Bringt die angekündigte Schulreform wirklich neue Ansätze? #69
1 Stunde 9 Minuten
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 1 Tag
Die herkömmliche Schule steht vor ihrer größten Bewährungsprobe.
Während Bildungsminister Christoph Wiederkehr mit seinem
ambitionierten „Plan Z“ die Überholspur für Österreichs
Klassenzimmer verspricht, stellt sich eine entscheidende Frage:
Handelt es sich um eine echte Revolution oder lediglich um
politisches Marketing? Es ist wichtig, tief hinter die Fassaden der
aktuellen Debatte rund um die Schulreform zu blicken. Was steckt
wirklich hinter den Schlagworten wie „Digitaler Grundbildung“ und
„Wirtschaftskompetenz“? Ist es genug, einfach neue Fächer
einzuführen oder wird hier nur neuer Wein in alte Schläuche
gefüllt? Werden Korrekturen an der „Hardware“ – also den Lehrplänen
und Strukturen – nicht wirkungslos bleiben, wenn die pädagogische
„Software“ nicht aktualisiert wird? Was bedeutet es eigentlich,
Kindern nach dem 4K-Modell zu unterrichten? Wie lassen sich
Kommunikation, Kollaboration, Kreativität und kritisches Denken in
einer Welt fördern, die sich schneller dreht als jedes Schulbuch?
Warum scheint der so wichtige „Alltagsbezug“ in der Praxis oft an
bürokratischen Hürden zu scheitern? Was sagen die jüngsten Umfragen
aus, in denen eine überwältigende Mehrheit der Eltern,
Schüler:innen und Lehrkräfte nach Veränderung verlangt? Können
diese Veränderungen tatsächlich ein zeitgemäßes Verständnis von
Lernen und dessen konkrete Umsetzung im Unterricht bewirken?
Letztlich geht es um die kritische Analyse einer Reform, die über
die Zukunft der Kinder entscheiden könnte. Bleibt die Hoffnung auf
ein höheres Lernniveau nur ein Wunschtraum oder gelingt endlich der
Sprung in eine „Schule fürs Leben“? - - - - - Elsbeth Kossmeier und
Benedikt Weingartner bewegt das Thema Lernen. Sie setzen sich damit
auseinander, was man für das Leben lernt, lernen soll, freiwillig
und unfreiwillig, bewusst und unbewusst. Mit ihren
unterschiedlichen Zugängen führen sie kritisch und mit utopischen
Gedanken im Hinterkopf einen Dialog. Beide sind viel beschäftigt
mit jungen Menschen, deren Reaktionen auf Schule, den
unterschiedlichen Motivationen, Neues zu entdecken und ins eigene
Leben hereinzunehmen, der Fähigkeit zur konstruktiven
Auseinandersetzung mit Leben und Welt, ihrer Haltung zum Lernen
generell. Elsbeth Kossmeier ist Gestaltpädagogin, war 40 Jahre lang
Lehrerin für Deutsch und Musik an einem Gymnasium sowie
Mitarbeiterin an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Nach
wie vor ist sie Referentin für Lehrende für einen Unterricht, der
die Persönlichkeit der einzelnen Lernenden stärkt sowie deren
Lernmotivation und Lernerfolg zu steigern vermag.
Veröffentlichungen: Einzelnen gerecht werden. Chancen und
Herausforderungen eines Unterrichts in heterogenen Klassen, Linz
2013. | „Im Unterricht geht es um mich!“ Die Lernseitige
Orientierung von Unterricht, Klagenfurt 2019. Benedikt Weingartner
war 10 Jahre Benediktinermönch, Religionslehrer und später
internationaler Künstlermanager im Bereich der klassischen Musik.
Seit 2014 ist er Journalist und vor allem auf Außen- sowie
Europapolitik spezialisiert. Er moderiert EU-Bürger:innendialoge
und EU-Jugenddialoge. Darüber hinaus ist er Moderator und
Redaktionsleiter des TV-Jugendtalkmagazins #Europa4me
(https://www.okto.tv/europa4me)) sowie der Sendereihe „Europa :
DIALOG“ (https://www.okto.tv/europadialog). Kontakt:
leben-lernen@outlook.com
Während Bildungsminister Christoph Wiederkehr mit seinem
ambitionierten „Plan Z“ die Überholspur für Österreichs
Klassenzimmer verspricht, stellt sich eine entscheidende Frage:
Handelt es sich um eine echte Revolution oder lediglich um
politisches Marketing? Es ist wichtig, tief hinter die Fassaden der
aktuellen Debatte rund um die Schulreform zu blicken. Was steckt
wirklich hinter den Schlagworten wie „Digitaler Grundbildung“ und
„Wirtschaftskompetenz“? Ist es genug, einfach neue Fächer
einzuführen oder wird hier nur neuer Wein in alte Schläuche
gefüllt? Werden Korrekturen an der „Hardware“ – also den Lehrplänen
und Strukturen – nicht wirkungslos bleiben, wenn die pädagogische
„Software“ nicht aktualisiert wird? Was bedeutet es eigentlich,
Kindern nach dem 4K-Modell zu unterrichten? Wie lassen sich
Kommunikation, Kollaboration, Kreativität und kritisches Denken in
einer Welt fördern, die sich schneller dreht als jedes Schulbuch?
Warum scheint der so wichtige „Alltagsbezug“ in der Praxis oft an
bürokratischen Hürden zu scheitern? Was sagen die jüngsten Umfragen
aus, in denen eine überwältigende Mehrheit der Eltern,
Schüler:innen und Lehrkräfte nach Veränderung verlangt? Können
diese Veränderungen tatsächlich ein zeitgemäßes Verständnis von
Lernen und dessen konkrete Umsetzung im Unterricht bewirken?
Letztlich geht es um die kritische Analyse einer Reform, die über
die Zukunft der Kinder entscheiden könnte. Bleibt die Hoffnung auf
ein höheres Lernniveau nur ein Wunschtraum oder gelingt endlich der
Sprung in eine „Schule fürs Leben“? - - - - - Elsbeth Kossmeier und
Benedikt Weingartner bewegt das Thema Lernen. Sie setzen sich damit
auseinander, was man für das Leben lernt, lernen soll, freiwillig
und unfreiwillig, bewusst und unbewusst. Mit ihren
unterschiedlichen Zugängen führen sie kritisch und mit utopischen
Gedanken im Hinterkopf einen Dialog. Beide sind viel beschäftigt
mit jungen Menschen, deren Reaktionen auf Schule, den
unterschiedlichen Motivationen, Neues zu entdecken und ins eigene
Leben hereinzunehmen, der Fähigkeit zur konstruktiven
Auseinandersetzung mit Leben und Welt, ihrer Haltung zum Lernen
generell. Elsbeth Kossmeier ist Gestaltpädagogin, war 40 Jahre lang
Lehrerin für Deutsch und Musik an einem Gymnasium sowie
Mitarbeiterin an der Pädagogischen Hochschule Oberösterreich. Nach
wie vor ist sie Referentin für Lehrende für einen Unterricht, der
die Persönlichkeit der einzelnen Lernenden stärkt sowie deren
Lernmotivation und Lernerfolg zu steigern vermag.
Veröffentlichungen: Einzelnen gerecht werden. Chancen und
Herausforderungen eines Unterrichts in heterogenen Klassen, Linz
2013. | „Im Unterricht geht es um mich!“ Die Lernseitige
Orientierung von Unterricht, Klagenfurt 2019. Benedikt Weingartner
war 10 Jahre Benediktinermönch, Religionslehrer und später
internationaler Künstlermanager im Bereich der klassischen Musik.
Seit 2014 ist er Journalist und vor allem auf Außen- sowie
Europapolitik spezialisiert. Er moderiert EU-Bürger:innendialoge
und EU-Jugenddialoge. Darüber hinaus ist er Moderator und
Redaktionsleiter des TV-Jugendtalkmagazins #Europa4me
(https://www.okto.tv/europa4me)) sowie der Sendereihe „Europa :
DIALOG“ (https://www.okto.tv/europadialog). Kontakt:
leben-lernen@outlook.com
Weitere Episoden
1 Stunde 10 Minuten
vor 2 Wochen
58 Minuten
vor 1 Monat
58 Minuten
vor 1 Monat
1 Stunde 9 Minuten
vor 1 Monat
59 Minuten
vor 2 Monaten
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.