Status-Games #8 - Wie Games kollabieren
30 Minuten
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Beschreibung
vor 2 Monaten
Unser Miteinander ist geprägt von Paradoxien: Wir wollen, dass
andere denken, dass uns egal ist, was sie von uns denken. Wir
konkurrieren darum, wer am wenigsten kompetitiv ist. Wir
optimieren unseren Status, indem wir gezielt signalisieren, dass
uns Status gleichgültig ist.
Das lässt sich durch zwei Fähigkeiten erklären: cue-based
inference und rekursive Mentalisierung. Durch diese Fähigkeiten
sind wir sehr gut darin, zu erkennen, wann andere Status-Games
spielen, daher spielen wir stets im Verborgenen. Sobald
Status-Games Allgemeinwissen werden, also ans Tageslicht gezerrt
werden, kollabieren sie, weil es den Status reduziert, zu
offensichtlich zu spielen. Dies ist eine treibende Kraft hinter
kulturellem Wandel und erklärt die eingangs erwähnten sozialen
Paradoxien.
Viel Spaß!
Paper von Pinsof:
https://www.researchgate.net/publication/368934388_The_Evolution_of_Social_Paradoxes
Substack von David Pinsof:
https://www.everythingisbullshit.blog/?utm_campaign=profile_chips
Inhalt:
0:00 Soziale Paradoxien
2:47 2 kognitive Fähigkeiten
10:08 Von Cues zu Signalen
13:41 Rekursive Mentalisierung in Status-Games
20:11 Wann kollabieren Games
26:01 Status durch Abgrenzung als Problem
28:30 Rekursivität = big brain time
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