Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Bürger Lars Dietrich über Leben und Tod

Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Bürger Lars Dietrich über Leben und Tod

25 Minuten

Beschreibung

vor 1 Monat
„Es gibt nichts, was ich nicht mache.“ antwortet er auf meine
Frage, ob es etwas gibt, was er in seinem Beruf nicht kann. Diese
Formulierung charakterisiert den vielfältigen Entertainer, vor dem
offenbar kein Genre „sicher“ ist, unmissverständlich . Mit 11 hat
der in Potsdam Geborene mit Breakdance angefangen und schon mit 14
hatte er eine – so hieß das in der DDR – „Einstufung“ – auch
„Pappe“ genannt – als „akrobatischer Show-Tänzer“. Schon damals hat
er gerappt und dann riet ihm Jemand aus der Familie, sich an der
berühmten Palucca-Schule in Dresden zu bewerben. Denn schon als
Kind konnte er „en-dehors. Dieser französische Begriff bedeutet
„nach außen“ oder „außerhalb“ und ist ganz wichtig im klassischen
Ballett, wo es „auswärts“ heißt. Noch heute agiert er auch
tänzerisch und ist live mit Rap-Songs unterwegs. „Das hält fit.“
betont der Vater von 5 Kindern – zuletzt sind vor eineinhalb Jahren
seine Zwillinge geboren. Viele kennen Bürger Lars Dietrich aus
seiner Zusammenarbeit mit Stefan Raab seit Mitte der 90er Jahre,
für den er auch als Liedtexter gearbeitet hat. Seit 2001 war
Dietrich regelmäßig in der Sat.1-Sendung „Die Wochenshow“ und
diversen anderen Comedy-Sendungen – viel auch für Kinder – zu
sehen. Im Herbst 2022 nahm er im Kostüm des Werwolfs an der
ProSieben-Show „The Masked Singer“ teil und belegte den zweiten
Platz. Bürger Lars Dietrich hat in seinem Künstlerleben sogar auch
Oper „gemacht“: Er war Akteur in der Wagner-Oper „Die Meistersinger
von Nürnberg“ an der Deutschen Oper mit Tournee nach Japan … und
vielleicht si n g t er ja sogar mal Oper? Möglicherweise aktuell in
„Erich und die Detektive“, eine literarisch-musikalische Revue, in
der sich fünf schräge Detektive auf die Suche nach dem humorvollen,
scharfzüngigen Dichter Erich Kästner machen, die am 24.Januar 2026
im Schlossparktheater Berlin Premiere hat? Während der Proben für
„Erich und die Detektive“ habe ich mich – anlässlich der „Rede
meines Lebens“ im Theater mit Bürger Lars Dietrich getroffen und
wir haben – wie es sich für „Schwarz hören“ gehört – übers Leben
und den Tod gesprochen. Was das Leben betrifft, sagt er Anfang
50Jährige: „Ich warte schon länger aufs Erwachsenwerden.“ Weitere
Themen sind seine Vorbilder aus diversen Genres: Heinz Ehrhard
genauso wie Peter Alexander oder Grandmaster Flash. Was den Tod
betrifft, sagt Bürger Lars Dietrich: „Ich weiß nicht, ob danach
etwas kommt. Das ist ja noch nicht erforscht. Kann aber sein.“
betont er augenzwinkernd und ergänzt: „Ich weiß ja auch nicht, was
vor meiner Geburt war." Und: „Gut so, dass ich noch nicht richtig
dabei war.“ Viel Spaß mit dieser Episode 148 meines Podcasts
„Schwarz hören“ mit Bürger Lars Dietrich.

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