Podcaster
Episoden
09.02.2026
36 Minuten
Gerade unter Autor:innen wird Schreiben häufig mit einemgewissen
Leistungsgedanken gleichgesetzt. Wir wollen Geschichten
schreiben, die anderen gefallen und diese womöglich auch
veröffentlichen – und sobald andere Menschen involviert sind,
braucht man Zeitpläne, Fortschritt und ein wenig
Zielgerichtetheit.
Was wir dabei manchmal vergessen ist, dass Schreiben auchein
Selbstzweck sein kann. Manchmal wird es als therapeutisches
Mittel eingesetzt. Es kann dabei helfen, die Gedanken zu ordnen,
Emotionen zu verarbeiten, Situationen zu verstehen und mit Krisen
umzugehen. Dabei geht es nicht um das Endprodukt, sondern um den
Prozess und das, was währenddessen im schreibenden Menschen vor
sich geht.
In dieser Folge sprechen wir über unsere persönlichenErfahrungen
mit dem Thema. Wie genau kann das kreative Schreiben bei der
Selbstheilung oder Selbstfürsorge helfen? Was bedeutet „kreatives
Schreiben“ überhaupt? Welche verschiedenen Methoden und Prompts
kennen wir?
Ehe wir in die Folge starten, noch ein kleiner Disclaimer:Wir
sind keine ausgebildeten Therapeutinnen, Psychologinnen oder
Ärztinnen. Alles, was wir hier austauschen, sind unsere eigenen
Ansichten, Erfahrungen und das, was wir zu dem Thema recherchiert
haben. Die Methoden, über die wir in dieser Folge reden, dienen
der Selbstfürsorge, aber sie ersetzen im Ernstfall keineTherapie.
Solltest du Hilfe benötigen such dir bitte professionelle
Unterstützung.
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02.02.2026
41 Minuten
Dies ist der zweite Versuch von mir (Erina), die liebe Anne von
dem Genie Terry Pratchetts zu überzeugen. Wir haben bereits Alles
Sense (Reaper Man) zusammen gelesen und zugegeben, das Buch wirft
einen tief, tief in die Scheibenwelt hinein. Vielleicht ein wenig
überfordernd als Einstieg. Deswegen versuchen wir es jetzt noch
einmal – mit The Wee Free Men (Kleine freie Männer). Wir werden
aus der Autorinnen- und Leserinnensichtweise darüber diskutieren,
was funktioniert oder nicht funktioniert – und warum das so ist.
Außerdem reden wir darüber, ob und wie es Terry Pratchett
gelingt, weibliche Charaktere zu schreiben.
Verweis auf andere Folgen:
» Folge #20: Terry Pratchett - Reaper Man (Alles Sense)
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26.01.2026
29 Minuten
Wenn ihr den Podcast schon länger hört, dann wisst ihr vielleicht
schon, dass ich (Anne) nicht der größte Fan von Hyperfokus bin.
Ich mag es nicht, wie ich mich dabei und danach fühle.
Viele beschreiben den Hyperfokus aber als eine Art Superkraft von
ADHS. In einer der Folgen zum Thema Spaß am Schreiben haben wir
kurz über Flow und Hyperfokus gesprochen und ich habe gemerkt,
dass ich die beiden in einen Topf werfe.
Deswegen machen wir heute mal eine ganze Folge zum Thema und
schauen uns an was der Unterschied zwischen Hyperfokus und Flow
ist, und wie wir Hyperfokus erleben.
3 Punkte aus der Folge:
Hyperfokus und Flow unterscheiden sich in mehreren Aspekten.
Ein wichtiger Unterschied ist die Freiwilligkeit. Während ein
Flow-Zustand unter den richtigen Voraussetzungen begünstigt und auf
eine bestimmte Sache ausgerichtet werden kann, ist Hyperfokus wie
Lotto spielen. Man weiß nie, woran sich das Gehirn festbeißt und
oft ist es etwas, das uns nicht weiterbringt. Auch das Empfinden
des Zustands unterscheidet sich. Aus einem Flow-Zustand geht man
erfüllt hervor, Hyperfokus fühlt sich eher angespannt und getrieben
an.Hyperfokus wird häufig als Superkraft dargestellt. Wenn man von
außen drauf guckt, dann ist es erstaunlich, was in einer
Hyperfokus-Phase alles erreicht werden kann, wenn sie mal in die
richtige Richtung geht. Von außen sieht man allerdings auch nur den
Output, nicht die Kosten.Hyperfokus ist nicht steuerbar, aber es
gibt durchaus ein paar Stellschrauben, an denen wir drehen können.
Wecker stellen, Ablenkungen minimieren, die Selbstversorgung
erleichtern – das sind Dinge, die den Hyperfokus angenehmer machen
können. Aber auch so etwas wie Co-Working oder
Accountability-Gruppen können helfen. Wenn man aus dem Hyperfokus
raus möchte hilft es, den Ort des Geschehens zu verlassen und einen
körperlichen Reiz zu setzen, also spazieren zu gehen oder kalt zu
duschen.
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19.01.2026
46 Minuten
In der letzten Folge haben wir über das Thema
„Selbstverwirklichung“ gesprochen. Das Bedürfnis, sich selbst zu
entfalten, sichtbar zu machen, die eigenen Vorstellungen und
Wünsche in die Tat umzusetzen.
Doch dieses umzusetzen ist mitunter garnicht so leicht.
Wer noch nie die Erfahrung gemacht hat, dass das eigene Handeln
Erfolge erzielt, ist vielleicht von vornerein demotiviert, es
überhaupt zu versuchen.
Anne und ich haben in diesem Bereich unsere Schwierigkeiten, wir
zerdenken vieles und haben Angst,Dinge anzufangen, weil wir zu
oft erlebt haben, dass wir sie nicht umsetzen.Ganz anders ist das
bei Mario, einem guten Freund von mir. Wir kennen uns seit dem
Kindergarten und sind eng befreundet, seit wir 17 Jahre alt sind.
Er ist Lehrer in Nordrhein-Westfalen, hat vor kurzem seine ADHS
Diagnose bekommen und als sein Therapeut ihn fragte, was er als
seine „Superpower“ bezeichnen würde, hat Mario gesagt: „Ich kann
mich zu 100% darauf verlassen, dass ich alles, was ich mir
vornehme, auch umsetze.“
In dieser Folge sprechen wir über unsere persönlichenErfahrungen
mit dem Thema. Was geht in unseren Köpfen vor, wenn wir uns etwas
vornehmen? Welche Erfahrungen haben wir gemacht? Was macht jeder
von uns anders? Es gibt hier kein richtig oder falsch, keine
zehn-Punkte Anleitung fürmehr Selbstwirksamkeit – einfach nur
drei Perspektiven.
Links aus der Folge:
» Mario bei Green Day (ab ca. 3:55)
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12.01.2026
51 Minuten
In der Maslowschen Bedürfnishierarchie lungert oben eine kleine
Idee namens „Selbstverwirklichung.“ Wenn alle anderen
menschlichen Bedürfnisse erfüllt sind, wird irgendwann der Wunsch
nach einem Ausdruck der inneren Wirklichkeit und der Gestaltung
des eigenen Lebens laut. Doch was genau heißt es, das eigene
Leben zu gestalten? Handelt es sich dabei wirklich um ein
menschliches Grundbedürfnis oder um ein Phänomen unserer
modernenGesellschaft? Und was sind die Herausforderungen, die
einem begegnen, wenn man sich zum ersten Mal damit
auseinandersetzt?
Über das und mehr reden wir in der heutigen Folge.
Noch ein Hinweis: Wir sprechen in der Folge oft von
„Selbstwirksamkeit“. Das war der ursprüngliche Titel, jedochhaben
wir im Nachhinein noch eine andere Folge aufgenommen, zu der
dieser Begriff wesentlich besser passt. Deswegen haben wir ihn
hier nachträglich geändert.
Erwähnte Folgen:» #11: Opferhaltung mit ADHS | Wer trägt die
Schuld?
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Über diesen Podcast
Willkommen bei den Bunnybrains. Wir sind Anne und Erina und wir
sprechen in unserem Podcast über das Schreiben. Meistens. Manchmal
auch über andere Dinge. Wie zum Beispiel Eichhörnchen. Wir gehen
kompakt und auf den Punkt in die Tiefe. Unsere Gespräche finden auf
Augenhöhe mit unseren Hörer:innen statt. Wir wissen es schließlich
auch nicht besser. Der Podcast erscheint immer montags. Wenn wir es
nicht vergessen. Mehr Info: www.bunnybrains.de Instagram:
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