Tod in der Badewanne – Mord oder Unfall?

Tod in der Badewanne – Mord oder Unfall?

vor 3 Jahren
2008 wird Lieselotte Kortüm tot in ihrer Badewanne gefunden. Das Oberlandesgericht München verurteilt Hausmeister Manfred Genditzki wegen Mordes. Nach 13 Jahren kommt er vorläufig frei. Es gibt Zweifel an seiner Schuld.
1 Stunde 7 Minuten
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Beschreibung

vor 3 Jahren
2008 wird die 87-jährige Lieselotte Kortüm tot in ihrer Badewanne
gefunden. Mit dem Kopf unter Wasser und vollständig bekleidet.
Manfred Genditzki ist Hausmeister der Wohnanlage und gerät unter
Verdacht. In der Rechtsmedizin werden bei der Obduktion keine
Gewalteinwirkung festgestellt. Drei Wochen später wird das
Gutachten aber revidiert. Die Leiche ist bereits eingeäschert. Doch
aus einem Unfall wird ein Mord. Beim Prozess ist sich das Gericht
sicher: Genditzki hat die alte Dame bewusstlos geschlagen und dann
ertränkt. Sein Motiv: Habgier. Der Familienvater aus Rottach-Egern
wird zu lebenslanger Haft wegen Mordes verurteilt. Mehr als 13
Jahre sitzt er im Gefängnis. Sein bisheriges Leben ist zerstört.
Die Münchner Strafverteidigerin Regina Rick übernimmt den Fall und
erkennt Ungereimtheiten. Sie hält Genditzki für unschuldig. Wird
sie es schaffen, ihn freizubekommen? In der ARD Crime
Time gibt es "Tod in der Badewanne - Mord oder Unfall?"
von Meike Pommer zu sehen. Die drei Filme finden Sie in der ARD
Mediathek. Im Podcast "Die Spur der Täter" haben wir diesen Fall
bereits im Januar 2020 besprochen: In der Episode Unfall
oder Mord? hören Sie auch Einschätzungen des Leipziger
Rechtsmediziners Dr. Carsten Babian. Wie entsteht der Podcast "Die
Spur der Täter"? Das erzählen wir in einer Episode von
Famous First Words. Für Anregungen und Kritik zu
dieser oder anderen Episoden schreiben Sie uns bitte gerne an
die-spur-der-taeter@mdr.de.
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