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  3. Bunnybrains - Leben und Schreiben mit ADHS Podcast

Episoden

32 Minuten
Manchmal, wenn mir die Arbeit an meinem Roman über den Kopf wächst und ich frustriert davon bin, wie lange alles dauert, sehne ich mich nach Knappheit. Da ich Musik liebe, denke ich immer wieder darüber nach, Songs zu schreiben. Doch wo anfangen? Und worüber? Und wie überhaupt? Sobald ich die Gitarre in die Hand nehme, blockiere ich innerlich. Also habe ich Anne eine Sprachnachricht geschickt und sie gebeten, dass wir mal über das Thema sprechen. Immerhin hat sie schon mehrere Songs geschrieben und Kurse besucht. Sicherlich verhelfen wir uns gegenseitig zu der einen oder anderen Epiphanie.  

 

In dieser Folge sprechen wir über Hürden, Fehler und dieParallelen und Unterschiede zwischen Songwriting und dem Schreiben eines Romans.

 

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» Instagram: @bunnybrains.podcast

» E-Mail: hallo@bunnybrains.de

» Website: www.bunnybrains.de

» Anne auf Instagram:www.instagram.com/anne.solveig.autorin/

» Erina auf Instagram:www.instagram.com/eveskillane.autorin/

» Erinas Lektoratswebsite: www.lektorat-immersion.de

 

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40 Minuten
Wir hören selbst sehr gern Podcasts über das Schreiben. Um uns weiterzubilden. Aber vor allem auch, um von den Erfahrungen anderer Autor:innen zu hören, und zu merken, dass wir mit unseren Gefühlen nicht allein sind, dass verschiedenste Wege ans Ziel führen.

Der erste Schreibpodcast den ich (Anne) gehört habe, war Bücher und Sonntage von Julia Zieschang. Und noch immer begleitet mich dieser Podcast regelmäßig auf meinen Spaziergängen. Deswegen freue mich besonders, dass wir mit Julia zwei Folgen zusammen machen. In ihrem Podcast Bücher und Sonntage sprechen wir über Schreiben mit ADHS. Und heute, hier, lässt uns Julia an ihren Erfahrungen mit ihrem Podcast teilhaben.

Julia macht ihren Podcast seit 2020 und hatte schon viele illustre Gäste, unter anderem Cornelia Funke oder Sebastian Fitzek. Sie spricht mit ihren Gästen über alle möglichen Themen rund ums Schreiben. Und Julia schreibt auch selbst. 14 fantastische Romane sind bereits erschienen, ihre Phönix-Saga feiert dieses den Jahr 10. Geburtstag. Wir sprechen mit ihr darüber, was ihr Podcast mit ihr und ihrer eigenen Autorinnentätigkeit macht – und auch darüber, was wir daraus mitnehmen können.

3 Punkte aus der Folge:

Gespräche machen Spaß. Die Zeiten in denen wir als Autor:innen im stillen Kämmerlein sitzen und nur selten den großen Zeh in die Welt da draußen halten, sind vorbei. Und das hat auch seine guten Seiten. Gespräche, wie dieses hier, können uns Aufschwung geben und weiterbringen. Julia hat z.B. nicht nur unheimlich viele tolle Gäste für ihren Podcast akquiriert, sondern auch angefangen, sich zur Recherche für ihre Bücher mit interessanten Menschen auszutauschen. Menschen ansprechen wird leichter. Ich bin nicht die geborene Netzwerkerin, deren Naturell es ist, jeden sofort anzusprechen. Julia auch nicht. Aber es wird leichter. So ein Podcast, aber auch die Recherche für ein Buch oder einfach die Tatsache, dass man eine bestimmte Frage hat, sind ein guter Katalysator für Gespräche. Und manchmal entstehen daraus am Ende sogar Freundschaften, mit denen man nicht gerechnet hat.Wusste ich eigentlich schon, aber es war schön, sich das noch einmal vor Augen zu führen: Gespräche und Austausch lassen uns als Autor:innen, vor allem aber auch als Menschen wachsen. Vielleicht ist es ein neuer Ansatz, der unseren Handwerkskoffer bereichert, wie die Jahreszeiten-Methode, über die Julia gesprochen hat. Oder die Erkenntnis, dass man mit einem Problem, einer Angst, einer Hoffnung nicht allein ist. Und deswegen freue ich mich, dass ich diesen Podcast machen und andere tolle Podcasts, wie Bücher und Sonntage, hören darf!

Hier findest du Julia auf Instagram:

» @juliazieschang

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42 Minuten
Im Umgang miteinander kommt es manchmal zu unangenehmen Situationen. Neben direkten und offensiven Beleidigungen gibt es auch Momente, wo man sich auf subtilem Wege beleidigt fühlt. Vielleicht wähnt man sich durch einen witzigen gemeinten Kommentar herabgewürdigt, vielleicht ist die andere Person passiv aggressiv, vielleicht handelt es sich um ein Missverständnis. Hier stellt sich oft die Frage: Wurde ich jetzt tatsächlich beleidigt oder bin ich zu empfindlich? Und wie spricht man sowas an?

 

Wir sprechen in dieser Folge darüber, wie wir solcheSituationen wahrnehmen und wie man vielleicht damit umgehen kann. Und wir denken darüber nach, wie man vermeiden kann, andere Personen auf diesem Wege –gewollt oder ungewollt – zu beleidigen.

 

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40 Minuten
Kinder, wie die Zeit vergeht. Und schon sind wir bei Folge 100 angelangt. Wir können es selbst gar nicht richtig fassen. Und irgendwie doch, schließlich waren wir bei allen Folgen dabei (ok, ich bei fast allen, eine Folge hat Erina ohne Anne gemacht), haben Energie, Spaß und Arbeit in jede einzelne Folge gesteckt und dürfen uns jetzt dafür feiern!

Und damit kommen wir auch schon zum Problem: Denn wie feiert man so einen Meilenstein. Im Vorfeld der Folge kam statt Vorfreude eher Druck auf. Und deswegen haben wir beschlossen, statt einer fancy Sonderfolge eine Folge zu genau diesem Thema zu machen: Meilensteine.

 

 3 Punkte aus der Folge:

Meilensteine feiern ist wichtig. Gerade wenn wir an einem Projekt lange arbeiten, dann geht der Fortschritt, die Entwicklung, die wir machen, im Alltag schnell verloren. Es fühlt sich an, als würden wir in Gleichförmigkeit versacken, dabei bewegen wir uns auf ein Ziel zu. Wenn wir dieses Ziel dann übergehen, und einfach weitermachen, dann speichert unser Gehirn das nicht als Erfolg ab. Wenn wir den Erfolg aber an ein spezielles Erlebnis knüpfen, dann nehmen wir ihn besser wahr.Meilensteine müssen nicht unbedingt mit einer großen Party gefeiert werden. Insbesondere, wenn man (so wie ich) Partys nicht so viel abgewinnen kann. Es kann auch eine kleine Belohnung sein, ein Filmabend mit Popcorn, ein Geschenk, das man sich selbst macht. Es geht nicht unbedingt darum im klassischen Sinne zu feiern, sondern den Moment – und sich selbst – wertzuschätzen. Und das füge ich jetzt vor allem für uns an: Wir haben 100 Folgen vorbereitet, aufgenommen, produziert und ausgestrahlt. Und wir sind stolz darauf. Und hoffen, dass euch unsere Gespräche genauso bereichern, wie uns selbst. Denn die größte Belohnung sind für uns eure Nachrichten und das Wissen, dass wir hier für ein paar Menschen einen Mehrwert schaffen.

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32 Minuten
Wir haben gemeinsam „Agnes Auberts zauberhafteKatzenzuflucht“ von Heather Fawcett gelesen. Darin versucht Agnes, die Betreiberin einer Katzenauffangstation, ihre Schützlinge vor dem Kreuzfeuer magischer Kämpfe zu bewahren. Ein Hexenmeister mit einer finsteren Reputation wird von Seinesgleichen gejagt, weil er angeblich ein bestimmtes Artefakt besitzt. Und er versteckt sich natürlich ausgerechnet im Keller der Katzenzuflucht. Es kommt,wie es kommen muss: widerwillige Annäherung, wachsende Zuneigung, eine sich aufbauende Liebesgeschichte und natürlich jede Menge Katzen.

 

In unserem Gespräch über das Buch haben wir uns, nebenunseren persönlichen Eindrücken, auch über die Frage ausgetauscht, wann „cosy“ in Langeweile umschlägt – und warum?

Bücher dieser Folge (Spoilerwarnung):

» Agnes Auberts zauberhafte Katzenzuflucht von HeatherFawcett

 

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Über diesen Podcast

Willkommen bei den Bunnybrains. Wir sind Anne und Erina und wir sprechen in unserem Podcast über das Schreiben. Meistens. Manchmal auch über andere Dinge. Wie zum Beispiel Eichhörnchen. Wir gehen kompakt und auf den Punkt in die Tiefe. Unsere Gespräche finden auf Augenhöhe mit unseren Hörer:innen statt. Wir wissen es schließlich auch nicht besser. Der Podcast erscheint immer montags. Wenn wir es nicht vergessen. Mehr Info: www.bunnybrains.de Instagram: @bunnybrains.podcast
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„Bunnybrains - Leben und Schreiben mit ADHS“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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