Wenn Behörden von Cyberkriminellen erpresst werden
vor 4 Jahren
Ein Hackerangriff auf die Kreisverwaltung Anhalt-Bitterfeld hat den
ersten "Cyber-Katastrophenfall" in Deutschland ausgelöst.
Welche Täter könnten dahinter stecken? Und wie können sich Behörden
und Unternehmen schützen?
Podcast
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Beschreibung
vor 4 Jahren
Anfang Juli 2021 hat dieser Fall aus Sachsen-Anhalt für Aufsehen
gesorgt. Es handelt sich um den ersten Katastrophenfall in
Deutschland, der aufgrund eines Hackerangriffs ausgerufen wurde.
Der Landkreis Anhalt-Bitterfeld wurde zum Ziel einer
Cyber-Erpressung. Die dazugehörigen Ämter und Behörden wurden fast
vollständig lahmgelegt. Ursache für das Chaos: Eine sogenannte
Ransomware-Attacke, also eine Erpressung auf digitalem Wege.
Kriminelle verschafften sich Zugang zu den mehr als 1.000 Computern
der Kreisbehörden. Bildschirme wurden gesperrt, ein Lösegeld
verlangt, um wieder Zugriff auf die Daten zu bekommen. Beim
Landeskriminalamt in Magdeburg befürchtet man, dass solche Attacken
zunehmen werden. Die Cybercrime-Ermittler raten davon ab, den
Forderungen der Täter nachzukommen. Denn eine Garantie, dass nach
einer Geldzahlung wieder alles reibungslos läuft, gebe es
nicht. Weitere Einschätzungen gibt es von Martin Schallbruch,
Experte für IT-Sicherheit und ehemaliger Abteilungsleiter für
Informationstechnik im Bundesinnenministerium. Außerdem erklärt uns
die ethische Hackerin Giulia Vaccaro vom Beratungsdienstleister
"Atos" wie sich Unternehmen und Behörden schützen können. Der Chaos
Computer Club spricht ausführlich über den Hackerangriff in
Anhalt-Bitterfeld im Podcast "Was bleibt - Der MDR Sachsen-Anhalt
Wochenrückblick", Folge 105. Welche Erkenntnisse haben die
Cybercrime-Ermittler über die Täter? Darüber hat das
Fahndungsmagazin "Kripo live" mit LKA-Beamten gesprochen:
Ransomware: Erpressung durch Datensperrung (verfügbar bis
26.09.2021). Das MDR-Magazin "Umschau" erklärt das Vorgehen der
Ransomware-Erpresser am Beispiel eines angegriffenen Ingenieurbüros
in Leipzig: Ransomware: Erpressung nach Datendiebstahl (verfügbar
bis 24.08.2022).
gesorgt. Es handelt sich um den ersten Katastrophenfall in
Deutschland, der aufgrund eines Hackerangriffs ausgerufen wurde.
Der Landkreis Anhalt-Bitterfeld wurde zum Ziel einer
Cyber-Erpressung. Die dazugehörigen Ämter und Behörden wurden fast
vollständig lahmgelegt. Ursache für das Chaos: Eine sogenannte
Ransomware-Attacke, also eine Erpressung auf digitalem Wege.
Kriminelle verschafften sich Zugang zu den mehr als 1.000 Computern
der Kreisbehörden. Bildschirme wurden gesperrt, ein Lösegeld
verlangt, um wieder Zugriff auf die Daten zu bekommen. Beim
Landeskriminalamt in Magdeburg befürchtet man, dass solche Attacken
zunehmen werden. Die Cybercrime-Ermittler raten davon ab, den
Forderungen der Täter nachzukommen. Denn eine Garantie, dass nach
einer Geldzahlung wieder alles reibungslos läuft, gebe es
nicht. Weitere Einschätzungen gibt es von Martin Schallbruch,
Experte für IT-Sicherheit und ehemaliger Abteilungsleiter für
Informationstechnik im Bundesinnenministerium. Außerdem erklärt uns
die ethische Hackerin Giulia Vaccaro vom Beratungsdienstleister
"Atos" wie sich Unternehmen und Behörden schützen können. Der Chaos
Computer Club spricht ausführlich über den Hackerangriff in
Anhalt-Bitterfeld im Podcast "Was bleibt - Der MDR Sachsen-Anhalt
Wochenrückblick", Folge 105. Welche Erkenntnisse haben die
Cybercrime-Ermittler über die Täter? Darüber hat das
Fahndungsmagazin "Kripo live" mit LKA-Beamten gesprochen:
Ransomware: Erpressung durch Datensperrung (verfügbar bis
26.09.2021). Das MDR-Magazin "Umschau" erklärt das Vorgehen der
Ransomware-Erpresser am Beispiel eines angegriffenen Ingenieurbüros
in Leipzig: Ransomware: Erpressung nach Datendiebstahl (verfügbar
bis 24.08.2022).
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