#47 Mid-Book-Crisis | Warum will man beim Schreiben der Buch-Mitte alles hinschmeißen?
30 Minuten
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 7 Monaten
Die Mitte des Buches ist erreicht. Bergfest. Halbzeit. Oder auch:
Krise. Viele Autor:innen kennen die negativen Gefühle, die
auftauchen, wenn man beim Schreiben bei der Hälfte ankommt. Die
Motivation lässt nach, ein riesiger Berg an Arbeit liegt noch vor
einem und man sieht mehr Probleme als Lösungen. Warum das so ist
und was uns die Mid-Book-Crisis sagen will, darüber sprechen wir
in dieser Folge.
3 zentrale Aspekte aus der Folge :
In der Mitte des Projekts fehlt uns der Glanz des Neuen und die
Euphorie des Endspurts. In der ersten Hälfte des Projekts stellen
wir Fragen, machen Töpfe auf, finden uns in der Welt zurecht. In
der zweiten Hälfte wird alles wieder enger und wir müssen uns
anstrengen, alle Stränge wieder zusammenzuführen. Das kann zäh
sein. Wir sehen plötzlich ganz klar, wie viel Arbeit noch vor uns
liegt.Die Mid-Book-Crisis gehört dazu. Die meisten Autor:innen
durchleben sie und sie sagt nichts über die Qualität des Projekts
aus. Es kann helfen, sich klar zu machen, warum man diese
Geschichte am Anfang schreiben wollte, oder auch, ob man mit den
Ideen vom Anfang noch etwas anfangen kann, oder die Richtung
wechseln sollte. Auch einen Klappentext zu schreiben oder ans Ende
des Buches zu springen um eine spätere Szene zu schreiben, kann
helfen. Die Krise in der Mitte zeigt uns, dass wir inzwischen
so tief in der Geschichte drin stecken, dass wir bestimmte Probleme
überhaupt erst sehen können. Sie zeigt uns, dass wir uns
weiterentwickelt haben. Und wenn wir es schaffen dran zu bleiben,
dann erlaubt sie uns und der Geschichte echtes Wachstum.
Du möchtest uns erreichen?
» Instagram: @bunnybrains.podcast
» E-Mail: hallo@bunnybrains.de
» Website: www.bunnybrains.de
Du möchtest uns einen Kaffee spendieren?
» Ko-Fi: ko-fi.com/bunnybrains
Weitere Episoden
34 Minuten
vor 1 Woche
36 Minuten
vor 3 Wochen
29 Minuten
vor 1 Monat
In Podcasts werben
Kommentare (0)