066 – Mutige Frauen: Wir bleiben. anders.

066 – Mutige Frauen: Wir bleiben. anders.

Was passiert, wenn ein Herzensprojekt wächst und das eigene Leben sich verändert? Manchmal ist der mutigste Schritt nicht das Weitermachen, sondern das bewusste Innehalten. Fünf Jahre und unzählige mutige Frauen später drücken wir bewusst auf Pause.
14 Minuten

Beschreibung

vor 4 Tagen
Fünf Jahre. 65 Folgen. Unzählige Begegnungen mit mutigen Frauen –
und ein Mann. In dieser besonderen Episode von Mutige Frauen
braucht das Land sitzen wir selbst am Mikrofon und blicken zurück
auf das, was war – und nach vorne auf das, was kommt. „Ich glaube,
ich werde diesen Tag nie vergessen“, sagt Raffaela und erinnert
sich an die ersten Stunden unseres Podcasts: Nervosität,
Herzklopfen, ein Spaziergang, Prosecco und die Frage, ob das alles
wirklich funktionieren wird. Dass wir fünf Jahre später auf
monatliche Folgen, tausende Hörer:innen, inspirierende Gespräche
und den Steirerinnen Award zurückblicken dürfen, hätten wir damals
nicht zu träumen gewagt. Diese Folge ist für uns ein Innehalten.
Ein ehrlicher Blick darauf, was dieses Herzensprojekt mit uns
gemacht hat. Die intensiven Gespräche, die uns oft noch Tage später
begleitet haben. Die Begegnungen, die uns im Kern berührt haben.
Die Geschichten von Frauen, die gefallen und wieder aufgestanden
sind – und damit auch uns Mut gemacht haben. „Keines dieser
Gespräche möchte ich missen“, sagt Elisabeth. Und genau so fühlt es
sich an. Doch in fünf Jahren verändert sich viel. Unsere
beruflichen Wege haben sich weiterentwickelt. Neue Aufgaben sind
entstanden. Raffaela arbeitet heute im Amt der Kärntner
Landesregierung im Bereich Baukultur und kommunales Bauen.
Elisabeth hat eine Laufbahnprofessur für Bau- und Planungskultur im
ländlichen Raum übernommen. Unsere Leben sind dichter geworden,
weniger flexibel – und gleichzeitig mutiger. Und deshalb machen wir
uns selbst ein Geschenk: eine kreative Pause. Vorerst keine
monatlichen Folgen. Stattdessen Zeit zum Nachdenken, Reflektieren
und Experimentieren. Mut heißt für uns auch, das Tempo
rauszunehmen. Nicht aufzuhören, sondern neu zu denken. Nicht zu
verschwinden, sondern uns weiterzuentwickeln. Wir bleiben mit euch
in Verbindung – über Instagram, über Radio FRO, über Mutimpulse
zwischendurch. Und vor allem laden wir euch ein, Teil dieses
nächsten Schrittes zu sein. Welche Themen bewegen euch? Welche
Frauen fehlen noch? Welche Formate wünscht ihr euch? Diese Episode
ist kein Abschied. Sie ist ein bewusster Zwischenraum. Ein
Atemholen nach fünf intensiven Jahren. Und vielleicht genau das,
wovon wir in all den Gesprächen selbst so oft gehört haben: dass
Entwicklung Zeit braucht. Dass Pausen kraftvoll sind. Und dass Mut
manchmal bedeutet, nicht weiterzurennen – sondern stehenzubleiben
und neu zu schauen. Das Land braucht mutige Frauen. Und manchmal
brauchen mutige Frauen eine kreative Pause, damit Neues entstehen
kann.

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