„Dank“ Merz dramatischer Risiko-Anstieg eines Kriegseintritts Deutschlands | Von Rainer Rupp

„Dank“ Merz dramatischer Risiko-Anstieg eines Kriegseintritts Deutschlands | Von Rainer Rupp

11 Minuten

Beschreibung

vor 9 Monaten

„Dank“ Merz dramatischer Risiko-Anstieg eines
Kriegseintritts Deutschlands


Kommentar von Rainer Rupp.


Dagmar Henn lässt in ihrem Artikel „Er ist eine Gefahr für
Deutschland – Merz will Taurus liefern“ keinen Zweifel daran,
dass sie die jüngsten Entwicklungen rund um den neuen
Bundeskanzler Friedrich Merz brandgefährlich sind. Gleich zu
Beginn ihres Textes stellt sie klar:
„Kaum hielt er die Ernennungsurkunde zum Bundeskanzler in den
Händen, bestätigte er auch schon im ZDF seine Entschlossenheit, die
größte Dummheit zu begehen, die ein deutscher Kanzler derzeit
überhaupt begehen kann.“

Dieses Urteil zieht sich wie ein roter Faden durch ihre Analyse.


Frau Henn, ehemalige Stadträtin (Die Linke) in München schreibt
brillante politische und gesellschaftliche Analysen, die
zunehmend der deutschen Meinungs-Polizei missfielen. Bald war
absehbar, was folgen würde und Frau Henn sah sich gezwungen, ihre
zu Heimat verlassen und sich in Moskau in Sicherheit zu bringen.
Aus ihrem russischen Exil veröffentlich die Dissidentin weiterhin
ihre Schriften in von EU- und Bundesregierung verbotenen
Publikationen. Ihr jüngster Artikel vom 7. Mai ist ein Weckruf,
der das Risiko eines unüberlegten Kriegseintritts Deutschlands
gegen Russland mit aller Deutlichkeit vor Augen führt.
Nachfolgend habe ich die wesentlichen Punkten zusammengefasst und
zum besseren Verständnis an einigen erkenntlichen Stellen
ergänzt.


Henn beschreibt die entscheidende Szene des eingangs erwähnten
ZDF-Interviews mit Bettina Schausten, die Friedrich Merz direkt
fragt, ob Präsident Selenskij darauf zählen könne, dass die
Taurus-Marschflugkörper geliefert würden. Die Antwort von Merz
fällt ebenso kurz wie folgenschwer aus:
„Präsident Selenskij weiß, dass er sich auf mich und die
Bundesrepublik Deutschland verlassen kann.“

Bereits während der Frage habe Merz mit dem Kopf genickt, als sei
die Entscheidung bereits gefallen, kommentiert Henn. Diese
nonchalante Art sei „erschreckend“, weil es hier nicht um ein
bloßes politisches Detail gehe, sondern um eine Entscheidung,
„die für die Zukunft des Landes eine größere Bedeutung haben
kann als jede andere.“

Mit scharfer Feder kritisiert Henn die deutsche Medienlandschaft,
die diese Äußerung von Merz weitgehend unkritisch begleitet habe.
„In den deutschen Medien sieht es so aus, als hätte er nichts
gesagt“, schreibt sie. Stattdessen werde in der Tagesschau ein
Bericht aus Kiew gezeigt, den sie bissig mit „freut, freut Euch“
zusammenfasst. Von kritischer Auseinandersetzung keine Spur.
Besonders bezeichnend sei, dass die Tagesschau lediglich die
technischen Details des Taurus-Marschflugkörpers ausbreite: „Der
Marschflugkörper vom Typ 'Taurus' ist rund fünf Meter lang und
wiegt fast 1.400 Kilogramm. Er ist mit einem eigenen Triebwerk
und mehreren Navigationssystemen ausgestattet, die einen
autonomen Tiefflug durch gegnerisches Gebiet ermöglichen.“ Henn
hebt hervor, dass diese nüchternen Fakten den eigentlichen
politischen Sprengstoff verdecken: Die Reichweite von 500
Kilometern mache
den Taurus „für Kiew so interessant“, da er im Gegensatz zu
anderen Systemen wie der französischen „Scalp“ und der britischen
Storm Shadow Moskau erreichen könne.
...hier weiterlesen:
https://apolut.net/dank-merz-dramatischer-risiko-anstieg-eines-kriegseintritts-deutschlands-von-rainer-rupp/




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