Das Aus vom Verbrenner-Aus

Das Aus vom Verbrenner-Aus

Warum das Aus vom Verbrenner-Aus vor allem eines schafft: totale Verwirrung.
31 Minuten

Beschreibung

vor 1 Monat
Die EU rudert zurück, die Politik wankt, und Teile der Autolobby
jubeln über die neu gewonnene «Technologieoffenheit». Doch während
mancherorts versucht wird, den Verbrennungsmotor künstlich am Leben
zu erhalten, zieht der Rest der Welt – allen voran China –
elektrisch davon. Die aktuelle Debatte rund um das «Aus vom
Verbrenner-Aus» erhitzt die Gemüter. Mittendrin kursieren
politische Schlagworte wie der «hocheffiziente Verbrenner». Ein
Begriff, den selbst zuständige Behörden kaum mit Inhalt füllen
können. In der neuesten Folge von Elektrogeflüster wird diese
Entwicklung kritisch hinterfragt: Ist die viel zitierte
Technologieoffenheit am Ende nur eine Ausrede, um am Status quo
festzuhalten? Fakt ist: Mit alternativen Kraftstoffen wie E-Fuels
betankte Autos benötigen rund sechsmal mehr Energie für die gleiche
Strecke als ein Auto mit Elektroantrieb. Während Länder wie
Norwegen mit einem Stromer-Anteil von 96 Prozent bei den Neuwagen
über die hiesigen Debatten nur lachen können, poltert ein
prominenter Einspieler im Podcast ganz direkt: «F* die Verbrenner!»
Es stellt sich die essenzielle Frage: Ist es Zeit, den
Strukturwandel konsequent durchzuziehen, anstatt Milliarden in zwei
parallele Technologien zu versenken und damit den globalen
Anschluss endgültig zu verlieren? Oder ist die neue
90-Prozent-Regelung für Verbrenner für 2035 tatsächlich der
notwendige Realitätscheck für die Industrie?

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