#23 In den Händen der Entführer

#23 In den Händen der Entführer

vor 2 Jahren
1 Stunde 12 Minuten
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Beschreibung

vor 2 Jahren
Als der junge Familienvater Achim Heftrich morgens noch in der
Dunkelheit vor seine Haustür tritt, wird er von zwei maskierten
Männern überrascht. Die beiden überwältigen den 34-Jährigen und
zerren ihn in einen Wagen. Seine Frau und seine Kinder müssen alles
mit ansehen. Wohin ihn die Unbekannten bringen, wissen sie nicht.
Wenig später geht die erste Lösegeldforderung ein: Eine Summe, die
die Familie von Achim Heftrich nicht aufbringen kann. Ein Kredit
muss her. Neben seinen Eltern werden auch Tante und Onkel dafür
bürgen. Zu diesem Zeitpunkt ahnt noch niemand, dass sich der
Entführte in den Händen skrupelloser Verbrecher befindet, die – wie
sich später herausstellen wird – auch vor einem Mord nicht
zurückschrecken. Roland Fritsch, ehemals leitender Kriminaldirektor
bei der Kripo Offenbach, spricht mit Rudi Cerne und Conny Neumeyer
über diesen unvergessenen Kriminalfall Anfang der 90er. An der
Spitze der Sonderkommission stehend, berichtet er von
Entscheidungen über Leben und Tod und auch die damit verbundene
Einsamkeit in einer solchen Lage. “Das war die anstrengendste Zeit
in meiner Laufbahn”, so Fritsch im Podcast. “Tötet er Dich jetzt
oder wirst Du freigelassen?”. Dieser unglaublich großen Angst ist
Achim Heftrich während seiner Entführung ausgesetzt. Im Interview
spricht er über das große Glück am Leben zu sein. Denn heute weiß
er: Es gab ein weiteres Entführungsopfer und diese Entführung
endete tödlich.

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