People Pleasing adé - Leadership, Karriere & Selbstentwicklung mit Sanftmut & Stärke

People Pleasing adé - Leadership, Karriere & Selbstentwicklung mit Sanftmut & Stärke

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Trailer: People Pleasing adé
10. Oktober 2024
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Trailer: People Pleasing adé
10. Oktober 2024

Episoden

#90 - Narzissmus im Job erkennen und wirksam handeln – mit Dr. Ramzi Fatfouta und Dr. med. Pablo Hagemeyer
08.07.2026
59 Minuten
Wann ist ein Mensch einfach nur dominant, sehr selbstbewusst oder schwierig – und wann zeigt sich ein narzisstisch geprägtes Muster? Narzissmus wird im beruflichen Alltag schnell zum Etikett. Gleichzeitig bleiben problematische Dynamiken oft lange unerkannt, weil narzisstisch akzentuierte Menschen zunächst durchaus charismatisch, entschlossen und überzeugend wirken können. In dieser Folge spreche ich mit zwei ausgewiesenen Experten über Narzissmus in Führung und Zusammenarbeit: Dr. Ramzi Fatfouta ist Psychologe, Führungskräfteentwickler und Experte für Narzissmus in Organisationen und im Topmanagement. Dr. med. Pablo Hagemeyer ist Psychiater, Psychotherapeut und Bestsellerautor. Gemeinsam haben sie das Buch „Ego First! Führen in Zeiten von Narzissmus, Machtspielen und Manipulation“ geschrieben. **Wir sprechen darüber,** - was narzisstisches Verhalten konkret ausmacht, - wie sich grandiose und vulnerable Ausprägungen unterscheiden, - wo gesunde Selbstbehauptung in problematische Selbstüberhöhung kippt, - wie das OK-BUP-Modell hilft, narzisstische Muster im Arbeitsalltag zu erkennen, - weshalb Kritik bei manchen Menschen sofort zu Angriff, Schuldumkehr oder Rückzug führt, - wie sich narzisstische und stark angepasste Verhaltensweisen gegenseitig verstärken können, - und wie Betroffene ihre Wahrnehmung stabilisieren, Grenzen setzen und handlungsfähig bleiben. Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, Menschen vorschnell zu diagnostizieren. Entscheidend ist vielmehr, beobachtbares Verhalten einzuordnen und wiederkehrende Muster zu erkennen. Denn nicht jede dominante Führungskraft ist narzisstisch. Problematisch wird es dort, wo Beziehungen vor allem der eigenen Selbstwertregulation dienen, andere Menschen instrumentalisiert oder abgewertet werden und Kritik kaum noch möglich ist. Eine differenzierte und zugleich sehr praxisnahe Folge für Führungskräfte, Mitarbeitende und alle, die schwierige Dynamiken im beruflichen Umfeld besser verstehen möchten.
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#89 - Narzisstische Verletzungen in Elternbeziehungen - wie wir heute heilen können. Mit Madeline Hellmann
01.07.2026
36 Minuten
Was passiert, wenn ein Kind früh lernt, dass Liebe, Anerkennung und Zugehörigkeit von Leistung, Anpassung oder Wohlverhalten abhängen? In dieser Folge ist Madeline Hellmann erneut zu Gast, nachdem sie bereits im vergangenen Jahr in der Folge 37 war. Madeline ist Heilpraktikerin für Psychotherapie und begleitet Menschen bei der Aufarbeitung von narzisstisch geprägten Elternbeziehungen, toxischen Bindungen und belastenden Beziehungsmustern. Wir sprechen bewusst nicht vorschnell von „Narzissten“, sondern über narzisstisch akzentuiertes Verhalten: fehlende Empathie, ständige Kritik, hohe Erwartungen, das Kind als Erweiterung der eigenen Person und die Schwierigkeit, es dem Elternteil jemals recht machen zu können. Ein Schwerpunkt liegt auf den typischen Rollen in solchen Familiensystemen: dem Goldkind und dem schwarzen Schaf. Diese Rollen können bis weit ins Erwachsenenleben hineinwirken und Glaubenssätze hinterlassen wie: - „Ich bin nicht gut genug.“ - „Ich muss mich mehr anstrengen.“ - „Ich bin verantwortlich.“ - „Ich muss um Liebe kämpfen.“ Daraus kann eine hohe Anpassungsfähigkeit entstehen, die zunächst wie eine Stärke wirkt, später jedoch in People Pleasing, fehlende Grenzen und ungleiche Beziehungen führen kann. Wir sprechen außerdem darüber, - warum viele erwachsene Menschen immer noch lange auf die Anerkennung ihrer Eltern hoffen, - weshalb sich narzisstisch geprägte Eltern meist nur schwer verändern lassen, - welche Bedeutung Trauer, Wut und Schuldgefühle im Ablösungsprozess haben, - wie man mit Druck durch Geschwister und andere Familienmitglieder umgehen kann, - wann Distanz oder ein Kontaktabbruch notwendig werden können, - und wie Eltern ihre eigenen Kinder vor einer Wiederholung alter Muster schützen können. Eine persönliche und zugleich sehr klare Folge über Abgrenzung, Akzeptanz und den Mut, zum Zyklusbrecher oder zur Zyklusbrecherin zu werden. Die wichtigste Botschaft dieser Folgte lautet: Du bist nicht schuld daran, wie dein Elternteil dich behandelt hat. Mit dir ist nichts falsch, und du darfst dein eigenes Leben leben.
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#88 - Die Schamfalle - und wie du ihr entkommst
24.06.2026
21 Minuten
Scham kann uns innerhalb von Sekunden ganz klein werden lassen. Das Gesicht wird heiß, der Blick geht nach unten und am liebsten würden wir uns unsichtbar machen. Doch nicht jede Scham ist nur ein kurzer peinlicher Moment. Toxische Scham geht tiefer. Sie sagt nicht: „Ich habe einen Fehler gemacht“, sondern: „Mit mir stimmt etwas grundsätzlich nicht.“ In dieser Folge erzähle ich dir von meiner Coachee Annika. Nach außen wirkt sie kompetent, zuverlässig und souverän. Innerlich lebt sie jedoch mit der ständigen Sorge, irgendwann als nicht gut genug entlarvt zu werden. Eine einfache kritische Rückfrage im Meeting wird für sie deshalb nicht nur zu einer sachlichen Rückmeldung, sondern zu einem Angriff auf ihren gesamten Selbstwert. An Annikas Geschichte wird sichtbar, wie sich Scham im Berufsalltag häufig tarnt: - als Perfektionismus, - als Prokrastination, - als Überanpassung, - oder als Selbstsabotage. Gerade Menschen mit People-Pleasing-Mustern versuchen häufig, Scham durch besondere Leistung, Nützlichkeit und Anpassung zu vermeiden. Sie sagen Ja, obwohl sie Nein meinen, reden ihre Kompetenz klein und ziehen sich zurück, sobald sie sich bewertet fühlen. **Du erfährst in dieser Folge:** - worin sich Scham und Schuld unterscheiden, - warum starke Kränkungen auf einen alten Schamkern hinweisen können, - weshalb Scham so eng mit Zugehörigkeit und Selbstwert verbunden ist, - wie du Scham früher erkennen und benennen kannst, - und wie Selbstmitgefühl, Körperhaltung, Verbundenheit und kleine mutige Schritte dir helfen, wieder in deine Würde zu kommen. Die zentrale Botschaft dieser Folge lautet: Scham möchte, dass du dich versteckst. Würde erinnert dich daran, dass du trotzdem hier sein darfst.
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#86 - Ich bin doch kein Opfer! So entkommst du dem Dramadreieck
10.06.2026
22 Minuten
Kennst du das Gefühl, ständig zwischen allen Fronten zu stehen — nach oben für die Geschäftsführung, nach unten für dein Team, nach außen für Kund:innen und nach Feierabend noch für die Familie? Und irgendwann sitzt du erschöpft im Auto und denkst: Ich bin doch kein Opfer. Genau dort beginnt diese Folge von People Pleasing adé. Anhand der Geschichte meiner Coachee Julia, einer Teamleiterin mit klassischem Helfersyndrom, schauen wir uns das Dramadreieck nach Stephen Karpman an — ein hilfreiches Modell aus der Transaktionsanalyse, das zeigt, warum wir unter Druck immer wieder in drei vertraute Rollen rutschen: Opfer, Retterin und Verfolgerin. Du erfährst, wie diese Rollen ineinandergreifen, warum gerade People Pleaser und Führungskräfte mit hohem Verantwortungsgefühl so oft in der Retter-Rolle landen — und wie der Wechsel ins Opfer- oder Verfolger-Gefühl die innere Schleife noch verstärkt. In dieser Episode bekommst du: - eine kompakte, alltagstaugliche Einführung in das Dramadreieck - ein konkretes Praxisbeispiel aus dem Führungsalltag - drei klare Schritte für den Ausstieg: Erkennen, Mini-Stopp, klare Sprache - konkrete Formulierungen, die du im Job, in Beziehungen und im inneren Dialog sofort einsetzen kannst - einen Quick-Check-in für den Abend, mit dem du dein eigenes Muster beobachten lernst Diese Folge ist für dich, wenn du Verantwortung trägst, Menschen führst oder dich oft als Pufferzone erlebst — und damit aufhören willst, dich selbst zu verlieren. Du lernst, wie du aus alten Rollenmustern aussteigst, klarer kommunizierst, gesunde Grenzen setzt und Selbstverantwortung statt Selbstaufgabe lebst. Wenn du in Julias Geschichte etwas wiedererkennst: Das heißt nicht, dass etwas mit dir falsch ist. Es heißt, dass du Muster hast — wie wir alle. Und genug innere Stärke, sie zu verändern.
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Über diesen Podcast

Willkommen zu „People Pleasing adé – Dein Podcast für Leadership und Karriere mit Sanftmut und Stärke“! Ich bin Dr. Verena Stahl, und in diesem Format tauchen wir gemeinsam in die spannenden Themen rund um Selbstentwicklung, Leadership und Karriere ein. Hier dreht sich alles darum, wie du dein berufliches Potenzial entfalten kannst – ohne dich von den Erwartungen anderer bestimmen zu lassen. Die zentralen Fragen, die wir immer wieder behandeln, sind: Wie kannst du klar und unmissverständlich „Nein“ sagen, ohne dabei Schuldgefühle zu haben? Was bedeutet es, empathisch zu führen und dabei trotzdem deine eigenen Grenzen zu setzen? Wie kannst du den für dich stimmigen Karriereweg gehen, der wirklich zu dir, deiner Persönlichkeit, deinen Werten und Ressourcen sowie Kompetenzen passt? In einer Mischung aus persönlichen und praktischen Betrachtungen aus meiner Arbeit als Coachin und Hochschuldozentin gehe ich den inneren Überzeugungen auf den Grund, die uns oft davon abhalten, für uns selbst einzustehen. Gemeinsam mit inspirierenden Gästen entlarven wir People Pleasing als Karriereblockade und zeigen dir konkrete Wege auf, wie du selbstbewusst deinen Platz im Berufsleben findest – und das im Einklang mit deinen Werten. Denn: Nur wer sich selbst gut kennt, kann erfolgreich und authentisch führen. Wenn du also bereit bist, deinen Karriereweg selbstbestimmt und frei von übermäßigem People Pleasing zu gestalten und dein Leben nach deinen Vorstellungen leben möchtest, dann ist dieser Podcast genau das Richtige für dich! Viel Spaß und Inspiration beim Hören! Feedback, Anregungen und Themenwünsche nehme ich gerne per E-Mail entgegen: info@verena-stahl.ch
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#86 - Ich bin doch kein Opfer! So entkommst du dem Dramadreieck
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