Starmers unbezahlbares Aufrüstungsprogramm | Von Thomas Röper

Starmers unbezahlbares Aufrüstungsprogramm | Von Thomas Röper

22 Minuten

Beschreibung

vor 8 Monaten

Der britische Premierminister Starmer hat das größte
Aufrüstungsprogramm seit dem Zweiten Weltkrieg ausgerufen. Wie es
finanziert werden soll, sagte er nicht. Allerdings ist bereits
klar, dass es auf Kosten von Sozialprogrammen gehen
wird.


Ein Kommentar von Thomas Röper.


Der britische Premierminister Starmer hat vor einigen
Tagen erklärt, dass Großbritannien Kriegsvorbereitungen
treffe und seine Streitkräfte massiv aufrüsten wolle.
Sogar im Spiegel konnte man erfahren, dass es mehr als
fraglich ist, wie das faktisch fast bankrotte Großbritannien das
Geld dafür aufbringen will. Im Spiegel hieß es unter anderem:


„Die Frage ist, woher das Geld für die Aufrüstung kommen soll. 80
Milliarden Euro würde es wohl kosten, alle Vorschläge umzusetzen.
Eine happige Summe für einen notorisch klammen Staat, der nach
den Finanzexperimenten der ehemaligen Premierministerin Liz Truss
einerseits den Zorn der Märkte fürchtet – und andererseits große
Summen in die Armutsbekämpfung stecken müsste. (…) Starmers
Umfragewerte sind auch deshalb so desaströs, weil er britischen
Rentnern den Heizkostenzuschuss gestrichen hat. (…) Starmer will
trotzdem weiter kürzen, diesmal bei den Sozialleistungen für
arbeitsunfähige Briten. Betroffen wären wohl 700.000 Familien.
Die meisten leben bereits in Armut.“


Offenbar leidet auch diese britische Regierung unter dem
Phantomschmerz des verlorenen britischen Imperiums, der offenbar
jeden Realitätssinn wirkungsvoll überschattet.


Hier übersetze ich einen Artikel der russischen TASS
über die Details von Starmers Plänen.


Beginn der Übersetzung:


12 Angriffs-U-Boote: Starmer hat geschworen,
Großbritannien zu einem kampfbereiten Land zu machen


Der britische Premierminister Keir Starmer veröffentlichte am 2.
Juni die Ergebnisse einer strategischen Überprüfung der
Verteidigungspolitik Großbritanniens. Er verkündete eine Reihe
bevorstehender Reformen der nationalen Streitkräfte, eine
Erhöhung der Verteidigungsausgaben und eine vollständige
Aufrüstung, einschließlich des Baus von 12 neuen
Angriffs-U-Booten. Welche Veränderungen die britische
Verteidigungspolitik erwarten, erfahren Sie im Artikel der TASS.


Bei der Bekanntgabe der Ergebnisse der Überprüfung auf der Werft
des britischen Unternehmens BAE Systems im schottischen Glasgow,
wo neue Fregatten des Typs 26 gebaut werden, erklärte Starmer,
dass London bis 2027 plane, die Investitionen in die Verteidigung
auf 2,5 Prozent des BIP und perspektivisch auf 3 Prozent zu
erhöhen Allerdings soll das erst unter einem neu gewählten
Parlament geschehen (die nächsten Wahlen müssen spätestens im
August 2029 stattfinden, Anm. TASS) und wenn die entsprechenden
wirtschaftlichen und finanziellen Bedingungen dafür gegeben sind.
Der Premierminister betonte, dass das seit dem Ende des Kalten
Krieges die größten Investitionen des Staates in die
Modernisierung der nationalen Streitkräfte sein werden.


https://apolut.net/starmers-unbezahlbares-aufrustungsprogramm-von-thomas-roper/


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