BTS Podcast | Real Stories. Unfiltered.
Behind the Scenes. Der Branding, Marketing und Business Podcast
Podcaster
Episoden
04.01.2026
1 Stunde 4 Minuten
Schütte schildert zunächst, was Esquire heute ist: eine
traditionsreiche Brand (90 Jahre international), die in
Deutschland bewusst als Digital-First-Marke gestartet ist –
Launch von Esquire.de im März 2020, am Abend vor dem ersten
Lockdown. Er erklärt die Rolle von Burda und Hearst, die
Positionierung zwischen Titeln wie Vogue, Harper’s Bazaar,
InStyle oder L, und warum Esquire für ihn “Lifestyleguide für
gute Typen” ist, nicht einfach ein klassisches Männermagazin.
Ein großer Block dreht sich um Storytelling in Zeiten von KI:
Schütte betont, dass echte Geschichten immer an Menschen gebunden
bleiben – etwa wenn ein Kollege George Clooney am Comer See
zuhause besucht, während dessen Familie im Garten feiert und
mitten im Interview das Kind von einer Biene gestochen wird.
Solche Erlebnisse könne KI weder erleben noch ersetzen; Aufgabe
von Esquire sei es deshalb, das Menschliche, den Zugang, die
Perspektive und das Einordnen in den Mittelpunkt zu stellen, KI
aber klug für Distribution und Aufbereitung zu nutzen.
Schütte zeichnet Esquire als inklusives Medium: Zielgruppe sind
“gute Typen” – Menschen mit Herz am rechten Fleck, unabhängig von
Geschlecht oder Identität. Im Heft finden sich männlich
konnotierte Themen wie Autos, Uhren, Mode, aber subversiv erzählt
– Roadtrips statt PS-Porno, Styling statt Spezifikationen, plus
Formate wie “Innenansichten”, in denen ausschließlich
nicht-cis-hetero-Autorinnen und Autoren schreiben. Gleichzeitig
will Esquire konservative Männer nicht ausschließen, sondern
herausfordern, ohne sie mit moralischem Zeigefinger zu
verprellen.
Ein weiterer Schwerpunkt ist Print im Jahr 2025: Statt 12
Ausgaben pro Jahr setzt Esquire bewusst auf vier dicke, saisonale
Magazine (Frühling, Sommer, Herbst, Winter) mit starkem
Coffee-Table-Charakter und dichter Anzeigenlage. Burda spielt
hier die Stärke im Kioskgeschäft aus; am Point of Sale wird
Esquire oft zusammen mit Spiegel gekauft, weil Leser
Premium-Journalismus und hochwertige Lifestyle-Inhalte
kombinieren. Parallel dazu baut die Marke mit Events wie dem
Esquire Townhouse ein Live-Ökosystem: eine Mischung aus TED-Talk,
Panel und Party, bei der etwa Männlichkeitsbilder, Demokratie
oder Kriegserfahrungen diskutiert und Marken erlebbar gemacht
werden.
Sehr persönlich wird es, wenn Schütte über seine Biografie
spricht: geboren in Essen, als Kind mit der Familie an den
Ammersee gezogen, wo sein Vater – ein “deutscher Mad Men”-Werber
der 60er/70er – bei einer Dienstreise tödlich verunglückte. Er
wächst anschließend in Nürnberg auf, vor allem geprägt von
Mutter, Oma und einem sehr strengen Großvater, dessen alte
Männlichkeitsbilder (“Ein Mann rennt keiner Straßenbahn
hinterher”) er rückblickend reflektiert und teilweise bewusst
bricht. Heute lebt er als Vater mit intensiver Vater-Tochter-Zeit
und beschreibt, wie sehr ihn diese Rolle emotional verändert und
seine Sicht auf Männlichkeit, Empathie und Verantwortung
geschärft hat.
Zum Schluss geht es um innere Arbeit: Schütte plädiert
leidenschaftlich für Therapie – einzeln und als Paar – als Form
der “inneren Wundversorgung”, damit Menschen bewusster lieben,
führen und entscheiden können. In seiner Arbeit als Chefredakteur
und Dozent an der Deutschen Journalistenschule versteht er sich
als Teil eines Safe Spaces für junge Journalist:innen, der
Grenzen respektiert, aber auch klare, konstruktive
Klartext-Gespräche über den Zustand des Journalismus und über
Verantwortung in Medien führt.
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28.12.2025
1 Stunde 4 Minuten
Tim Raue spricht im Podcast offen über seinen persönlichen und
unternehmerischen Weg – vom Berliner Kiez zum international
gefeierten Spitzenkoch. Die Episode taucht ein in Raues strikte
Alltagsroutinen, seine Ansprüche an sich selbst und seine
Erfahrungen mit Transformation, Unternehmergeist und
Partnerschaft. Dabei werden nicht nur seine Kochkunst und die
Gastronomie beleuchtet, sondern auch zentrale Lebensthemen wie
Sicherheit, Wertschätzung, Selbstpflege und die Rolle von Fehlern
als Wegweiser.
Die drei Key Learnings aus dem Gespräch:
Disziplin als Schlüssel: Raue lebt und arbeitet mit
einer klaren Struktur und täglichen Routinen. Er sieht
Selbstpflege und regelmäßige Rituale als elementar für
Leistungsfähigkeit und Balance – sowohl beruflich als auch
privat.
Scheitern ist Teil des Wegs: Rückschläge und persönliche
Fehler sind für Raue keine Tabus, sondern essentielle
Lernerfahrungen. Er betont, wie wichtig es ist, auch auf der
Suche nach Bestätigung und Erfolg „bei Null“ zu starten und aus
jeder Enttäuschung Wachstum abzuleiten.
Bedingungslose Beziehungen und Unternehmergeist: Tim
Raue sieht echte Beziehungen – privat und beruflich – als
Sicherheitsnetz und Kraftquelle. Gleichzeitig fordert er,
Unternehmertum in Bildung und Gesellschaft stärker zu fördern und
sich offen den Herausforderungen wie Bürokratie und Wandel zu
stellen.
Tim Raues Leben
Tim Raue, geboren 1974 in Berlin, wuchs in schwierigen
Verhältnissen im Kreuzberger Kiez auf und war in seiner Jugend
zeitweise Mitglied einer Straßengang. Sein Perspektivwechsel kam
durch eine Kochlehre, die ihn schnell zum Küchenchef werden ließ.
Mit 23 leitete er das Restaurant Rosenbaum, ab 2002 das „44“ im
Berliner Swissôtel, erkochte dort seinen ersten Michelin-Stern
und wurde „Koch des Jahres“.
Seit 2010 führt Raue sein eigenes Restaurant „Tim Raue“ in
Berlin, das zu den „World’s 50 Best Restaurants“ zählt und mit
zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet ist. Er betreibt viele
weitere gastronomische Projekte in Deutschland, der Schweiz und
Dubai, ist kulinarischer Berater, Markenbotschafter und
TV-Persönlichkeit (u. a. „Kitchen Impossible“, „Chef’s Table“ und
„Ready to Beef“). Mit mehreren Kochbüchern und einer
Autobiografie hat Raue seine Geschichte und Philosophie
öffentlich gemacht. Sein unverwechselbarer Stil – asiatisch
inspiriert, aromenstark und voller kreativer Freiheiten – hat die
deutsche Spitzengastronomie maßgeblich geprägt.
Die Folge inspiriert mit ehrlichen Einblicken in Mindset,
Krisenbewältigung und Mut zu neuen Projekten – vom eigenen
Restaurant bis zur Spiciness der „SPIZZA-Pizza“.
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21.12.2025
1 Stunde 14 Minuten
Im Gespräch erzählt Borsche, wie aus einem improvisierten
“Kiosk-Büro” mit Gasheizung und Außentoilette Schritt für Schritt
das heutige Bureau Borsche wurde, das mit nur fünf bis sechs
Personen globale Markenprojekte stemmt. Er beschreibt, wie
wichtig ihm Räume mit Seele sind: erst der kleine Kiosk, dann
eine Galerie-Wohnung mit Dachterrasse und Open-House-Atmosphäre,
in der Freunde aus Kunst und Musik mitarbeiteten – immer als
Gegenentwurf zu sterilen Büros.
Ein Schwerpunkt ist München als Standort: attraktiv für Natur,
Berge und Familie, aber verschlossen, träge und international
schwerer zugänglich als etwa Berlin. Borsche kritisiert die Stadt
für zu wenig Mut zu kulturellen Orten und nennt Beispiele wie das
Bergson, das als privat initiiertes Leuchtturmprojekt “am Arsch
der Welt” steht, statt in der Stadt ein internationales Zentrum
zu bilden.
Sehr persönlich wird es, wenn er über seine drei Kinder,
Patchwork-Konstellationen und Vater-Tochter-Restaurantdates
spricht. Er zeigt, wie gemeinsame Rituale, echte Augenhöhe (z.B.
Restaurantwahl, gleicher Teller statt Kinderkarte) und viel Zeit
zusammen seine Sicht auf Führung und Respekt geprägt haben –
sowohl privat als auch in der Zusammenarbeit mit Mitarbeitenden.
Im zweiten Teil diskutiert Borsche seine Haltung zur Branche: Er
erzählt von hunderten gewonnenen Awards und seinem bewussten
Austritt aus dem ADC, weil das System sich in Richtung
Fake-Cases, Irrelevanz und Männerbündelei entwickelt habe. Heute
gewinnt sein Studio Talente aus aller Welt ohne
“Award-Showreels”, sondern durch echte, veröffentlichte Arbeit
und Mundpropaganda. Er kritisiert Pitches als unfair und
strukturell problematisch: Oft sei längst eine Agentur gesetzt,
andere liefern unbezahlt Ideen, die später in abgeschwächter Form
übernommen werden.
Zum Schluss geht es um aktuelle Projekte und seine Art, mit
Kunden und Trends umzugehen. Bureau Borsche arbeitet u.a. am
Redesign von Alexander McQueen, einer Lifestyle-Linie mit On
(IKON-Kollektion), Theaterprojekten in Kopenhagen und Fashion-
und Kultmarken wie Rimowa oder Supreme, für die sie jahrelang
Grafiken für die wöchentlichen Drops entwickelt haben. Borsche
erklärt, dass er keine “Trends in zehn Jahren” vorhersagt,
sondern mit Kunden so tief in Gespräche geht, dass sich neue Wege
fast wie ihre eigene Idee anfühlen – eine Art Inception im
Branding.
Über Mirko Borsche
Mirko Borsche wurde 1971 in Tegernsee geboren und wuchs in der
Nähe von München auf. Seine frühe Leidenschaft für Graffiti
prägte seinen Blick auf Typografie, Bildsprache und den Umgang
mit Schrift im öffentlichen Raum. Nach Studien in Kingston
(Postgraduate Graphic Design), einem Master in London und einem
Diplomstudium Kommunikationsdesign an der FH Augsburg startete er
als freier Art Director u.a. für Levi’s, MTV und Mercedes-Benz
und arbeitete später bei Springer & Jacoby.
Bekannt wurde er mit Editorial Design: Er gestaltete Magazine für
die Süddeutsche Zeitung, war maßgeblich an der Gründung und
Gestaltung des Jugendmagazins NEON beteiligt und ist seit 2007
Creative Director des ZEITmagazins. 2007 gründete er in München
sein eigenes Studio Bureau Borsche, das heute international für
Marken wie Nike, Balenciaga, Rimowa, Bavarian State Opera, Inter
Mailand, Supreme, Apple und BMW arbeitet und vielfach
ausgezeichnet wurde.
Borsche erhielt zahlreiche nationale und internationale
Auszeichnungen, darunter den Titel “Visual Leader of the Year”
der Lead Academy. Seine Arbeiten wurden in Museen und
Ausstellungen gezeigt, etwa in der Pinakothek der Moderne und der
Neuen Sammlung in München sowie in Städten wie Amsterdam,
Barcelona, Stockholm, Seoul und Tokio. Er gilt als einer der
prägendsten europäischen Grafikdesigner seiner Generation und als
Stimme, die die Kreativbranche regelmäßig kritisch hinterfragt.
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14.12.2025
1 Stunde 21 Minuten
Christoph Dassler, Unternehmer und Gründer der Marke DSSLR,
erzählt im Podcast seine persönliche Geschichte vom Erbe der
berühmten Dassler-Familie bis hin zum Aufbau einer neuen
Premium-Sport- und Lifestyle-Brand. Er beschreibt seine
Motivation, zurück in die Sportbranche zu kommen, seine Werte
rund um Authentizität, Nachhaltigkeit und kompromissloses Design.
Im Gespräch geht es um den Spagat zwischen Familientradition und
persönlicher Vision, die Bedeutung von Qualität und Innovation im
Sporttextilbereich sowie um wichtige Learnings aus
Herausforderungen und Rückschlägen.
Wichtigste Key Learnings:
Authentizität und Selbstverwirklichung: Christoph
betont, dass man als Unternehmer man selbst sein muss, sich
ehrlich zeigen und authentisch bleiben soll, um Erfolg und
Respekt zu gewinnen.
Nachhaltigkeit als Kernwert: Die neue Marke DSSLR setzt
auf umweltverträgliche Materialien, regenerative
Produktionsprozesse und höchste Qualitätsstandards, um Luxus mit
Verantwortung zu verbinden.
Ausdauer und lösungsorientiertes Denken: Rückschläge wie
das Verlieren eines Produzenten wurden nicht als Ende gesehen,
sondern als Chance für bessere Lösungen – eine Haltung, die sich
wie ein roter Faden durch Christophs Geschichte zieht.
Christoph Dasslers Leben
Christoph Dassler ist Unternehmer und Gründer von DSSLR, einer
jungen, hochpreisigen Sport- und Lifestyle-Marke mit Fokus auf
Nachhaltigkeit und Funktionalität. Er stammt aus der legendären
Dassler-Familie, die seit den 1920er Jahren mit Adidas und Puma
weltweite Sportgeschichte schreibt. Christoph hat sich bewusst
für einen eigenen Weg abseits der Familienunternehmen
entschieden, um eine eigenständige Marke zu etablieren, die Sport
und Design auf Premium-Niveau verbindet.
Er studierte Betriebswirtschaft und Medien, sammelte
Berufserfahrung in Marketing und Beratung, bevor er 2023 die
Marke DSSLR gründete. Sein Konzept vereint technische
Innovationen mit edlen, nachhaltigen Materialien und einem
urbanen Lifestyle. Die Marke richtet sich an Menschen, die
sportlich aktiv sind, aber gleichzeitig Wert auf Ästhetik und
Umweltbewusstsein legen.
Christoph arbeitet mit bekannten Designern und Sportlern
zusammen, etwa bei der Entwicklung einer Tennis-Kollektion und
sucht aktiv den Kontakt zu Talenten und Multiplikatoren in der
Szene. Sein Fokus liegt auf einem nachhaltigen, langfristigen
Markenaufbau unter Wahrung von Tradition und familiären Werten,
zugleich offen für moderne Produktentwicklung und kreative
Vermarktung.
Die Episode gibt exklusive Einblicke in eine spannende
Gründerreise mit großer Tradition, moderner Vision und dem klaren
Ziel, mit hochwertigen Produkten und Leidenschaft neue Maßstäbe
im Sport-Luxussegment zu setzen.
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07.12.2025
1 Stunde 34 Minuten
Im Gespräch erzählt Ponikva, wie er als gebürtiger Wiener über
ein Praktikum 2003/2004 bei BMW in München “hängen geblieben”
ist, obwohl ursprünglich nur sechs Monate geplant waren. Aus
einem befristeten Job in einer internen Agentur wird schnell
Verantwortung: Er betreut mit Mitte 20 den BMW Pavillon am
Lenbachplatz, baut interne Netzwerke auf und wird zum internen
“Umsatzkönig”. Seine Leidenschaft für Autos, Marken und Menschen
zieht sich dabei konstant durch seine Erzählungen.
Es folgen Stationen im Lifestyle-Marketing von MINI, wo er
Lizenz- und Fashion-Kooperationen (Taschen, Schuhe, Brillen,
Messen wie Bread & Butter) aufsetzt und das Markenbild für
jüngere Zielgruppen schärft. Später wechselt er ins
Sportmarketing von BMW (Golf, Segeln, Formel 1) und entwickelt
nach dem Ausstieg aus der Formel 1 mit ein neues globales
Sponsoring- und XDrive-Konzept, inklusive groß angelegter
Wintersport-Offensive in über 30 Skigebieten. Er beschreibt, wie
ihn die Kombination aus Zeitgeist-Verständnis, Neugier und
Innovationsfreude antreibt und wie wichtig ihm ist, Trends global
(von Hongkong bis Brasilien) früh zu erkennen.
Einen großen Raum nimmt seine Zeit als Head of Brand Management
BMW i & ConnectedDrive und später als Vice President Brand
Communication & Brand Experience ein. Er erzählt von der
Markteinführung der Pionierfahrzeuge BMW i3 und i8, der Idee des
“Speedboats” BMW i mit direkter Berichtslinie zum CMO, der
Entwicklung von “Forwardism” als Leitidee und von Kooperationen
mit kulturellen Ikonen (z.B. Pharrell Williams, KITH), Festivals
(Coachella, ComplexCon) und neuen Messeformaten wie der IAA
Mobility in der Stadt.
Im letzten Teil des Podcasts geht es um seinen bewussten Ausstieg
nach 22 Jahren BMW: Die innere Stimme werde lauter, Mitarbeitende
merkten, dass er “nicht mehr ganz der Alte” sei, und er
entscheidet sich nach der CES in Las Vegas 2024, zu gehen. Es
folgen acht Monate Auszeit mit 31 Skitourentagen, Bergtouren,
Marathontraining und sehr viel Familienzeit, in denen er seine
Rolle als Vater und Partner neu justiert und mental “geerdet” aus
der Konzernwelt herauswächst. Über ein zufälliges Kennenlernen
von BRABUS-CEO Constantin Buschmann beim ADC Festival in Hamburg
entsteht schließlich der Wechsel in den Mittelstand, den er als
“Dreamjob” beschreibt, weil er dort 100% Impact und eine junge,
hungrige Mannschaft sieht.
Top 3 Key Learnings aus dem Gespräch
Führung heißt fördern und fordern – aber im geschützten Rahmen
Ponikva betont, wie entscheidend es ist, jungen Talenten früh
Verantwortung zu geben, ohne sie gleich “auf das ganz kalte Eis”
zu schicken. Er reflektiert offen eigene Fehler: manchmal zu
viel Verantwortung zu schnell, manchmal zu lange gezögert mit
Beförderungen – und leitet daraus ab, dass gute Führung darin
besteht, Freiräume zu schaffen und gleichzeitig Sicherheit zu
bieten.
Zeitgeist und Neugier als strategischer Wettbewerbsvorteil
Sein Erfolgsrezept beschreibt er als Mischung aus hoher Energie,
Mut, Kreativität, Innovationsgier und dem intrinsischen Wunsch,
den Zeitgeist zu verstehen – heute und morgen. Genau dieses
Mindset habe ihn befähigt, Marken wie MINI und BMW mit
unkonventionellen Kooperationen, neuen Messekonzepten und
Pionierprojekten wie BMW i3/i8 zukunftsfähig und kulturell
relevant zu positionieren.
Karrierebrüche bewusst gestalten und identitätsstiftend nutzen
Nach 22 Jahren Konzernkarriere erlaubt er sich, ohne
Sicherungsnetz auszusteigen, nutzt Bergtouren und Skitouren wie
eine geführte Meditation, um die eigenen Bedürfnisse,
Familienrollen und nächsten beruflichen Ziele zu klären. Statt
im “Loch” zu landen, erlebt er diese Phase als Aufbau mentaler
Muskeln und als Basis, um gezielt ein Umfeld zu wählen, in dem
Wirkung, Werte und Privatleben besser zusammenpassen – in seinem
Fall der Mittelstand mit BRABUS.
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Über diesen Podcast
Ein Blick hinter die Kulissen der Menschen und
Marken
Max versteht es meisterhaft, tiefgründige Gespräche zu führen,
die über die Oberfläche hinausgehen. Sein Ansatz ist geprägt von
kritischen Fragen und ehrlicher Neugier. Ob es um Skalierung,
Bootstrap oder kreative Markenstrategien geht – Max schafft es,
komplexe Themen verständlich zu machen und dabei eine Verbindung
zwischen Business und Menschlichkeit herzustellen.
Mit seiner Leidenschaft für authentische Geschichten beleuchtet
er nicht nur die Erfolge, sondern auch die Herausforderungen und
Rückschläge seiner Gäste. Dabei schafft er eine Atmosphäre des
offenen Austauschs, in der sich seine Gesprächspartner wohlfühlen
und ihre Erfahrungen teilen können.
Marketing trifft auf Menschlichkeit
Der neue Fokus von *Behind the Scenes* verbindet Marketing mit
der persönlichen Ebene. Max zeigt auf, wie Personal Branding
nicht nur Unternehmen voranbringen kann, sondern auch Menschen
dabei hilft, ihre Einzigartigkeit sichtbar zu machen. Seine
Expertise in der kreativen Markenbildung – kombiniert mit seiner
Fähigkeit, Geschichten lebendig zu erzählen – macht den Podcast
zu einer unverzichtbaren Ressource für alle, die sich für
Marketing und Unternehmertum interessieren.
Von München aus in die Welt
Basierend in München, einem Zentrum für Innovation und
Kreativität, bringt Max Ostermeier globale Perspektiven in seinen
Podcast ein. Seine Gespräche sind nicht nur informativ, sondern
inspirieren dazu, neue Wege zu gehen – sei es im Business oder im
persönlichen Wachstum.
Mit Behind the Scenes lädt Max dazu ein, die
Geschichten hinter den Kulissen zu entdecken: von visionären
Gründern über kreative Köpfe bis hin zu inspirierenden
Persönlichkeiten aus Marketing und Branding. Es geht darum, den
Menschen hinter dem Erfolg sichtbar zu machen – ehrlich, nahbar
und voller Energie.
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