Behind Marks Feinkost mit den Gründern Cornelius Dornier und Kaspar Triller: Zwischen Oase und Schnellboot

Behind Marks Feinkost mit den Gründern Cornelius Dornier und Kaspar Triller: Zwischen Oase und Schnellboot

Zwischen Werkseinstellung und Wachstum
1 Stunde 13 Minuten
Podcast
Podcaster
Behind the Scenes. Der Branding, Marketing und Business Podcast

Beschreibung

vor 1 Tag

In dieser Folge von Behind the Scenes geht es an einen
Ort, der in München längst Kultstatus hat: Marks Feinkost am
Kufsteiner Platz, ein Delikatessenhaus mit Bistro, das von vielen
Gästen als echte Oase inmitten der Stadt beschrieben
wird.​


Zu Gast sind Kaspar und Cornelius, die Betreiber hinter Marks,
die aus einem traditionsreichen Feinkostladen von 1964 ein
lebendiges Gesamtkonzept aus Delikatessenhandel, Bistrobetrieb,
Office-Catering und Events aufgebaut haben. Sie erzählen, wie
Cornelius das marode Geschäft entdeckte, warum aus einer
vermeintlichen „Schnapsidee“ ein erfolgreiches Unternehmen wurde
und wieso Kaspar vom dualen Studium im Luxus-Catering und einem
Philosophiestudium in Wien schließlich hinter der Theke in
Bogenhausen gelandet ist.​


Du erfährst, wie die beiden sich gefunden haben – vom ersten
Projektauftrag über den Moment, in dem aus einem
Dreimonatsvertrag eine langfristige Partnerschaft wurde, bis hin
zur Entscheidung, Kaspar zum Gesellschafter zu machen. Dabei
sprechen sie offen über Vertrauen, gemeinsame Werte, Konflikte
und darüber, weshalb echte Freundschaft im Unternehmertum vor
allem in Krisenzeiten sichtbar wird.​


Ein großer Teil des Gesprächs dreht sich um die Frage, wie man
einen Ort schafft, an dem sich Menschen „wie zu Hause“ fühlen:
über Teamkultur, außergewöhnlich stabile Belegschaft, gelebte
Wertschätzung und das Bewusstsein, dass Architektur und schöne
Produkte allein nicht reichen, wenn die Seele des Ladens – die
Menschen – fehlt. Kaspar und Cornelius erklären, warum sie ihr
Team als ihr wichtigstes Kapital sehen und weshalb jede
Personalentscheidung, jede Geste der Großzügigkeit und jeder
Kontakt mit Gästen Teil dieser Philosophie ist.​


Natürlich geht es auch um gescheiterte Experimente und Learnings:
von Cold-Brew-Kaffee, der nach „Katzenpisse“ schmeckte, über
aufwendig entwickelte Automatenkonzepte für Kanzleien, die in der
Praxis scheiterten, bis hin zu Wachstumsstrategien, die sich im
Nachhinein als Übermut herausstellten. Aus diesen Erfahrungen
entstand der Entschluss, den „Werkseinstellung“-Knopf zu drücken,
kleiner und fokussierter zu denken und das Unternehmen gesund
profitabel zu machen, statt um jeden Preis zu wachsen.​


Ein weiteres Thema: Wie Marks Feinkost durch Corona ging – ohne
staatliche Hilfen, aber mit einem starken Netzwerk aus
Stammkunden, Nachbarn und Partnern. Die beiden berichten, wie
sich ihr Blick auf Verantwortung, Unternehmertum und Gemeinsinn
in dieser Zeit verändert hat, warum Werte wie Zuverlässigkeit,
Präsenz und Demut heute eine noch größere Rolle spielen und wieso
sie sich eher als „Schnellboot“ denn als großer Tanker sehen.​


Wenn du wissen willst, wie man einen Feinkostladen in eine
Institution verwandelt, was radikale Kundenorientierung praktisch
bedeutet und welche Rolle biografische Brüche,
Bauchentscheidungen und Humor dabei spielen, wird dich dieses
Gespräch inspirieren. Perfekt für alle, die Gastronomie, gutes
Essen, Unternehmertum und echte Geschichten aus dem echten Leben
lieben


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