Warum Dänemark von der „russischen Bedrohung“ besessen ist | Von Thomas Röper

Warum Dänemark von der „russischen Bedrohung“ besessen ist | Von Thomas Röper

15 Minuten

Beschreibung

vor 1 Monat

Die dänische Regierung gehört zu den lautesten Warnern
vor der angeblichen „russischen Bedrohung“, was sogar noch dann
galt, als es die USA und nicht Russland waren, die Dänemark wegen
Grönland offen bedroht haben. Was sind die Gründe für diese
dänische Besessenheit?


Ein Kommentar von Thomas Röper.


Für nicht-westliche politische Beobachter waren die letzten Tage
unterhaltsam, denn während die USA Dänemark wegen Grönland offen
mit militärischer Gewalt gedroht haben, haben die europäischen
Politiker mit Warnungen vor der „russischen Bedrohung“ Grönlands
reagiert und zum Schutz sogar eine Handvoll Soldaten nach
Grönland geschickt, was allerdings nicht den angeblichen Gegner
Russland verärgert hat, sondern den „Verbündeten“ USA, der
umgehend mit Sanktionsdrohungen gegen seine europäischen
„Verbündeten“ reagierte.


Die Besessenheit von einer angeblichen russischen Bedrohung ist
seit Jahrzehnten ein ständiger Begleiter der dänischen Regierung,
obwohl Russland nie irgendwelche Drohungen gegen Dänemark
ausgesprochen hat und obwohl Dänemark nicht einmal mit der
Befürchtung argumentieren kann, Russland könnte Dänemark entlang
einer gemeinsamen Grenze angreifen, schließlich liegen Hunderte
Kilometer Meer zwischen allen russischen und dänischen Küsten.


Ein russischer Analyst hat die Gründe für die dänische Politik
analysiert und ich habe seinen in der TASS
erschienen Artikel übersetzt.


BEGINN DER ÜBERSETZUNG:


„Arktische Trittbrettfahrer“: Die Paradoxien der
dänischen Wahrnehmung der „russischen Bedrohung“


Nikita Beluchin darüber, warum Kopenhagen von der
Konfrontation mit Moskau besessen ist.


Bei seinem Versuch, Grönland in die Finger zu bekommen, war
Donald Trump sich nicht zu schade, zu behaupten, dass die gesamte
NATO von Russland oder China bedroht würde, sollten die USA die
Insel nicht bekommen. Es seien Moskau und Peking, die Grönland
beherrschen wollten, und Dänemark könne nichts dagegen tun.


Obwohl Kopenhagen erklärte, es seien keine russischen oder
chinesischen Schiffe in der Region, folgte schnell eine Rhetorik,
die mit der amerikanischen Position übereinstimmte. So erklärte
beispielsweise Generalmajor Søren Andersen, Chef des dänischen
Arktiskommandos in Grönland, schon Mitte Januar in einem
Reuters-Interview, die dänische Armee konzentriere sich gezielt
auf die Abwehr potenzieller russischer Aktivitäten, nicht auf die
der USA.


Dänemark sei besessen von der Konfrontation mit Russland, was
eine Zusammenarbeit beider Seiten unmöglich mache, sagte Wladimir
Barbin, der russische Botschafter in Dänemark, in einem Interview
mit der TASS.


Das zeigt sich an vielem.


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