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Entgelttransparenzgesetz 2026: Kommt da zum 7. Juni wirklich
etwas – oder verschläft Deutschland die EU‑Frist?

In dieser Folge von „Einfach Recht – Antworten rund ums
Arbeitsrecht!“ ordne ich die aktuelle Lage zur
EU‑Entgelttransparenzrichtlinie (RL (EU) 2023/970) und zum
geplanten Entgelttransparenzgesetz 2026 ein – mit klarem Fokus
auf die Praxis der Arbeitgeber.

Darum geht es in dieser Folge:

• Was regelt die EU‑Entgelttransparenzrichtlinie überhaupt?

• Welche Pflichten sollen künftig auf Arbeitgeber zukommen
(Gehaltsangaben im Bewerbungsverfahren, Auskunftsansprüche,
Berichtspflichten, Sanktionen)?

• Stand 22.03.2026: Was hat die Bundesregierung bisher gemacht –
Kommissionsbericht ja, aber wo bleibt der Gesetzesentwurf?

• Warum der 7. Juni 2026 als Umsetzungsfrist politisch wichtig,
praktisch aber kaum noch realistisch ist.

• Deutschlands „Tradition“ bei EU‑Richtlinien: verspätete
Umsetzung und Vertragsverletzungsverfahren.

• Der entscheidende Dogmatik‑Punkt: Keine neuen Pflichten für
private Arbeitgeber ohne Umsetzungsgesetz (Art. 288 Abs. 3 AEUV,
keine horizontale Direktwirkung).

• Welche Risiken die Richtlinie vor allem für den Staat, nicht
aber unmittelbar für Arbeitgeber auslöst, wenn Deutschland zu
spät umsetzt.

• Und: Warum es trotzdem klug ist, sich jetzt auf mehr
Entgelttransparenz vorzubereiten – ohne sich vom 7. Juni verrückt
machen zu lassen.

Für wen ist die Folge besonders wichtig?

• Geschäftsführer:innen und Arbeitgeber,

• HR‑Verantwortliche und Personalabteilungen,

• Unternehmensjurist:innen,

• sowie alle, die Vergütungsstrukturen,

Gehaltsbänder und Equal‑Pay‑Themen im Unternehmen verantworten.

Dein Take‑away nach dieser Folge:

Du weißt,

• warum zum 7. Juni 2026 noch keine neuen gesetzlichen Pflichten
für Arbeitgeber gelten,

• welche rechtlichen Fehler viele aktuelle Online‑Beiträge zur
Entgelttransparenz machen,

• wie du als Arbeitgeber die „gewonnene Zeit“ strategisch nutzen
kannst, um deine Vergütungssysteme, HR‑Prozesse und
Reporting‑Strukturen fit zu machen – bevor der deutsche
Gesetzgeber nachzieht.

Über mich

Ich bin Sandro Wulf, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht
und zertifizierter Mediator bei den Rechtsanwälten Wulf &
Collegen in Magdeburg und Stendal. In „Einfach Recht“ bekommst du
jede Woche praxisnahe Einordnungen zu Arbeitsrecht, Mindestlohn,
Entgelttransparenz, Kündigung, Arbeitszeiterfassung und allem,
was Arbeitgeber und HR wirklich betrifft.

Kontakt zur Kanzlei Wulf & Collegen

• Website: www.kanzlei-wulf.de

• ️ E‑Mail: info@kanzlei-wulf.de

• Telefon Magdeburg: 0391 – 73 74 61 00

• Telefon Stendal: 03931 – 25 27 222

Wenn du Unterstützung bei der Vorbereitung auf die
Entgelttransparenz‑Pflichten, bei Arbeitsverträgen,
Betriebsvereinbarungen oder konkreten arbeitsgerichtlichen
Verfahren brauchst, melde dich gern.

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handeln können.

Typische Keywords

Entgelttransparenz 2026, Entgelttransparenzgesetz,
EU‑Entgelttransparenzrichtlinie, Equal Pay, Gehaltstransparenz,
Arbeitsrecht, Arbeitgeber, HR, Sandro Wulf, Kanzlei Wulf &
Collegen, Einfach Recht, Richtlinie 2023/970,
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Vertragsverletzungsverfahren, Vergütungssysteme, Gehaltsangaben
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„Entgelttransparenzgesetz 2.0 kommt nicht!“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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