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Die Olympischen Spiele sind jetzt gerade frisch vorbei. Die
Winter-Olympiade hat viele Menschen begeistert. Manch einer hat
sich vielleicht gefragt: Wie kommt man eigentlich ins
Eishockey-Team? Wie wird man Teil einer Mannschaft? Und wir alle,
fürchte ich, kennen die Situation, wie das so ist in der Schule. Da
wird einer vom Lehrer, von der Lehrerin ausgewählt und muss dann
ein Team zusammenstellen. Wer bringt eigentlich Stärke, Können oder
Ehrgeiz mit? Solche Fragen kennen wir alle. Und nicht nur im Sport,
sondern auch im Beruf, im Alltag. Oft neigen wir dann dazu,
Perfektion zu erwarten und Schwächen zu vermeiden.Wie hat
eigentlich Jesus sein Team zusammengestellt? Er wählte zwölf
Menschen aus, keine Helden ohne Fehler, sondern ganz normale
Menschen mit Stärken und Schwächen. Einer wird ihn verraten, einer
verleugnen, zwei waren ehrgeizig, andere eher still. Thomas war der
große Zweifler, unzulängliche Menschen, genau wie du und wie ich,
wie wir. Und doch waren sie Jünger, weil sie Zusammenhalt,
Vertrauen und Bereitschaft machten, und das war wichtiger als
Perfektion.Der Kabarettist Hans-Dieter Hüsch hat es einmal so auf
den Punkt gebracht: Zur menschlichen Würde gehört das
Unvollkommene. Ich bitte die Menschen, sich dies zu erhalten. Diese
weltliche Perspektive trifft ins Herz jeder Gemeinschaft und sollte
auch in das Herz von uns Christen treffen. Paulus erinnert uns
daran: Einer trage des Anderen Last.Verantwortung teilen, einander
stützen, Fehler eingestehen, neu beginnen, das macht Gemeinschaft
lebendig. Und das ist unser Team. Am Ende zählt nicht unsere
Perfektion, sondern unser Zusammenhalt. Unzulängliche Menschen
können gemeinsam unglaublich stark sein. Das ist die Kraft der
Gemeinschaft, die wir in unseren Gemeinden, in unseren Kirchen und
überall erleben können, getragen von Vertrauen, Respekt und der
Bereitschaft, füreinander da zu sein.Dass auch ihr diese Erfahrung
heute macht, wenn ihr im großen Team des Lebens mitspielt, das
wünscht euch euer Stefan Wißkirchen, Hochschulpfarrer in
Düsseldorf.
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„Team des Lebens“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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