Weniger Köpfe, mehr Teller: Die Effizienzformel der Globus-Gastronomie

Weniger Köpfe, mehr Teller: Die Effizienzformel der Globus-Gastronomie

35 Minuten

Beschreibung

vor 1 Tag

Kochroboter? Das passt nicht zu Globus.


Globus ist ein familiengeführter Händler mit großen Markthallen,
eigener Bäckerei, Fachmetzgerei und integrierter Gastronomie.
Genau deshalb sagt Michael Christmann, Leiter der
Globus-Gastronomie: Gastgebersein lässt sich nicht programmieren.


Was der Leiter der Globus-Gastronomie wirklich will, ist eine
vollautomatisierte Spülküche. Denn Technik soll dort entlasten,
wo Arbeit wenig attraktiv ist – damit mehr Zeit fürs kreative
Kochen und den Gast bleibt. Noch ist das Zukunftsmusik. Aber
Globus arbeitet daran.


Im Regalplatz-Podcast spricht Christmann über die Gastronomie der
Zukunft in den Markthallen und warum Automatisierung nur dann
Sinn ergibt, wenn sie Freiraum schafft. 58 Gastronomiebetriebe,
33 Sushi-Theken, neue Korea- und Asien-Konzepte: Christmann denkt
Handelsgastronomie konsequent vom Gast aus. Doch hinter der Theke
steckt das eigentliche Transformationspotenzial.


Es geht um Eigenproduktion als DNA, um modulare Warenwirtschaft,
um kleinere Teams mit höherer Schlagkraft. Um Lieferanten, die zu
echten Produktionspartnern werden. Und um die Frage, wie viel
Technik sinnvoll ist, wenn Qualität, Transparenz und
Gastgeberrolle das Markenzeichen bleiben sollen.


Sein Credo: Die Zukunft beginnt nicht in fünf Jahren, sondern
morgen. Denn was nützt die beste KI, wenn niemand mehr für
Gastronomie brennt?

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