Der ichbindochnichthierumbeliebtzusein.com PodCast - Alles um die Themen Führung, Fliegen, Technik und Alltag. Von und mit Steve Schutzbier Archiv
388 Episoden
21 Minuten
...und genau deshalb habe ich mir eine Dashcam ins Auto geklebt...!
Unfälle passieren. Sei es, weil vor oder neben oder hinter einem jemand am Handy spielt und den entscheidenden Moment verpasst. Aber auch, da wir immer älter werden und jeder, solange er selbst nicht aufgibt, weiterfahren kann. Unabhängig, ob er überhaupt noch aus den Augen sehen und ein 3D-Bild verarbeiten kann. Wie öft liest man von gewissen Altersklassen, die Bremse, Gas und/oder Kupplung verwechseln. Und auch, weil Autos nach wie vor einfach mehr und mehr werden. Klassische Wahrscheinlichkeitsrechnung. Aber es gibt auch immer seltsamere Vorgänge, wenn etwa der Golfkumpel gerufen wird, um fast eine halbe Stunde nach Unfall plötzlich aus dem Nichts einen Zeugen mimt. Oder plötzlich Beifahrer auftauchen. Oder ein ominöser Hintermann. Schade, dass die paar Kameras, die im öffentlichen Bereich hängen, Bilder bringen, wie durch ein Sieb geschissen. Werft einen Blick auf YouTube, falls ihr noch einen Realitätscheck dazu braucht... und überlegt euch, wir ihr mit dem Thema umgehen wollt.
...warum eigentlich nicht? Und nein, kein Mittelspurschleicher, rechts neben mir ist ein LKW! / Bild-/Quelle: privat
Der Gesetzgeber hat klare Regelungen zur Nutzung von Mobiltelefonen im Straßenverkehr: Finger weg, nicht anfassen, nicht bedienen und vor allem: nicht nutzen! Und, wie sieht die Realität aus? Es kann auf den Autobahnen nicht schnell genug gehen, trotzdem wird das Handy als nützliche Ablenkung permanent genutzt. Schnell auf Google Maps sehen, was die Strecke macht. Oh, auf Amazon ist die Musik aus, ich benötige Nachschub. Extreme Fälle schauen am Steuer Netflix. Oder lesen und posten in sozialen Netzwerken. Und wenn dir nun so jemand unkontrolliert und maximal-möglichst abgelenkt vor die Kiste schießt und es kracht, was machst du dann?
Oder wenn es leicht angestaut an der Ampel nicht weitergeht und das obligatorische Drängeln, bei hellrot fahren und schnelle Spurwechsel angesagt sind? Sitze doch mal allein im Auto und lass dir von einem Spurwechseler ne Delle in die Kiste drücken. Und denke jetzt nur nicht, du hättest einen Haufen Zeugen - nein, du hast einen Haufen Ärger!
Oder, noch schlimmer: hol mal einen Radler von Drahtesel, der wirr Spurwechsel vollzieht, über den Fußgängerweg abkürzt und unbedingt über die schon längst rote Fußgängerampel mit Hochgeschwindigkeit aus dem Nichts ziehen will. Und der hat sich genau auf deiner Beifahrerseite hinter der A-Säule unsichtbar versteckt, bis er auf der Motorhaube einen unfreiwilligen Boxenstopp einlegt.
Kann dir alles nicht passieren, du fährst seit Jahrzehnten unfallfrei? Na, dann warte bis zwei, nebst einem unbeteiligten Dritten, beschließen, endlich die Dellen aus dem Auto zu bekommen... und daher ein paar Parkunfälle an ihrer Schrottkarre zu simulieren, schließlich sind zwei Zeugen ja mehr als nur vertrauenswürdig. Spinne ich mir alles nur zusammen? Wirklich? Bist du da ganz sicher?
Die Sitten im Straßenverkehr werden nicht nur rauer, auch des Deutschen liebstes Kind benötigt einen speziellen Umgang. Und solange die Summen eher klein sind und schnell in bar beseitigt werden, prüft auch keine Versicherung, ob eine Parkdelle echt ist. Und ob diese wirklich von dem geparkten Auto verursacht wurde oder ob Winkel und Vertiefung nicht beim Parken entstanden sein konnten.
Und in dem Kontext darf auch die zunehmende und weniger zuvorkommende Art der zwischenmenschlichen Problembewältigung nicht außer Acht gelassen werden: zunehmende Fahrerflucht, die in einigen Fällen so dreist ist, dass man sich kopfschütteln Folge direkt herunterladen
Unfälle passieren. Sei es, weil vor oder neben oder hinter einem jemand am Handy spielt und den entscheidenden Moment verpasst. Aber auch, da wir immer älter werden und jeder, solange er selbst nicht aufgibt, weiterfahren kann. Unabhängig, ob er überhaupt noch aus den Augen sehen und ein 3D-Bild verarbeiten kann. Wie öft liest man von gewissen Altersklassen, die Bremse, Gas und/oder Kupplung verwechseln. Und auch, weil Autos nach wie vor einfach mehr und mehr werden. Klassische Wahrscheinlichkeitsrechnung. Aber es gibt auch immer seltsamere Vorgänge, wenn etwa der Golfkumpel gerufen wird, um fast eine halbe Stunde nach Unfall plötzlich aus dem Nichts einen Zeugen mimt. Oder plötzlich Beifahrer auftauchen. Oder ein ominöser Hintermann. Schade, dass die paar Kameras, die im öffentlichen Bereich hängen, Bilder bringen, wie durch ein Sieb geschissen. Werft einen Blick auf YouTube, falls ihr noch einen Realitätscheck dazu braucht... und überlegt euch, wir ihr mit dem Thema umgehen wollt.
...warum eigentlich nicht? Und nein, kein Mittelspurschleicher, rechts neben mir ist ein LKW! / Bild-/Quelle: privat
Der Gesetzgeber hat klare Regelungen zur Nutzung von Mobiltelefonen im Straßenverkehr: Finger weg, nicht anfassen, nicht bedienen und vor allem: nicht nutzen! Und, wie sieht die Realität aus? Es kann auf den Autobahnen nicht schnell genug gehen, trotzdem wird das Handy als nützliche Ablenkung permanent genutzt. Schnell auf Google Maps sehen, was die Strecke macht. Oh, auf Amazon ist die Musik aus, ich benötige Nachschub. Extreme Fälle schauen am Steuer Netflix. Oder lesen und posten in sozialen Netzwerken. Und wenn dir nun so jemand unkontrolliert und maximal-möglichst abgelenkt vor die Kiste schießt und es kracht, was machst du dann?
Oder wenn es leicht angestaut an der Ampel nicht weitergeht und das obligatorische Drängeln, bei hellrot fahren und schnelle Spurwechsel angesagt sind? Sitze doch mal allein im Auto und lass dir von einem Spurwechseler ne Delle in die Kiste drücken. Und denke jetzt nur nicht, du hättest einen Haufen Zeugen - nein, du hast einen Haufen Ärger!
Oder, noch schlimmer: hol mal einen Radler von Drahtesel, der wirr Spurwechsel vollzieht, über den Fußgängerweg abkürzt und unbedingt über die schon längst rote Fußgängerampel mit Hochgeschwindigkeit aus dem Nichts ziehen will. Und der hat sich genau auf deiner Beifahrerseite hinter der A-Säule unsichtbar versteckt, bis er auf der Motorhaube einen unfreiwilligen Boxenstopp einlegt.
Kann dir alles nicht passieren, du fährst seit Jahrzehnten unfallfrei? Na, dann warte bis zwei, nebst einem unbeteiligten Dritten, beschließen, endlich die Dellen aus dem Auto zu bekommen... und daher ein paar Parkunfälle an ihrer Schrottkarre zu simulieren, schließlich sind zwei Zeugen ja mehr als nur vertrauenswürdig. Spinne ich mir alles nur zusammen? Wirklich? Bist du da ganz sicher?
Die Sitten im Straßenverkehr werden nicht nur rauer, auch des Deutschen liebstes Kind benötigt einen speziellen Umgang. Und solange die Summen eher klein sind und schnell in bar beseitigt werden, prüft auch keine Versicherung, ob eine Parkdelle echt ist. Und ob diese wirklich von dem geparkten Auto verursacht wurde oder ob Winkel und Vertiefung nicht beim Parken entstanden sein konnten.
Und in dem Kontext darf auch die zunehmende und weniger zuvorkommende Art der zwischenmenschlichen Problembewältigung nicht außer Acht gelassen werden: zunehmende Fahrerflucht, die in einigen Fällen so dreist ist, dass man sich kopfschütteln Folge direkt herunterladen
13 Minuten
UGREEN USB-C-Hubs: der Luxus ausreichender Anschlüsse für "klein" mit fünf und "groß" mit sieben zusätzlichen Anschlüssen für das Notebook, Chromebook und Apple!
Es gibt, wenn man mit seinem "mobilen Rechner" unterwegs ist, genau zwei essenzielle Dinge, die in den wirklich wichtigen Momenten nie da sind: Das Netzteil und ausreichend Anschlüsse für all die Geräte, die man jetzt sofort und natürlich gleichzeitig benötigt. Kein Wunder, haben die Hersteller zum einen aufgrund Gewicht und Maßen, auf der anderen Seite aufgrund von Kosten und damit Gewinn reduziert, was einfach als überflüssig empfunden wird. Und in Teilen auch absichtlich dem Zubehörmarkt überlassen wird. UGREEN hat sich ebenfalls des Themas angenommen und bietet zwei multifunktionale Docks an, um fehlenden Anschlüssen Herr zu werden, mit wahlweise fünf oder sieben "Erweiterungen".
UGREEN USB-C-Docks für ein Mehr an Anschlüsse / Bild-/Quelle: privat
Dass ich ein großer Fan von Googles Chromebooks bin, muss ich nicht erwähnen. Mein Erstes war weiß und Vollplastik, hat dafür aber jahrelang unfassbar viel mitgemacht. Und es war auch ein Gerät, dass noch einen vollwertigen Ethernet-Anschluss mitbrachte.
Das Nachfolgemodell war teurer, ist in aufpoliertes Metallgedöhns verpackt und musste bereits, obwohl in Garantie, teuer repariert werden. Weil das Gehäuse verspricht, was es nicht hält - und was für ein tragbares Gerät schlichtweg nur als Mogelpackung tituliert werden kann. Und ja: kein Ethernet mehr an Board.
Ich glaube, vorstehendes Szenario kennt jeder, der mit seinem Laptop, egal mit welchem Betriebssystem oder auch Herstellerlogo, unterwegs ist. Dank USB-C wurden auch hier weitere Buchsen weggelassen. Dafür kann in den meisten Fällen beim Hersteller für teuer Geld ein "Miniadapter" erworben werden. Der überwiegend auf proprietäre Stecker passt und zumindest eine Art von Ethernet bietet und vornehmlich wahlweise einen HDMI-Anschluss oder einen weiteren USB-Kontakt in den Rechner ermöglicht.
Blöd nur, und das trifft vor allem auf mich zu, dass diese Steckeradapter entweder nach Inbetriebnahme des neuen Geräts bombensicher für einen Handgriff auf Nimmerwiedersehen irgendwo verschwunden sind oder sich mit zielsicherer Genauigkeit nicht in dem aktuellen Transportrucksack befinden. Das war es mit Kabel-gebundenem Ethernet oder dem dringend benötigten USB-A-Anschluss für die externe Maus.
Dem kann aber mit einer kleinen Investition praktische Abhilfe geleistet werden. Einzige Voraussetzung: ein freier USB-C-Anschluss am Gerät. Dafür bietet UGREEN zwei sogenannte "USB-C-Multifunction Docking Stations" an.
UGREEN 5-in-1 - vier Anschlüsse in der Längsseite... / Bild-/Quelle: privat
Die Kleine kostet bei meinem Lieblingsonlineversender aktuell knapp 40 Euro, die große 50 Euro, beide sind sofort lieferbar. Die günstige Variante bietet 5-in-1 mit einem USB-C-Anschluss mit PD 100 Watt, USB 3.0 mit 5 Gbps, HDMI mit 4K-Auflösung bei 60 Hertz und einen RJ45-1.000 Mbps-Ethernet-Stecker. Letzterer ist an der Stirnseite untergebracht, die anderen Stecken finden sich auf einer Längsseite.
...und Ethernet an der Stirnseite in einem soliden Gehäuse / Bild-/Quelle: privat
Das reicht für eine Tagesreise mit dem Rechner locker aus, um alle Bedarfe an Stecker und Verbindungen problemlos zu ermöglichen. Durchdacht finde ich, dass man einen USB-C-Stecker opfern muss, der aber zugleich auf dem Dock wieder verfügbar gemacht wird, somit eine Mischung aus sinnvoller Nullrunde und Bereitstellung eines nötigen Anschlusses.
Aber dann gibt es noch die Momente, an denen es nicht genug Anschlüsse sein können. Und wer mit Digitalkamera oder Drohne unterwegs ist, wei Folge direkt herunterladen
Es gibt, wenn man mit seinem "mobilen Rechner" unterwegs ist, genau zwei essenzielle Dinge, die in den wirklich wichtigen Momenten nie da sind: Das Netzteil und ausreichend Anschlüsse für all die Geräte, die man jetzt sofort und natürlich gleichzeitig benötigt. Kein Wunder, haben die Hersteller zum einen aufgrund Gewicht und Maßen, auf der anderen Seite aufgrund von Kosten und damit Gewinn reduziert, was einfach als überflüssig empfunden wird. Und in Teilen auch absichtlich dem Zubehörmarkt überlassen wird. UGREEN hat sich ebenfalls des Themas angenommen und bietet zwei multifunktionale Docks an, um fehlenden Anschlüssen Herr zu werden, mit wahlweise fünf oder sieben "Erweiterungen".
UGREEN USB-C-Docks für ein Mehr an Anschlüsse / Bild-/Quelle: privat
Dass ich ein großer Fan von Googles Chromebooks bin, muss ich nicht erwähnen. Mein Erstes war weiß und Vollplastik, hat dafür aber jahrelang unfassbar viel mitgemacht. Und es war auch ein Gerät, dass noch einen vollwertigen Ethernet-Anschluss mitbrachte.
Das Nachfolgemodell war teurer, ist in aufpoliertes Metallgedöhns verpackt und musste bereits, obwohl in Garantie, teuer repariert werden. Weil das Gehäuse verspricht, was es nicht hält - und was für ein tragbares Gerät schlichtweg nur als Mogelpackung tituliert werden kann. Und ja: kein Ethernet mehr an Board.
Ich glaube, vorstehendes Szenario kennt jeder, der mit seinem Laptop, egal mit welchem Betriebssystem oder auch Herstellerlogo, unterwegs ist. Dank USB-C wurden auch hier weitere Buchsen weggelassen. Dafür kann in den meisten Fällen beim Hersteller für teuer Geld ein "Miniadapter" erworben werden. Der überwiegend auf proprietäre Stecker passt und zumindest eine Art von Ethernet bietet und vornehmlich wahlweise einen HDMI-Anschluss oder einen weiteren USB-Kontakt in den Rechner ermöglicht.
Blöd nur, und das trifft vor allem auf mich zu, dass diese Steckeradapter entweder nach Inbetriebnahme des neuen Geräts bombensicher für einen Handgriff auf Nimmerwiedersehen irgendwo verschwunden sind oder sich mit zielsicherer Genauigkeit nicht in dem aktuellen Transportrucksack befinden. Das war es mit Kabel-gebundenem Ethernet oder dem dringend benötigten USB-A-Anschluss für die externe Maus.
Dem kann aber mit einer kleinen Investition praktische Abhilfe geleistet werden. Einzige Voraussetzung: ein freier USB-C-Anschluss am Gerät. Dafür bietet UGREEN zwei sogenannte "USB-C-Multifunction Docking Stations" an.
UGREEN 5-in-1 - vier Anschlüsse in der Längsseite... / Bild-/Quelle: privat
Die Kleine kostet bei meinem Lieblingsonlineversender aktuell knapp 40 Euro, die große 50 Euro, beide sind sofort lieferbar. Die günstige Variante bietet 5-in-1 mit einem USB-C-Anschluss mit PD 100 Watt, USB 3.0 mit 5 Gbps, HDMI mit 4K-Auflösung bei 60 Hertz und einen RJ45-1.000 Mbps-Ethernet-Stecker. Letzterer ist an der Stirnseite untergebracht, die anderen Stecken finden sich auf einer Längsseite.
...und Ethernet an der Stirnseite in einem soliden Gehäuse / Bild-/Quelle: privat
Das reicht für eine Tagesreise mit dem Rechner locker aus, um alle Bedarfe an Stecker und Verbindungen problemlos zu ermöglichen. Durchdacht finde ich, dass man einen USB-C-Stecker opfern muss, der aber zugleich auf dem Dock wieder verfügbar gemacht wird, somit eine Mischung aus sinnvoller Nullrunde und Bereitstellung eines nötigen Anschlusses.
Aber dann gibt es noch die Momente, an denen es nicht genug Anschlüsse sein können. Und wer mit Digitalkamera oder Drohne unterwegs ist, wei Folge direkt herunterladen
24 Minuten
E-Auto News und Zusammenfassungen – ein Überblick über aktuelle Meldungen und was gerade so passiert!
So schnell ist mal wieder ein Monat rum - und im E-Auto-Markt ist wieder vieles passiert! Wenn ihr mittlerweile die BYD-Modelle, die nun mit Händlernetz auch in Deutschland verfügbar sind, angesehen habt und ernsthaft überlegt oder vielleicht sogar schon bestellt habt, solltet ihr unbedingt weiterlesen! Und da mir letztes Mal auf der Heimreise auf der A9 ungefähr 13 vollbeladene LKW mit Teslas begegnet sind, sollte nicht nur das eine Meldung von dieser Firma wert sein. Und wer den geilsten E-Wagen, der aktuell auf den Markt kommt, noch nicht vorbestellt hat, kann nun per Grundpreis mit Add-ons loslegen - aber das wird happig! Und auch mein Lieblingstscheche hat nun ein goldenes Lenkrad mehr im Regal - all das und mehr im Monatsrückblick der aktuellen E-Auto-News!
Glückwunsch, Skoda, zum goldenen Lenkrad für das ENYAQ RS Coupe! Bild-/Quelle: skoda.de
Wer vom geilsten E-Auto, dem HYUNDAI IONIQ 6 das fast - ja, schnell sein, es gibt noch First Edition Bestellmöglichkeiten! - vergriffene Sondermodelle für knapp 68.000 Euro verpasst hat, der kann ihn jetzt ganz regulär ab 43.000 Euro bestellen und mit den Extras der Wahl bestücken. Zur First Edition muss man wissen, dass man für sein Geld quasi alles bekommt, bis auf die digitalen Seitenspiele. Was den cw-Vorteil der aerodynamsichen Designsprache ein wenig zunichtemacht. Wer in den regulären Konfigurator einsteigt, wird schnell merken, dass die Bestellung eines First-Edition-Modells doch Sinn ergeben könnte. Geil hin oder her, das Ganze hat seinen Preis!
Skoda hat mit seinem Coupe des ENYAQ iV das "Goldene Lenkrad" gewonnen. Herzlichen Glückwunsch hierzu! Ein verdienter Preis für das erste echte MEB-E-Auto aus der VW-Familie. Jetzt muss Skoda, die bereits ab Januar eine Erhöhung der wöchentlichen Produktionszahlen von 350 auf 500 Stück angekündigt haben, nur endlich diesen horrenden Rückstau von Bestellungen auf ein erträgliches Lieferziel hinbekommen. Und, was noch viel schwerer werde wird, den letzten ausgelieferten Kunden dann erklären, warum parallel dazu der ENYAQ2 nun schon vom Nachbarband fällt.
Volvo hat sein E-Flaggschiff, den EX 90, vorgestellt. Von vorn sieht er aus wie eine Mischung aus Fiat und Kia, von der Seite wie ein billig geklauter Range Rover. Der Preis dazu wird durch durchgehende Digitalisierung des Modells rechtfertigt, man möge nur hoffen, dass die Schweden das im Eigenbau oder durch einen wirklich kompetenten Zulieferer erledigt haben (lassen). Die Auslieferung beginnt in 2023, Bestellungen sind per Knopf in der App, hallo Tesla, und auch beim Händler möglich. Fraglich ist nur, wie die Schweden das mit der halb-chinesischen und immer noch hochdefizitären Tochter Polestar vereinbaren wollen. Aber aktuell werden wohl erst mal, Lieferketten und Mikrochipmangel hin oder her, alle Zielgruppen und alle Kaufwilligen befriedigt, bevor die Marktbereinigung mit Katerstimmung auftritt. Auch ist kein Modell zu schwer oder groß oder bringt einen unwirtschaftlichen cw-Wert mit - stimmts, VW Bulli? -, für den man vor ein paar Monaten noch das komplette Designteam mit AIDS-Schleifchen am Revers in einen Linienflieger nach Katar gesetzt hätte...! Mal sehen, wann hier endlich ein Umdenken passiert, was z.B. HYUN Folge direkt herunterladen
So schnell ist mal wieder ein Monat rum - und im E-Auto-Markt ist wieder vieles passiert! Wenn ihr mittlerweile die BYD-Modelle, die nun mit Händlernetz auch in Deutschland verfügbar sind, angesehen habt und ernsthaft überlegt oder vielleicht sogar schon bestellt habt, solltet ihr unbedingt weiterlesen! Und da mir letztes Mal auf der Heimreise auf der A9 ungefähr 13 vollbeladene LKW mit Teslas begegnet sind, sollte nicht nur das eine Meldung von dieser Firma wert sein. Und wer den geilsten E-Wagen, der aktuell auf den Markt kommt, noch nicht vorbestellt hat, kann nun per Grundpreis mit Add-ons loslegen - aber das wird happig! Und auch mein Lieblingstscheche hat nun ein goldenes Lenkrad mehr im Regal - all das und mehr im Monatsrückblick der aktuellen E-Auto-News!
Glückwunsch, Skoda, zum goldenen Lenkrad für das ENYAQ RS Coupe! Bild-/Quelle: skoda.de
Wer vom geilsten E-Auto, dem HYUNDAI IONIQ 6 das fast - ja, schnell sein, es gibt noch First Edition Bestellmöglichkeiten! - vergriffene Sondermodelle für knapp 68.000 Euro verpasst hat, der kann ihn jetzt ganz regulär ab 43.000 Euro bestellen und mit den Extras der Wahl bestücken. Zur First Edition muss man wissen, dass man für sein Geld quasi alles bekommt, bis auf die digitalen Seitenspiele. Was den cw-Vorteil der aerodynamsichen Designsprache ein wenig zunichtemacht. Wer in den regulären Konfigurator einsteigt, wird schnell merken, dass die Bestellung eines First-Edition-Modells doch Sinn ergeben könnte. Geil hin oder her, das Ganze hat seinen Preis!
Skoda hat mit seinem Coupe des ENYAQ iV das "Goldene Lenkrad" gewonnen. Herzlichen Glückwunsch hierzu! Ein verdienter Preis für das erste echte MEB-E-Auto aus der VW-Familie. Jetzt muss Skoda, die bereits ab Januar eine Erhöhung der wöchentlichen Produktionszahlen von 350 auf 500 Stück angekündigt haben, nur endlich diesen horrenden Rückstau von Bestellungen auf ein erträgliches Lieferziel hinbekommen. Und, was noch viel schwerer werde wird, den letzten ausgelieferten Kunden dann erklären, warum parallel dazu der ENYAQ2 nun schon vom Nachbarband fällt.
Volvo hat sein E-Flaggschiff, den EX 90, vorgestellt. Von vorn sieht er aus wie eine Mischung aus Fiat und Kia, von der Seite wie ein billig geklauter Range Rover. Der Preis dazu wird durch durchgehende Digitalisierung des Modells rechtfertigt, man möge nur hoffen, dass die Schweden das im Eigenbau oder durch einen wirklich kompetenten Zulieferer erledigt haben (lassen). Die Auslieferung beginnt in 2023, Bestellungen sind per Knopf in der App, hallo Tesla, und auch beim Händler möglich. Fraglich ist nur, wie die Schweden das mit der halb-chinesischen und immer noch hochdefizitären Tochter Polestar vereinbaren wollen. Aber aktuell werden wohl erst mal, Lieferketten und Mikrochipmangel hin oder her, alle Zielgruppen und alle Kaufwilligen befriedigt, bevor die Marktbereinigung mit Katerstimmung auftritt. Auch ist kein Modell zu schwer oder groß oder bringt einen unwirtschaftlichen cw-Wert mit - stimmts, VW Bulli? -, für den man vor ein paar Monaten noch das komplette Designteam mit AIDS-Schleifchen am Revers in einen Linienflieger nach Katar gesetzt hätte...! Mal sehen, wann hier endlich ein Umdenken passiert, was z.B. HYUN Folge direkt herunterladen
13 Minuten
Zwischen Bayern und Berlin - der Politiktalk im Kurzformat - Episode 12
Ohne geschliffene Texte, einfach auf Aufnahme gedrückt und über das Für und Wider der Zeitumstellung diskutiert. Da sage noch einer, wir wären immer einer Meinung! Von wegen!
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Ohne geschliffene Texte, einfach auf Aufnahme gedrückt und über das Für und Wider der Zeitumstellung diskutiert. Da sage noch einer, wir wären immer einer Meinung! Von wegen!
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15 Minuten
Ein, sorry, über kurz oder lang beschissenes Thema: vierlagiges Toilettenpapier im Sparabo!
Hand hoch, wer sich noch erinnern kann, an die Hamsterkäufer in der allerersten Coronawelle? Da wurde zuerst Toilettenpapier gehamstert, als könnte man es heimlich in sieben Gänge Menüs umwandeln. Ja, ich weiß, normalerweise ist es andersherum. Aber die Spielregeln wurden durch eine Handvoll Möchte-Gern-Prepper, die sicherlich auch schon einen Bunker im Garten gegraben hatten, außer Kraft gesetzt. Toilettenpapier, dann Desinfektionssprays und zum Schluss Tiefkühlhefe mit durchschnittlicher Haltbarkeit von einigen Tagen. Alles ganz clevere Anschaffungen, die sicherlich heute noch im Schrank und der Tiefkühltruhe auf ihren Einsatz warten. Wer aber, so wie ich, seit Corona über die immer schlechter werdende Qualität der Toilettenpapiere genervt ist, tief Luft holen, es gibt eine Lösung. Auch im Abo. Und somit nicht teurer als im Discounter.
Kein Schleppen, keine vier Lagen zum direkt durchgreifen und preislich eine echte Alternative / Bild-/Quelle: amazon.de
So plus-minus ein paar Tage ist es her, da hat uns vor zwei Jahren Corona mit seiner Anwesenheit erfreut. Und schlagartig war von heute auf morgen nichts mehr so, wie es bisher war. Aber, kleiner Funfact meinerseits: Wer die unfassbare Persönlichkeitsbeschränkung "FFP2-Maske" eisern durchgezogen hat, hatte auch ohne Grippeschutzimpfung in den letzten beiden Wellen davon nichts ab- und mitbekommen.
Und sicherlich erinnert ihr euch alle an die sinnlosen Hamsterkäufe: Fertigsuppen, Tiefkühlessen, Kühlhefe, Öl und ganz zuerst: Toilettenpapier. Teilweise liefen Leute mit zwei Einkaufswagen bis oben hin, mit diesem besonderen Papier beladen und mit einem Killerblick zwischen Discounter-Ausgang und Kofferraumklappe hin und her.
Aber die auch von der Presse wahlweise unter "Hochleben" oder "Verfluchen" dieser Vollhonks aufgegriffene Situation war kein echter Kriegsschauplatz. Das Toilettenpapier wollte zwar weniger werden und tatsächlich an bestimmten Tagen vergriffen sein, aber es war trotzdem immer da!
Und wer erinnert sich an die Endzeitmeldung, dass aufgrund Knappheit nun in Anrainerstaaten Deutschlands und angeblich auch in der super-duper-Hauptstadt für die Produktion nun Tageszeitungen auf Rolle gezogen und entsprechend beschnitten wurden.
Was mich aber seit dieser Zeit stört, egal, ob wirklich Zeitungspapier auf Rollen gezogen wurde oder eben auch nicht, ist, vor allem, bei den Discountern und Eigenmarken die schlechte Qualität des Papiers. Dreilagig ist so dünn, dass man glasklar durchsehen kann und das vierlagige verwandelt sich im Umkreis von drei Kilometern eines Wassertropfens in eine matschige Angelegenheit, die nicht mehr einsatzfähig ist. Und all das mittlerweile Jahre entfernt von Coronahamsterei.
Also startete ich eine Testreihe nach der qualitativen Pöter-Erfreuung.
Ausgeklammert habe ich Markenwaren. Vor allem die, bei denen aktuell zehn Rollen, aus einem unbekannten Grund von akuter Schrumpfung im Umfang bedroht sind. Erst recht, wenn sie von Preisverdopplung betroffen sind, dank ihrer Kunstnamen. Diese haben sich für meinen Praxistest selbst disqualifiziert.
Bleiben die üblich verdächtigen Discounter zurück, bei denen sich für den Gluteus Maximus auch ein höchst gemischtes Bild ergab. Ich blieb ratlos zurück. Wo solle man denn noch Toilettenpapier herbekommen... Und als ein Fahrradeinkaufskurier an mir vorbeifuhr, fiel es mir wie ein Backstein auf den kleinen Zeh: mein Lieblingsonlineversender!
Hier überraschte mich die Vielfalt der Anbieter und Preisgestaltungen, sodass ich kurz davor war, weiter im Discounter vierlagiges zu kaufen und zu Hause jeweils zwei Rollen auf eine umzuschichten. Doch dann... fand ich es: Presto! 4-lagiges Toilettenpapier.
Das Ganze Folge direkt herunterladen
Hand hoch, wer sich noch erinnern kann, an die Hamsterkäufer in der allerersten Coronawelle? Da wurde zuerst Toilettenpapier gehamstert, als könnte man es heimlich in sieben Gänge Menüs umwandeln. Ja, ich weiß, normalerweise ist es andersherum. Aber die Spielregeln wurden durch eine Handvoll Möchte-Gern-Prepper, die sicherlich auch schon einen Bunker im Garten gegraben hatten, außer Kraft gesetzt. Toilettenpapier, dann Desinfektionssprays und zum Schluss Tiefkühlhefe mit durchschnittlicher Haltbarkeit von einigen Tagen. Alles ganz clevere Anschaffungen, die sicherlich heute noch im Schrank und der Tiefkühltruhe auf ihren Einsatz warten. Wer aber, so wie ich, seit Corona über die immer schlechter werdende Qualität der Toilettenpapiere genervt ist, tief Luft holen, es gibt eine Lösung. Auch im Abo. Und somit nicht teurer als im Discounter.
Kein Schleppen, keine vier Lagen zum direkt durchgreifen und preislich eine echte Alternative / Bild-/Quelle: amazon.de
So plus-minus ein paar Tage ist es her, da hat uns vor zwei Jahren Corona mit seiner Anwesenheit erfreut. Und schlagartig war von heute auf morgen nichts mehr so, wie es bisher war. Aber, kleiner Funfact meinerseits: Wer die unfassbare Persönlichkeitsbeschränkung "FFP2-Maske" eisern durchgezogen hat, hatte auch ohne Grippeschutzimpfung in den letzten beiden Wellen davon nichts ab- und mitbekommen.
Und sicherlich erinnert ihr euch alle an die sinnlosen Hamsterkäufe: Fertigsuppen, Tiefkühlessen, Kühlhefe, Öl und ganz zuerst: Toilettenpapier. Teilweise liefen Leute mit zwei Einkaufswagen bis oben hin, mit diesem besonderen Papier beladen und mit einem Killerblick zwischen Discounter-Ausgang und Kofferraumklappe hin und her.
Aber die auch von der Presse wahlweise unter "Hochleben" oder "Verfluchen" dieser Vollhonks aufgegriffene Situation war kein echter Kriegsschauplatz. Das Toilettenpapier wollte zwar weniger werden und tatsächlich an bestimmten Tagen vergriffen sein, aber es war trotzdem immer da!
Und wer erinnert sich an die Endzeitmeldung, dass aufgrund Knappheit nun in Anrainerstaaten Deutschlands und angeblich auch in der super-duper-Hauptstadt für die Produktion nun Tageszeitungen auf Rolle gezogen und entsprechend beschnitten wurden.
Was mich aber seit dieser Zeit stört, egal, ob wirklich Zeitungspapier auf Rollen gezogen wurde oder eben auch nicht, ist, vor allem, bei den Discountern und Eigenmarken die schlechte Qualität des Papiers. Dreilagig ist so dünn, dass man glasklar durchsehen kann und das vierlagige verwandelt sich im Umkreis von drei Kilometern eines Wassertropfens in eine matschige Angelegenheit, die nicht mehr einsatzfähig ist. Und all das mittlerweile Jahre entfernt von Coronahamsterei.
Also startete ich eine Testreihe nach der qualitativen Pöter-Erfreuung.
Ausgeklammert habe ich Markenwaren. Vor allem die, bei denen aktuell zehn Rollen, aus einem unbekannten Grund von akuter Schrumpfung im Umfang bedroht sind. Erst recht, wenn sie von Preisverdopplung betroffen sind, dank ihrer Kunstnamen. Diese haben sich für meinen Praxistest selbst disqualifiziert.
Bleiben die üblich verdächtigen Discounter zurück, bei denen sich für den Gluteus Maximus auch ein höchst gemischtes Bild ergab. Ich blieb ratlos zurück. Wo solle man denn noch Toilettenpapier herbekommen... Und als ein Fahrradeinkaufskurier an mir vorbeifuhr, fiel es mir wie ein Backstein auf den kleinen Zeh: mein Lieblingsonlineversender!
Hier überraschte mich die Vielfalt der Anbieter und Preisgestaltungen, sodass ich kurz davor war, weiter im Discounter vierlagiges zu kaufen und zu Hause jeweils zwei Rollen auf eine umzuschichten. Doch dann... fand ich es: Presto! 4-lagiges Toilettenpapier.
Das Ganze Folge direkt herunterladen
34 Minuten
Viel passiert in den letzten Wochen und Monaten, seitdem ich intensiv über E-Autos und deren Entwicklungen geschrieben habe. Neue Modelle wurden angekündigt, neue Markteintritte von chinesischen Marken und beliebte Modelle sind mittlerweile bis ins Jahr 2024 hinein ausverkauft. Autopapst Dudenhöffer erwartet einen Käuferstreik und Rückgabe bestellter Fahrzeuge wegen den verringerten Prämien ab 2023. Neue Ideen, die plötzlich Realität werden und laden so schnell wie tanken werden lassen. Also, ein Rückblick auf die letzten Wochen, allerdings ohne Vollständigkeit - und ein kleiner Ausblick bis zum Jahresende... los gehts!
Das schönste E-Auto 2022: der HYUNDAI IONIQ 6! /Bild-/Quelle: hyundai.de
Es ist viel passiert in den letzten Wochen und Monaten, legen wir gleich mal los:
ŠKODA hat wohl mit dem ENYAQ den Zeitgeist und den Markt der Kunden voll getroffen: "Wer heute ein E-Auto bei Skoda bestellt, muss mit einem Liefertermin tief im Jahr 2024 rechnen", so wird Thomas Peckruhn, seines Zeichens Vorsitzender des ŠKODA Händlerverbands, in der Automobilwoche zitiert. Dabei hatte ŠKODA vor ein paar Tagen erst bekannt gegeben, dass die aktuellen Wochenproduktionszahlen von 350 Stück zu Beginn des nächsten Jahres auf 500 Stück hochgefahren werden. Gleichzeitig verweist der Autobauer aber weiterhin auf den Chipmangel, der nicht jedes Ausstattungspaket, zum Beispiel, die 360 Grad Kamera und den Einparkassistenten, lieferbar macht.
Umso unverständlicher aus meiner Sicht, wenn man sich die Autobauer aktuell ansieht, wie - gefühlt - im Wochentakt ein neues E-Auto nach dem nächsten dem Markt präsentiert wird. Es ist ja nicht so, dass man eine Chipfertigung einfach mal schnell über Nacht in seinen Produktionshallen aufbauen und im Eigenbetrieb übernehmen kann...!
In dem Kontext aber vielleicht ein kleiner Hoffnungsschimmer von unserem deutschen Autopapst, Prof. Dudenhöffer. Er wird im Handelsblatt (Paywall) zitiert, dass auf die aktuelle Wartezeiten ein Käuferstreik folgen wird, der auch Rückgaben und Abbestellungen von E-Autos zur Folge haben wird. Und warum das Ganze? Weil im Jahr 2023 die staatliche Subvention von 6.000 auf 4.5000 Euro sinkt. Was aber Dudenhöffer auch klar, als auch andere Kritiker der aktuellen Marktlage klar hervorheben: wenn die E-Entwicklung so weiter geht, wird ein Großteil der Gesellschaft mobil abgehängt, da sich der klassische Mittelstand kein neues Fahrzeug leisten kann, dass erst mit 40.000 € beginnt.
Böse gesagt ist, wenn unser Autopapst recht behält, das ab kommenden Jahr die Chance, endlich schnell an nicht sein, sondern ein E-Auto zu kommen. Und vielleicht noch mit kleiner weiterer Rabattchance, wenn die Händler dann die gelieferten Fahrzeuge mit zusätzlichem Rabatt vom Hof haben wollen. Ich bin sehr gespannt, wie die Entwicklung weitergeht, erwarte persönlich aber die Folgen nicht so drastisch und je Marke vielleicht auch gar nicht, wie sie im Handelsblatt-Artikel dargestellt werden.
Aber, mal sehen, wie die Verkaufszahlen des neuen ŠKODA ENYAQ RS (Link zum ENYAQ, aktuell noch nicht auf der Webseite gelistet) ausfallen. Damit hat der tschechische Hersteller beide Modelle der E-Linie nun auch als Rennsemmel mit RS ab Heck im Angebot. Preise und Termine sind aktuell noch unbekannt, im Vergleich dazu, das Coupe RS startet bei knapp unter 62.000 Euro und kommt mit 299 PS und 180 km/h Spitze mit der bekannten 82 kW Batterie.
Ich muss gestehen, meins wäre es nicht, da killt die Doppel-Motorkombi wahlweise ungenutzt durch Gewicht oder im Einsatz durch die hohe Geschwindigkeit, gepa Folge direkt herunterladen
Das schönste E-Auto 2022: der HYUNDAI IONIQ 6! /Bild-/Quelle: hyundai.de
Es ist viel passiert in den letzten Wochen und Monaten, legen wir gleich mal los:
ŠKODA hat wohl mit dem ENYAQ den Zeitgeist und den Markt der Kunden voll getroffen: "Wer heute ein E-Auto bei Skoda bestellt, muss mit einem Liefertermin tief im Jahr 2024 rechnen", so wird Thomas Peckruhn, seines Zeichens Vorsitzender des ŠKODA Händlerverbands, in der Automobilwoche zitiert. Dabei hatte ŠKODA vor ein paar Tagen erst bekannt gegeben, dass die aktuellen Wochenproduktionszahlen von 350 Stück zu Beginn des nächsten Jahres auf 500 Stück hochgefahren werden. Gleichzeitig verweist der Autobauer aber weiterhin auf den Chipmangel, der nicht jedes Ausstattungspaket, zum Beispiel, die 360 Grad Kamera und den Einparkassistenten, lieferbar macht.
Umso unverständlicher aus meiner Sicht, wenn man sich die Autobauer aktuell ansieht, wie - gefühlt - im Wochentakt ein neues E-Auto nach dem nächsten dem Markt präsentiert wird. Es ist ja nicht so, dass man eine Chipfertigung einfach mal schnell über Nacht in seinen Produktionshallen aufbauen und im Eigenbetrieb übernehmen kann...!
In dem Kontext aber vielleicht ein kleiner Hoffnungsschimmer von unserem deutschen Autopapst, Prof. Dudenhöffer. Er wird im Handelsblatt (Paywall) zitiert, dass auf die aktuelle Wartezeiten ein Käuferstreik folgen wird, der auch Rückgaben und Abbestellungen von E-Autos zur Folge haben wird. Und warum das Ganze? Weil im Jahr 2023 die staatliche Subvention von 6.000 auf 4.5000 Euro sinkt. Was aber Dudenhöffer auch klar, als auch andere Kritiker der aktuellen Marktlage klar hervorheben: wenn die E-Entwicklung so weiter geht, wird ein Großteil der Gesellschaft mobil abgehängt, da sich der klassische Mittelstand kein neues Fahrzeug leisten kann, dass erst mit 40.000 € beginnt.
Böse gesagt ist, wenn unser Autopapst recht behält, das ab kommenden Jahr die Chance, endlich schnell an nicht sein, sondern ein E-Auto zu kommen. Und vielleicht noch mit kleiner weiterer Rabattchance, wenn die Händler dann die gelieferten Fahrzeuge mit zusätzlichem Rabatt vom Hof haben wollen. Ich bin sehr gespannt, wie die Entwicklung weitergeht, erwarte persönlich aber die Folgen nicht so drastisch und je Marke vielleicht auch gar nicht, wie sie im Handelsblatt-Artikel dargestellt werden.
Aber, mal sehen, wie die Verkaufszahlen des neuen ŠKODA ENYAQ RS (Link zum ENYAQ, aktuell noch nicht auf der Webseite gelistet) ausfallen. Damit hat der tschechische Hersteller beide Modelle der E-Linie nun auch als Rennsemmel mit RS ab Heck im Angebot. Preise und Termine sind aktuell noch unbekannt, im Vergleich dazu, das Coupe RS startet bei knapp unter 62.000 Euro und kommt mit 299 PS und 180 km/h Spitze mit der bekannten 82 kW Batterie.
Ich muss gestehen, meins wäre es nicht, da killt die Doppel-Motorkombi wahlweise ungenutzt durch Gewicht oder im Einsatz durch die hohe Geschwindigkeit, gepa Folge direkt herunterladen
22 Minuten
Die Google Pixel Watch - eine halbfertige Totgeburt!
Ich bin, als die ersten Smartwatches auf den Markt kamen, mit der Pebble ganz vorn dabei gewesen. In der zweiten Welle habe ich mich, was sich als glückliches Händchen herausstellen sollte, für das Modell von Samsung entschieden. Als Nächstes folgte das Modell von Motorola - rund und doch nicht 100 Prozent Display. Dank eines Besuchs in Dubai habe ich auf die HUAWEI gewechselt. Dann war aber die Lust raus, die zweite Welle war vorbei. Wer macht heute schon noch erfolgreich Android-Uhren? Ja, seit Neuestem Google selbst: aber ich sage es gleich, der große Wurf ist die Google Pixel Watch auf jeden Fall nicht. Und das ist für jedermann beim Einrichten sofort ersichtlich!
Ein Google Handy spricht mit einem Google Gerät und die meistgezeigte Meldung ist diese! Muss ich mehr sagen? / Bild-/Quelle: privat
Das Gerücht, dass Google eine eigene Uhr auf den Markt bringt, ist so alt wie die Smartwatch unter Android. Aber, gekommen ist nie was. Noch nicht mal, als Google plötzlich aus unverständlichen Gründen gerade Fitbit kaufen musste. Nein, keine Uhr in Sicht. Wobei - gibt es Fitbit eigentlich noch oder hat Google das auch klammheimlich eingestellt?
Nein, Spaß, oder tödlicher Ernst beiseite, Fitbit lebt. Noch. Immerhin gibt es mit der Google Watch ein halbes Jahr Fitbit Premium umsonst. Jahrespreis knapp 80 Euro. Wofür genau, hat sich mir nicht wirklich erschlossen. Aber egal, die sechs Monate nehme ich mit, gekündigt sind sie auch schon.
Aber der Reihe nach und nun oute ich mich auch: Ich produziere wegen viel Arbeit aktuell wann immer möglich Blogposts und Podcasts im Voraus. Die Zeilen zu der Uhr schreibe ich aktuell am 15.10., direkt nach Zustellung. Ich fürchte aber, dass ihr das frühestens zweite Novemberwoche lesen und hören werdet.
Ich hoffe aber ganz schwer, dass Google bis dahin viel über die obligatorischen Updates für die Hard- und Software nachgebessert hat! Warum?
Wer ist jetzt bereit für {productName}? Tja, doppelt peinlich, von einer Google App dies für das neue Top-Google-Modell zu erfahren! / Bild-/Quelle: privat
Weil man der Uhr und auch den Apps, die man benötigt, anmerkt, dass alles mit heißer Nadel gestrickt wurde und nichts fehlerfrei oder erwartungsgemäß funktioniert.
So - zurückspielen und ganz von Anfang!
Auspacken - und sofort merken, dass das mitgelieferte Armband nichts taugt / Bild-/Quelle: privat
Google hat mal wieder viel Energie in die Verpackung gelegt. Der erste Teil geht leicht, aber sobald man an das Ladekabel will, greift man sich ob der Verklebung und den versteckten Laschen einfach nur ans Hirn. Sagt also nicht, ich hätte euch nicht gewarnt!
Wenn die Uhr dann mal im Freien ist und ihr vielleicht so wie ich noch die alte Wear OS-App auf eurem Telefon ist, werdet ihr nicht weiterkommen. Aber immerhin zeigt euch eine Meldung an, dass ihr die neue Watch-App laden müsst.
Wenn die dann drauf ist, geht es an das Verbinden mit der Uhr. An sich ein einfacher Vorgang, da die Uhr eSIM, Bluetooth und WiFi unterstützt. Aber bitte, doch nicht bei Google! Ich sah, trotz mehrfachem Zurücksetzen auf Werkseinstellungen immer nur eine Fehlermeldung, dass eine Verbindung nicht hergestellt werden kann. 2022 lässt grüßen, Google, das ist mehr als peinlich!
...ja, aber nur, wenn die Verbindung zwischen Handy und Uhr endlich klappen würde! / Bild-/Quelle: privat
Das Geheimnis, wie es klappt? Es hätte mir gleich einfallen können! Als ich mein erstes Jabra-Bluetooth-Headset mit einem Nokia oder SonyEricsson-Handy gepaart habe, musste man beide fast aufeinanderlegen. Und ja, die guten alten Zeiten hat Google auch nicht vergessen: es klappt nur, wenn Handy und Uhr sich idealerweise berühren! IN 2022, VERDAMMT NOCH MAL! SO NE SCHEIßE, GOOGLE!
Noch besser wird es, wie es immer mit Google Hardware ist: kaum eingerichtet Folge direkt herunterladen
Ich bin, als die ersten Smartwatches auf den Markt kamen, mit der Pebble ganz vorn dabei gewesen. In der zweiten Welle habe ich mich, was sich als glückliches Händchen herausstellen sollte, für das Modell von Samsung entschieden. Als Nächstes folgte das Modell von Motorola - rund und doch nicht 100 Prozent Display. Dank eines Besuchs in Dubai habe ich auf die HUAWEI gewechselt. Dann war aber die Lust raus, die zweite Welle war vorbei. Wer macht heute schon noch erfolgreich Android-Uhren? Ja, seit Neuestem Google selbst: aber ich sage es gleich, der große Wurf ist die Google Pixel Watch auf jeden Fall nicht. Und das ist für jedermann beim Einrichten sofort ersichtlich!
Ein Google Handy spricht mit einem Google Gerät und die meistgezeigte Meldung ist diese! Muss ich mehr sagen? / Bild-/Quelle: privat
Das Gerücht, dass Google eine eigene Uhr auf den Markt bringt, ist so alt wie die Smartwatch unter Android. Aber, gekommen ist nie was. Noch nicht mal, als Google plötzlich aus unverständlichen Gründen gerade Fitbit kaufen musste. Nein, keine Uhr in Sicht. Wobei - gibt es Fitbit eigentlich noch oder hat Google das auch klammheimlich eingestellt?
Nein, Spaß, oder tödlicher Ernst beiseite, Fitbit lebt. Noch. Immerhin gibt es mit der Google Watch ein halbes Jahr Fitbit Premium umsonst. Jahrespreis knapp 80 Euro. Wofür genau, hat sich mir nicht wirklich erschlossen. Aber egal, die sechs Monate nehme ich mit, gekündigt sind sie auch schon.
Aber der Reihe nach und nun oute ich mich auch: Ich produziere wegen viel Arbeit aktuell wann immer möglich Blogposts und Podcasts im Voraus. Die Zeilen zu der Uhr schreibe ich aktuell am 15.10., direkt nach Zustellung. Ich fürchte aber, dass ihr das frühestens zweite Novemberwoche lesen und hören werdet.
Ich hoffe aber ganz schwer, dass Google bis dahin viel über die obligatorischen Updates für die Hard- und Software nachgebessert hat! Warum?
Wer ist jetzt bereit für {productName}? Tja, doppelt peinlich, von einer Google App dies für das neue Top-Google-Modell zu erfahren! / Bild-/Quelle: privat
Weil man der Uhr und auch den Apps, die man benötigt, anmerkt, dass alles mit heißer Nadel gestrickt wurde und nichts fehlerfrei oder erwartungsgemäß funktioniert.
So - zurückspielen und ganz von Anfang!
Auspacken - und sofort merken, dass das mitgelieferte Armband nichts taugt / Bild-/Quelle: privat
Google hat mal wieder viel Energie in die Verpackung gelegt. Der erste Teil geht leicht, aber sobald man an das Ladekabel will, greift man sich ob der Verklebung und den versteckten Laschen einfach nur ans Hirn. Sagt also nicht, ich hätte euch nicht gewarnt!
Wenn die Uhr dann mal im Freien ist und ihr vielleicht so wie ich noch die alte Wear OS-App auf eurem Telefon ist, werdet ihr nicht weiterkommen. Aber immerhin zeigt euch eine Meldung an, dass ihr die neue Watch-App laden müsst.
Wenn die dann drauf ist, geht es an das Verbinden mit der Uhr. An sich ein einfacher Vorgang, da die Uhr eSIM, Bluetooth und WiFi unterstützt. Aber bitte, doch nicht bei Google! Ich sah, trotz mehrfachem Zurücksetzen auf Werkseinstellungen immer nur eine Fehlermeldung, dass eine Verbindung nicht hergestellt werden kann. 2022 lässt grüßen, Google, das ist mehr als peinlich!
...ja, aber nur, wenn die Verbindung zwischen Handy und Uhr endlich klappen würde! / Bild-/Quelle: privat
Das Geheimnis, wie es klappt? Es hätte mir gleich einfallen können! Als ich mein erstes Jabra-Bluetooth-Headset mit einem Nokia oder SonyEricsson-Handy gepaart habe, musste man beide fast aufeinanderlegen. Und ja, die guten alten Zeiten hat Google auch nicht vergessen: es klappt nur, wenn Handy und Uhr sich idealerweise berühren! IN 2022, VERDAMMT NOCH MAL! SO NE SCHEIßE, GOOGLE!
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16 Minuten
232 Wofür genau bezahlen wir gleich noch mal die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, die BaFin? Den zahnlosesten Tiger der deutschen Finanzverwaltung - und aufgrund der Rückmeldedauer sei auch die Frage erlaubt: arbeitet da noch jemand oder schlafen alle selig im HomeOffice?
Wir erinnern uns: Deutsche Banken haben Kundenservice komplett verschlafen. Und als die ersten Online-Banken mit ihrer "alles kostenfrei"-Mentalität um die Ecke kamen, zogen reihenweise Konten um. Das Gejammer der Gebühren- und Spesenritter war groß. Schnelle Lösungen mussten her, die niemand vor lauter blindem Aktionismus durchgerechnet hat. Aber: hat sich bei den "Instituten" was geändert? Nein, das Jammern war groß, die Lobbyarbeit verdiente sich dumm und dämlich und die Kunden liefen und laufen - zu Recht! - immer noch in Scharen davon. Also, was macht ein mittelalterliches Bankding dann: an der Gebührenschraube drehen. Das gefällt nicht jedem und auch dem Bundesgerichtshof nicht, der im April 2021 entscheid, dass Kunden von Banken und Sparkassen Gebühren zurückholen können. Aber was macht eine Sparkasse, die ohnehin kurz vor der Übernahme steht und allein nicht mehr durchhält und es trotzdem verzweifelt versucht? Klar, mit Taschenspielertricks die Rückzahlung vermeiden. Willkommen als (Ex-)Kunde bei der Sparkasse Regensburg!
Oh, die BaFin lebt? Aber man beachte Anfrage und Rückmeldung, das ist doch wohl ein schlechter Scherz! / Bild-/Quelle: privat
Energielieferverträge nun auch bei der Sparkasse? Tja, nicht bei allen, aber auf jeden Fall klammert sich die Sparkasse Regensburg an diesen letzten Strohhalm, um ein Urteil des obersten Gerichts der Bundesrepublik auszuhebeln.
Bei mir handelt es sich um zu Unrecht eingezogene Gebühren von etwas um die dreihundert Euro. Und was kann ich tun? Die Sparkasse anschreiben. Erledigt, somit habe ich von den vertraglichen drei-Jahres-Klauseln von Energielieferverträgen erfahren. Wie lustig, dachte ich, dafür dass die Sparkasse Regensburg am Hungertuch nagt, greifen sie verzweifelt nach jedem Strohhalm. Bevor die mittlerweile längst größere Weidner Sparkasse, offiziell "Oberpfalz Nord", eine Fusion nach der nächsten durchdrückt - und auch Regensburg auf seiner Liste stehen hat.
Ich könnte nun auch einen Anwalt einschalten. Aber da der auch nur ein Schreiben schickt und ich dann zwar erfolgreich Zivilklage gegen die Sparkasse einreiche und mit Verweis auf das BGH-Urteil meine Kohle zurückhole, lasse ich dem kreisenden Pleitegeier die paar Euro. Mir tut es ja im Unterschied zur Sparkasse nicht weh.
Aber, und auch das wurde bereits mehrfach angeregt, es solle trotzdem nicht ungesühnt bleiben. Banken, die sich dem geltenden Gesetz, also auch dem Urteil widersetzen, solle die Aufsicht ein wenig auf die Füße steigen. Und so kommt die BaFin, also in Langform, die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, ins Spiel. Die denkt aber nicht im Geringsten daran, hier mitspielen zu wollen. Oder sich auch nur im Ansatz für zuständig zu fühlen. Sehr zum Leidwesen aller von ihrer Bank oder Sparkasse geprellten Kunden.
So hatte ich die BaFin im letzten E-Mail-Verkehr, als ich meine Geschäftsbeziehungen zur Sparkasse eingestellt habe, da mir ein instabiles und wohl auch in Schieflage befindliches Institut kein gleichgestellter Partner für meine Finanzen ist, durchgehend mitlesen lassen. Wie ich mittlerweile erfahren habe, war das schon im April dieses Jahres. Und wann wurde mir seitens der BaFin geantwortet? Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen! Im September! In dieser Zeit raubschatzten und plündern Betrüger in aller Ruhe Kunden aus und verschieben das Geld, bis es nicht mehr auffindbar ist. Und Folge direkt herunterladen
Wir erinnern uns: Deutsche Banken haben Kundenservice komplett verschlafen. Und als die ersten Online-Banken mit ihrer "alles kostenfrei"-Mentalität um die Ecke kamen, zogen reihenweise Konten um. Das Gejammer der Gebühren- und Spesenritter war groß. Schnelle Lösungen mussten her, die niemand vor lauter blindem Aktionismus durchgerechnet hat. Aber: hat sich bei den "Instituten" was geändert? Nein, das Jammern war groß, die Lobbyarbeit verdiente sich dumm und dämlich und die Kunden liefen und laufen - zu Recht! - immer noch in Scharen davon. Also, was macht ein mittelalterliches Bankding dann: an der Gebührenschraube drehen. Das gefällt nicht jedem und auch dem Bundesgerichtshof nicht, der im April 2021 entscheid, dass Kunden von Banken und Sparkassen Gebühren zurückholen können. Aber was macht eine Sparkasse, die ohnehin kurz vor der Übernahme steht und allein nicht mehr durchhält und es trotzdem verzweifelt versucht? Klar, mit Taschenspielertricks die Rückzahlung vermeiden. Willkommen als (Ex-)Kunde bei der Sparkasse Regensburg!
Oh, die BaFin lebt? Aber man beachte Anfrage und Rückmeldung, das ist doch wohl ein schlechter Scherz! / Bild-/Quelle: privat
Energielieferverträge nun auch bei der Sparkasse? Tja, nicht bei allen, aber auf jeden Fall klammert sich die Sparkasse Regensburg an diesen letzten Strohhalm, um ein Urteil des obersten Gerichts der Bundesrepublik auszuhebeln.
Bei mir handelt es sich um zu Unrecht eingezogene Gebühren von etwas um die dreihundert Euro. Und was kann ich tun? Die Sparkasse anschreiben. Erledigt, somit habe ich von den vertraglichen drei-Jahres-Klauseln von Energielieferverträgen erfahren. Wie lustig, dachte ich, dafür dass die Sparkasse Regensburg am Hungertuch nagt, greifen sie verzweifelt nach jedem Strohhalm. Bevor die mittlerweile längst größere Weidner Sparkasse, offiziell "Oberpfalz Nord", eine Fusion nach der nächsten durchdrückt - und auch Regensburg auf seiner Liste stehen hat.
Ich könnte nun auch einen Anwalt einschalten. Aber da der auch nur ein Schreiben schickt und ich dann zwar erfolgreich Zivilklage gegen die Sparkasse einreiche und mit Verweis auf das BGH-Urteil meine Kohle zurückhole, lasse ich dem kreisenden Pleitegeier die paar Euro. Mir tut es ja im Unterschied zur Sparkasse nicht weh.
Aber, und auch das wurde bereits mehrfach angeregt, es solle trotzdem nicht ungesühnt bleiben. Banken, die sich dem geltenden Gesetz, also auch dem Urteil widersetzen, solle die Aufsicht ein wenig auf die Füße steigen. Und so kommt die BaFin, also in Langform, die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, ins Spiel. Die denkt aber nicht im Geringsten daran, hier mitspielen zu wollen. Oder sich auch nur im Ansatz für zuständig zu fühlen. Sehr zum Leidwesen aller von ihrer Bank oder Sparkasse geprellten Kunden.
So hatte ich die BaFin im letzten E-Mail-Verkehr, als ich meine Geschäftsbeziehungen zur Sparkasse eingestellt habe, da mir ein instabiles und wohl auch in Schieflage befindliches Institut kein gleichgestellter Partner für meine Finanzen ist, durchgehend mitlesen lassen. Wie ich mittlerweile erfahren habe, war das schon im April dieses Jahres. Und wann wurde mir seitens der BaFin geantwortet? Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen! Im September! In dieser Zeit raubschatzten und plündern Betrüger in aller Ruhe Kunden aus und verschieben das Geld, bis es nicht mehr auffindbar ist. Und Folge direkt herunterladen
12 Minuten
231 Das Elektromobilitätsgesetz (EmoG) ermöglicht Stadt und Land gewisse Bevorzugungen von E-Autos und, aktuell noch, Plug-in-Hybriden. Aber wie sieht das in der Praxis aus? Ein Anfrage-Selbstversuch.
Wie den Leuten einen Umstieg auf neue Antriebsstränge und Technologien schmackhaft machen? Klar, Steuererleichterungen oder Kaufprämien locken. Und dann? Und so hat sich unser Gesetzgeber bereits im Jahr 2015 Gedanken gemacht, wie man das Elektrische bewusst bevorzugt. Das ist in das EmoG, das Elektromobilitätsgesetz gegossen worden und 2015 in Kraft getreten. Aber was darf ein E-Auto mehr, ein Plug-in-Hybride ab 2023 nicht mehr und wie ist der Stand der Umsetzung? Fragen wir doch mal zu Hause in Regensburg und Landkreis als auch in Berlin bei Stadt und Bezirk nach. Spoiler: Während Landkreis und Stadt Regensburg sofort reagiert haben, hat Berlin bisher noch nicht so wirklich reagiert.
Elektromobilitätsgesetz (EmoG), hier beim Verkehrsministerium auf der alten Domain BMVI / Bild-/Quelle: Verkehrsministerium
Ihr kennt sie alle, und sei es nur vom Vorbeifahren: die kostenfreien, aber zeitlich beschränkten Parkplätze für E-Autos an Ladesäulen am Straßenrand. Dies ist nur eine von vier Maßnahmen, die Stadt und Land nach Belieben einsetzen und parametrisieren können.
Parametrisieren? Beispiel: In Berlin darf man an den 11 oder maximal 22 kW-Ladern aktuell bis zu vier Stunden tagsüber kostenfrei stehen und laden. In Hamburg wurde die Dauer an gleichartigen Ladesäulen mittlerweile auf zwei Stunden reduziert.
Howgh, die Stadt und/oder das Land hat gesprochen.
Aber da geht noch mehr. All das steht im § 3 Bevorrechtigungen des EmoG. Allerdings dürften diese "Erleichterungen" die Sicherheit und Leichtigkeit - Leichtigkeit in Großstädten mit Verkehr in Verbindung zu bringen, zwingt mir ein Lachen ab! - des Verkehrs nicht beeinträchtigen.
Und noch bis Jahresende gilt für Plug-in-Hybride, dass sie höchstens 50 Gramm CO2 pro gefahrenem Kilometer ausstoßen dürfen und unter Nutzung des elektrischen Antriebs mindestens 40 Kilometer durchhalten müssen. Da die meisten Plugins wegen der Steuererleichterung gekauft wurden und die wenigsten davon jemals auf Batterie gefahren sind, könnte es bei genauer Kontrolle in den letzten Wochen noch eng werden. Aber ab 01.01.2023 sind alle Vorzüge für diese Fahrzeuge sowieso weg.
Nun zu den gesetzlichen Bevorrechtigungen, ab 2023 nur noch für reine, also 100%-ige E-Autos:
Parken auf öffentlichen Straßen und Wegen, hierbei kann auch auf eine evtl. Parkraumbewirtschaftung ausgesetzt oder zeitlich limitiert aufgehoben werden Nutzung von für besondere Zwecke bestimmten öffentlichen Straßen oder Wegen oder Teile davon (Busspuren, Anwohner) Zulassen von Ausnahmen von Zufahrtsbeschränkungen oder Durchfahrtsverboten (zum Beispiel in Innenstadtkernen) im Hinblick auf das Erheben von Gebühren für das Parken auf öffentlichen Straßen und Wegen. Diese können in Teilen oder gesamt entfallen.
Logischerweise müssen die Fahrzeuge ein "E"-Kennzeichen tragen und Stadt-/Land-seitig müssen die betroffenen Abschnitte mit entsprechender offizieller Beschilderung versehen werden.
Spannend finde ich, wie diese Regelung ab 2023 für bestehende Hybride umgesetzt wird. Aus meiner Sicht ganz einfach, wenn hinten eine Auspuffanlage am Auto ersichtlich ist, ist es nun mal kein reines E-Auto. Andererseits kann man nicht vor jedem E-Kennzeichen auf die Knie gehen, da moderne Autos größtenteils den Auspuff in Teilen versteckt hinter der Stoßstange abkrümmen. Das wird also noch spannend, ich bin gespannt, wie viele Hybride in Berlin kostenpflichtig von Ladestationen abgeschleppt werden, da sie diese nach Rechtslage nicht mehr kostenfrei beparken dürfen.
Aber nun zu der Praxis des EmoG.
Ich habe hier meine Geburtsstadt Regensburg als auch den Landkreis angeschrieben und um Aussage gebeten. Beide haben innerhalb kü Folge direkt herunterladen
Wie den Leuten einen Umstieg auf neue Antriebsstränge und Technologien schmackhaft machen? Klar, Steuererleichterungen oder Kaufprämien locken. Und dann? Und so hat sich unser Gesetzgeber bereits im Jahr 2015 Gedanken gemacht, wie man das Elektrische bewusst bevorzugt. Das ist in das EmoG, das Elektromobilitätsgesetz gegossen worden und 2015 in Kraft getreten. Aber was darf ein E-Auto mehr, ein Plug-in-Hybride ab 2023 nicht mehr und wie ist der Stand der Umsetzung? Fragen wir doch mal zu Hause in Regensburg und Landkreis als auch in Berlin bei Stadt und Bezirk nach. Spoiler: Während Landkreis und Stadt Regensburg sofort reagiert haben, hat Berlin bisher noch nicht so wirklich reagiert.
Elektromobilitätsgesetz (EmoG), hier beim Verkehrsministerium auf der alten Domain BMVI / Bild-/Quelle: Verkehrsministerium
Ihr kennt sie alle, und sei es nur vom Vorbeifahren: die kostenfreien, aber zeitlich beschränkten Parkplätze für E-Autos an Ladesäulen am Straßenrand. Dies ist nur eine von vier Maßnahmen, die Stadt und Land nach Belieben einsetzen und parametrisieren können.
Parametrisieren? Beispiel: In Berlin darf man an den 11 oder maximal 22 kW-Ladern aktuell bis zu vier Stunden tagsüber kostenfrei stehen und laden. In Hamburg wurde die Dauer an gleichartigen Ladesäulen mittlerweile auf zwei Stunden reduziert.
Howgh, die Stadt und/oder das Land hat gesprochen.
Aber da geht noch mehr. All das steht im § 3 Bevorrechtigungen des EmoG. Allerdings dürften diese "Erleichterungen" die Sicherheit und Leichtigkeit - Leichtigkeit in Großstädten mit Verkehr in Verbindung zu bringen, zwingt mir ein Lachen ab! - des Verkehrs nicht beeinträchtigen.
Und noch bis Jahresende gilt für Plug-in-Hybride, dass sie höchstens 50 Gramm CO2 pro gefahrenem Kilometer ausstoßen dürfen und unter Nutzung des elektrischen Antriebs mindestens 40 Kilometer durchhalten müssen. Da die meisten Plugins wegen der Steuererleichterung gekauft wurden und die wenigsten davon jemals auf Batterie gefahren sind, könnte es bei genauer Kontrolle in den letzten Wochen noch eng werden. Aber ab 01.01.2023 sind alle Vorzüge für diese Fahrzeuge sowieso weg.
Nun zu den gesetzlichen Bevorrechtigungen, ab 2023 nur noch für reine, also 100%-ige E-Autos:
Parken auf öffentlichen Straßen und Wegen, hierbei kann auch auf eine evtl. Parkraumbewirtschaftung ausgesetzt oder zeitlich limitiert aufgehoben werden Nutzung von für besondere Zwecke bestimmten öffentlichen Straßen oder Wegen oder Teile davon (Busspuren, Anwohner) Zulassen von Ausnahmen von Zufahrtsbeschränkungen oder Durchfahrtsverboten (zum Beispiel in Innenstadtkernen) im Hinblick auf das Erheben von Gebühren für das Parken auf öffentlichen Straßen und Wegen. Diese können in Teilen oder gesamt entfallen.
Logischerweise müssen die Fahrzeuge ein "E"-Kennzeichen tragen und Stadt-/Land-seitig müssen die betroffenen Abschnitte mit entsprechender offizieller Beschilderung versehen werden.
Spannend finde ich, wie diese Regelung ab 2023 für bestehende Hybride umgesetzt wird. Aus meiner Sicht ganz einfach, wenn hinten eine Auspuffanlage am Auto ersichtlich ist, ist es nun mal kein reines E-Auto. Andererseits kann man nicht vor jedem E-Kennzeichen auf die Knie gehen, da moderne Autos größtenteils den Auspuff in Teilen versteckt hinter der Stoßstange abkrümmen. Das wird also noch spannend, ich bin gespannt, wie viele Hybride in Berlin kostenpflichtig von Ladestationen abgeschleppt werden, da sie diese nach Rechtslage nicht mehr kostenfrei beparken dürfen.
Aber nun zu der Praxis des EmoG.
Ich habe hier meine Geburtsstadt Regensburg als auch den Landkreis angeschrieben und um Aussage gebeten. Beide haben innerhalb kü Folge direkt herunterladen
21 Minuten
Das wirklich schlimmste an der neuen Grundsteuer sind die Software-Anbieter! Selten so viel Unsinn und Quatsch in den Web-Anwendungen gesehen!
Die Zeit rennt. Auch wenn die Politik aktuell lautstark überlegt, was sie schön längst hätten machen sollen: die Frist verlängern. Worum es geht? Um die neueste Auslagerung von hoheitlichen Aufgaben auf das arme Opfer in dieser Kette: den Bürger. Oder wie will man mir das Chaos der "neuen Grundsteuer" sonst erklären? Wieso kann ich meine Erklärung in Bayern binnen 15 Minuten fertigstellen und auf Papier per Post schicken? Und wieso ist gerade wieder das jämmerliche Berlin "all in" gegangen? Ja, warum wohl? Weil in Berlin einfach niemand mehr einen Überblick hat und sich so vom Bürger die Arbeit machen lässt, die wir an sich durch unsere Steuern bezahlen. Und was diese Arbeit nun noch lustiger macht, sind die beiden Anbieter, die ich näher betrachtet habe. Kurz gesagt, schön im Internet gelöst, aber wer dumme und sinnlose Fehlermeldungen und keinerlei Erreichbarkeit des Supports bezahlen möchte, ist hier richtig!
"Es ist ein Fehler aufgetreten. Wahrscheinlich." Mehr verraten wir nicht, weitermachen geht auch nicht. Super hilfreich! / Bild-/Quelle: WISO Grundsteuer
Grundsteuer. 31.10. ist - aktuell noch - Einsendeschluss. Oder, wie ich es während meiner Kindheit ständig im Fernsehen gehört habe: Stichtag für den großen Preis: Sonnabend in acht Tagen - TSCHÜÜÜÜÜÜÜSS!
Unabhängig davon, ob das bittere Ende der Neuberechnung und weiterer Belastungen für den Bürger nun Ende Oktober oder doch mit Silvester durch die Böllerparade durch den Schornstein gefegt werden, der Weg dahin ist eine Qual. Wobei - nicht ganz: je nach Bundesland ist es mal mehr, mal weniger anstrengend.
Ich bin in der un- und glücklichen Position, für zwei Objekte zwei dieser "Erklärungen zur Feststellung des Grundsteuerwertes" abgeben zu müssen. Und da mein BWL-Herz nach kurzer Rücksprache mit meinem Steuerberater beschlossen hat, dass ich beide selbst erstellen und an die Finanzämter als Nachhilfe der jahrzehntelangen Blindbebauung übersenden werde, kann ich ein Liedchen singen. Ein Klagelied. Mit vielen Strophen.
Kostenbeispiel Grundsteuer online selbst erledigen / Bild-/Quelle: smartsteuer.de
Zum einen, und da wiederhole ich meinen Teaser-Text, sehe ich es echt nicht ein, für Behörden, die von meiner Steuer leben, den Job zu machen - erst recht, wenn sie durch ein oberstes Urteil zum endlich-agieren gezwungen werden. Vor allem, weil ich seit Jahren und auch schon mal länger immer das gleiche Lied höre. Zu wenig Personal, zu viel Bürokratie und dann noch die unfähige Politik obendrauf. Keine gute Gemengelage. Aber immerhin eine Einschätzung aus Mündern, die sich auskennen.
Zum anderen, weil unsere Bundesländer hier ein Chaos gestrickt haben, an dem man deutlich sieht, wer seinen Laden, zumindest dem vorstehend zitierten Gejammer folgend, noch halbwegs im Griff hat. Beispiel gefällig?
Ich habe ein Objekt in Bayern. Dafür benötige ich Grundbuch, meinen Anteil am Gesamt und noch ein paar Angaben, die ich problemlos aus dem Kaufvertrag und Grundbucheintrag entnehmen kann. Es hat mehr Zeit gebraucht, es mithilfe einer Software unterstützend einzugeben, als das zusammenzustellen. Ich will nicht zu viel verraten, aber für die Abgabe in Bayern habe ich letztlich über den amtlichen PDF-Vordruck zum Am-PC-Ausfüllen und einem Ausdruck per Kuvert in die Post mit allem in unter einer Stunde erledigt.
Und dann kommt das Berliner Objekt. Und wem es noch so ergeht, wie mir, mit Baustelle zwei für die jämmerlichste Hauptstadt der Welt, der ist nur um Brechreizverdrängen. Volles Programm. Dafür, dass alle Ämter hier ständig das gleiche Klagelied anstimmen: zu wenig Personal, zu viel Arbeit. Ja, danke! Selbst schuld, man hätte auch den einfachen Weg gehen können. Allerdings beschleicht mich in der Berlin-Brandenburg-Vetternwirtschaft immer meh Folge direkt herunterladen
Die Zeit rennt. Auch wenn die Politik aktuell lautstark überlegt, was sie schön längst hätten machen sollen: die Frist verlängern. Worum es geht? Um die neueste Auslagerung von hoheitlichen Aufgaben auf das arme Opfer in dieser Kette: den Bürger. Oder wie will man mir das Chaos der "neuen Grundsteuer" sonst erklären? Wieso kann ich meine Erklärung in Bayern binnen 15 Minuten fertigstellen und auf Papier per Post schicken? Und wieso ist gerade wieder das jämmerliche Berlin "all in" gegangen? Ja, warum wohl? Weil in Berlin einfach niemand mehr einen Überblick hat und sich so vom Bürger die Arbeit machen lässt, die wir an sich durch unsere Steuern bezahlen. Und was diese Arbeit nun noch lustiger macht, sind die beiden Anbieter, die ich näher betrachtet habe. Kurz gesagt, schön im Internet gelöst, aber wer dumme und sinnlose Fehlermeldungen und keinerlei Erreichbarkeit des Supports bezahlen möchte, ist hier richtig!
"Es ist ein Fehler aufgetreten. Wahrscheinlich." Mehr verraten wir nicht, weitermachen geht auch nicht. Super hilfreich! / Bild-/Quelle: WISO Grundsteuer
Grundsteuer. 31.10. ist - aktuell noch - Einsendeschluss. Oder, wie ich es während meiner Kindheit ständig im Fernsehen gehört habe: Stichtag für den großen Preis: Sonnabend in acht Tagen - TSCHÜÜÜÜÜÜÜSS!
Unabhängig davon, ob das bittere Ende der Neuberechnung und weiterer Belastungen für den Bürger nun Ende Oktober oder doch mit Silvester durch die Böllerparade durch den Schornstein gefegt werden, der Weg dahin ist eine Qual. Wobei - nicht ganz: je nach Bundesland ist es mal mehr, mal weniger anstrengend.
Ich bin in der un- und glücklichen Position, für zwei Objekte zwei dieser "Erklärungen zur Feststellung des Grundsteuerwertes" abgeben zu müssen. Und da mein BWL-Herz nach kurzer Rücksprache mit meinem Steuerberater beschlossen hat, dass ich beide selbst erstellen und an die Finanzämter als Nachhilfe der jahrzehntelangen Blindbebauung übersenden werde, kann ich ein Liedchen singen. Ein Klagelied. Mit vielen Strophen.
Kostenbeispiel Grundsteuer online selbst erledigen / Bild-/Quelle: smartsteuer.de
Zum einen, und da wiederhole ich meinen Teaser-Text, sehe ich es echt nicht ein, für Behörden, die von meiner Steuer leben, den Job zu machen - erst recht, wenn sie durch ein oberstes Urteil zum endlich-agieren gezwungen werden. Vor allem, weil ich seit Jahren und auch schon mal länger immer das gleiche Lied höre. Zu wenig Personal, zu viel Bürokratie und dann noch die unfähige Politik obendrauf. Keine gute Gemengelage. Aber immerhin eine Einschätzung aus Mündern, die sich auskennen.
Zum anderen, weil unsere Bundesländer hier ein Chaos gestrickt haben, an dem man deutlich sieht, wer seinen Laden, zumindest dem vorstehend zitierten Gejammer folgend, noch halbwegs im Griff hat. Beispiel gefällig?
Ich habe ein Objekt in Bayern. Dafür benötige ich Grundbuch, meinen Anteil am Gesamt und noch ein paar Angaben, die ich problemlos aus dem Kaufvertrag und Grundbucheintrag entnehmen kann. Es hat mehr Zeit gebraucht, es mithilfe einer Software unterstützend einzugeben, als das zusammenzustellen. Ich will nicht zu viel verraten, aber für die Abgabe in Bayern habe ich letztlich über den amtlichen PDF-Vordruck zum Am-PC-Ausfüllen und einem Ausdruck per Kuvert in die Post mit allem in unter einer Stunde erledigt.
Und dann kommt das Berliner Objekt. Und wem es noch so ergeht, wie mir, mit Baustelle zwei für die jämmerlichste Hauptstadt der Welt, der ist nur um Brechreizverdrängen. Volles Programm. Dafür, dass alle Ämter hier ständig das gleiche Klagelied anstimmen: zu wenig Personal, zu viel Arbeit. Ja, danke! Selbst schuld, man hätte auch den einfachen Weg gehen können. Allerdings beschleicht mich in der Berlin-Brandenburg-Vetternwirtschaft immer meh Folge direkt herunterladen
28 Minuten
Es ist 2022 und Job-Interviews werden immer noch geführt wie vor 100 Jahren. Nur das Gejammer über Fachkräftemangel wird jeden Tag lauter! Reden wir doch mal über typische Fehler, die Bewerber vertreiben, und zwar weit, weit weg und auf Nimmerwiedersehen...! Willkommen bei Human Resources (nein, die Realität, nicht Netflix!)
Ich hatte euch schon mal von meinem schlimmsten telefonischen Interview berichtet. Damals war die Marktlage eine andere. Heute ist es wieder ein Bewerbermarkt. Sprich: die Firmen legen sich ins Zeug, um den Bewerber für das Unternehmen zu begeistern. Und trotzdem platzen viele Gespräche und führen am Ende nicht zu einem Arbeitsvertrag und einem neuen Mitarbeiter. Und in den meisten Fällen, weil ein einziger interner Bereich immer noch im Mittelalter hängt und es leider eben auch viel zu viele schlechte Personaler gibt!
Kurze Frage, bevor wir an die wahren Gründe gehen, warum HR in vielen Unternehmen einfach abgeschafft werden kann und es danach und ohne diesen Bereich einfach nur besser werden kann: Eine Bewerbungsunterlage besteht aus Anschreiben, Lebenslauf, eventuell einem Motivationsschreiben und den Anlagen, also Zeugnisse, Zertifikate und all das wichtige Zeugs. Was glaubt ihr, wie lange sich der durchschnittliche Personaler in der Vergangenheit, also bevor der Markt zugunsten der Bewerber sich drehte, für die Erstdurchsicht einer Bewerbung Zeit genommen hat? 15 Minuten? Eine Stunde? Einen halben Tag? Ich löse mal kurz: Im Durchschnitt werden nur das Anschreiben und der Lebenslauf zu einem "Kennenlernen" herangezogen. Die Zeit dafür liegt zwischen 30 Sekunden und maximal drei Minuten.
BITTE? Ja, ihr habt richtig gehört! Der Bewerber sitzt zu Hause, findet die ideale Stelle für seine Ausbildung. Passend auch die Fortbildungen. Und auch die letzten Jahre Profession genau in dem Bereich, der hier gesucht wird. Also ein Anschreiben, dass auf maximal eineinhalb Seiten darlegt, warum man der richtige ist. Erfolgreiche Umsetzung ähnlicher Tätigkeiten schildern. Und schon steigt die Vorfreude auf ein Interview.
Und jetzt sage ich euch: Schlechte Personaler lesen Anschreiben gar nicht, der Rest benötigt keine 15 Sekunden, um zu glauben, dass er euch auf Basis des bisschen durch gerasterten schon durch und durch kennt. Zack, Schublade auf, Pech gehabt, lieber Bewerber!
Verdauen wir Tiefschlag eins, es geht ja noch weiter. Kommen wir zum Lebenslauf: Wie lange prüft ein durchschnittlicher Personaler deinen Lebenslauf? Also, ein Personaler der Art, der bis heute nicht verstanden hat, was das Unternehmen so genau eigentlich macht. Und der auch von den eigentlich ausschreibenden Bereichen in der Firma nur als teure und intern quersubventionierte Last gesehen wird. Und der ja bestenfalls nur abgleicht, ob dein Vorwissen oder deine Ausbildung zu der Ausschreibung passt. Und der sich Zeit nehmen sollte, zu lesen, was du eigentlich schon so gemacht hast.
Und warum tut immer jeder so, als gäbe es ganz wichtige Positionen am Ende des Lebenslaufs, wie Hobbys, wenn das sowieso alles übersprungen wird, weil noch ganze drei andere Bewerbungsmappen für den Job auf dem Schreibtisch liegen?
Zurück zur Frage: Wie lange sichtet ein Personaler deinen Lebenslauf?
Möge Maren Gilzer bitte die erste Schätzung umdrehen... NEIN, GANZ FALSCH! Wir liegen hier zwischen 45 Sekunden(!) und keinen fünf Minuten. Das würde ich gerne mal mit Janina Kugel im Interview diskutieren!
Wieso komme ich jetzt nur nach diesen einleitenden Fakten auf die tagtägliche Praxis?
Ach ja, genau. Weil es Zeit wird, mal zu diskutieren, wie die durchschnittliche und nicht unbedingt gute HR so arbeitet, egal, ob als Bereich, als Cost Center oder einfach nur auf dem Flur, der sonst leer Folge direkt herunterladen
Ich hatte euch schon mal von meinem schlimmsten telefonischen Interview berichtet. Damals war die Marktlage eine andere. Heute ist es wieder ein Bewerbermarkt. Sprich: die Firmen legen sich ins Zeug, um den Bewerber für das Unternehmen zu begeistern. Und trotzdem platzen viele Gespräche und führen am Ende nicht zu einem Arbeitsvertrag und einem neuen Mitarbeiter. Und in den meisten Fällen, weil ein einziger interner Bereich immer noch im Mittelalter hängt und es leider eben auch viel zu viele schlechte Personaler gibt!
Kurze Frage, bevor wir an die wahren Gründe gehen, warum HR in vielen Unternehmen einfach abgeschafft werden kann und es danach und ohne diesen Bereich einfach nur besser werden kann: Eine Bewerbungsunterlage besteht aus Anschreiben, Lebenslauf, eventuell einem Motivationsschreiben und den Anlagen, also Zeugnisse, Zertifikate und all das wichtige Zeugs. Was glaubt ihr, wie lange sich der durchschnittliche Personaler in der Vergangenheit, also bevor der Markt zugunsten der Bewerber sich drehte, für die Erstdurchsicht einer Bewerbung Zeit genommen hat? 15 Minuten? Eine Stunde? Einen halben Tag? Ich löse mal kurz: Im Durchschnitt werden nur das Anschreiben und der Lebenslauf zu einem "Kennenlernen" herangezogen. Die Zeit dafür liegt zwischen 30 Sekunden und maximal drei Minuten.
BITTE? Ja, ihr habt richtig gehört! Der Bewerber sitzt zu Hause, findet die ideale Stelle für seine Ausbildung. Passend auch die Fortbildungen. Und auch die letzten Jahre Profession genau in dem Bereich, der hier gesucht wird. Also ein Anschreiben, dass auf maximal eineinhalb Seiten darlegt, warum man der richtige ist. Erfolgreiche Umsetzung ähnlicher Tätigkeiten schildern. Und schon steigt die Vorfreude auf ein Interview.
Und jetzt sage ich euch: Schlechte Personaler lesen Anschreiben gar nicht, der Rest benötigt keine 15 Sekunden, um zu glauben, dass er euch auf Basis des bisschen durch gerasterten schon durch und durch kennt. Zack, Schublade auf, Pech gehabt, lieber Bewerber!
Verdauen wir Tiefschlag eins, es geht ja noch weiter. Kommen wir zum Lebenslauf: Wie lange prüft ein durchschnittlicher Personaler deinen Lebenslauf? Also, ein Personaler der Art, der bis heute nicht verstanden hat, was das Unternehmen so genau eigentlich macht. Und der auch von den eigentlich ausschreibenden Bereichen in der Firma nur als teure und intern quersubventionierte Last gesehen wird. Und der ja bestenfalls nur abgleicht, ob dein Vorwissen oder deine Ausbildung zu der Ausschreibung passt. Und der sich Zeit nehmen sollte, zu lesen, was du eigentlich schon so gemacht hast.
Und warum tut immer jeder so, als gäbe es ganz wichtige Positionen am Ende des Lebenslaufs, wie Hobbys, wenn das sowieso alles übersprungen wird, weil noch ganze drei andere Bewerbungsmappen für den Job auf dem Schreibtisch liegen?
Zurück zur Frage: Wie lange sichtet ein Personaler deinen Lebenslauf?
Möge Maren Gilzer bitte die erste Schätzung umdrehen... NEIN, GANZ FALSCH! Wir liegen hier zwischen 45 Sekunden(!) und keinen fünf Minuten. Das würde ich gerne mal mit Janina Kugel im Interview diskutieren!
Wieso komme ich jetzt nur nach diesen einleitenden Fakten auf die tagtägliche Praxis?
Ach ja, genau. Weil es Zeit wird, mal zu diskutieren, wie die durchschnittliche und nicht unbedingt gute HR so arbeitet, egal, ob als Bereich, als Cost Center oder einfach nur auf dem Flur, der sonst leer Folge direkt herunterladen
18 Minuten
KAUF KEIN GOOGLE PIXEL HANDY!!! LIEBER EIN IPHONE! Na ja, soweit will ich doch nicht gehen, aber hier meine lange Odyssee, mein nagelneues aber defekt geliefertes Google Pixel 6a trotz und wegen Googles "Kundenservice" gegen ein neues getauscht zu bekommen, mit kriminellen Lieferzeiten! Mein Tipp: Kauft NICHTS im Google Store - lieber bei MediaMarkt oder Saturn!!!
Ihr kennt ja mein Händchen für Montagsgeräte. Auch mein Freundeskreis greift, im wahrsten Sinne des Wortes, bei wichtigen Anschaffungen im Techniksegment gerne auf mich und meine Anwesenheit zurück. Die Box, die ich aus dem Regal ziehe, wird eisern nicht gekauft, es ist definitiv ein defektes Gerät. Dass dieses Talent nicht nur vor physikalischen Artikel zurückschreckt, sondern auch bei Online-Shops funktioniert, zeigte mir mein Kauf eines Google Pixel 6a im Google Store. Aber glaubt nur nicht, dass Google einen von den Telefondamen selbst als Defekt erkannter Defekt nun zu einem problemlosen Umtausch geführt hätte! Daher, mein Tipp an euch: MAN KAUFT EINEN SCHEIß BEI GOOGLE, SOLLTE ICH DEM PIXELDRECK WEITER TREU BLEIBEN, DANN ÜBER DIE MEDIA-SATURN-ONLINESHOPS - ODER EBEN GLEICH EIN IPHONE!
Ein lächerlich weiter Weg über vier Damen, die alle versuchten, mein Schrottgerät bei mir zu lassen - bis ich anfing, Paragrafen und Folgen deutlichst aufzulisten. Drecksladen, dieses Google Store Loch! Seid sicher, da kaufe ich nichts mehr ein! / Bild-/Quelle: privat
Ich wollte an sich gar kein neues Handy. Mein altes, ein Google Pixel 4a 5G, welches auch schon einmal getauscht werden musste, war optimal eingerichtet und mit allen Apps, die ich benötigte, versehen. Und ich bekam die schrottige Version der Pixel Buds in neu. Für lau, statt 99 €, die ich umgehend verschenkt habe. Dann bekam ich von Google einen 40 € Gutschein und die Möglichkeit, mein altes Telefon einzusenden und dafür auch Geld zu bekommen. Einzig einschalten sollte es sich lassen und der Bildschirm ohne Schaden sein. Also startete ich zwei verhängnisvolle Fehler: Ich habe am 25.07.2022 ein Google Pixel 6a bestellt und mein Ersatzgerät meines ursprünglichen Kaufs des Pixel 4a 5G eingeschickt.
Allein die lange Transportdauer aus den Niederladen in die jämmerlichste Hauptstadt der Länderfinanzausgleichabhängigkeiten hätte mich schon misstrauisch machen sollen. Auch dass Google und dessen jämmerlicher Service mich permanent mit E-Mails bombadierte, wie der Versandstatus des Neugeräts ist und ich parallel dauerhaft aufgefordert wurde, nun endlich mein Althandy einzuschicken, da ich nur noch knapp viereinhalb Wochen Zeit hätte, dies zu tun. Aber auch all dieser Pfusch und die Verzweiflung aus den E-Mails hatte mich damals noch nicht aus der Ruhe gebracht. Was für ein Fehler!
Am 28.07. nach 19 Uhr erreichte mich also die DHL-Lieferung. Um die Zeit kümmere ich mich nicht mehr, um technische Geräte, und jeder, der schon mal Murphys Gesetz gelesen hat und die Raum-Zeit-Verzerrungen kennt, zum Thema "schnelle Einrichtung", weiß auch warum.
Ich habe euch bereits wissen lassen, wie toll die Einrichtung geklappt hat, schließlich hat Google für nagelneue Geräte nach dem Auspacken bestenfalls Sicherheitsupdates und auch Systemupdates, die Zentimeter-dick mit Staub belegt sind.
Und Android13 hat den Tiefschlaf der diversen Fehler des Telefons aufgezeigt - soviel zum unfassbaren Vorteil, beim Hersteller des Betriebssystems die passende Hardware dazuzukaufen: Nach Installation war die eSIM noch da, aber defekt. Ließ sich auch nicht löschen. Oder gegen eine neue ersetzen. Danke auch an den Support, der mir eine Nutzung einer physikalischen Karte empfohlen hat, um den Fehler zu vermeiden. Super! Ein ganz großartiges Genie mit einem Techniksachverstand, der aus Folge direkt herunterladen
Ihr kennt ja mein Händchen für Montagsgeräte. Auch mein Freundeskreis greift, im wahrsten Sinne des Wortes, bei wichtigen Anschaffungen im Techniksegment gerne auf mich und meine Anwesenheit zurück. Die Box, die ich aus dem Regal ziehe, wird eisern nicht gekauft, es ist definitiv ein defektes Gerät. Dass dieses Talent nicht nur vor physikalischen Artikel zurückschreckt, sondern auch bei Online-Shops funktioniert, zeigte mir mein Kauf eines Google Pixel 6a im Google Store. Aber glaubt nur nicht, dass Google einen von den Telefondamen selbst als Defekt erkannter Defekt nun zu einem problemlosen Umtausch geführt hätte! Daher, mein Tipp an euch: MAN KAUFT EINEN SCHEIß BEI GOOGLE, SOLLTE ICH DEM PIXELDRECK WEITER TREU BLEIBEN, DANN ÜBER DIE MEDIA-SATURN-ONLINESHOPS - ODER EBEN GLEICH EIN IPHONE!
Ein lächerlich weiter Weg über vier Damen, die alle versuchten, mein Schrottgerät bei mir zu lassen - bis ich anfing, Paragrafen und Folgen deutlichst aufzulisten. Drecksladen, dieses Google Store Loch! Seid sicher, da kaufe ich nichts mehr ein! / Bild-/Quelle: privat
Ich wollte an sich gar kein neues Handy. Mein altes, ein Google Pixel 4a 5G, welches auch schon einmal getauscht werden musste, war optimal eingerichtet und mit allen Apps, die ich benötigte, versehen. Und ich bekam die schrottige Version der Pixel Buds in neu. Für lau, statt 99 €, die ich umgehend verschenkt habe. Dann bekam ich von Google einen 40 € Gutschein und die Möglichkeit, mein altes Telefon einzusenden und dafür auch Geld zu bekommen. Einzig einschalten sollte es sich lassen und der Bildschirm ohne Schaden sein. Also startete ich zwei verhängnisvolle Fehler: Ich habe am 25.07.2022 ein Google Pixel 6a bestellt und mein Ersatzgerät meines ursprünglichen Kaufs des Pixel 4a 5G eingeschickt.
Allein die lange Transportdauer aus den Niederladen in die jämmerlichste Hauptstadt der Länderfinanzausgleichabhängigkeiten hätte mich schon misstrauisch machen sollen. Auch dass Google und dessen jämmerlicher Service mich permanent mit E-Mails bombadierte, wie der Versandstatus des Neugeräts ist und ich parallel dauerhaft aufgefordert wurde, nun endlich mein Althandy einzuschicken, da ich nur noch knapp viereinhalb Wochen Zeit hätte, dies zu tun. Aber auch all dieser Pfusch und die Verzweiflung aus den E-Mails hatte mich damals noch nicht aus der Ruhe gebracht. Was für ein Fehler!
Am 28.07. nach 19 Uhr erreichte mich also die DHL-Lieferung. Um die Zeit kümmere ich mich nicht mehr, um technische Geräte, und jeder, der schon mal Murphys Gesetz gelesen hat und die Raum-Zeit-Verzerrungen kennt, zum Thema "schnelle Einrichtung", weiß auch warum.
Ich habe euch bereits wissen lassen, wie toll die Einrichtung geklappt hat, schließlich hat Google für nagelneue Geräte nach dem Auspacken bestenfalls Sicherheitsupdates und auch Systemupdates, die Zentimeter-dick mit Staub belegt sind.
Und Android13 hat den Tiefschlaf der diversen Fehler des Telefons aufgezeigt - soviel zum unfassbaren Vorteil, beim Hersteller des Betriebssystems die passende Hardware dazuzukaufen: Nach Installation war die eSIM noch da, aber defekt. Ließ sich auch nicht löschen. Oder gegen eine neue ersetzen. Danke auch an den Support, der mir eine Nutzung einer physikalischen Karte empfohlen hat, um den Fehler zu vermeiden. Super! Ein ganz großartiges Genie mit einem Techniksachverstand, der aus Folge direkt herunterladen
31 Minuten
227 Hieroglyphen, Papyrus, MatePad Paper. Es wird Zeit, sich für Notizen und Mitschriften vom Papier zu verabschieden - Teil 2, die App(s) Notizen und mehr!
Ich hatte euch im ersten Teil das HUAWEI MatePad Paper im Detail vorgestellt. Allerdings bin ich nur kurz auf das für mich wichtigste Element, die App Notizen, eingegangen. Das möchte ich heute nachholen und auch die weiteren Apps, mit denen E-Mails und auch Web-browsen möglich ist, nachholen und entsprechend detaillieren. Auch auf den eBook-Shop möchte ich eingehen, damit ihr nach diesem Teil einen allumfassenden Einblick in das Gerät habt. Auch Danke an die vielen Apple User und Jünger, die meine Ansage zum Thema "auf Glas schreiben können wir nun mal nicht so gut" persönlich genommen haben, um mir das Gegenteil oder meine Unkenntnis zu beweisen. Auch dem widme ich einen kurzen Satz. Aber nun erst zum Wichtigen, zum zweiten Teil über das HUAWEI MatePad Paper!
Ersten Teil verpasst? Kein Problem, auch heute dreht sich alles um das HUAWEI MatePad Paper - ich bin nach wie vor total begeistert! / Bild-/Quelle: privat
Ich versuche mich, nicht so ausschweifend wie im ersten Teil, mal in einer Kurzzusammenfassung des ersten Teils: Das MatePad Paper nutzt ein energiesparendes E-Ink-Display und diverse Einstellungen, um auf eine maximale Laufzeit von bis zu 29 Tagen zu kommen. Bei mir waren WiFi, Bluetooth und auch für das Display die Beleuchtung und deren Automatik stetig in Betrieb, trotzdem lief es dauerhaft für zehn Tage problemlos durch. Die Ausstattung für den Preis von 499 Euro ist der Hammer: Tablet, Folio-Hülle, die sich magnetisch an dem Tablet orientiert und der Version 2 des Stifts (inkl. drei Stift-Spitzen) inklusive, ohne Abo-Zwang oder Cloudnutzungsentgelt. Findet das mal bei den Mitbewerbern - kurz gesagt, da werdet ihr lange suchen! Aber leider gibt es zwei Einschränkungen: Bewegtbilder machen auf einem E-Ink-Display nicht wirklich Spaß oder Sinn und dank dem peinlichsten US-Präsidenten kann HUAWEI nicht mehr auf Android und Google-Techniken für Handy und Tablet zurückgreifen. Macht aber nix, HUAWEI hat mit HarmonyOS, in Version 2.1.0 auf dem Tablet, ein würdiges OS geschaffen. So, Ende der Zusammenfassung.
Gehen wir doch direkt auf die App Notizen:
Wer eine neue Notiz anlegt, wird erst mit mitgelieferten Vorlagen erfreut. Sehen wir uns die Auswahl im Detail an:
Vorhandene Notizhintergründe auf dem MatePad Paper / Bild-/Quelle: privat
Leer: Deine neue Notiz hat keinen Hintergrund. Ein leeres digitales Blatt Papier eben.
Linien: Der alte Streit, was ist besser: liniertes Papier oder kariertes. Linien gibt, du hast es schon erraten, liniertes Papier aus, wenn du Karo bevorzugst, nimm die Auswahl "Graph".
Punkte: Wenn du Millimeterpapier bevorzugst, ist das deine Auswahl.
Protokoll: Eine wunderbare Vorlage, wenn es dich mit der wohl meist verhasstesten Tätigkeit im Büroalltag erwischt: Zweck und Name des Termins, Zeit, Standort, Name des Mitschreibenden und auch Name des Überarbeiters. Der restliche Seitenhintergrund ist hier weiß.
To-dos: Die klassische und übersichtliche To-do-Liste: ganz vorn eine Spalte mit Kreis zum Abhaken für die Glücklichen, die ihre To-dos erledigt bekommen. Es soll sie ja in 2022 noch geben. Dann eine Spalte Zeit, also die Deadline, und eine große Spalte für die eigentliche Aufgabe. Mir ist die manchmal zu klein, schade, dass man dann nicht zwei Zeilen zu einer zusammenfügen kann.
Cornell-Notizen: Die integrierte Vorlage bildet die allgemeingültige Folge direkt herunterladen
Ich hatte euch im ersten Teil das HUAWEI MatePad Paper im Detail vorgestellt. Allerdings bin ich nur kurz auf das für mich wichtigste Element, die App Notizen, eingegangen. Das möchte ich heute nachholen und auch die weiteren Apps, mit denen E-Mails und auch Web-browsen möglich ist, nachholen und entsprechend detaillieren. Auch auf den eBook-Shop möchte ich eingehen, damit ihr nach diesem Teil einen allumfassenden Einblick in das Gerät habt. Auch Danke an die vielen Apple User und Jünger, die meine Ansage zum Thema "auf Glas schreiben können wir nun mal nicht so gut" persönlich genommen haben, um mir das Gegenteil oder meine Unkenntnis zu beweisen. Auch dem widme ich einen kurzen Satz. Aber nun erst zum Wichtigen, zum zweiten Teil über das HUAWEI MatePad Paper!
Ersten Teil verpasst? Kein Problem, auch heute dreht sich alles um das HUAWEI MatePad Paper - ich bin nach wie vor total begeistert! / Bild-/Quelle: privat
Ich versuche mich, nicht so ausschweifend wie im ersten Teil, mal in einer Kurzzusammenfassung des ersten Teils: Das MatePad Paper nutzt ein energiesparendes E-Ink-Display und diverse Einstellungen, um auf eine maximale Laufzeit von bis zu 29 Tagen zu kommen. Bei mir waren WiFi, Bluetooth und auch für das Display die Beleuchtung und deren Automatik stetig in Betrieb, trotzdem lief es dauerhaft für zehn Tage problemlos durch. Die Ausstattung für den Preis von 499 Euro ist der Hammer: Tablet, Folio-Hülle, die sich magnetisch an dem Tablet orientiert und der Version 2 des Stifts (inkl. drei Stift-Spitzen) inklusive, ohne Abo-Zwang oder Cloudnutzungsentgelt. Findet das mal bei den Mitbewerbern - kurz gesagt, da werdet ihr lange suchen! Aber leider gibt es zwei Einschränkungen: Bewegtbilder machen auf einem E-Ink-Display nicht wirklich Spaß oder Sinn und dank dem peinlichsten US-Präsidenten kann HUAWEI nicht mehr auf Android und Google-Techniken für Handy und Tablet zurückgreifen. Macht aber nix, HUAWEI hat mit HarmonyOS, in Version 2.1.0 auf dem Tablet, ein würdiges OS geschaffen. So, Ende der Zusammenfassung.
Gehen wir doch direkt auf die App Notizen:
Wer eine neue Notiz anlegt, wird erst mit mitgelieferten Vorlagen erfreut. Sehen wir uns die Auswahl im Detail an:
Vorhandene Notizhintergründe auf dem MatePad Paper / Bild-/Quelle: privat
Leer: Deine neue Notiz hat keinen Hintergrund. Ein leeres digitales Blatt Papier eben.
Linien: Der alte Streit, was ist besser: liniertes Papier oder kariertes. Linien gibt, du hast es schon erraten, liniertes Papier aus, wenn du Karo bevorzugst, nimm die Auswahl "Graph".
Punkte: Wenn du Millimeterpapier bevorzugst, ist das deine Auswahl.
Protokoll: Eine wunderbare Vorlage, wenn es dich mit der wohl meist verhasstesten Tätigkeit im Büroalltag erwischt: Zweck und Name des Termins, Zeit, Standort, Name des Mitschreibenden und auch Name des Überarbeiters. Der restliche Seitenhintergrund ist hier weiß.
To-dos: Die klassische und übersichtliche To-do-Liste: ganz vorn eine Spalte mit Kreis zum Abhaken für die Glücklichen, die ihre To-dos erledigt bekommen. Es soll sie ja in 2022 noch geben. Dann eine Spalte Zeit, also die Deadline, und eine große Spalte für die eigentliche Aufgabe. Mir ist die manchmal zu klein, schade, dass man dann nicht zwei Zeilen zu einer zusammenfügen kann.
Cornell-Notizen: Die integrierte Vorlage bildet die allgemeingültige Folge direkt herunterladen
31 Minuten
226 Hieroglyphen, Papyrus, MatePad Paper. Es wird Zeit, sich für Notizen und Mitschriften vom Papier zu verabschieden - Teil 1, Technik und Überblick!
E-Ink-Displays sind eine bewährte Technologie, die meisten von euch kennen sie von euren eBook-Readern. Aber diese Technik ist keine Einbahnstraße, die nur Ausgaben, also eure Buchseiten, darstellen kann. Mit moderner Technik und einem aufgerauten Display, das echtes "Papier schreibe-Feeling" aufkommen lässt, ermöglicht das von HUAWEI unlängst vorgestellte und seit ein paar Wochen käuflich erwerbliche MatePad Paper auch den Input in das Tinten-Tablet zu bringen: eure Handschrift.
HUAWEI MatePad Paper, E-Ink-Technologie, 10,3 Zoll (ca. 26 cm) Diagonale, top technische Ausstattung, handlich im täglichen Umgang / Bild-/Quelle: privat
Es gibt heutzutage in Meetings drei Typen: den Laptop-Nutzer, Papier-und-(Blei-)Stift-Verfechter und den Tablet-Stift-Magier. Und jeder davon hat seine Nachteile: ständig einen schweren Laptop mitschleppen. Wenn das Meeting mal ’nen halben Tag dauert, muss das klobige Netzteil mitgeschleppt werden. Papier wiederum kann, überwiegend, wenn es wichtig wäre, jetzt Details mitzuschreiben, ausgehen - Murphy's Law eben. Da man nicht den neuen, sondern den quasi leeren Block von vom falschen Stapel mitgenommen hat. Und wenn es nicht am Papier liegt, geht vornehmlich der Stift leer. Auch das Tablet nutzt eine Batterie, auch hier wird ein Ladekabel benötigt. Aber an sich ist die größte Schwachstelle, dass wir mit einem Stift versuchen, auf eine absolut glatte Glas-Oberfläche zu schreiben. Allerdings sind wir, seitdem wir schreiben gelernt haben, daran gewöhnt, dass Papier eher eine irregulär-aufgeraute Oberfläche mit sich bringt.
Die Gegenmaßnahmen kennt jeder: Tablet wird meistens, gerade bei längeren Terminen, von einem Laptop begleitet. Papier bringt meist mehr Papier und der Stift ganze Familien und meist noch unterschiedliche Farben mit sich. Und Laptop-Nutzer finden einen zusätzlichen Stift und ein bisschen Papier auch sehr hilfreich.
Und jetzt mal ganz ehrlich: Das muss doch besser gehen, im Jahr 2022! Richtiges, echtes Schreiben. Kompakt. Lange Laufzeit. Und vor allem, ohne eigene Modifikationen und endloser Apps-Tests zum direkt loslegen geeignet. Und gerne auch mit reichlich Zubehör, inklusive bitte. Und keine teuren Abo- oder Cloud-Zwänge.
Um auch meinen Teaser nun aufzulösen: Genau das macht HUAWEI mit seinem MatePad Paper.
Zuerst die technischen Daten:
10,3 Zoll (26,16 cm) Bildschirm im 4:3 Verhältnis, Auflösung 1.872 auf 1.404 Pixel. Länge 22,4 auf 18 cm in der Breite, Dicke keine 7 Millimeter, mit einem Gewicht von 550 Gramm, wenn Stift und Schutzhülle am Gerät sind. Gerät allein etwas über 300 Gramm. Somit ist das Tablet in Summe nicht ganz so groß wie ein DIN A4 Blatt (21 auf 29,7 cm), liegt leicht in der Hand und findet immer Platz, um mitgenommen zu werden.
HUAWEI MatePad Paper beim Auspacken: Tablet und Stift, stylisch verpackt! / Bild-/Quelle: privat
Der Bildschirm ist mit monochromer E-Ink-Technologie ausgestattet. Das sorgt Batterie-sparend auch für eine Nutzungsdauer bis zu 28 Tage, je nach aktivierten Einstellungen. Mein Dauerbetrieb mit Hintergrundbeleuchtung an und automatischer Helligkeitsregelung sowie WiFi-Verbindung hielt immerhin Minimum zehn Tage ohne Ladung durch!
Weitere Vorteile sind, eine flimmerfreie Darstellung und eine problemlose Nutzung auch bei Hochsommersonnenlichteinstrahlung, egal von welcher Seite man auf den Bildschirm blickt. Das wird durch die 32 Helligkeitsstufen bei manueller Einstellung oder per Automatik entsprechend geregelt. Und auch der Bildschirm hat es auf sich: Er ist es nicht glatt, wie sonst bei Tab Folge direkt herunterladen
E-Ink-Displays sind eine bewährte Technologie, die meisten von euch kennen sie von euren eBook-Readern. Aber diese Technik ist keine Einbahnstraße, die nur Ausgaben, also eure Buchseiten, darstellen kann. Mit moderner Technik und einem aufgerauten Display, das echtes "Papier schreibe-Feeling" aufkommen lässt, ermöglicht das von HUAWEI unlängst vorgestellte und seit ein paar Wochen käuflich erwerbliche MatePad Paper auch den Input in das Tinten-Tablet zu bringen: eure Handschrift.
HUAWEI MatePad Paper, E-Ink-Technologie, 10,3 Zoll (ca. 26 cm) Diagonale, top technische Ausstattung, handlich im täglichen Umgang / Bild-/Quelle: privat
Es gibt heutzutage in Meetings drei Typen: den Laptop-Nutzer, Papier-und-(Blei-)Stift-Verfechter und den Tablet-Stift-Magier. Und jeder davon hat seine Nachteile: ständig einen schweren Laptop mitschleppen. Wenn das Meeting mal ’nen halben Tag dauert, muss das klobige Netzteil mitgeschleppt werden. Papier wiederum kann, überwiegend, wenn es wichtig wäre, jetzt Details mitzuschreiben, ausgehen - Murphy's Law eben. Da man nicht den neuen, sondern den quasi leeren Block von vom falschen Stapel mitgenommen hat. Und wenn es nicht am Papier liegt, geht vornehmlich der Stift leer. Auch das Tablet nutzt eine Batterie, auch hier wird ein Ladekabel benötigt. Aber an sich ist die größte Schwachstelle, dass wir mit einem Stift versuchen, auf eine absolut glatte Glas-Oberfläche zu schreiben. Allerdings sind wir, seitdem wir schreiben gelernt haben, daran gewöhnt, dass Papier eher eine irregulär-aufgeraute Oberfläche mit sich bringt.
Die Gegenmaßnahmen kennt jeder: Tablet wird meistens, gerade bei längeren Terminen, von einem Laptop begleitet. Papier bringt meist mehr Papier und der Stift ganze Familien und meist noch unterschiedliche Farben mit sich. Und Laptop-Nutzer finden einen zusätzlichen Stift und ein bisschen Papier auch sehr hilfreich.
Und jetzt mal ganz ehrlich: Das muss doch besser gehen, im Jahr 2022! Richtiges, echtes Schreiben. Kompakt. Lange Laufzeit. Und vor allem, ohne eigene Modifikationen und endloser Apps-Tests zum direkt loslegen geeignet. Und gerne auch mit reichlich Zubehör, inklusive bitte. Und keine teuren Abo- oder Cloud-Zwänge.
Um auch meinen Teaser nun aufzulösen: Genau das macht HUAWEI mit seinem MatePad Paper.
Zuerst die technischen Daten:
10,3 Zoll (26,16 cm) Bildschirm im 4:3 Verhältnis, Auflösung 1.872 auf 1.404 Pixel. Länge 22,4 auf 18 cm in der Breite, Dicke keine 7 Millimeter, mit einem Gewicht von 550 Gramm, wenn Stift und Schutzhülle am Gerät sind. Gerät allein etwas über 300 Gramm. Somit ist das Tablet in Summe nicht ganz so groß wie ein DIN A4 Blatt (21 auf 29,7 cm), liegt leicht in der Hand und findet immer Platz, um mitgenommen zu werden.
HUAWEI MatePad Paper beim Auspacken: Tablet und Stift, stylisch verpackt! / Bild-/Quelle: privat
Der Bildschirm ist mit monochromer E-Ink-Technologie ausgestattet. Das sorgt Batterie-sparend auch für eine Nutzungsdauer bis zu 28 Tage, je nach aktivierten Einstellungen. Mein Dauerbetrieb mit Hintergrundbeleuchtung an und automatischer Helligkeitsregelung sowie WiFi-Verbindung hielt immerhin Minimum zehn Tage ohne Ladung durch!
Weitere Vorteile sind, eine flimmerfreie Darstellung und eine problemlose Nutzung auch bei Hochsommersonnenlichteinstrahlung, egal von welcher Seite man auf den Bildschirm blickt. Das wird durch die 32 Helligkeitsstufen bei manueller Einstellung oder per Automatik entsprechend geregelt. Und auch der Bildschirm hat es auf sich: Er ist es nicht glatt, wie sonst bei Tab Folge direkt herunterladen
37 Minuten
225 ...nicht alle Flüge funktionieren immer so, wie man möchte, geschweige denn, wie man geplant hat...! Eine Nachbereitung meines letzten Fluges mit allen Details!
Ein guter Pilot macht eine umfangreiche Vorbereitung. Somit kann ihn in der Luft nichts mehr überraschen, auch, aufgrund seines steten Plans B. Hilfreich hierfür ist eine ordentliche Flugvorbereitung, in der man sich bestenfalls schon am Reißbrett Gedanken macht, wo man im Falle eines Falles landen könnte. Oder wo ein geeigneter Ausweichflughafen ist, der idealerweise mit Restsprit oder durch die aktuell geflogene Höhe auch im Gleitflug noch erreichbar ist. Oder welche Höhe für welchen Flugabschnitt angebracht ist. Welche Luftraumstruktur hier herrscht. Und wo man am besten nicht einfliegen sollte. Aber dann gibt es diese Momente, in denen der Flug als einfach zu bewerten ist und plötzlich wird er dann doch zu einer schlagartigen Herausforderung. Bei meinem letzten Flug kam viel Ungeplantes dazwischen - aber nichts, was irgendwie gefährlich geworden war oder wäre. Die Nachbereitung möchte ich mit euch teilen. Angemerkt muss ich sagen, ein Vorteil war, ich konnte die anfallende Arbeitslast teilen.
Final im Landeanflug, Sekunden vor dem Touchdown in Oehna (EDBO) / Bild-/Quelle: Christian Uhrich
Es sollte ein entspannter und ruhiger Flug werden. Da mein Starthub Spritpreis-technisch immer teurer ist, als einige der Flughäfen in der Region, versteht es sich, auch zum Wohle des Vereins, von selbst, an einem Nachbarflughafen zu tanken. Für einen, der knapp 20 Minuten südlich liegt, gibt es für die Landung eine 100-prozentige Gutschrift, wenn nur für den Tankvorgang hingeflogen wird. Erster Fehler!
Wir haben also die Cessna 172 ausgehallt und die Außenkontrolle durchgeführt, Bestandssprit (35 Liter rechte Tragfläche, 40 Liter linke Tragfläche) geprüft und gedrained - kein Wasser im Tank - und auch das Öl, Strich fünf von sechs als ausreichend beurteilt. Mit dem Sprit von etwas über 70 Liter sind schon mal eineinhalb Stunden Flug problemlos machbar - mit angemessener Reserve.
Da das im Flieger eingebaute GPS nur über eine zweieinhalb Farben Darstellung verfügt, hatte ich mein Tablet mit der Route vorbereitet. Es hatte mir in meiner Fliegerkarriere schon viele Stunden gute Dienste und zuverlässige Routendurchführungen ermöglicht. Fehler zwo.
Schon vor der Halle haben wir bemerkt, dass das Tablet sich heute nicht auf ein GPS-Signal einlassen möchte. Der Himmel war weniger bedeckt als vorhergesagt, auch der Regen und kleine, aber schauerartige Niederschläge waren weit entfernt. Klar, das Tablet lässt sich immer ein wenig betteln, bis es das Signal hat, aber spätestens im Taxi ist alles "online". Also los, Kontakt zum Turm, say intensions und los. Fehler drei.
Da der Flieger einen Zigarettenanschluss im Panel hat, habe ich aus dem Auto meinen Ladestecker USB-A und USB-C mitgenommen. Somit kann ich beide Geräte, die ich einstecken habe, zum einen das zuvor erwähnte Tablet als auch mein Handy im Flug laden. Vierter Fehler.
Während des Taxi zu unserem Rollhalt an Piste 07 machte sich auf Höhe des Turms Fehler zwo, drei und vier gleichzeitig bemerkbar. Das Tablet wollte kein GPS-Signal aufgreifen. Wir haben darauf den Tower um eine kurze Parkposition gebeten, die uns dann doch fast 45 Minuten eine wertvolle "Stand-Option" bot: Nach wenigen Minuten war klar, dass das Tablet aus Navigationshilfe ausfällt. Also: kommt das Handy dran. Blöd nur, dass ich für die Flugsoftware nur eine Lizenz habe. Warum auch mehr, ich kann ja immer nur in einem Flieger sitzen! Aber, so musste ich erst die Zugangsdaten rauskramen und mich einloggen. Und nun fing das Handy erst mal an, alle Updates an Karten, Strecken, Lufträumen und sonstigen Änderungen zu laden. Bei gerade mal LTE+. Wir sagen dem Balken also 20 Minuten gespannt zu.
Währenddessen zog ich, und deshalb sollte man sie immer dabei haben, die gedruckte ICAO-Karte Berl Folge direkt herunterladen
Ein guter Pilot macht eine umfangreiche Vorbereitung. Somit kann ihn in der Luft nichts mehr überraschen, auch, aufgrund seines steten Plans B. Hilfreich hierfür ist eine ordentliche Flugvorbereitung, in der man sich bestenfalls schon am Reißbrett Gedanken macht, wo man im Falle eines Falles landen könnte. Oder wo ein geeigneter Ausweichflughafen ist, der idealerweise mit Restsprit oder durch die aktuell geflogene Höhe auch im Gleitflug noch erreichbar ist. Oder welche Höhe für welchen Flugabschnitt angebracht ist. Welche Luftraumstruktur hier herrscht. Und wo man am besten nicht einfliegen sollte. Aber dann gibt es diese Momente, in denen der Flug als einfach zu bewerten ist und plötzlich wird er dann doch zu einer schlagartigen Herausforderung. Bei meinem letzten Flug kam viel Ungeplantes dazwischen - aber nichts, was irgendwie gefährlich geworden war oder wäre. Die Nachbereitung möchte ich mit euch teilen. Angemerkt muss ich sagen, ein Vorteil war, ich konnte die anfallende Arbeitslast teilen.
Final im Landeanflug, Sekunden vor dem Touchdown in Oehna (EDBO) / Bild-/Quelle: Christian Uhrich
Es sollte ein entspannter und ruhiger Flug werden. Da mein Starthub Spritpreis-technisch immer teurer ist, als einige der Flughäfen in der Region, versteht es sich, auch zum Wohle des Vereins, von selbst, an einem Nachbarflughafen zu tanken. Für einen, der knapp 20 Minuten südlich liegt, gibt es für die Landung eine 100-prozentige Gutschrift, wenn nur für den Tankvorgang hingeflogen wird. Erster Fehler!
Wir haben also die Cessna 172 ausgehallt und die Außenkontrolle durchgeführt, Bestandssprit (35 Liter rechte Tragfläche, 40 Liter linke Tragfläche) geprüft und gedrained - kein Wasser im Tank - und auch das Öl, Strich fünf von sechs als ausreichend beurteilt. Mit dem Sprit von etwas über 70 Liter sind schon mal eineinhalb Stunden Flug problemlos machbar - mit angemessener Reserve.
Da das im Flieger eingebaute GPS nur über eine zweieinhalb Farben Darstellung verfügt, hatte ich mein Tablet mit der Route vorbereitet. Es hatte mir in meiner Fliegerkarriere schon viele Stunden gute Dienste und zuverlässige Routendurchführungen ermöglicht. Fehler zwo.
Schon vor der Halle haben wir bemerkt, dass das Tablet sich heute nicht auf ein GPS-Signal einlassen möchte. Der Himmel war weniger bedeckt als vorhergesagt, auch der Regen und kleine, aber schauerartige Niederschläge waren weit entfernt. Klar, das Tablet lässt sich immer ein wenig betteln, bis es das Signal hat, aber spätestens im Taxi ist alles "online". Also los, Kontakt zum Turm, say intensions und los. Fehler drei.
Da der Flieger einen Zigarettenanschluss im Panel hat, habe ich aus dem Auto meinen Ladestecker USB-A und USB-C mitgenommen. Somit kann ich beide Geräte, die ich einstecken habe, zum einen das zuvor erwähnte Tablet als auch mein Handy im Flug laden. Vierter Fehler.
Während des Taxi zu unserem Rollhalt an Piste 07 machte sich auf Höhe des Turms Fehler zwo, drei und vier gleichzeitig bemerkbar. Das Tablet wollte kein GPS-Signal aufgreifen. Wir haben darauf den Tower um eine kurze Parkposition gebeten, die uns dann doch fast 45 Minuten eine wertvolle "Stand-Option" bot: Nach wenigen Minuten war klar, dass das Tablet aus Navigationshilfe ausfällt. Also: kommt das Handy dran. Blöd nur, dass ich für die Flugsoftware nur eine Lizenz habe. Warum auch mehr, ich kann ja immer nur in einem Flieger sitzen! Aber, so musste ich erst die Zugangsdaten rauskramen und mich einloggen. Und nun fing das Handy erst mal an, alle Updates an Karten, Strecken, Lufträumen und sonstigen Änderungen zu laden. Bei gerade mal LTE+. Wir sagen dem Balken also 20 Minuten gespannt zu.
Währenddessen zog ich, und deshalb sollte man sie immer dabei haben, die gedruckte ICAO-Karte Berl Folge direkt herunterladen
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