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Beschreibung
vor 3 Wochen
Immer Anfang des Jahres bekommen wir eine Liste mit den
Jubilarinnen unserer Ordensgemeinschaft in den verschiedenen
Ländern. Und in diesem Jahr gibt es sage und schreibe eine
Schwester, die 80 Jahre im Kloster ist und einige mit 75 oder 70
Jahren. Sie haben sich also in ganz jungen Jahren dazu entschieden
und sind diesen Weg ein Leben lang in Geduld gegangen und haben
auch ihre Pflichten treu getan.Auch Maria und Josef tun ihre
religiöse Pflicht. Sie bringen ihren Erstgeborenen in den Tempel,
um ihn Gott zu weihen und geben die vorgeschriebene Opfergabe ab.
Aber dann passiert, dass der sehr alte Simeon dieses eine Kind,
unter den vielen Neugeborenen, die im Tempel Gott geweiht werden,
dieses eine Kind als das erkennt, das bedeutsam für sein Volk und
sein eigenes Leben werden soll. Der alte Simeon wartet im Tempel
auf die Erfüllung einer Offenbarung. Ihm war gesagt worden, dass er
nicht eher sterben werde, bis er den Messias, den Retter aller
Menschen, gesehen hat. Als Maria ihm schließlich das Jesuskind in
die Arme legt, stimmt Simeon ein Loblied an: "Nun lässt du, Herr,
deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden. Denn meine
Augen haben das Heil gesehen, dass du vor allen Völkern bereitet
hast, ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für
dein Volk Israel."Und auch Hannah, eine uralte Prophetin, die seit
Jahrzehnten im Tempel lebt, erkennt dieses Kind und spricht darüber
zu allen, die im Tempel sind. Simeon und Hannah haben ihr ganzes
Leben darauf gewartet und gehofft, dass sie es sein werden, die
diesen Messias noch erleben werden, der seit hunderten von Jahren
verheißen und vom Volk erwartet wird. Und ihre Hoffnung wird
erfüllt. Sie konnten aber nicht ahnen, dass es ein Säugling sein
würde, den sie begrüßen und sehen würden. Viele haben einen
Fürsten, einen König, einen Revolutionär, einen Kämpfer, einen
Machthaber erwartet, der das Volk von innerer und äußerer
Fremdherrschaft erlöst und befreit. Aber es ist ein Kind. Und sie
erkennen ihn, weil sie sich auf Gott und nicht auf ihre eigenen
Vorstellungen verlassen. Ihnen ist in diesem Kind sozusagen ein
Licht aufgegangen.Beten wir heute für uns alle in unserer Kirche,
genau um das: dass uns ein Licht aufgeht und wir ein bisschen mehr
erkennen, wie dieser Gott liebt und lebt und wie deshalb Christsein
heute gehen kann. Und dass er uns Geduld gebe zu diesem Warten auf
ihn und für all den Alltagskram, der im Moment von jedem von uns
die je eigene Geduld fordert.
Jubilarinnen unserer Ordensgemeinschaft in den verschiedenen
Ländern. Und in diesem Jahr gibt es sage und schreibe eine
Schwester, die 80 Jahre im Kloster ist und einige mit 75 oder 70
Jahren. Sie haben sich also in ganz jungen Jahren dazu entschieden
und sind diesen Weg ein Leben lang in Geduld gegangen und haben
auch ihre Pflichten treu getan.Auch Maria und Josef tun ihre
religiöse Pflicht. Sie bringen ihren Erstgeborenen in den Tempel,
um ihn Gott zu weihen und geben die vorgeschriebene Opfergabe ab.
Aber dann passiert, dass der sehr alte Simeon dieses eine Kind,
unter den vielen Neugeborenen, die im Tempel Gott geweiht werden,
dieses eine Kind als das erkennt, das bedeutsam für sein Volk und
sein eigenes Leben werden soll. Der alte Simeon wartet im Tempel
auf die Erfüllung einer Offenbarung. Ihm war gesagt worden, dass er
nicht eher sterben werde, bis er den Messias, den Retter aller
Menschen, gesehen hat. Als Maria ihm schließlich das Jesuskind in
die Arme legt, stimmt Simeon ein Loblied an: "Nun lässt du, Herr,
deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden. Denn meine
Augen haben das Heil gesehen, dass du vor allen Völkern bereitet
hast, ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für
dein Volk Israel."Und auch Hannah, eine uralte Prophetin, die seit
Jahrzehnten im Tempel lebt, erkennt dieses Kind und spricht darüber
zu allen, die im Tempel sind. Simeon und Hannah haben ihr ganzes
Leben darauf gewartet und gehofft, dass sie es sein werden, die
diesen Messias noch erleben werden, der seit hunderten von Jahren
verheißen und vom Volk erwartet wird. Und ihre Hoffnung wird
erfüllt. Sie konnten aber nicht ahnen, dass es ein Säugling sein
würde, den sie begrüßen und sehen würden. Viele haben einen
Fürsten, einen König, einen Revolutionär, einen Kämpfer, einen
Machthaber erwartet, der das Volk von innerer und äußerer
Fremdherrschaft erlöst und befreit. Aber es ist ein Kind. Und sie
erkennen ihn, weil sie sich auf Gott und nicht auf ihre eigenen
Vorstellungen verlassen. Ihnen ist in diesem Kind sozusagen ein
Licht aufgegangen.Beten wir heute für uns alle in unserer Kirche,
genau um das: dass uns ein Licht aufgeht und wir ein bisschen mehr
erkennen, wie dieser Gott liebt und lebt und wie deshalb Christsein
heute gehen kann. Und dass er uns Geduld gebe zu diesem Warten auf
ihn und für all den Alltagskram, der im Moment von jedem von uns
die je eigene Geduld fordert.
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