Digitale Sperrstunde: Politik entmündigt unsere Kinder | Von Janine Beicht
18 Minuten
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vor 1 Woche
Wie die Politik unsere Kinder entmündigt
TikTok, Instagram, Facebook: Für unter 16-Jährige bald
tabu. Die Politik verkauft das als Schutz, doch hinter der Maske
lauern Zensur und digitale Kontrolle, die jeden Klick der Bürger
registrieren könnte.
Ein Kommentar von Janine Beicht.
Deutschland steht an der Schwelle zu einem bislang beispiellosen
Eingriff in die digitale Selbstbestimmung seiner Jugend. Die
Christlich-Demokratische Union, angeführt vom Ministerpräsidenten
Schleswig-Holsteins, Daniel Günther, plant schon seit Dezember
ein Social-Media-Verbot für alle unter 16-Jährigen. Dazu äußerte
er:
„Wer jetzt weiterhin die Augen verschließt, gefährdet damit
vorsätzlich die Zukunft unserer Kinder. Es ist unsere Pflicht,
Verantwortung zu übernehmen und klare gesetzliche Grenzen zu
setzen, […] dass unter 16-Jährige Tiktok-frei und frei von Social
Media aufwachsen können.“ Daniel Günther (1)
Offiziell soll es also um Kinderschutz gehen und um die Abwehr
von Hass, Mobbing und psychischem Druck. Wer jedoch zwischen den
Zeilen liest, erkennt die wahre Agenda: Kontrolle, Überwachung
und politisch gewünschte Indoktrination.
Der Antrag, der auf dem CDU-Bundesparteitag am 20./21. Februar
diskutiert werden soll (2), verlangt ein gesetzliches
Mindestalter von 16 Jahren für offene Plattformen wie Instagram,
TikTok und Facebook sowie eine verpflichtende Altersverifikation.
Kinder unter 16 sollen demnach komplett ausgeschlossen werden.
SPD-Politiker ergänzen das mit einem abgestuften Modell, das
unter 14-Jährigen ein totales Verbot auferlegt und für 14- bis
16-Jährige eine eingeschränkte Version ohne Algorithmen und
Endlos-Scrollen vorschreibt. (3)
Internationale Vorbilder wie Australiens Verbot für unter
16-Jährige, das Millionen Konten löschte, oder Frankreichs
Regelung unter Präsident Macron für unter 15-Jährige (4) werden
als Blaupause herangezogen, auch Spanien und Portugal haben
bereits gesetzliche Verbote beziehungsweise strenge Altersgrenzen
eingeführt. Zahlreiche weitere Staaten, insbesondere in Europa,
bereiten ähnliche Regelungen vor, alles ermöglicht durch
EU-Anpassungen unter Ursula von der Leyen. Diese „Schutzgrenze“
wird als moralische Pflicht verkauft, doch sie ist ein
elaborierter Vorwand für die Einschränkung von Meinungsbildung
und digitaler Teilhabe, denn diese Pläne ignorieren, dass
Jugendliche bereits mit 14 das Geschlecht oder die Religion
wechseln dürfen und ab 16 wählen können, aber vor ihrem 16.
Geburtstag von digitalen Informationsquellen abgeschnitten werden
sollen. Solche Widersprüche offenbaren, dass es nicht um Schutz
geht, sondern um die Abschottung junger Menschen von alternativen
Perspektiven jenseits etablierter Medien und Schulen.
...https://apolut.net/digitale-sperrstunde-politik-entmundigt-unsere-kinder-von-janine-beicht/
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