Kollektive Handlungsprobleme, Hyperagenten und KI-Entwicklung als Metaevolution (mit Peter Kuhn)
vor 2 Wochen
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 2 Wochen
Die Welt ist voll von Systemen, die niemand so designen würde,
die aber jeder beteiligte Akteur durch sein eigenes Handeln
herbeiführt: Überfischung, kapitalistische Ausbeutung, Wettrüsten
und Krebs. All dies sind Beispiele für das, was man in der
Spieltheorie als kollektive Handlungsprobleme bezeichnet.
Wie entstehen diese Handlungsprobleme? Wie lassen sie sich
regulieren? Was bedeutet dies für politische Utopien? Und welche
Konsequenzen ergeben sich für die KI-Forschung?
Im zweiten Teil der Episode diskutiere ich mit Peter Kuhn seinen
spekulativen Begriff von Hyperagenten wie Unternehmen oder
Staaten, die echte Agency haben sollen und deren Absichten nicht
auf die Absichten der konstituierenden Menschen reduzibel sein
sollen. Außerdem fragen wir uns, ob KI-Forschung als
metaevolutionärer Phasenübergang verstanden werden kann.
________________________________
Quellen:
Alexander, Scott (2014, July 30). Meditations on
Moloch. Slate Star Codex.
https://slatestarcodex.com/2014/07/30/meditations-on-moloch/
Bakan, Joel (2004). The corporation: The
pathological pursuit of profit and power. Penguin Canada.
http://commons.allard.ubc.ca/books/4
Bostrom, Nick (2014). Superintelligence: Paths,
dangers, strategies. Oxford University Press.
Kuhn, Peter (2025). Humanism – An obituary.
Substack.
https://substack.com/home/post/p-171043982
Yudkowsky, E., & Soares, N. (2025). If
anyone builds it, everyone dies: Why superhuman AI would kill us
all. Little, Brown and Company.
________________________________
Inhalt:
0:00 Meditations on Moloch
1:28:13 Hyperagenten
2:18:41 Metaevolution
Weitere Episoden
1 Stunde 59 Minuten
vor 1 Woche
60 Minuten
vor 4 Wochen
28 Minuten
vor 1 Monat
49 Minuten
vor 1 Monat
54 Minuten
vor 1 Monat
Abonnenten
Düsseldorf
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.