SONNTAGs-Jause

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Episoden

Schmuggler des Glaubens
24.05.2026
39 Minuten
Am 24. 5. 2026 ist Marizel Aguirre von der Lorenzo-Ruiz-Stiftung in der SONNTAGs-Jause zu Gast. Sie bringt ein sogenanntes Ube Pandesal, ein philippinisches lila Pfingstbrot mit.


Die Mutter von Marizel Aguirre ist als junge Krankenschwester von den Philippinen nach Österreich ausgewandert. Ihr Vater wollte Priester werden, doch der Liebe wegen blieb er in Wien. Das war in den 1970er-Jahren. Tochter Marizel spricht vier Sprachen und ist fest in Österreich und in der katholischen Kirche verwurzelt. Als Assistentin in der Lorenzo-Ruiz-Stiftung der Erzdiözese Wien ist sie mit Ansprechpartnerin für die anderssprachige Gemeinden, privat hat sie ein zeitintensives Glaubensleben in der philippinischen Gemeinde.Rezept: Ube Pandesal


Zutaten für 12 Stück 


500 Gramm Weizenmehl sieben Gramm Trockengerm 60 Gramm Zucker ein Teelöffel Salz 250 Milliliter warme Milch ein Ei 60 Gramm Butter 150 Gramm Ube-Halaya oder Ube-Püree (lila Yamswurzel)


 


Zubereitung


In einer Schüssel Mehl, Ube-Pulver, den Zucker, die Germ und das Salz verrühren. Warme Milch, die Eier und den Ube-Extrakt hinzugeben. Alles gut durchkneten und die weiche Butter einrühren. Den Teig zehn Minuten kneten, bis er glatt und elastisch ist. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort für 1,5 bis 2 Stunden gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat. In circa 16–18 gleichgroße Stücke teilen, die Teiglinge rund formen.  Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und die Brötchen weitere 45 Minuten ruhen lassen. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Brötchen 15 bis 18 Minuten goldbraun backen.
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Die soziale Stimme aus Nächstenliebe
17.05.2026
53 Minuten
Franz Küberl ist zu Gast in der SONNTAGs-Jause. Er ist ein Zeitzeuge der Kirche und der Caritas der vergangenen 50 Jahre. Es war ein Weg vom Arbeiterkind aus einfachsten Verhältnissen in Graz zum Lobbyisten aus Nächstenliebe.


Er war jahrzehntelang anerkannter Sozialexperte und als Präsident der Caritas Österreich 18 Jahre lang einer der wichtigsten Sozialmanager des Landes. Sein Motto war dabei stets: „Hau dich ins Zeug!“. So war er bei seinen Tätigkeiten überzeugend und mit viel Herzblut dabei.


Rezept: Steirische Spagatkrapfen


Zutaten für 50 Stück:


100 Milliliter Frittieröl 100 Gramm Staubzucker 500 Gramm Mehl 250 Gramm Butter drei Dotter 140 Gramm Sauerrahm vier Esslöffel Weißwein eine Prise Salz Abrieb einer Zitrone (Bioqualität) eine Messerspitze Backpulver 50 Gramm Staubzucker


 


Zubereitung:


Für die Steirische Spagatkrapfen die Butter eine Stunde vor Arbeitsbeginn aus dem Kühlschrank nehmen und danach im Mehl abbröseln. Die restlichen Zutaten für den Teig dazugeben und rasch zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig eine Stunde kühl rasten lassen. Danach auf 4 Millimeter Dicke auswalken und in Rechtecke zuschneiden (circa 4 mal 8 Zentimeter). Das Frittierfett auf 170 Grad erwärmen. Die Teigstücke in eine Spagatzange einspannen und im heißen Öl rund 2-3 Minuten goldbraun.  Danach herausnehmen und abtropfen lassen. Die Spagatkrapfen noch warm in Staubzucker wälzen.


 


Quelle: Steirische Spagatkrapfen Rezept - ichkoche.at
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Der Sohn der Löwin
10.05.2026
47 Minuten
Am 10. Mai 2026 ist Alfons Haider bei der SONNTAGs-Jause zu Gast und bringt einen Gruß zum Muttertag mit!


Alfons Haider mag Löwen, sie erinnern ihn an seine 2023 verstorbene Mutter Anni, genannt Mutsch: „Sie gab mir den Mut und die Kraft, den eigenen Weg zu gehen.“ 


Der Umgang mit seiner Homosexualität war für sie eine persönliche Herausforderung – bis zur Akzeptanz. Der lange Abschied in der Zeit der Krankheit und Pflege brachte den Sohn schmerzhaft an seine Grenzen bis zur Erkenntnis: „Lass sie gehen.“ Ihr hat ­Alfons Haider ein Buch gewidmet: „Meine Mama, die Löwin“. 





Rezept: Eingebrannte Erdäpfel


Zutaten: 


600 Gramm Erdäpfel eine Zwiebel drei Esslöffel Fett Kümmel Salz etwas Rindsuppe ein halbes Lorbeerblatt ein Esslöffel Mehl einen Spritzer Essig 250 Milliliter Sauerrahm


 


Zubereitung: Erdäpfel schälen und dünnblättrig schneiden. Zwiebel schälen, fein schneiden und in 2 Esslöffel Fett gelb anschwitzen. Erdäpfel zugeben, mit Kümmel würzen. Vermischen und mit nicht zu viel Rindsuppe aufgießen. Lorbeerblatt einlegen und salzen. Zudecken und Erdäpfel halbweich kochen. Inzwischen aus dem Fett mit Mehl eine Einbrenn zubereiten und mit etwas Kochsud aufgießen. Zu den Erdäpfeln geben, glattrühren, mit Essig säuern. Langsam kochen, bis die Erdäpfel weich sind. Lorbeerblatt entfernen, mit Sauerrahm abschmecken und mit Schnittlauch garnieren.


 


Quelle: servus.com
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Timna Brauer: Musik spüren
03.05.2026
37 Minuten
Am 3. Mai ist Timna Brauer bei der SONNTAGs-Jause zu Gast. Mit ihrer kreativen ­Stimme singt sie bei der Langen Nacht der Kirchen!


„Ich bin eine Friedensaktivistin, nach wie vor – gibt sie sich voller Mut und optimistisch“, bekennt Timna Brauer. Dabei hat sie als junge Frau sogar den Militärdienst in Israel absolviert. 


Ihre ersten Auftritte hatte sie in Uniform vor den Soldaten. Arik Brauer (verstorben 2021), ein Jahrhundertkünstler und Multitalent, prägte seine Tochter mit seiner Menschlichkeit: „Wie Rabbi Hillel, der sagte: ‚Liebe den Nächsten wie dich selbst.‘“ 


Ein leckeres Rezept zum Panettone finden Sie in unserer SONNTAGs-Jause mit Agnes Husslein-Arco!
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Eine Republik der Götter
26.04.2026
48 Minuten
Am 26. 4. 2026 ist Milo Rau, dem Theatermacher der Wiener Festwochen, in der SONNTAGs-Jause zu Gast. In der Jause verrät Rau etwas zum diesjährigen Programm.


Die Wiener Festwochen – bereits seit 75 Jahren – abzuhalten, gehört fast zur DNA der Stadt. Dafür steht Intendant und Theater­macher Milo Rau auch 2026, dem Jubiläumsjahr des Festivals. 


Rezept


Bündnerfleisch-Zopf mit Appenzeller Käse à la Milo Rau


Zutaten (für den Zopf-Teig):


750 Gramm Zopfmehl (in der Schweiz ist eine Mischung aus Weizen- und Dinkelmehl - das Geheimnis für einen geschmeidigen Teig) zweieinhalb Teelöffel Salz 30 Gramm Hefe ein Teelöffel Zucker 90 Gramm weiche Butter weich fünf Deziliter Milch (lauwarm)


 


Zutaten (für die Füllung):


180 Gramm Crème fraîche zwei Prisen Salz etwas Muskatnuss gerieben 100 Gramm Appenzeller Käse, bekannt für seinen sehr kräftigen, würzigen Geschmack, grob gerieben 150 Gramm Bündnerfleisch - eine Spezialität des Kantons Graubünden: es handelt sich um gepökeltes und von Fett befreites Rindfleisch


 


Zubereitung:


Das Mehl und alle Zutaten bis auf die Milch und die Butter in einer Schüssel gut mischen. Anschließend die Butter und die Milch zugeben, mischen und zu einem glatten Teig kneten. Zugedeckt bei Raumtemperatur etwa 15 Stunden stehen und auf das Doppelte aufgehen lassen. Danach den Teig auf wenig Mehl auswallen und in der Mitte halbieren.


Für die Füllung: Crème fraîche würzen und den Teig damit bestreichen. Je nach Belieben belegen, in dieser Variante mit Bündnerfleisch und Käse. Form: Jedes Teigstück auf der Längsseite aufrollen. Dann aus den zwei Teigrollen einen Zopf binden und mit Eigelb bestreichen. Bei 200 Grad im vorgeheizten Ofen für 40 bis 45 Minuten backen.


E guete Appetit!
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Über diesen Podcast

Jeden SONNTAG serviert Chefredakteurin Sophie Lauringer mit ihren Gästen eine Jause mit Kuchen, Kaffee und manchmal auch mit Schlagobers. Wir erinnern uns an die Jausen unserer Kindheit, wo immer Zeit für Gespräche, Neuigkeiten und ein bisschen Tratsch war. Unsere Hörerinnen und Hörer bitten wir mit an den Jausentisch, das Rezept gibt es zu jeder Folge dazu. Credit: Rechte für den Podcast-Jingle der Sonntagsjause gehören dem SONNTAG.
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