Chronische Migräne: Charlys Leben zwischen Schmerz und Hoffnung
Claudia Noack im Gespräch mit Charly (aus persönlichen Gründen wird
auf die Nennung des Nachnamens verzichtet)
57 Minuten
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 8 Monaten
In unserer aktuellen Staffel dreht sich alles um Schmerz –
körperlich wie seelisch. In dieser Folge widmen wir uns gemeinsam
mit einem Betroffenen einer besonders herausfordernden Form: der
chronischen Migräne. Charly ist zum Zeitpunkt der Aufnahme 23 Jahre
alt und lebt seit seiner Jugend mit Migräne – nicht gelegentlich,
sondern fast täglich. Eine Krankheit, die seinen Alltag, seinen
Beruf, seine sozialen Beziehungen und seine gesamte
Lebensgestaltung prägt. Im Gespräch mit Claudia Noack berichtet
Charly offen und eindrücklich über den Beginn seiner Erkrankung,
erste Symptome und die späte Diagnose. Er schildert die
verschiedenen Phasen einer Migräne- Attacke, den Umgang mit bis zu
zwanzig Migränetagen pro Monat und seine Erfahrungen mit
unterschiedlichen Therapieansätzen. Ein zentraler Aspekt dieser
Folge ist auch die psychische Belastung durch den chronischen
Schmerz: depressive Episoden, Erschöpfung und das Gefühl, nicht
mehr am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können. Charly
erzählt, wie er dennoch gelernt hat, mit der Erkrankung umzugehen,
Hoffnung zu entwickeln und seinen Alltag mit neuer Gelassenheit zu
gestalten. Er spricht über die Bedeutung sozialer Unterstützung,
über die Rolle von Selbsthilfegruppen und darüber, wie wichtig es
ist, als Betroffener ernst genommen zu werden – auch dann, wenn man
„gesund aussieht“. Diese Folge richtet sich an alle, die mit
wiederkehrenden oder chronischen Kopfschmerzen leben, an Angehörige
und Freund:innen sowie an Menschen, die besser verstehen möchten,
wie stark unsichtbare Erkrankungen das Leben beeinflussen – und wie
körperlicher und seelischer Schmerz miteinander verbunden sein
können. Ob für dich selbst oder für einen dir nahestehenden
Menschen: Informationen zu Selbsthilfegruppen und weiterführender
Unterstützung findest du unter
www.migraeneliga.de/selbsthilfegruppe-finden. „Diagnose:
Kopfsache?“ ist der Gesundheitspodcast der Kliniken im TWW. In
Gesprächen mit Expert:innen sowie mit Betroffenen geben wir
Einblicke in die Welt psychosomatischer, psychotherapeutischer und
psychischer Erkrankungen – fundiert, nahbar und lebensnah. Weitere
Informationen zum Podcast findest du unter
www.diagnose-kopfsache.de. Dein Feedback ist uns wichtig. Für
Anregungen, Kommentare oder Fragen schreib uns gern an:
podcast@tww-berlin.de. Inhalt: 00:00:00 Begrüßung 00:01:58 Erste
Symptome: Chronischer Schwindel und körperliche Beschwerden
00:04:51 Fehldiagnosen und frustrane Arztbesuche 00:10:22
Migränetage und Start der Rehabilitationsmaßnahme 00:17:45 Aufnahme
in psychosomatische Klinik: Erwartungen und Ängste 00:25:54
Therapieerfahrung: Gruppentherapie und Selbsterkenntnis 00:31:59
Rückkehr in den Alltag nach der psychosomatischen Behandlung
00:34:08 Umgang mit chronischen Erkrankungen im Alltag 00:37:18
Kostenübernahme bei chronischen Krankheiten 00:53:56 Verabschiedung
und Appell zur Enttabuisierung psychosomatischer Erkrankungen
körperlich wie seelisch. In dieser Folge widmen wir uns gemeinsam
mit einem Betroffenen einer besonders herausfordernden Form: der
chronischen Migräne. Charly ist zum Zeitpunkt der Aufnahme 23 Jahre
alt und lebt seit seiner Jugend mit Migräne – nicht gelegentlich,
sondern fast täglich. Eine Krankheit, die seinen Alltag, seinen
Beruf, seine sozialen Beziehungen und seine gesamte
Lebensgestaltung prägt. Im Gespräch mit Claudia Noack berichtet
Charly offen und eindrücklich über den Beginn seiner Erkrankung,
erste Symptome und die späte Diagnose. Er schildert die
verschiedenen Phasen einer Migräne- Attacke, den Umgang mit bis zu
zwanzig Migränetagen pro Monat und seine Erfahrungen mit
unterschiedlichen Therapieansätzen. Ein zentraler Aspekt dieser
Folge ist auch die psychische Belastung durch den chronischen
Schmerz: depressive Episoden, Erschöpfung und das Gefühl, nicht
mehr am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können. Charly
erzählt, wie er dennoch gelernt hat, mit der Erkrankung umzugehen,
Hoffnung zu entwickeln und seinen Alltag mit neuer Gelassenheit zu
gestalten. Er spricht über die Bedeutung sozialer Unterstützung,
über die Rolle von Selbsthilfegruppen und darüber, wie wichtig es
ist, als Betroffener ernst genommen zu werden – auch dann, wenn man
„gesund aussieht“. Diese Folge richtet sich an alle, die mit
wiederkehrenden oder chronischen Kopfschmerzen leben, an Angehörige
und Freund:innen sowie an Menschen, die besser verstehen möchten,
wie stark unsichtbare Erkrankungen das Leben beeinflussen – und wie
körperlicher und seelischer Schmerz miteinander verbunden sein
können. Ob für dich selbst oder für einen dir nahestehenden
Menschen: Informationen zu Selbsthilfegruppen und weiterführender
Unterstützung findest du unter
www.migraeneliga.de/selbsthilfegruppe-finden. „Diagnose:
Kopfsache?“ ist der Gesundheitspodcast der Kliniken im TWW. In
Gesprächen mit Expert:innen sowie mit Betroffenen geben wir
Einblicke in die Welt psychosomatischer, psychotherapeutischer und
psychischer Erkrankungen – fundiert, nahbar und lebensnah. Weitere
Informationen zum Podcast findest du unter
www.diagnose-kopfsache.de. Dein Feedback ist uns wichtig. Für
Anregungen, Kommentare oder Fragen schreib uns gern an:
podcast@tww-berlin.de. Inhalt: 00:00:00 Begrüßung 00:01:58 Erste
Symptome: Chronischer Schwindel und körperliche Beschwerden
00:04:51 Fehldiagnosen und frustrane Arztbesuche 00:10:22
Migränetage und Start der Rehabilitationsmaßnahme 00:17:45 Aufnahme
in psychosomatische Klinik: Erwartungen und Ängste 00:25:54
Therapieerfahrung: Gruppentherapie und Selbsterkenntnis 00:31:59
Rückkehr in den Alltag nach der psychosomatischen Behandlung
00:34:08 Umgang mit chronischen Erkrankungen im Alltag 00:37:18
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