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Beschreibung
vor 4 Jahren
Es gibt Wunden, die man nicht sehen kann. Sie tun
höllisch weh, ohne dass wir laut aufschreien. Glauben wir gerade,
sie sind verheilt, können sie unvermittelt neu aufbrechen. Solche
Wunden, die selbst kaum zu sehen sind, machen uns blind für alles
Schöne und Leichte im Leben. Ein ständiger Schmerz packt alles in
dicken Nebel. Und wir wissen manchmal nicht mal, dass es so
ist.
So könnte man ein Trauma beschreiben, eine
Psycho-Wunde. Um sie zu erkennen, muss man schon sehr genau
hinsehen, sagt die Psychotherapeutin Michaela Huber. Sie ist eine
von Deutschlands führenden Trauma-Expert:nnen. Sie erklärt:
Erlebt ein Mensch eine unerträgliche Situation, reagiert das
Gehirn mit einem Notprogramm: das Bewusstsein fährt runter, das
Gedächtnis wird abgekoppelt. Vier bis sechs Wochen lang versucht
das Gehirn jetzt, diese extreme Belastung allein durchzuarbeiten.
Tauchen die Symptome Übererregung, extreme Vermeidung und
Wiedererregung aber danach weiter auf, spricht man von
Trauma.
Wie wichtig gute Freunde, ein schönes Zuhause und
liebevolle Mitmenschen dann werden, warum das so ist und was wir
selbst in unser „Erste-Hilfe-Schatzkästchen“ tun können, erzählt
Michaela Huber dieser Podcast-Folge.
Mehr über Michael Huber findest Du
hier: https://michaela-huber.com
Die Bundesarbeitsgemeinschaft für
bedarfsgerechte Nothilfe erreichst Du über
Facebook: BAGbN
Von Michael Huber sind u,a. folgende Bücher zum Thema
erschienen: Der geborgene Ort | Junfermann
Verlag
Der innere Garten | Junfermann Verlag
Trauma und die Folgen | Junfermann Verlag
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