Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. Die Zu Spät Show Podcast
  4. Ausgeburt der Hölle: Warum die Immobilienbranche unser Leben ruiniert
Ausgeburt der Hölle: Warum die Immobilienbranche unser Leben ruiniert

Ausgeburt der Hölle: Warum die Immobilienbranche unser Leben ruiniert

Die Zu Spät Show vor 7 Monaten
Zu Sammlung hinzufügen

Du hast noch keine Sammlungen.

Herunterladen (rechte Maustaste) Teilen Fundstellen Kommentare
0:00
20:35
Heute geht es um Immobilien. Oder wie ich es
nenne: die Ausgeburt der Hölle.

Das Fundament des Wahnsinns: Wem gehört die Erde?

Eigentlich fängt das Problem schon viel früher an als beim
Baupfusch im Keller (besonders beliebt in Niederösterreich, wie
man hört). Es fängt beim Grundbesitz an. Wer hat
eigentlich irgendwann mal entschieden, dass ein Stück Erde –
dieser Planet, den wir uns alle teilen – plötzlich „jemandem“
gehört? Mit welchem Recht behauptet ein Mensch, ein Kloster oder
ein Bauer: „Das hier ist meins“?

Wir haben uns so sehr an den Gedanken gewöhnt, dass man Boden
kaufen und verkaufen kann, dass wir die fundamentale Absurdität
dahinter völlig übersehen. Und sobald dieser Boden „besessen“
wird, beginnt der Drang, ihn mit Beton und Stahl zu versiegeln,
denn eine Wiese bringt schließlich keine Rendite.

Die Vorhölle: Makler und Hausverwaltungen

Wer nicht das Glück hat, Boden zu erben, landet in der Welt der
Dienstleister. Da wären zum einen die Makler.
Personen, deren gesamte Jobbeschreibung darin besteht, Schlüssel
in Schlösser zu stecken und Türen aufzusperren – eine
Dienstleistung, die im Zeitalter des Internets so unnötig ist wie
ein Kropf, für die man aber dennoch ein Vermögen bezahlt.

Hat man dann endlich ein leistbares Loch gefunden, trifft man auf
die nächste Stufe der Evolution: die
Hausverwaltung. Ihre Kernkompetenz? Das
professionelle Ignorieren von E-Mails und Anrufen. Gleichzeitig
sind sie blitzschnell darin, Mahnungen zu schicken, wenn man auch
nur eine Sekunde im Verzug ist. Es scheint fast so, als würde die
Arbeit in einer Hausverwaltung die Seele so sehr auffressen, dass
selbst die Korruptesten irgendwann lieber in die Politik
flüchten.

Das System hinter der Gier: Wohnen als Druckmittel

Warum ist das alles so? Weil Immobilienbesitz die faulste Art
ist, Geld zu verdienen. Man befriedigt ein Grundbedürfnis – ein
Dach über dem Kopf –, für das Menschen fast alles tun würden. Man
muss kein Marketing betreiben, man muss das Produkt nicht
verbessern. Immobilienbesitzer sitzt einfach da, lassen die
Hausverwaltung die Schmutzarbeit machen und erhöhen die Miete,
weil der Knopf im Aufzug jetzt neuerdings leuchtet.

Das Schlimmste ist: Es ist politisch gewollt. Wohnraum darf nicht
zu günstig sein, denn wenn das Leben billig wäre, hätten die
Menschen keinen Drang mehr, in Jobs zu schuften, die sie
eigentlich hassen. Die Immobilienpreise sind das Benzin im Motor
des Kapitalismus, der uns alle zum Arbeiten zwingt, nur um uns
einen Rückzugsort leisten zu können.

Die Lösung: Enteignung als Kinderschutz?

Ich sage es, wie es ist: Wir müssen den Privatgrund abschaffen.
Wir müssen enteignen. Und bevor die „Häuslbauer“ jetzt
aufschreien: Denkt doch an die Kinder! Großgrundbesitzer
scheffeln Millionen, beeinflussen die Politik und laden
zweifelhafte Gäste auf karibische Inseln ein. Wenn wir den
Grundbesitz in die öffentliche Hand nehmen, schützen wir unsere
Gesellschaft vor dieser Machtkonzentration.

Links & Hinweise

YouTube-Kanal:
https://www.youtube.com/@comedIAN_DeBay Abonniere meinen
Newsletter:
https://steady.page/iandebay/newsletter/sign_up
E-Mail: comedian@iandebay.com
Podcast-Startseite:
https://iandebay.com/die-zu-spaet-show

Unterstütze mich

Wenn du mich unterstützen willst, kannst du auf Steady ein Abo
abschließen. So kann ich weiterhin diese
Top-Qualität-Satire-Sendung machen und st...
Episode melden

„Ausgeburt der Hölle: Warum die Immobilienbranche unser Leben ruiniert“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Abonnenten

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz