SONNTAGs-Jause

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Unerschütterlicher Glaubensoptimist
05.07.2026
44 Minuten
Am 5. Juli ist Michael Prüller, der Pressesprecher der Erzdiözese Wien in der SONNTAGs-Jause zu Gast. Er erzählt über seine baldige Pensionierung und blickt zurück auf seine Arbeit.


Dass der studierte Jurist Journalist geworden ist, war fast ein Zufall. Als junger Familienvater war die Einladung der Tageszeitung „Die Presse“, für einige Zeit zu schreiben, willkommen – daraus wurden viele Jahre inklusive der Position des stellvertretenden Chefredakteurs. 


Rezept: Topfengolatschen


 


Zutaten für die ganze Familie (Prüller mit zwei Eltern, acht Kindern, zehn Enkelkindern):


drei Packungen Blätterteig zum Beispiel Finis Feinstes (ergeben 45 kleine Golatschen) zwei Packungen fetten (gerne 40 Prozent) Topfen à 250 Gramm ein Becher Sauerrahm neun Esslöffel Kristallzucker (weniger, wenn man es nicht gerne so süß hat) eine halbe Zitrone Schalen-Abrieb von einer halben Zitrone drei Packerl Vanillezucker eineinhalb handvoll Rosinen ein Ei


 


Zubereitung:


 


Die Füllung gut durchmischen. Teigblätter aufrollen. Von der Schmalseite 3 Bahnen schneiden, von der Breitseite 5 Bahnen (also pro Blätterteig 15 fast quadratische Rechtecke). Füllung auftragen. Gegenüberliegende Ecken zusammendrücken. Blätterteig mit verquirltem Ei bestreichen. Im vorgeheizten Rohr bei Umlufthitze 180 Grad für 20-25 Minuten backen (bis sie schön braun sind). Abkühlen lassen, mit Staubzucker bestreuen. Servieren. Genießen.
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In der Tanzstunde
28.06.2026
33 Minuten
Am 28. Juni 2026 ist Benimmpapst und Tanzlehrer Thomas Schäfer-Elmayer in der SONNTAGs-Jause zu Gast! Vor dem Ball mag er zum Essen am liebsten traditionelle österreichischer Küche wie Wiener Schnitzel oder Käsknöpfle aus Vorarlberg.


Den Elmayer, die bekannteste Wiener Tanzschule, führt Thomas Schäfer-Elmayer in dritter Generation. Die einzigartige Institution ist nach wie vor beliebt, die Jugend­tanzkurse sind auch 2026 schnell ausgebucht. 


Rezept: Käsknöpfle


 


Wir danken Schwester Christine Felder vom „Werk“, die als Vorarlbergerin das Rezept für Käsknöpfle geschickt hat. Schwester Christine hat viele Jahre lang Papst Benedikt begleitet und ihm jährlich eine viel gelobte Nusstorte zum Geburtstag gebacken.


 


Käsknöpfle-Rezept für vier Personen


 


Zutaten:


300 Gramm Glattes Mehl 200 Gramm Griffiges Mehl (man kann auch 500 Gramm Spätzlemehl verwenden) vier Eier zwei Teelöffel Salz 350 Milliliter Wasser 300 Gramm geriebenen Käse (Mischung ist wichtig: Berkgäse, Räßkäse, Gouda oder Tilsiter…) drei Zwiebeln (nach Geschmack) reichlich geschmolzene Butter


 


Zubereitung: Zwiebel ringlig schneiden, mit Mehl bestäuben, in heißer Butter goldbraun braten und auf die Seite stellen, bis die Knöpfe gemacht sind. Mehl, Eier und Salz mit Wasser vermengen bis ein fester Teig entsteht (so wenig wie möglich rühren, sonst wird der Teig zäh). Dann durch einen Spätzlehobel oder ein Spätzlesieb in kochendes Salzwasser streichen. Wenn die Knöpfle an der Oberfläche schwimmen, abschöpfen und dann abwechslungsweise eine Schicht Knöpfle und geriebenen Käse in eine Käsknöpflepfanne (oder beliebige hitzebeständige Schüssel) geben. Sofort servieren.


 


Tipp: Dazu wird, je nach Tradition in den verschiedenen Regionen, ein Kartoffelsalat, ein Blattsalat oder Apfelmus serviert.
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Wien, Wien nur du allein...
21.06.2026
36 Minuten
In der SONNTAGs-Jause zu Gast ist diese Woche Gabriele Hasmann, Schriftstellerin und Podcasterin!


Die Wiener feiern einfach gerne“, davon ist Gabriele Hasmann überzeugt. „Das ist in uns drinnen.“ Menschen sind gerne bei Events dabei. Bei religiösen Veranstaltungen gab man sich in früheren Zeiten gerne fromm – öfter mehr aus Kalkül denn aus Glaubensgründen.


Wien im Mittelalter


Im Mittelalter war der Stadtumgang zu Fronleichnam eine Art Seitenblicke, ein Treffen der wichtigen Persönlichkeiten Wiens – übrigens ebenso bei Hinrichtungen. Da wurden auch Henkerwürstel und Galgenbier verkauft.


Kardinal "Plauscher"


Ein Massenevent war der Besuch von Papst Pius VI. im Jahr – da verlor sogar eine Frau im Gedränge ihr Leben. Oder Kaiserin Elisabeth, die bei ihrer Hochzeit 1854 in Ohnmacht gefallen ist. Denn der damalige Kardinal Othmar Rauscher predigte so lange, dass er den Spitznamen „Kardinal Plauscher“ bekam. 


Podcast: „Badener Zeitspur.“


Die Journalistin widmet ihrer Heimatstadt den Podcast: „Badener Zeitspur.“ In die Jause bringt die Autorin figurfreundliche Ananastaschen aus Reispapier mit, die Gabriele Hasmann sehr gut schmecken.


Rezept: Ananastaschen


Zutaten für vier Stück:


vier Ananasscheiben im eigenen Saft (Dose) vier Reispapierblätter 100 Gramm Frischkäse (0,2 Prozent Fettanteil) 300 Gramm Griechisches Joghurt (0,1 Prozent Fettanteil) 10 Gramm Mandelmehl entölt Öl zum Einsprühen


 


Zubereitung:


Ananasscheiben zehn Minuten bei 195 Grad im Backrohr vorbacken. Reispapier durch den Ananassaft und das Mandemehl ziehen. Frischkäse darauf verteilen und in acht Streifen schneiden. Den Teig um die Ananas wickeln und im Airfryer bei 195 Grad etwa 13 Minuten backen. Die fertigen Ananastaschen auf Joghurt servieren. Tipp: Das Joghurt kann auch gesüßt werden.


Gewinnspiel


Machen Sie mit und gewinnen Sie ein Exemplar des Buches "Wien, Wien nur du allein... - Sepktakel, Geselligkeit, Lebenslust" von Gabriele Hasmann. Beantworten Sie dazu folgende Frage und schicken Sie uns Ihre Antwort per E-Mail mit dem Betreff "Gewinnspiel SONNTAGs-Jause" an gewinnspiel@dersonntag.at:


Wie hieß jene Geliebte von Kaiser Franz Joseph I. mit der er sich auf einem Bankerl in Schönbrunn heimlich traf?
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Pro Gerechtigkeit
07.06.2026
51 Minuten
Am 7. Juni ist Helmut Schüller, Pfarrer zwischen Weltethos und Ungehorsam, in der SONNTAGs-Jause zu Gast.


Als Caritaspräsident legte Helmut Schüller die Finger in die Wunden von sozialen Missständen wie in der Flüchtlingsfrage. Der Seelsorger kümmert sich nach wie vor um die Anliegen seiner Kollegen im priesterlichen Amt. 


„Wir Pfarrer sind auch nicht auf der Nudelsuppe dahergeschwommen.“ Dieser markige Sager rief viel Echo unter seinen Kollegen hervor und führte 2006 zur Gründung der Pfarrerinitiative. Der Aufruf zum Ungehorsam der Priester erregte weltweit Aufmerksamkeit. 


Rezept: Marmorgugelhupf


Zutaten:


200 Gramm Butter vier Eier 400 Gramm glattes Mehl 250 Milliliter Milch 100 Gramm Kristallzucker 80 Gramm Staubzucker eine Packung Vanillezucker eine Packung Backpulver drei bis vier Esslöffel gesiebtes Kakaopulver einen Schuss Rum nach Geschmack Abgeriebene Zitronenschale


 


Zubereitung:


Backrohr auf ca. 170 °C Heißluft vorheizen und Gugelhupfform mit flüssiger Butter ausstreichen. Butter mit Dottern schaumig rühren, Staubzucker beifügen und cremig rühren. Vanillezucker und etwas Zitronenschale dazugeben. Eiklar mit Kristallzucker zu steifem Schnee schlagen. Mehl mit Backpulver vermengen und die Hälfte davon mit der Milch in die Dottermasse einrühren, dann abwechselnd Schnee und Mehl unterheben. Etwas weniger als die Hälfte der Masse in die Gugelhupfform füllen. Den Rest mit Kakaopulver dunkel färben und mit einem Schuss Rum ab- schmecken und dazugeben. Den Stiel eines Kochlöffels wellenartig durch beide Massen ziehen. 50 – 55 Minuten backen. Etwas überkühlen lassen und stürzen. Nach dem Auskühlen mit Staubzucker bestreuen. Rezept stammt aus der SONNTAGs-Jause mit Sabine Haag.
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Ciao Ragazzi
31.05.2026
45 Minuten
Eine lebensfrohe SONNTAGs-Jause mit dem italienischen Wiener Mauro Maloberti, der ein Herz für soziale Anliegen hat und die italienische Küche liebt.


Wenn es ums Essen geht, dann ist Mauro Maloberti in seinem Element: Von Pizza über Schnitzel, Risotto aus seiner Heimat Mailand oder Spaghetti Carbonara (der SONNTAGs-Jause hat er sein Rezept verraten!) schätzt der Italiener eine gute Küche. 


Außerdem berichtet er für die Nachrichtenagentur ANSA aus Österreich, denn die Italiener schätzen Wien und Salzburg. Dort war Signore Maloberti gerade, denn er ist mit zwei weltbekannten Frauen in gutem Austausch: Sängerin Cecilia Bartoli und Autorin Donna Leon schätzt er sehr. 


Rezept: Spaghetti Carbonara


 


Ein Klassiker der italienischen Küche. Mit Mauro Malobertis Tipps gelingt das Rezept sicher!


 


Zutaten für vier Personen


100 Gramm Spaghetti vier bis fünf Eidotter 150 Gramm Guanciale (Schweinebacke) 80 Gramm Pecorino (frisch gerieben) vier Esslöffel Kochwasser


 


Zubereitung Den Guanciale in zwei Zentimeter dicke Streifen schneiden und in einer Pfanne braten. Die Pasta in reichlich Salzwasser nach Anleitung auf der Packung al dente kochen. Etwas Kochwasser (etwa vier Esslöffel) abschöpfen. Die Eidotter mit dem geriebenen Pecorino verquirlen. Leicht salzen, und mit frisch gemahlenem Pfeffer verrühren. Die Pasta mit der Eier-Käse-Mischung und dem Fett vom ausgelassenen Speck gut durchmischen. Das Nudelwasser dazugeben und rühren, bis die Spaghetti Carbonara cremig sind. Zum Schluss den Guanciale darübergeben.
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Über diesen Podcast

Jeden SONNTAG serviert Chefredakteurin Sophie Lauringer mit ihren Gästen eine Jause mit Kuchen, Kaffee und manchmal auch mit Schlagobers. Wir erinnern uns an die Jausen unserer Kindheit, wo immer Zeit für Gespräche, Neuigkeiten und ein bisschen Tratsch war. Unsere Hörerinnen und Hörer bitten wir mit an den Jausentisch, das Rezept gibt es zu jeder Folge dazu. Credit: Rechte für den Podcast-Jingle der Sonntagsjause gehören dem SONNTAG.
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