Therapie auf den Punkt

Therapie auf den Punkt

1 Kommentar

Episoden

Grenzen setzen
25.03.2026
1 Stunde 59 Minuten
Grenzen setzen heißt, die eigenen Bedürfnisse klar zu kommunizieren und für sie einzustehen. Aber was hält uns vom Setzen einer Grenze ab? Und wie setzten wir Grenzen konkret? Wie sehr muss ich mich für meine Bedürfnisse rechtfertigen? Und welche Bedürfnisse kann ich überhaupt einfordern?


Außerdem schauen wir uns an, wie das Gegenüber auf unsere Grenzen reagieren kann. Es gibt verschiedene Formen des Widerstands, auf die meine Grenze stoßen kann, und es ist wichtig, diese zu erkennen, um passend zu kontern. Wir diskutieren außerdem die Rolle von Ärger, das Problem des Machtungleichgewichts und diverse weitere Anwendungsprobleme.


Viel Spaß! :)


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Handout Grenzen setzen: drive.google.com/file/d/1DgC-wjKRVgIIb6SoDM2ne3Z86-VVwv6b/view?usp=sharing


Nedra Glower Tawab - Grenzen machen uns frei: narayana-verlag.de/Grenzen-machen-uns-frei-Nedra-Glover-Tawwab/b27969


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Inhalt:


0:00 Einleitung


12:37 Die Basics


20:48 Warum Grenzen wichtig sind


30:51 Wie setze ich Grenzen?


39:21 Grenzen planen


45:03 Muss ich mich rechtfertigen?


49:58 Gewaltfreie Kommunikation


51:52 Welche Bedürfnisse einfordern?


56:06 Problem: Machtungleichgewicht


1:01:25 Wie reagiert mein Gegenüber?


1:17:09 Was hält mich davon ab?


1:28:00 Grenzen und Ärger


1:34:42 Vermeidung von Grenzen


1:39:45 Grenzen und Eltern


1:43:22 Grenzen und Kinder


1:54:10 Grenzen im Beruf
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Kollektive Handlungsprobleme, Hyperagenten und KI-Entwicklung als Metaevolution (mit Peter Kuhn)
19.03.2026
3 Stunden 21 Minuten
Die Welt ist voll von Systemen, die niemand so designen würde, die aber jeder beteiligte Akteur durch sein eigenes Handeln herbeiführt: Überfischung, kapitalistische Ausbeutung, Wettrüsten und Krebs. All dies sind Beispiele für das, was man in der Spieltheorie als kollektive Handlungsprobleme bezeichnet.


Wie entstehen diese Handlungsprobleme? Wie lassen sie sich regulieren? Was bedeutet dies für politische Utopien? Und welche Konsequenzen ergeben sich für die KI-Forschung?


Im zweiten Teil der Episode diskutiere ich mit Peter Kuhn seinen spekulativen Begriff von Hyperagenten wie Unternehmen oder Staaten, die echte Agency haben sollen und deren Absichten nicht auf die Absichten der konstituierenden Menschen reduzibel sein sollen. Außerdem fragen wir uns, ob KI-Forschung als metaevolutionärer Phasenübergang verstanden werden kann.


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Quellen:


Alexander, Scott (2014, July 30). Meditations on Moloch. Slate Star Codex. https://slatestarcodex.com/2014/07/30/meditations-on-moloch/


Bakan, Joel (2004). The corporation: The pathological pursuit of profit and power. Penguin Canada. http://commons.allard.ubc.ca/books/4


Bostrom, Nick (2014). Superintelligence: Paths, dangers, strategies. Oxford University Press.


Kuhn, Peter (2025). Humanism – An obituary. Substack. https://substack.com/home/post/p-171043982


Yudkowsky, E., & Soares, N. (2025). If anyone builds it, everyone dies: Why superhuman AI would kill us all. Little, Brown and Company.


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Inhalt:


0:00 Meditations on Moloch


1:28:13 Hyperagenten


2:18:41 Metaevolution
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Warum und wie funktioniert Expositionstherapie? - Die theoretischen Grundlagen
06.03.2026
60 Minuten
Was genau sind die Wirkmechanismen hinter der Expositionstherapie? Wir gehen verschiedene Kandidaten durch und arbeiten jeweils heraus, welche Evidenz zu welcher theoretischen Neuerung geführt hat. Dadurch gewinnen wir nicht nur ein Erklärungsmodell für eine der wirksamsten therapeutischen Methoden überhaupt, sondern auch ein besseres Bild davon, wie unsere Psyche funktioniert.


Die besprochenen Kandidaten sind: Habituation, klassische Konditionierung, die Emotional Processing Theory in ihrer ersten und zweiten Fassung und der Ansatz des Inhibitory Learning von Craske.


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Quellen:


Foa, E. B., & Kozak, M. J. (1986). Emotional processing of fear: exposure to corrective information. Psychological bulletin, 99(1), 20.


Rauch, S., & Foa, E. (2006). Emotional processing theory (EPT) and exposure therapy for PTSD. Journal of Contemporary Psychotherapy, 36(2), 61-65.


Foa, E., Huppert, J. D., & Cahill, S. P. (2006). Emotional processing theory: An update.


Craske, M. G., Treanor, M., Conway, C. C., Zbozinek, T., & Vervliet, B. (2014). Maximizing exposure therapy: An inhibitory learning approach. Behaviour research and therapy, 58, 10-23.


Pittig, A., & Wong, A. H. (2022). Reducing the return of avoidance and fear by directly targeting avoidance: Comparing incentive-based and instructed extinction of avoidance to passive fear extinction. Journal of Experimental Psychopathology, 13(4), 20438087221136424.


Westra, H. A. (2007). Review of Pathological anxiety: Emotional processing in etiology and treatment.


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Inhalt:


0:00 Einleitung


10:10 Habituation


16:05 Klassische Lerntheorie


20:56 Probleme klassische Lerntheorie


29:25 Emotional Processing Theory


39:41 Revised Emotional Processing Theory


43:06 Craske - Inhibitory Learning


53:22 Zsmf und therapeutische Implikationen
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1 Jahr Therapie auf den Punkt!
22.02.2026
28 Minuten
Vor genau einem Jahr habe ich die erste Folge auf diesem Podcast hochgeladen! Aus diesem Anlass werfen wir einen Blick zurück und lassen das vergangene Jahr Revue passieren. Außerdem gebe ich einen Überblick über die Hörerstatistiken, erzähle kurz etwas über meine ursprüngliche Motivation hinter dem Podcast, gebe einen kleinen Einblick in den Produktionsprozess und einen Ausblick auf die Themen im kommenden Jahr.


Vielen Dank für euren Support!


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Meine Serie zu Grenzen setzen auf YouTube: youtube.com/watch?v=Vk71Rc7h25s&list=PLGBDtdSWY7lndi-CFNguf-pcE1JGn34dt


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Inhalt:


0:00 Einleitung


1:28 Stats, Stats, Stats!


8:54 Motivation hinter dem Podcast


18:21 Produktionsprozess


22:26 Das kommende Jahr


25:28 Austausch und Danke!
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Cannabis und psychische Gesundheit
19.02.2026
49 Minuten
Viele Menschen kiffen, um mit ihren Depressionen oder Ängsten besser umgehen zu können. Aber funktioniert das eigentlich? Die Debatte um die psychischen Auswirkungen von Cannabis ist auf beiden Seiten geprägt von diversen Mythen. Auf der einen Seite wird Cannabis komplett verteufelt, auf der anderen Seite komplett verharmlost. Aber was sagt eigentlich die Forschung?


Wir gehen eine Übersichtsstudie zum Zusammenhang zwischen Cannabis und psychischer Gesundheit durch und besprechen im Detail, was wir aus den Daten schlussfolgern können und was nicht. Anschließend beleuchte ich das Thema aus therapeutischer Perspektive vor dem Hintergrund meiner Arbeit auf der Suchtstation.


Außerdem gebe ich einige Hinweise, falls ihr mit dem Gedanken spielt, euren Konsum zu reduzieren. Ob ihr das tut, ist natürlich eure Entscheidung. Aber ich hoffe, mit dieser Episode zur Grundlage einer informierten Entscheidung beigetragen zu haben.


Viel Spaß beim Hören!


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Quellen:


Quit The Shit: quit-the-shit.net/qts/ 


Übersichtsstudie Auswirkungen von Cannabis auf Gesundheit: link.springer.com/article/10.1007/s00406-024-01880-2


IQ-Abfall durch Konsum in der Jugend: cambridge.org/core/journals/psychological-medicine/article/intelligence-quotient-decline-following-frequent-or-dependent-cannabis-use-in-youth-a-systematic-review-and-metaanalysis-of-longitudinal-studies/26BEC9CBD2A39010C26100278F8CA813


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Inhalt:


0:00 Einleitung


3:17 Mythen über Cannabis


15:05 Empirische Studienlage


25:27 Therapeutische Perspektive


39:00 Kriterien der Abhängigkeit


43:33 Wie Konsum reduzieren?
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Über diesen Podcast

IG: therapieaufdenpunkt Mein Podcast zu Theorie und Praxis der Psychotherapie und verwandten Themen: Akzeptanz- und Commitment-Therapie, Philosophie der Psychiatrie, Philosophie des Geistes, Verhaltenstherapie, Persönlichkeitsstile Impressum: https://tinyurl.com/mvau4ymu

Kommentare (1)

eegummp3
eegummp3 vor 3 Tagen

Herzlichen Glückwunsch zu diesem Podcast. Lerne viel, bin mit ACT eingestiegen und jetzt bei den Persönlichkeitsstilen angelangt. Aufklärung im guten Sinne, finde ich! Interessieren würde mich das Verhältnis des Sachse-Modells zu anderen 'Typologien', die es ja auch im Grenzgebiet von Spiritualität und Psychologie gibt, etwa das sog. 'Enneagramm'. Danke jedenfalls für die Erklärungen und die angenehme und die auch sprachlich oft feine Art dieser Impulse. (wartet auf Freigabe)

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