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  4. Christine Haiden: Frauenexpertin, Journalistin, Mutmacherin
Christine Haiden hat einmal geschrieben: "Frauen haben zweifellos
mehr Kraft. Sie können auch kämpfen, nüchtern, konkret, gewitzt.
Dazu ist es nicht nötig, die Feministinnen zu beschimpfen. Man
kann sich auch andere Verbündete suchen, kann Ziele formulieren
und Strategien entwickeln." Dazu steht Christine Haiden bis
heute.

Als Kind eines Arbeiters wurde sie vor allem von ihrer Mutter und
Großmutter gestärkt, die Chance für eine gute Ausbildung zu
nützen. Christine Haiden ist für diese Möglichkeit noch immer
dankbar. In ihrem Berufsleben hat sie junge Kolleginnen daher oft
unterstützt und gestärkt.So gilt sie vor allem durch ihre Arbeit
für das Magazin "Welt der Frauen" als Mutmacherin für weibliche
Anliegen.

Für das Gespräch in der SONNTAGs-Jause hat Christine Haiden einen
Butter-Brioche gebacken. Ein wunderbares Gebäck zum Interview
über Frauensolidarität und Obstaumschnitt.

Denn Christine Haiden stammt  aus einer Landwirtschaft und
kümmert sich weiterhin mit ihrer Familie um den Betrieb. Ihre
Aufgabe als zertifizierte Obstbaumwärterin ist die Pflege der
Äpfel, Quitten, Birnen, Kirschen und Pflaumen.

Christine Haiden, geboren 1962 im niederösterreichischen
Euratsfeld, studierte nach der Matura  Jus in Linz. Sie war
fast 30 Jahre lang Chefredakteurin der bekannten 
Zeitschrift Welt der Frauen und ist bekannt als
Kolumnistin bei den Oberösterreichischen Nachrichten.

Sie wurde 2008 ausgezeichnet als Managerin des Jahres und erhielt
2013 den Eduard-Ploier-Journalistenpreis. Christine Haiden
ist Autorin mehrerer Bücher und arbeitet aktuell an zwei neuen
Publikationen. Sie ist außerdem eine geschätzte Moderatorin.

Rezept zur SONNTAGs-Jause

Butter-Briocheknopf 

Zutaten

500 Gramm Weizenmehl Type 480 unbehandelt

170 Gramm Biomilch

120 Gramm weiche Biobutter

2 Eier

50 Gramm gepresste Erdäpfel

75 Gramm Zucker

15 Gramm Honig

30 Gramm  Germ

5 Gramm Salz

1 Biozitronenschale abgerieben

1 Packung Vanillezucker

Zubereitung

Die mehligen Erdäpfel kochen, schälen, passieren und abkühlen
lassen

Die Rosinen waschen, mindestens 3 Stunden in Rum einlegen,
anschließend abtropfen.

Aus allen angegebenen Zutaten (außer den Rosinen) einen glatten
Teig kneten. Mit der Küchenmaschine 12 Minuten langsam kneten,
die Rosinen zugeben und 3 Minuten schnell kneten. Er soll glatt
sein und seidig glänzen und sich von der Schüsselwand lösen.

Den Teig 30 Minuten zugedeckt ruhen lassen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche in Portionen zu je 50
g teilen.

Diese Teilstücke rund zusammendrehen und 15 Minuten zugedeckt
rasten lassen.

Jede Teigkugel zu einem 15 cm langen Strang ausrollen und je zwei
Stränge zu einem Knopf formen: Einen Teilstrang vor sich auf die
Arbeitsfläche legen, sodass er vom Körper weg zeigt. Einen
zweiten Strang in einem Winkel von 90 ° darüberlegen (die beiden
Stränge bilden ein Kreuz). Nun das rechte Ende des oben liegenden
Stranges unter dem unteren Strang durchziehen, sodass er nach
links oben zeigt, und über das linke Ende des oberen Stranges
legen. Das senkrecht zum Körper zeigende Strangende über den eben
umgeschlagenen Strang legen (er liegt gleich links daneben). Das
vom Körper senkrecht wegzeigende Strangende unter dem links
daneben liegenden durchziehen und über dem nächstgelegenen
ablegen. Alle Strangenden nach unten einschlagen und etwas
festdrücken. Einfacher ist es, jeweils drei Stränge zu Striezerln
zu flechten. Schmeckt genauso gut!

Die geformten Knöpfe auf ein mit Backtrennpapier ausgelegtes
Blech setzen und mit verquirltem Ei bestreichen.

Das Ei einige Minuten antrocknen lassen, die Knöpfe abgedeckt ca.
50 Minuten ruhen lassen.

Die Knöpfe erneut (aber sehr vorsichtig) mit Ei bestreichen und
mit Hagelzucker bestreuen.

Im auf 180 °C vorgeheizten Backofen rund 16 Minuten goldgelb
backen.

Nach dem Backen sofort zum Abkühlen auf einen Gitterrost
legen.

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„Christine Haiden: Frauenexpertin, Journalistin, Mutmacherin“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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