SPD will Grundnahrungsmittel regulieren | Von Janine Beicht
18 Minuten
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 1 Monat
Deutschland-Korb statt freier Markt
Ein Kommentar von Janine Beicht.
Statt Ursachen zu beheben, produziert die Politik neue Eingriffe,
die Marktmechanismen verzerren. Haushalte kürzen den Konsum,
während SPD und Bundesregierung mit Symbolprojekten von eigenem
Versagen ablenken.
Die Wurzeln der Preiskrise: Wie Politik die Teuerung
schürte
Deutschland ringt mit einer anhaltenden Welle steigender
Lebensmittelpreise, die seit 2020 um mehr als 35 Prozent
geklettert sind, wie die Verbraucherzentrale Bundesverband
berichtet (1). Dieser Anstieg belastet Haushalte massiv,
insbesondere jene mit geringem oder mittlerem Einkommen, und
zwingt viele dazu, ihren Konsum einzuschränken. Die Umfrage aus
dem Jahr 2025 enthüllt, dass 45 Prozent der Befragten auf
bestimmte Produkte verzichten, weil sie zu teuer geworden sind,
ein Zuwachs von sechs Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr.
Ramona Pop, Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbands
kommentiert:
„Eine gesunde Ernährung wird immer mehr zu einer Frage des
Geldbeutels. Das darf nicht sein. Insbesondere Menschen mit
geringem Einkommen machen die hohen Lebensmittelpreise zu schaffen.
Wer ohnehin schon Schwierigkeiten hatte, den Lebensmitteleinkauf zu
bezahlen, hat mittlerweile keine Möglichkeiten mehr, noch weiter zu
sparen.“ Ramona Pop (1)
Sie weist ebenso darauf hin, dass die Preisentwicklung nicht
allein auf höhere Produktionskosten zurückzuführen ist.
Stattdessen profitieren Ketten und Hersteller indirekt von dieser
Dynamik, während die Verbraucher leiden.
Kaufkraft, Ausgaben und öffentliche Wahrnehmung
Der Anteil der Ausgaben für Nahrungsmittel, Getränke und
Tabakwaren an den gesamten Konsumausgaben hat sich in den letzten
Jahren kaum verändert. Er lag 2023 bei etwa 14,4 Prozent aller
Haushalte, verglichen mit 14 Prozent im Jahr 1998, basierend auf
Erhebungen des Statistischen Bundesamtes. (2) Bei
einkommensschwachen Haushalten unter 1.300 Euro monatlich stieg
er von 17,5 Prozent 2018 auf 18 Prozent 2023. Gestiegene Löhne
und Transferleistungen wie Grundsicherung oder Wohngeld haben die
Kaufkraftlücke teilweise geschlossen, erklärt Ökonom Maximilian
Stockhausen vom Institut der Deutschen Wirtschaft. (2)
Dennoch empfinden 58 Prozent der Befragten der Forsa-Umfrage
Sorgen wegen steigender Lebenshaltungskosten, wobei
Lebensmittelpreise am stärksten wahrgenommen werden. Die
geldpolitische Expertin Silke Tober vom Institut für
Makroökonomie und Konjunkturforschung der Hans-Böckler-Stiftung
merkt an, dass Nahrungsmittelpreise besonders im Fokus der
öffentlichen Wahrnehmung stünden, was zu einer Überschätzung der
mittelfristigen Inflationsentwicklung führe, und dass deutsche
Lebensmittelpreise im internationalen Vergleich günstig blieben.
(3)
...https://apolut.net/spd-will-grundnahrungsmittel-regulieren-von-janine-beicht/
Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Weitere Episoden
18 Minuten
vor 5 Tagen
23 Minuten
vor 6 Tagen
14 Minuten
vor 1 Woche
7 Minuten
vor 1 Woche
11 Minuten
vor 1 Woche
In Podcasts werben
Abonnenten
göhrde
Göppingen
Würzburg
Rostock
Vlotho
Buxtehude
Wehr
München
R_M: Bisch
Kommentare (0)