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Beschreibung
vor 3 Monaten
Was ist das Verhältnis von Diagnose und psychischer Störung in
der Welt? Der Naive Realismus geht davon aus, dass jeder Diagnose
eine feinsäuberlich getrennte und eindeutig bestimmbare
Störungsentität in der Welt entspricht. Dies ist jedoch aus
verschiedenen Gründen unplausibel.
Alternative Vorschläge zum Naiven Realismus verfallen oft in
einen Relativismus, demzufolge kein Bild der Welt wahrer oder
besser ist als irgendein anderes. Diese Position hat jedoch
unplausible Konsequenzen im Einzelfall und ist anfällig für das
sogenannte Selbstanwendungsproblem.
Schließlich skizziere ich meine eigene Position, den Moderaten
Konstruktivismus, der das Beste aus beiden Welten vereint.
Demzufolge enthält jedes Bild der Welt immer subjektive Anteile,
die sich aus unseren Interessen, unseren Bedürfnissen und unserem
Statusstreben ergeben.
Andererseits werden Konstruktionen oft durch weltseitige
Korrektursignale als unangemessen markiert, was es uns erlaubt,
zwischen unterschiedlichen Konstruktionen zu selektieren. Zu
guter Letzt stelle ich noch kurz Peters Lieblingsmassenhysterie
dar: die Tanzwut.
Viel Spaß beim Zuhören!
_______________________________
Quellen:
Mein Text zu Naivem Realismus, Relativismus und Moderatem
Konstruktivismus: substack.com/inbox/post/187068647
Kritik an Störung = Diagnose: substack.com/inbox/post/187606868
_______________________________
Inhalt:
0:00 Einleitung
3:18 Recap Naiver Realismus
9:05 Alternativen zum Naiven Realismus
16:22 Relativismus
27:02 Radikaler Konstruktivismus
30:53 Moderater Konstruktivismus
42:25 Prinzipielle und praktische Prüfbarkeit
46:00 Fazit
48:05 Tanzwut auf Wunsch von Peter Kuhn
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