Podcaster
Episoden
02.07.2026
36 Minuten
Lithium ist ein psychiatrisches Medikament, was in geringer Dosis auch im Trinkwasser vorkommt. Nun gibt es eine Reihe von Beobachtungsstudien, die zeigen, dass mehr Lithium im Trinkwasser mit weniger Suizidalität, weniger psychiatrischen Einweisungen, weniger Gewaltverbrechen und weiteren Outcomes zusammenhängt.
Wie kann das aber sein, wenn die Dosis im Trinkwasser so gering ist? Wie funktioniert Lithium im Hirn? Was sagen die Studien genau? Durch welche Experimente könnten wir uns Klarheit in dieser Frage verschaffen? Und würden wir Lithium ins Trinkwasser mischen, wenn wir wüssten, dass es funktioniert?
Viel Spaß!
_______________________________
Memon et al. 2020: pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32716281/
Eyre-Watt et al. 2020: pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33045847/
_______________________________
Inhalt:
0:00 Einleitung
4:11 Lithium im Hirn
10:18 Korrelate mit Lithium im Trinkwasser
20:56 Also: Lithium ins Trinkwasser?
28:32 Und wenn es funktioniert?
34:49 Fazit
Wie kann das aber sein, wenn die Dosis im Trinkwasser so gering ist? Wie funktioniert Lithium im Hirn? Was sagen die Studien genau? Durch welche Experimente könnten wir uns Klarheit in dieser Frage verschaffen? Und würden wir Lithium ins Trinkwasser mischen, wenn wir wüssten, dass es funktioniert?
Viel Spaß!
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Memon et al. 2020: pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32716281/
Eyre-Watt et al. 2020: pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33045847/
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Inhalt:
0:00 Einleitung
4:11 Lithium im Hirn
10:18 Korrelate mit Lithium im Trinkwasser
20:56 Also: Lithium ins Trinkwasser?
28:32 Und wenn es funktioniert?
34:49 Fazit
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27.06.2026
3 Stunden 19 Minuten
ADHS ist eine Menge von Merkmalen, die in der ursprünglichen Umwelt der Menschen einmal adaptiv waren, aber heute nicht mehr zu den Erfordernissen der modernen Welt passen - so sagt es zumindest die Mismatch-Theorie, bei der es sich um eine evolutionäre Erklärung handelt. Aber was bedeutet es überhaupt, dass ein Merkmal adaptiv ist? Und wie testen wir Hypothesen zur ursprünglichen Funktion eines Merkmals? Kurzum: Wie funktioniert Evolution?
In dieser Episode gebe ich eine Einführung in die wichtigsten Konzepte: Selektion, Adaptation, Fitness, Artenbildung, die genetischen Grundlagen von Selektion, ökologische Nischen, sexuelle Selektion und die Evolution von Sozialverhalten wie Altruismus, Kooperation oder Konflikte zwischen Verwandten.
Viel Spaß!
__________________________________
Freeman & Herron - Evolutionary Analysis: elibrary.pearson.de/book/99.150005/9781292082684?lang=de
__________________________________
Inhalt:
0:00 Wozu Evolution in der Therapie?
6:51 Einleitung
14:18 Kurze Übersicht
33:54 Evidenz für Mikroevolution
43:12 Evidenz für Makroevolution
49:01 Evidenz für Artbildung
58:57 Evidenz für gemeinsame Abstammung
1:07:55 Natürliche Selektion
1:16:03 Evidenz für die 4 Postulate
1:33:22 Was ist eine Nische?
1:39:38 Mischvererbung vs. partikuläre Vererbung
1:46:11 Selektion reduziert Variation, woher neue Merkmale?
1:50:32 Perfekte Organismen?
1:55:49 Seit wann tragen Menschen Kleidung?
1:59:57 Geschichtlicher Rückblick
2:04:08 Die Logik evolutionärer Erklärungen
2:17:26 Selektion auf mehreren Ebenen
2:26:38 Sexuelle Selektion
2:45:04 Evolution des Sozialverhaltens
3:03:08 Konflikte zwischen Verwandten
3:07:17 Kooperation zwischen Nicht-Verwandten
3:12:38 Warum altern und sterben wir?
In dieser Episode gebe ich eine Einführung in die wichtigsten Konzepte: Selektion, Adaptation, Fitness, Artenbildung, die genetischen Grundlagen von Selektion, ökologische Nischen, sexuelle Selektion und die Evolution von Sozialverhalten wie Altruismus, Kooperation oder Konflikte zwischen Verwandten.
Viel Spaß!
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Freeman & Herron - Evolutionary Analysis: elibrary.pearson.de/book/99.150005/9781292082684?lang=de
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Inhalt:
0:00 Wozu Evolution in der Therapie?
6:51 Einleitung
14:18 Kurze Übersicht
33:54 Evidenz für Mikroevolution
43:12 Evidenz für Makroevolution
49:01 Evidenz für Artbildung
58:57 Evidenz für gemeinsame Abstammung
1:07:55 Natürliche Selektion
1:16:03 Evidenz für die 4 Postulate
1:33:22 Was ist eine Nische?
1:39:38 Mischvererbung vs. partikuläre Vererbung
1:46:11 Selektion reduziert Variation, woher neue Merkmale?
1:50:32 Perfekte Organismen?
1:55:49 Seit wann tragen Menschen Kleidung?
1:59:57 Geschichtlicher Rückblick
2:04:08 Die Logik evolutionärer Erklärungen
2:17:26 Selektion auf mehreren Ebenen
2:26:38 Sexuelle Selektion
2:45:04 Evolution des Sozialverhaltens
3:03:08 Konflikte zwischen Verwandten
3:07:17 Kooperation zwischen Nicht-Verwandten
3:12:38 Warum altern und sterben wir?
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22.06.2026
1 Stunde 9 Minuten
Jede Therapieform lässt sich in zwei stets wiederkehrende Schritte aufgliedern: verstehen und intervenieren. Diese Schritte finden sich im Kleinen wieder (zuhören und fragen, beobachten und spiegeln), aber auch im Großen. Dann spricht man von Fallkonzeption (Woran leidet die Patientin und warum?) und Therapieplanung (Was müsste sie tun/denken/lernen/ändern, um weniger zu leiden?).
Wir sehen uns gemeinsam an, wieso Diagnosen nicht hinreichend für ein adäquates Problemverständnis sind und Therapiemanuale nur für eine Teilmenge prototypischer Patienten gut funktionieren. Die Fallkonzeption ermöglicht einerseits eine individuell auf den Einzelfall zugeschnittene Therapieplanung, basiert aber andererseits auf allgemeinen empirisch fundierten Erkenntnissen über Denken, Fühlen und Handeln.
Viel Erfolg!
______________________________________
Anleitung orientiert an Ubben: therapieaufdenpunkt.com/verhaltenstherapie/fallkonzeption-erstellen
Buch von Ubben: hogrefe.com/de/shop/problemanalyse-und-therapieplanung-76397.html
Verhaltenstherapie: Was sie kann und wie es geht: dgvt-verlag.de/shop/verhaltenstherapie-was-sie-kann-und-wie-es-geht/
Persons - The case formulation approach to cbt: researchgate.net/publication/313557731_The_case_formulation_approach_to_cognitive-behavior_therapy
______________________________________
Inhalt:
0:00 Einleitung
2:30 Reicht die Diagnose nicht aus?
20:35 Was ist mit Manualen?
25:06 Die Logik der Fallkonzeption
35:00 Vom Allgemeinen zum Individuellen
37:44 Fallkonzeptionen sind auch für Patienten da
40:56 Fallkonzeption als Grundlage der transdiagnostischen VT
43:35 Aufbau Fallkonzeption
1:00:44 Wie ergeben sich daraus Interventionen?
1:03:35 Wie sammle ich die relevanten Infos?
Wir sehen uns gemeinsam an, wieso Diagnosen nicht hinreichend für ein adäquates Problemverständnis sind und Therapiemanuale nur für eine Teilmenge prototypischer Patienten gut funktionieren. Die Fallkonzeption ermöglicht einerseits eine individuell auf den Einzelfall zugeschnittene Therapieplanung, basiert aber andererseits auf allgemeinen empirisch fundierten Erkenntnissen über Denken, Fühlen und Handeln.
Viel Erfolg!
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Anleitung orientiert an Ubben: therapieaufdenpunkt.com/verhaltenstherapie/fallkonzeption-erstellen
Buch von Ubben: hogrefe.com/de/shop/problemanalyse-und-therapieplanung-76397.html
Verhaltenstherapie: Was sie kann und wie es geht: dgvt-verlag.de/shop/verhaltenstherapie-was-sie-kann-und-wie-es-geht/
Persons - The case formulation approach to cbt: researchgate.net/publication/313557731_The_case_formulation_approach_to_cognitive-behavior_therapy
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Inhalt:
0:00 Einleitung
2:30 Reicht die Diagnose nicht aus?
20:35 Was ist mit Manualen?
25:06 Die Logik der Fallkonzeption
35:00 Vom Allgemeinen zum Individuellen
37:44 Fallkonzeptionen sind auch für Patienten da
40:56 Fallkonzeption als Grundlage der transdiagnostischen VT
43:35 Aufbau Fallkonzeption
1:00:44 Wie ergeben sich daraus Interventionen?
1:03:35 Wie sammle ich die relevanten Infos?
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07.06.2026
2 Stunden 7 Minuten
Wie funktioniert Verhaltenstherapie? Wie analysiert und bearbeitet sie Probleme?
In diesem Crashkurs zeige ich, wie sich ein kleiner Bestand von theoretischen Annahmen und Methoden universell auf sehr unterschiedliche Probleme anwenden lässt.
Insbesondere besprechen wir die Anwendung bei Depression, Angst, Ärger, Schuld und Scham.
Viel Spaß!
______________________________
Textgrundlage: mindovermood.com/
______________________________
0:00 Einleitung
3:15 1: Was ist Verhaltenstherapie?
10:48 2: Problemanalyse
15:42 3: Gedanken
30:04 4: Gefühle
35:46 5: Ziele
41:36 6: Das Gedankenprotokoll
50:12 7: Automatische Gedanken
54:19 8&9: Wo ist der Beweis?
58:24 10: Neue Gedanken, Pläne, Akzeptanz
1:05:37 11: Zugrundeliegende Annahmen und Verhaltensexperimente
1:16:48 12: Glaubenssätze
1:21:35 13: Depression
1:32:53 14: Angst
1:46:12 15: Ärger, Schuld, Scham
1:59:10 16: Fortschritte stabilisieren
2:05:55 Schlusswort
In diesem Crashkurs zeige ich, wie sich ein kleiner Bestand von theoretischen Annahmen und Methoden universell auf sehr unterschiedliche Probleme anwenden lässt.
Insbesondere besprechen wir die Anwendung bei Depression, Angst, Ärger, Schuld und Scham.
Viel Spaß!
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Textgrundlage: mindovermood.com/
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0:00 Einleitung
3:15 1: Was ist Verhaltenstherapie?
10:48 2: Problemanalyse
15:42 3: Gedanken
30:04 4: Gefühle
35:46 5: Ziele
41:36 6: Das Gedankenprotokoll
50:12 7: Automatische Gedanken
54:19 8&9: Wo ist der Beweis?
58:24 10: Neue Gedanken, Pläne, Akzeptanz
1:05:37 11: Zugrundeliegende Annahmen und Verhaltensexperimente
1:16:48 12: Glaubenssätze
1:21:35 13: Depression
1:32:53 14: Angst
1:46:12 15: Ärger, Schuld, Scham
1:59:10 16: Fortschritte stabilisieren
2:05:55 Schlusswort
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29.05.2026
39 Minuten
Kennt ihr das? Ihr verfolgt Eure Ziele mit Elan und eiserner Selbstdisziplin, stellt ambitionierte Pläne auf und kniet euch richtig rein, bis ihr irgendwann genug habt, euch der Stress zu viel wird und ihr mehr Nachsicht und Akzeptanz übt - dann aber mit Euren Zielen nicht richtig vorankommt. Und dann beginnt der Kreislauf von Neuem?
Die Psychologin Gena Gorlin nennt diese Phasen den Drill-Sergeant-Modus und den Zen-Master-Modus. Sie unterbreitet einen konkreten Lösungsvorschlag, um aus diesem Zyklus auszubrechen, aber wie gut funktioniert das wirklich?
Und was bedeutet das für Psychologen und Therapeutinnen mit mehr oder weniger starkem Leistungsmotiv?
Viel Spaß beim Hören!
_______________________
Gena Gorlin - A different and better way to live: open.substack.com/pub/genagorlin/p/a-different-and-better-way-to-live?r=3zjgbe&utm_medium=ios
Daniel Muñoz - How to make yourself read more books: bigifftrue.substack.com/p/the-secret-to-reading-more
_______________________
0:00 Einleitung
3:59 Der Begriff der Leistung
9:26 Der Drill Sergeant
13:13 Der Zen-Meister
17:39 Der Builder
20:05 Wie überzeugend ist das?
32:37 Und Psychologen?
37:26 Zusammenfassung
Die Psychologin Gena Gorlin nennt diese Phasen den Drill-Sergeant-Modus und den Zen-Master-Modus. Sie unterbreitet einen konkreten Lösungsvorschlag, um aus diesem Zyklus auszubrechen, aber wie gut funktioniert das wirklich?
Und was bedeutet das für Psychologen und Therapeutinnen mit mehr oder weniger starkem Leistungsmotiv?
Viel Spaß beim Hören!
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Gena Gorlin - A different and better way to live: open.substack.com/pub/genagorlin/p/a-different-and-better-way-to-live?r=3zjgbe&utm_medium=ios
Daniel Muñoz - How to make yourself read more books: bigifftrue.substack.com/p/the-secret-to-reading-more
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0:00 Einleitung
3:59 Der Begriff der Leistung
9:26 Der Drill Sergeant
13:13 Der Zen-Meister
17:39 Der Builder
20:05 Wie überzeugend ist das?
32:37 Und Psychologen?
37:26 Zusammenfassung
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Über diesen Podcast
Instagram: therapieaufdenpunkt Mein Podcast zu Theorie und Praxis
der Psychotherapie und verwandten Themen: Akzeptanz- und
Commitment-Therapie, Philosophie der Psychiatrie, Philosophie des
Geistes, Verhaltenstherapie, Persönlichkeitsstile Impressum:
https://www.therapieaufdenpunkt.com/impressum
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Düsseldorf
Kommentare (1)
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Herzlichen Glückwunsch zu diesem Podcast. Lerne viel, bin mit ACT eingestiegen und jetzt bei den Persönlichkeitsstilen angelangt. Aufklärung im guten Sinne, finde ich! Interessieren würde mich das Verhältnis des Sachse-Modells zu anderen 'Typologien', die es ja auch im Grenzgebiet von Spiritualität und Psychologie gibt, etwa das sog. 'Enneagramm'. Danke jedenfalls für die Erklärungen und die angenehme und die auch sprachlich oft feine Art dieser Impulse.