Aufklärung über ein Verbrechen | Von Tilo Gräser

Aufklärung über ein Verbrechen | Von Tilo Gräser

22 Minuten

Beschreibung

vor 1 Woche

Die politisch verursachte Corona-Krise war ein Verbrechen
an den Menschen und der gesamten Gesellschaft. Eine echte
Aufarbeitung scheint nicht in Sicht. Ein Buch hält
dagegen.


Ein Kommentar von Tilo Gräser.


Es wird viel über „Aufarbeitung“ der politisch verursachten
Corona-Krise geredet. Inzwischen gibt es einige parlamentarische
Kommissionen und Ausschüsse dafür. Doch es gibt kaum tatsächliche
Aufklärung der Vorgänge, Zusammenhänge, Verantwortlichkeiten und
Interessen im Hintergrund des Geschehens. Diejenigen, die davon
profitieren, sind dieselben, die verantwortlich sind für die
Geiselnahme der Gesellschaft mit Hilfe eines Virus von 2020 bis
2023 und die davon auch ganz direkt finanziell profitierten.


Selbst große Teile der politischen Opposition in den Parlamenten
machen bei der Verschleierung weitgehend weiter mit. Nur die AfD
ist dabei eine Ausnahme, aber auch einzelne Abgeordnete anderer
Parteien. Zu ihnen gehört Alexander King vom BSW,
der diese Partei allein im Berliner Abgeordnetenhaus vertritt,
nachdem er zuvor bis 2023 zur Faktion der Linkspartei gehört
hatte. Er versucht seit Jahren mit seinen begrenzten Mitteln als
fraktionsloser Abgeordneter, das Corona-Geschehen in der
Hauptstadt aufzuklären.


Am Montag stellte King gemeinsam mit dem Arzt und früheren
Linkspartei-Abgeordneten Wolfgang Albers im
„Sprechsaal“ in Berlin-Mitte das Buch
„Corona in Berlin – ein Schwarzbuch“ vor. In dem zeichnen die
beiden Autoren die Missstände des Corona-Krisenmanagements in der
Hauptstadt nach. Albers war selbst zehn Jahre lang (2011 bis
2021) Vorsitzender des Gesundheitssauschusses des Berliner
Abgeordnetenhauses.


Das Buch gibt im zweiten Teil die schriftlichen Anfragen Kings an
den Berliner Senat zur Corona-Krise wieder, die Albers inhaltlich
mit vorbereitete. Damit werden zum einen die politischen
Entscheidungen des Berliner Senats in der Corona-Krise
hinterfragt. Zum anderen wird damit deutlich, dass die politisch
verordneten Maßnahmen in dieser Zeit ohne faktische Grundlage und
zuweilen mehr als absurd waren, weil sie mehr Schaden
anrichteten, als irgendeinen Nutzen zu stiften.


Mitautor Albers sagte am Montag, dass das Buch über Berlin hinaus
wichtig sei, da es Anstöße geben könne, um auch in den anderen
Bundesländern für Aufklärung zu sorgen. Er trug mit seiner
direkten Erfahrung als Ausschussvorsitzender zum Inhalt bei. Er
habe das „Pech gehabt“, in der Anfangszeit der von der
Weltgesundheitsorganisation ausgerufenen Covid-19-Pandemie
regelmäßig direkt neben der damaligen Gesundheitssenatorin Dilek
Kolat (SPD) gesessen zu haben. Kolat hatte sich als
Scharfmacherin hervorgetan, die selbst alle über 70-Jährigen in
Quarantäne einsperren wollte, wie Albers berichtete.


Fakten wider die Narrative


Das Buch setzt sich nicht nur mit den offiziellen
Corona-Narrativen auseinander, mit der auch in Berlin die
Menschen von der regierenden Politik in Geiselhaft genommen
wurden. Es belegt mit zahlreichen Fakten das tatsächliche
Geschehen, das der herrschenden Angstpolitik widersprach, ob es
sich nun um die Auslastung der Krankenhäuser oder die Zahl der
tatsächlichen Corona-Behandlungsfälle handelte. Ein eigenes
Kapitel ist dem „Phantom-Krankenhaus“ gewidmet, das
der Berliner Senat auf dem Messegelände der Hauptstadt errichten
ließ und das nie einen Corona-Kranken gesehen hatte – und nicht
einmal Personal hatte. „Während die Klinik leer stand, liefen die
Millionen weiter“, heißt es dazu im Buch.


Die wenigen ausgewählten Fakten, die King und Albers
ausschnittsweise am Montag präsentierten, machten allein
deutlich, um welchen politisch verursachten Irrsinn es sich
handelte, aber auch um welches Verbrechen.


https://apolut.net/aufklarung-uber-ein-verbrechen-von-tilo-graser/


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