#72 - People Pleasing im Top‑Management: Warum Harmonie kein KPI ist – mit Headhunter Tim Oldiges

#72 - People Pleasing im Top‑Management: Warum Harmonie kein KPI ist – mit Headhunter Tim Oldiges

Wie klare Mandate, echte Neins und saubere Rollenbilder Familienunternehmen vor teurem People‑Pleasing im Top‑Management schützen. ​
43 Minuten

Beschreibung

vor 2 Tagen
People Pleasing ist im Top‑Management kein netter Charakterzug,
sondern ein massives Steuerungs‑ und Führungsrisiko – besonders in
großen Familienunternehmen. Headhunter Tim Oldiges, Gründer und
Geschäftsführer der Executive‑Search‑Beratung Headgate, erklärt,
warum Harmonie kein KPI ist, wieso Mandat Persönlichkeit schlägt
und weshalb ein klares Nein oft wertschenkender ist als ein
vorschnelles Ja. ​ Wir sprechen darüber, wie People Pleasing auf
C‑Level zu Orientierungslosigkeit, Scheinkonsens und verdeckten
Konflikten führt und warum Leitplanken, Entscheidungsrechte und
Rückendeckung unverzichtbar sind, damit Führung wirksam werden
kann. Tim zeigt, wie er in seinen Such‑ und Auswahlprozessen People
Pleasing‑Muster erkennt, welche Rolle Behavioral Interviewing
spielt und weshalb „Kissing up the hierarchy“ verhindert, dass die
Spitze die Realität im Unternehmen überhaupt noch wahrnimmt. ​ Ein
besonderer Fokus liegt auf Familienunternehmen: auf Loyalitäten
zwischen den Generationen, Rollenvermischungen zwischen Kind und
Nachfolger:in und der Frage, warum diese Konstellationen wie ein
Vergrößerungsglas für People Pleasing wirken. Du erfährst, wie
klare Mandatsklärung, offener Dissens und emotionale Klarheit
helfen, Unternehmen zukunftsfähig zu halten, ohne Beziehungen zu
zerstören.

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