Chefsache #32 Christian Schindel, RhönSprudel-Gruppe

Chefsache #32 Christian Schindel, RhönSprudel-Gruppe

Transformation der lokalen Traditionsmarke Förstina
42 Minuten
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Beschreibung

vor 3 Tagen

In unserer 32. Folge des GZ‑Podcasts „Chefsache“ geht es um die
Eingliederung und Transformation der lokalen Traditionsmarke
Förstina. Ein Prozess, der auf dem Papier einfach klingt – in der
Realität aber ein hochkomplexes Zusammenspiel aus Strategie,
Kultur, Markenführung und operativer Exzellenz ist.


 


Warum das so ist, besprechen wir heute mit einem Gast, der diesen
Wandel nicht nur begleitet, sondern maßgeblich gestaltet hat:
Christian Schindel, Geschäftsführer der RhönSprudel‑Gruppe. Ein
Manager, der Verantwortung übernimmt, wenn es darauf ankommt –
und der die Integration von Förstina ganz bewusst zur Chefsache
erklärt hat.


2023 übernahm die Gruppe die Marke in einer Phase, die Schindel
selbst als kritisch beschreibt. Absatzverluste, explodierende
Energiekosten, fehlende Transparenz im Controlling – Förstina
stand, wie er sagt, „mit dem Rücken zur Wand“. Doch statt
abzuwarten, entschied sich die RhönSprudel‑Gruppe für einen
schnellen, konsequenten Neustart. Systeme wurden umgestellt,
Prozesse neu gedacht, Potenziale identifiziert. Eine der
schnellsten Integrationen, die die Branche in jüngerer Zeit
gesehen hat.


 


Während RhönSprudel 2025 stabil blieb, brachte Förstina nicht nur
Herausforderungen, sondern auch enorme Chancen: moderne
Abfülllinien, freie Kapazitäten, ein starkes regionales Profil
und ein ungewöhnlich hoher Erfrischungsgetränkeanteil. Keine
Konkurrenz, sondern eine perfekte Ergänzung. Die Basis für eine
neue Markenstrategie, die 2 Jahre lang entwickelt wurde und
Förstina als regionalen „Local Hero“ neu positioniert – mit dem
Claim „Quelle von Gemeinsamkeiten“.


 


Doch Transformation gelingt nicht allein über Maschinen, Marken
oder Märkte. Sie gelingt über Menschen. Schindel beschreibt
eindrucksvoll, wie wichtig es war, die Belegschaft mitzunehmen:
mit kleinen Info‑Formaten, offenen Gesprächen und echter Nähe.
„Die Leute haben echt toll mitgemacht“, sagt er – ein Satz, der
viel über die Kultur hinter diesem Wandel verrät.


Natürlich sprechen wir auch über Nachhaltigkeit: über 95 Prozent
Eigenerzeugung von Energie, elektrische LKWs, Quellenschutz im
Biosphärenreservat Rhön und die Frage, wie man fossile
Blockheizkraftwerke in den kommenden Jahren ablösen kann.


 


Kurz gesagt: Es ist die Geschichte einer Traditionsmarke, die neu
gedacht wird.


 


Wie man Wandel gestaltet, ohne die eigene Identität zu verlieren
- hören Sie rein!

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