Habermas: Können wir noch miteinander reden?
vor 2 Wochen
Wichtige Ideen für Religion und gesellschaftliches Zusammenleben
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Beschreibung
vor 2 Wochen
Können wir noch miteinander reden – oder haben wir längst verlernt,
einander wirklich zuzuhören? In dieser Folge sprechen wir über
Jürgen Habermas, einen der einflussreichsten Philosophen unserer
Zeit. Kaum jemand hat so eindringlich beschrieben, dass moderne
Gesellschaften davon leben, dass Menschen einander Gründe geben,
Argumente austauschen – und bereit sind, sich infrage stellen zu
lassen. Doch genau das scheint heute immer schwieriger zu werden.
Öffentliche Debatten verhärten sich, Positionen radikalisieren
sich, und oft geht es weniger um Verständigung als darum, recht zu
behalten. Was heisst das für die Demokratie? Und was bedeutet das
für Religion? Habermas hat nie gefordert, dass Glaube verschwindet.
Im Gegenteil: Religiöse Traditionen können wichtige moralische
Intuitionen in die Gesellschaft einbringen. Gleichzeitig stehen sie
vor der Herausforderung, ihre Überzeugungen in einer
pluralistischen Öffentlichkeit zur Sprache zu bringen – ohne sich
selbst zu verlieren. Wir sprechen über die Spannung zwischen Glaube
und Wissen, über die Idee der „Übersetzung“ religiöser Sprache –
und darüber, ob es vielleicht auch andere Wege gibt, miteinander
ins Gespräch zu kommen. Eine Folge über Wahrheit, Streit und die
Frage, ob Verständigung heute noch möglich ist.
einander wirklich zuzuhören? In dieser Folge sprechen wir über
Jürgen Habermas, einen der einflussreichsten Philosophen unserer
Zeit. Kaum jemand hat so eindringlich beschrieben, dass moderne
Gesellschaften davon leben, dass Menschen einander Gründe geben,
Argumente austauschen – und bereit sind, sich infrage stellen zu
lassen. Doch genau das scheint heute immer schwieriger zu werden.
Öffentliche Debatten verhärten sich, Positionen radikalisieren
sich, und oft geht es weniger um Verständigung als darum, recht zu
behalten. Was heisst das für die Demokratie? Und was bedeutet das
für Religion? Habermas hat nie gefordert, dass Glaube verschwindet.
Im Gegenteil: Religiöse Traditionen können wichtige moralische
Intuitionen in die Gesellschaft einbringen. Gleichzeitig stehen sie
vor der Herausforderung, ihre Überzeugungen in einer
pluralistischen Öffentlichkeit zur Sprache zu bringen – ohne sich
selbst zu verlieren. Wir sprechen über die Spannung zwischen Glaube
und Wissen, über die Idee der „Übersetzung“ religiöser Sprache –
und darüber, ob es vielleicht auch andere Wege gibt, miteinander
ins Gespräch zu kommen. Eine Folge über Wahrheit, Streit und die
Frage, ob Verständigung heute noch möglich ist.
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