Neujahrsvorsätze: Wer will ich sein?
Über Ziele, Gewohnheiten und unsere Ideen vom besseren Leben
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Beschreibung
vor 3 Wochen
Der Januar ist der Monat der Klarheit. Plötzlich wissen wir genau,
wie das Leben eigentlich laufen sollte: weniger Bildschirm, mehr
Bewegung. Weniger Stress, mehr Sinn. Weniger Zucker, mehr
Achtsamkeit. Das Wissen ist da – die Einsicht auch. Und trotzdem
zeigt die Erfahrung jedes Jahr aufs Neue: Wissen allein verändert
erstaunlich wenig. In dieser Folge fragen Manu und Stephan, warum
Neujahrsvorsätze so oft scheitern – und was das mit unserem
Verständnis von Veränderung, Freiheit und Spiritualität zu tun hat.
Vielleicht liegt das Problem gar nicht darin, dass wir zu wenig
wissen, sondern dass wir Veränderung als Frage von Information und
Willenskraft missverstehen. Genau hier wird es spirituell
interessant: Denn auch im Evangelium geht es nicht zuerst um ein
Mehr an Wissen, sondern um Praxis. Um Wege, die gegangen werden. Um
Haltungen, die eingeübt werden. Um ein Leben, das sich nicht aus
Vorsätzen speist, sondern aus Beziehungen, Rhythmen – und manchmal
auch aus Scheitern. Im Stossgebet berichtet Manu von seinem ganz
alltäglichen Ärger mit der örtlichen Grünabfuhr. Und im Halleluja
erzählt Stephan von einer unerwarteten Erfahrung von Gemeinschaft
beim Apéro in seiner Lieblingsbar. Im Hauptteil des Gesprächs geht
es unter anderem um diese Fragen: Warum Wissen nicht dasselbe ist
wie Veränderung. Warum Vorsätze das Ich oft überfordern. Warum das
Evangelium weniger Botschaft als Übungsraum ist. Warum Rhythmen
wichtiger sind als Ziele. Warum Scheitern kein Gegenargument gegen
Praxis ist. Und warum Freiheit nicht durch Selbstoptimierung
entsteht, sondern durch Einbindung. Eine Folge über
Neujahrsvorsätze – und über die tiefere Frage dahinter: Wer will
ich eigentlich sein?
wie das Leben eigentlich laufen sollte: weniger Bildschirm, mehr
Bewegung. Weniger Stress, mehr Sinn. Weniger Zucker, mehr
Achtsamkeit. Das Wissen ist da – die Einsicht auch. Und trotzdem
zeigt die Erfahrung jedes Jahr aufs Neue: Wissen allein verändert
erstaunlich wenig. In dieser Folge fragen Manu und Stephan, warum
Neujahrsvorsätze so oft scheitern – und was das mit unserem
Verständnis von Veränderung, Freiheit und Spiritualität zu tun hat.
Vielleicht liegt das Problem gar nicht darin, dass wir zu wenig
wissen, sondern dass wir Veränderung als Frage von Information und
Willenskraft missverstehen. Genau hier wird es spirituell
interessant: Denn auch im Evangelium geht es nicht zuerst um ein
Mehr an Wissen, sondern um Praxis. Um Wege, die gegangen werden. Um
Haltungen, die eingeübt werden. Um ein Leben, das sich nicht aus
Vorsätzen speist, sondern aus Beziehungen, Rhythmen – und manchmal
auch aus Scheitern. Im Stossgebet berichtet Manu von seinem ganz
alltäglichen Ärger mit der örtlichen Grünabfuhr. Und im Halleluja
erzählt Stephan von einer unerwarteten Erfahrung von Gemeinschaft
beim Apéro in seiner Lieblingsbar. Im Hauptteil des Gesprächs geht
es unter anderem um diese Fragen: Warum Wissen nicht dasselbe ist
wie Veränderung. Warum Vorsätze das Ich oft überfordern. Warum das
Evangelium weniger Botschaft als Übungsraum ist. Warum Rhythmen
wichtiger sind als Ziele. Warum Scheitern kein Gegenargument gegen
Praxis ist. Und warum Freiheit nicht durch Selbstoptimierung
entsteht, sondern durch Einbindung. Eine Folge über
Neujahrsvorsätze – und über die tiefere Frage dahinter: Wer will
ich eigentlich sein?
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