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Beschreibung
vor 7 Stunden
Wir haben seit Jahren ein interessantes Phänomen in der täglichen
Debatte: eine Empörungskultur gegen alles und jedes und jede und
jeden. Die Wetterkapriolen am Wochenende haben das nochmal deutlich
gezeigt.Die einen empören sich gegen die übertriebenen Vorwarnungen
vor dem Wetterchaos, die anderen empören sich, dass viel zu wenig
gewarnt wurde in ihrem Bereich, wo es viel schlimmer war, als im
ganzen übrigen Land.Die einen empören sich, dass in ihrer Straße
wieder nicht geräumt worden ist und die anderen empören sich, dass
viel zu viel Salz gestreut wird und die Straßen damit wieder kaputt
gehen. Die ein empören sich, dass Kitas und Schulen wegen der
Wettervorhersagen geschlossen wurden und die anderen empören sich,
dass die Wege und Straßen gerade für Kinder doch viel zu glatt und
gefährlich sind.Die einen empören sich über die störanfällige
Infrastruktur in Berlin und die anderen nutzen das genüsslich aus
um gegen Staat und Politik zu hetzen. Und dann passiert etwas ganz
Wunderbares: in vielen Berliner Pfarreien und Gemeinden, den
Hilfsorganisationen von Caritas über Diakonie, von Rotem Kreuz und
Maltesern, legen die Leute los und organisieren Hilfe für die, die
einige Tage weder Strom noch Heizung haben. Sie organisieren
Unterkünfte, warme Mahlzeiten, Nachbarschaftshilfe und
Handyladestationen, klopfen und rufen nach denen, die vielleicht
Hilfe brauchen und sich nicht trauen, sammeln Lebensmittel und
verteilen sie und so weiter und so fort. Sich empören ist oft gut
und notwendig, damit auf Fehler aufmerksam gemacht wird. Aber
Dauerempörung ist nicht das, was uns, den im Moment
Hilfsbedürftigen und unserer Gesellschaft hilft. Nicht empören ist
angesagt, sondern hören, verstehen, einschätzen und dann handeln.
"Was ihr von den anderen erwartet, dass tut ebenso für sie", ist
die goldene Regel jeder Religion und jedes menschlichen
Zusammenlebens.
Debatte: eine Empörungskultur gegen alles und jedes und jede und
jeden. Die Wetterkapriolen am Wochenende haben das nochmal deutlich
gezeigt.Die einen empören sich gegen die übertriebenen Vorwarnungen
vor dem Wetterchaos, die anderen empören sich, dass viel zu wenig
gewarnt wurde in ihrem Bereich, wo es viel schlimmer war, als im
ganzen übrigen Land.Die einen empören sich, dass in ihrer Straße
wieder nicht geräumt worden ist und die anderen empören sich, dass
viel zu viel Salz gestreut wird und die Straßen damit wieder kaputt
gehen. Die ein empören sich, dass Kitas und Schulen wegen der
Wettervorhersagen geschlossen wurden und die anderen empören sich,
dass die Wege und Straßen gerade für Kinder doch viel zu glatt und
gefährlich sind.Die einen empören sich über die störanfällige
Infrastruktur in Berlin und die anderen nutzen das genüsslich aus
um gegen Staat und Politik zu hetzen. Und dann passiert etwas ganz
Wunderbares: in vielen Berliner Pfarreien und Gemeinden, den
Hilfsorganisationen von Caritas über Diakonie, von Rotem Kreuz und
Maltesern, legen die Leute los und organisieren Hilfe für die, die
einige Tage weder Strom noch Heizung haben. Sie organisieren
Unterkünfte, warme Mahlzeiten, Nachbarschaftshilfe und
Handyladestationen, klopfen und rufen nach denen, die vielleicht
Hilfe brauchen und sich nicht trauen, sammeln Lebensmittel und
verteilen sie und so weiter und so fort. Sich empören ist oft gut
und notwendig, damit auf Fehler aufmerksam gemacht wird. Aber
Dauerempörung ist nicht das, was uns, den im Moment
Hilfsbedürftigen und unserer Gesellschaft hilft. Nicht empören ist
angesagt, sondern hören, verstehen, einschätzen und dann handeln.
"Was ihr von den anderen erwartet, dass tut ebenso für sie", ist
die goldene Regel jeder Religion und jedes menschlichen
Zusammenlebens.
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