Entführt und zu Tode gequält – Das Mordkomplott von Großenhain
vor 1 Jahr
Eine Zeugin behauptet, ein als vermisst gemeldeter Mann sei
entführt worden. Die Ermittlungen zeigen: Ein Quartett hat das
Opfer tagelang gequält, bis es starb. Die Motive der Täterinnen und
Täter sind sehr verschieden.
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 1 Jahr
Der Mord an Dirk W. aus Großenhain bei Dresden im Juni 2020 zeigt,
wie aus Totschlag Mord wird. Aus unterschiedlichen Motiven entführt
eine Gruppe von vier Personen den Großenhainer Dirk W. Ein privater
Suchaufruf in den sozialen Netzwerken führt die Polizei schließlich
auf die Spur der Täter. Daraufhin packt einer von ihnen aus und
verrät, wo sich der verstorbene Dirk W. befindet.
Die Tat sorgte für Aufsehen und Entsetzen und der Prozess war mit
41 Verhandlungstagen einer der umfangreichsten des Jahres 2021 am
Landgericht Dresden. Zwei der vier Verurteilten erhielten nicht nur
die Höchststrafe, bei ihnen wurde zur lebenslangen Haftstrafe auch
noch die besondere Schwere der Schuld festgestellt. Bis zu vier
Mordmerkmale haben die Täterinnen und Täter realisiert: "Habgier",
"Grausamkeit", "niedere Beweggründe" und "Heimtücke".
Weiterhin erzählen wir im Podcast ARD Crime Time, wie sich die
Schwangerschaft der Haupttäterin auf den Prozess, die Haft und ihre
Kinder ausgewirkt hat. Ein in der deutschen Rechtsgeschichte, wenn
nicht einzigartiger, so doch eher seltener Fall.
Links
Das Mordkomplott von Großenhain in der ARD
Mediathek (verfügbar bis 22.09.2026):
https://1.ard.de/mordkomplott-grossenhain
Podcast-Tipp in der ARD Audiothek: "Dämonenjäger Ewald Heine":
https://1.ard.de/ewaldheine
Tickets für ARD Crime Time beim Krimifestival Gießen:
https://1.ard.de/crime-time-krimifestival-giessen
E-Mail: crimetime@mdr.de
wie aus Totschlag Mord wird. Aus unterschiedlichen Motiven entführt
eine Gruppe von vier Personen den Großenhainer Dirk W. Ein privater
Suchaufruf in den sozialen Netzwerken führt die Polizei schließlich
auf die Spur der Täter. Daraufhin packt einer von ihnen aus und
verrät, wo sich der verstorbene Dirk W. befindet.
Die Tat sorgte für Aufsehen und Entsetzen und der Prozess war mit
41 Verhandlungstagen einer der umfangreichsten des Jahres 2021 am
Landgericht Dresden. Zwei der vier Verurteilten erhielten nicht nur
die Höchststrafe, bei ihnen wurde zur lebenslangen Haftstrafe auch
noch die besondere Schwere der Schuld festgestellt. Bis zu vier
Mordmerkmale haben die Täterinnen und Täter realisiert: "Habgier",
"Grausamkeit", "niedere Beweggründe" und "Heimtücke".
Weiterhin erzählen wir im Podcast ARD Crime Time, wie sich die
Schwangerschaft der Haupttäterin auf den Prozess, die Haft und ihre
Kinder ausgewirkt hat. Ein in der deutschen Rechtsgeschichte, wenn
nicht einzigartiger, so doch eher seltener Fall.
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