (https://www.bredex.de/), darüber, wie KI so eingeführt werden kann, dass sie nicht auf Widerstand trifft, sondern echten Mehrwert entfaltet. Marvin bringt dabei eine besondere Perspektive mit: Er hat bei BREDEX die Einführung einer unternehmensweiten „AI-Force“ mitgestaltet und die KI-Strategie auf Basis von OKR (Objectives & Key Results) entwickelt. Sein Fokus liegt nicht nur auf Technologie, sondern vor allem auf Menschen, Kultur und Führung.
Ein zentraler Gedanke dieser Folge ist, dass KI-Einführung kein IT-Projekt ist, sondern ein Kulturprojekt. Wir sprechen darüber, warum viele KI-Initiativen trotz guter Tools scheitern, wie freiwillige Beteiligung Akzeptanz schafft und welche Rolle Führung dabei spielt, Orientierung und Sicherheit zu geben.
Zum Ende der Folge stellen wir wie immer eine Schätzfrage: Wie viele Unternehmen haben bereits eine abgestimmte und eingeführte Richtlinie zur Nutzung von KI? Hintergrund ist, dass viele Unternehmen zwar mit KI experimentieren, aber verfügen auch ähnlich viele über klare Governance-Strukturen?. Studien zeigen, dass KI-Nutzung häufig schneller voranschreitet als die Entwicklung verbindlicher Regeln.
Ein Blick auf Europa macht deutlich, wie früh viele Organisationen noch in der Entwicklung stehen: Laut Eurostat nutzt nur ein kleiner Teil der Unternehmen in der Europäischen Union KI in ihren Geschäftsprozessen. Auch in Deutschland liegt der Anteil weiterhin deutlich unter der Hälfte aller Unternehmen. Das unterstreicht, wie entscheidend die Art der Einführung ist.
Für die strategische Umsetzung hat BREDEX unter anderem auf OKR gesetzt. Objectives and Key Results sind ein Framework zur zielgerichteten Umsetzung von Strategien, das besonders dann wirksam ist, wenn neue Themen wie KI strukturiert eingeführt werden sollen und gleichzeitig Raum für Lernen und Anpassung bleibt. Studien zeigen, dass viele Unternehmen zwar mit KI experimentieren, es aber oft nicht schaffen, diese Ansätze nachhaltig in Wertschöpfung zu überführen.
Die Folge zeigt, dass erfolgreiche KI-Einführung nicht bei der Technologie beginnt, sondern bei den Menschen. Wer KI nicht aktiv gestaltet, riskiert entweder Widerstand oder unkontrollierte Nutzung. Die entscheidende Frage ist daher nicht, ob KI kommt, sondern wie sie so eingeführt wird, dass sie von Mitarbeitenden angenommen und sinnvoll genutzt wird.
Quellen:
ISACA (2025): AI Use Is Outpacing Policy and Governance https://www.isaca.org/about-us/newsroom/press-releases/2025/ai-use-is-outpacing-policy-and-governance-isaca-finds
Eurostat (2024): Use of Artificial Intelligence in Enterprises https://ec.europa.eu/eurostat/statistics-explained/index.php?title=Artificial_intelligence_in_enterprises
Statistisches Bundesamt (Destatis) (2024): Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Unternehmen https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/11/PD24_444_52911.html
Deloitte (2024): State of AI in the Enterprise https://www2.deloitte.com/global/en/pages/technology-media-and-telecommunications/articles/state-of-ai-in-the-enterprise.html
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Über diesen Podcast
ErfolgsZeit – Für alle, die Personal neu denken Wie gelingt
erfolgreiche HR-Arbeit in einer sich wandelnden Arbeitswelt? In
ErfolgsZeit sprechen Dina Gärter und Cedric Lachmann mit spannenden
Gästen über aktuelle HR-Themen, Best Practices und innovative
Ansätze. Erfahre, wie du HR-Prozesse optimierst, Transformation
gestaltest und dein Unternehmen fit für die Zukunft machst – mit
praxisnahen Tipps und inspirierenden Impulsen. Jetzt reinhören und
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du unter www.thewhyguys.de und www.zukunftskomplizin.de
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