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Der ichbindochnichthierumbeliebtzusein.com PodCast - Alles um die Themen Führung, Fliegen, Technik und Alltag. Von und mit Steve Schutzbier Archiv

388 Episoden
16 Minuten
222 Procter & Gamble bringen eine neue "Premiummarke" unter die Herren-Nass-Rasierer? GilletteLabs ist da, aber ohne den erwarteten Wettlauf der Klingen! Dafür mit einer 100-Euro-Innovation, die nun kein Beta-Status mehr ist

Schickes gelb-grün auf Schwarz, ein Reiseetui, mit dem man einen Taschendieb durch Wurf in die ewigen Jagdgründe schicken kann, inklusive einer magnetischen Halterung für den Rasierer. Hochwertig verpackt und multifunktional präsentiert für 30 Euro. Aber, da geht noch mehr, die vor Jahren für über 200 Dollar als Beta-Tester erwerbbare Gillette Fusion Studio mit sich selbst erwärmender Klinge kann nun ganz offiziell als finales Produkt für 100 Euro, ebenfalls aus der Lab-Linie, erworben werden. Na, wer hier nicht zuschlägt, ist selbst schuld, sind doch die zugehörigen Hautpflegeprodukte zum Teil jetzt schon vergriffen und vor Mitte August nicht wiederzubekommen...! Hierzu ein kleiner Tipp: einfach bestellen, es geht schneller als angegeben!

Für euch ausgepackt: das Travelcase, das keine Wünsche offen lässt, der GilletteLab-Rasierer mit 5-fach-Klinge und die schwarze runde und angeblich magnetische Halterung des Nassrasierers / Bild-/Quelle: privat

 

Nur ich und mein, Gott hab ihn selig, Kumpel Telly Savalas haben die Lizenz zum Nass rasieren von stoischen Haarresten auf der sonst eher üppig durchscheinenden Vollglatze. Und was ihn zum Gillette-Mann und 007-Bösewicht gebracht hat, lässt mich die Hoffnung auf eine Zweitkarriere noch nicht ganz aufgeben. Schließlich hat P&C soeben eine neue Serie an Gillette Rasieren gestartet, und wenn man mich auch nur von der Glatze bis zum Handtuch über den Schultern fotografiert, wird es vielleicht noch was mit Mr. Gillette Deutschland 2022.

Bis es aber soweit ist, ein paar Informationen rund um die neuen Modelle. Es sind immer noch "nur" fünf Klingen pro Rasierkopf. Ehrlich: ich finde das gut. Diese Gerüchte, dass man sich zwischen Gillette und Wilkinson demnächst um sieben Klingen entscheiden muss - nein, da musste ein Ende her. Und es scheint, als wäre dem aktuell so, zeigt Gillette hier doch, was mit fünf - der Vollständigkeit halber, es sind ja "fünfeinhalb" Klingen - so nun alles möglich ist.

Warum fünfeinhalb? Gillette bringt seit dem Fusion, dem ersten Modell mit fünf Klingen, immer eine "Präzisionsklinge" auf der Rückseite des eigentlichen Fünferblocks mit. Praktisch für, wer sie hat, Blues-Brothers-Koteletten oder eben einen feinen Barttrimmer, wo fünf Klingen zu heftig durchschnitzen würden.

Und so rangiert das neueste Modell unter dem Label "GilletteLab" auch hier unter der "alten" Bezeichnung Fusion. Aber davon sollte man sich nicht täuschen lassen, es gibt noch mehr Innovationen im neuen Modell. Wenn schon keine größeren Klingenköpfe - nein, ich scherze.

Der Fusion kommt mit einem Reinigungselement, welches in den Griff eingelassen ist. Somit ist die Klinge nicht allein auf weiter Flur, wenn es um die Beseitigung von Dreck oder Verunreinigungen geht. Meine ersten Testrasuren belegen, im Vergleich zu meinem alten Gillette Fusion mit fünf Klingen und ebenfalls teils drehbarem Kopf, dass sich, primär in den unteren Klingen wesentlich weniger Rückstände ablagern, als bei dem alten Modell.

Auch hat der "Drehkopf" nun einen Namen bei GilletteLabs: 2D-FlexDisc-Technologie. Dahinter verbirgt sich ein in zwei Richtungen beweglicher Aufsatz, der wiederum den Klingensatz trägt. Und ja, er macht teils unbemerkt, teils sehr unterstützend bei der Rasur seinen Job. Dinge, die einfach ihren Job machen, das mag ich, hauptsächlich im Gesicht, in der Nähe von Halsschlagadern und sonstigen empfindlich-überlebenswichtigen Dingen.

Schön ist, dass es ihn in zwei Varianten gibt: mit magnetischem Stand, Griff und einer Klinge*, für knapp unter 20 Euro und in selbiger Ausführung, aber in einem Folge direkt herunterladen
20 Minuten
223 ...und ich dachte, Google hat es wenigstens mit der Hardware drauf. Weit gefehlt, kauft euch aktuell kein neues Pixel bei dem dilettantischen Laden!

Wenn man sich ein neues Handy bestellt, hat man gewisse Erwartungen an das neue Gerät, unabhängig davon, ob man aus der Mittelklasse oder im Premiumbereich - und nein, hier spreche ich nicht von Apple! - ein neues Gerät erwirbt. Banale Dinge wie ein aktuelles OS auf dem Gerät sind für mich eine Grundvoraussetzung. Auch erwarte ich, dass ich im Rahmen des Einrichtens Funktionen, die mir ein Assistent vorschlägt, auch wieder ohne den Assistenten oder komplettes Zurücksetzen des Gerätes deaktivieren kann. Und ebenso natürlich habe ich eine gewisse Erwartungshaltung daran, dass ich nach Einrichtung sofort beginne, aktuelle Updates und Sicherheitsupdates für das Gerät laden zu können. Um, zum Beispiel, einen Image-Status "April 2022" schnellst möglichst auf den sichersten und somit aktuellsten Stand bringen kann. Ich unterstelle mal, dass diese ersten Zeilen euch mit dem Kopf nicken lassen - oder ihr in schüttelt, weil ich schon wieder mit so banalen selbstverständlichen Sachen um die Ecke komme. Wirklich? So banal? Im Jahr 2022? Wo ein Sicherheitsrisiko und ein Hack dem nächsten folgt? JA!?! Dann kauft ein mal ein aktuelles Google Pixel-Gerät, ihr werdet sehr überrascht sein - allerdings, Überraschung: negativ!

Ende Juli "Out of the Box" - und was macht die Sicherheit des Geräts? Steht auf April und kein Update in Sicht... / Bild-/Quelle: privat/Android/Google

Ich bin ein großer Fan, fragt mich nicht warum, aktuell habe ich da keine wirkliche Antwort drauf, von den Google Pixel Handys. Allerdings habe ich vor Jahren bereits den Kauf von den teuren Varianten, meist einer "normalen" und einer "Pro"-Variante aufgegeben. Viel zu teuer für viel zu viel Hardware-Schrott. Damit machen Google ja sogar Apple und dem iPhone problemlos Konkurrenz.

Die letzten Jahre hatte ich ein Google 4a 5G in der Hosentasche. Durch ein doch attraktives Wechselangebot mit Inzahlungnahme des Altgeräts habe ich mich dann leider doch für einen Wechsel entschieden. 

Warum ich nicht einfach weggehe, wenn ich immer so unzufrieden bin?

Das ist kurz erklärt: Ich möchte von Android nicht weggehen, da es ein ausgereiftes und in großen Teilen sicheres Betriebssystem für freie Telefone ist. Keine Gängelung durch den Hersteller Google, wie anderswo. Und auch kein Telefonzwang: man hat die freie Auswahl von günstig bis teuer, von Noname bis Brand. Und, auch wenn ich diese Spielereien nicht mehr benötige, gibt es sehr viele Hersteller-eigene "Faces", wie sich Android unproblematisch anpassen lässt - siehe Samsung.

Was mich aber gerade an diesen vielen Hersteller-Anpassungen stört, ist die Bloatware, die damit auf das Telefon kommt. Werbeapps, die sich nicht deinstallieren lassen, Hersteller-eigene Angebote für Streaming, Buch und Einkaufs-App. Und dann eben die jeweiligen Oberflächen, die sich nie ganz entfernen oder deaktivieren lassen.

Und da die Nokia-Geräte, die ebenfalls nur auf reines, sogenanntes Stock-Android setzen, eine Webseite betreiben, die potenzielle Kunden einfach abschrecken soll, muss ich wohl weiter Google auch als Hardwarefutzi ertragen.

...da wandern die Daten vom Alt- zum Neugerät / Bild-/Quelle: Google/privat

Aber es gibt ein paar Dinge, die Ende Juli 2022 auch einem Google nicht verziehen werden. Wenn ein nagelneues Handy nach der Einrichtung von den Updates her auf Ende April 2022 steht - und das Gerät auch Tage später immer noch der Meinung ist, dass alle Updates installiert seien. 

Aber es sollte der August kommen und die ersten Tage verstreichen, bis - endlich, endlich ein Update sich auf meinem neuen Pixel verirren sollte. Aber Stopp! Glaubt doch ja nicht, ich wäre jetzt sicher und auf Höhe der Zeit? NEIN! Von April auf Juni, na schönen Dank für Nix, Google!

...doch dann: ein erstes Systemupdate - AUF JUNI???? / Bild-/Qu Folge direkt herunterladen
5 Minuten
 TEASER: Schluss mit handschriftlichem Notizen-, Protokollen- und sonstigem Mitschriftenchaos!

Ich habe das erste Mal versucht, mit meinem einzigen iPad, bevor ich auf Android zurückgewechselt bin, Mitschriften zu realisieren. Da es ein iPad 2 war, weiß wahrscheinlich jeder, warum es nicht geglückt ist, trotz Stift. Die Apps haben nicht gehalten, was sie versprachen. Als ich auf Android zurück bin, habe ich extra ein Tablet mit Stift und großen Versprechungen gekauft - weit besser als Apple, aber auch mit viel zu wenig Funktionen. Danach suchte ich mein Notizenheil mit digitalen Stiften und speziellem Papier, was bei meiner unlesbaren Handschrift einfach nichts gebracht hat. Also Pause. Und letztes Jahr habe ich wieder mit Spezialpapier, dass man auch in der Mikrowelle "löschen" kann, experimentiert. Aber hier sollte nur eine Kamera-App gewinnen. Aber aufgeben? Niemals! Und so habe ich die genialste Lösung gefunden, die man im Jahr 2022 dafür nutzen kann!

Das ist es, das Tablet...! Seid gespannt! / Bild-/Quelle: privat

Ja, es ist ein Tablet. Aber nicht irgendein Tablet! Es ist Schwerpunkt-mäßig, wie man dem Stift schon ansehen kann, für Handschrift ausgelegt. Es ist kleiner als A4, passt somit problemlos in einen Rucksack oder in eine Hand, auf dem Weg zum nächsten Termin. Es bringt Vorlagen mit, die die Aufzeichnung je nach Anwendungsbereich erleichtern. Und es hat eine gute Handschriftenerkennung, zerlegt es doch Teile meiner Hieroglyphen in schönsten gedruckten Text. 

Soviel sei für heute schon mal gesagt. Seid gespannt und freut auch auf meinen ausführlichen Test! Und da das Gerät noch mehr kann, als nur Handschrift, mache ich zwei Teile daraus - neben der Handschrift eben auch die Hörbücher und weiteren Apps, die das Gerät tadellos abspielt. 

Bleibt dran, wenn ihr schon immer nach einer wirklich funktionalen und einfachen Lösung zur Digitalisierung bereits bei der Mitschrift von euren Notizen gesucht habt und nichts dagegen habt, wenn das Gerät noch mehr kann!

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24 Minuten
221 Ach wie schön, die Google Wallet ist zurück. Und ersetzt Google Pay mit ganz neuen Funktionen zu Konzertkarten und Ausweispapieren... wo habe ich das nur schon mal gehört?!?

Google ist mittlerweile ein Konzert, den ich nicht mehr ernst nehmen kann. Klar, agiles Arbeiten ist schön und hat mit Sicherheit seine Vorteile - bei Google aber mehr die Nachteile. Ebenso die neuen Methoden wie zum Beispiel OKR, Objects and Key Results. Aber auch hier: was hilft es bei Google? Aus meiner Sicht: nichts und niemanden! Wieso? Na, blicken wir doch auf die Jahre und sehen wir uns mal an, was der Laden sich selbst alles verhunzt hat, einfach mal so, aus dem Nichts kommend. Und genau so ist nun GooglePay gestorben und die App namens "Wallet" wieder aus dem Bits-n-Bytes-Friedhof in Mountain View ausgegraben worden. Wenn einem eben nichts zu peinlich ist...!  

Google Wallet und Technik: Die Kreditkarte ist abgelaufen und ich hatte sie bereits aus GooglePay gelöscht. Kein Hindernis, sie wieder zu listen! / Bild-/Quelle: privat 

 

Ich bin tatsächlich und ohne dass wir es damals wussten, Google-Kunde der ersten Stunde. Habe ich doch 1994 mit einer AOL-CD und 15 Meter Telefonkabelverlängerung vom ersten Stock an die Bundespost-Buchse die ersten Gehversuche mit "Sie haben Post!" im Internet gestartet. Damals waren so Namen wie "Yahoo!" der heiße Scheiß. Aber nicht als Suchmaschine, wie wir sie heute kennen, sondern als gepflegtes Verzeichnis, also eine Linksammlung zu Themenschwerpunkten. Und dann, ich glaube, es war 1996, mitten im Informatikstudium, in dem wir uns gegenseitig auf den Silicon Graphics Maschinen mit schönstem Unix die Cronjobs auf die Maschinen geschoben haben. Um wie kleine Mädchen zu kichern, wenn nach einiger Zeit der lang erwartete Satz kam: "Man, ist die Kiste heute aber lahm!". Auch so haben einige die Direktorenebene einer Universität kennengelernt, wenn so eine Abfrage durch das bisschen, was wir damals als Internet hatten, übers Wochenende nicht gestoppt wurde und unvorstellbare Gigabyte an Daten hin und her jongliert wurden. Nimm das, Zuck, du oller Nachmacher!

Und es war zu jener Zeit, als ein Kommilitone mir den magischen Link auf den Weg zu einer der 486er-Kisten ins Ohr flüsterte: "Kennst Du google.com?". Damals weit weg vom Datensammeln über uns alle und King of the ads, ein Start-up, ein Newcomer, von Alta Vista (WHAT???) und Yahoo! (kennt man vielleicht noch mit seinem E-Mail-Angebot) belächelt und von der ersten Sekunde bekämpft.

Die Seite sah damals schon so aus, wie sie auch heute aussieht - aber denkt euch die dynamischen Eingaben weg. DAS hat es '96 wirklich nicht gegeben. Auch waren die Ergebnisse mau, vor allem, wenn man es dann doch mal auf Deutsch probiert hat. Aber Abfragen auf internationalen Uni-Servern, leck mich am Arsch, was die damals quasi in Echtzeit zutage förderten.

Aber diese Zeiten, auch des "never be evil", sind lange her und ebenso lange vorbei. Heutzutage rühmt sich Google mit einem Innovationslevel, der seinesgleichen sucht. Wirklich? Ich bin Kunde von Google, bei der Suche, den Handys, vormals auch Tablets und Sprachassistenten, ebenso im YouTube-Abo und bei nützlichen Diensten im täglichen Leben, wie GooglePay.

Ich fasse mich mal kurz, sonst wird das ein "altes Testament Google". Bei den Handys war lange Zeit keine Strategie zu erkennen. Man hat eine gut eingeführte und von den Nutzern geliebte "Linie" mit Namen "Nexus", die sowohl Telefone als auch Tablets anbot, über Nacht in Pixel umgenannt. Und zeitgleich den Tod der Tablets ausgerufen. Warum das Ganze? Unklar. Man möchte nicht wie bisher immer an einen anderen Hersteller vergeben. WTF? Ich habe Asus, Huawei und etliche andere im Nexus-Gewand gekauft und war sehr zufrieden damit. 

Doch dann kam Pixel. Teuer. Die ersten vier Serien waren das Geld nicht wert. Die Akkus waren billigster Schrott und die Idee, alles nach Kauf per Software-Update nach Folge direkt herunterladen
12 Minuten
Gute USB-C-Ladegeräte zum kleinen Preis findet man auch bei UGREEN! Und gleich noch mit einem Ausblick, was geht, wenn man nicht auf Silizium setzt!

Ich hatte euch schon die In-Ears von UGREEN vorgestellt und jetzt habe ich mir ein 65W-USB-C und -A-Ladegerät* bestellt. Warum? Ich mag meine bestehenden Original- und Drittanbieter-Netzteile, aber die sind schwer, teilweise sehr klobig und werden unfassbar heißt. Da ist das UGREEN voraus, da es nicht auf die bewährte Silizium-Technologie setzt, sondern im Kleinen beweist, was mit Galliumnitrid (GaN) möglich ist. 

Galliumnitrid statt Silizium - schon wird es handlich mit trotzdem viel Power! / Bild-/Quelle: privat

Ich bin zufrieden mit meinen Ladegeräten, die ich bereits habe. Allerdings stört mich, dass sie ein wenig unhandlich und überraschend schwer sind. Wenn ich mein ChromeBook lade, auch, ohne dass ich damit arbeite, wird das Ladegerät in der Steckdose immer sehr heiß. Und daher startete ich eine Suche nach einem ebenbürtigen 65 Watt Ladeteil, dass ein wenig kleiner und auch "kühler" ist, bei gleicher Anwendung.

Auf der Suche bin ich bei meinem bevorzugten Online-Versandriesen über ein Gerät von U-GREEN gestolpert, mit der sagenumworbenen GaN-Technik. GaN-Technik? Ein schönes Modewort, das Marketing erfunden hat? Klar, Ga steht für Gallium - aber... was hat es denn für Vorteile? Will man das haben? Ich habe mich mal aufgeschlaut und will euch daran teilhaben lassen:

GaN steht für Galliumnitrid. Und, auch wenn es noch ein wenig dauert, könnte es die aktuell gängige Art, Technik auf Silizium zu fertigen, ablösen. Die Vorteile von Gallium liegen auf der Hand: die Produktion kann platzsparender erfolgen als auf Silizium. Auch oder gerade deswegen wird nicht so viel Abwärme in Betrieb erzeugt. Und zu guter Letzt sorgt die kompakte Bauweise auch noch für weniger Gewicht. Paradox - aber, aus eigener Erfahrung, stimmt es!

Mit diesem Wissen gewappnet, ging es auf die Suche nach einem Universalladegerät. Und dank des größten Onlineversenders ging es auch zügig, ich musste mich nur für einen Hersteller und auch für eine Größe entscheiden. Und da mein Anfangsproblem eben ein kleines, handliches und somit mobiles als auch leichtes Gerät sein sollte, wurde ich schnell fündig. Auch da ich mit den In-Ear-Kopfhörern von U-GREEN nach wie vor unfassbar zufrieden bin, habe ich mich für ein GaN-Netzteil dieser Firma entschieden.

Allerdings benötigt es für einen zufriedenen Betrieb ein wenig Kopfrechnen: die 65 Watt des Netzteils verteilen sich auf zwei USB-C-Stecker und einen USB-A-Stecker. Somit kann ein USB-C-Stecker 65 Watt abgeben, wenn nun aber der USB-A-Stecker parallel noch ein Gerät laden soll, gehen maximal 22,5 Watt an den A-Stecker, somit verbleiben 44,5 Watt für den USB-C-Stecker. Das kann jetzt beliebig komplett werden, je nachdem, welchen "Endgerät" an der jeweiligen Buchse geladen wird und welche Art von Ladung das Gerät kann. Das U-GREEN versteht sich auf die Power Delivery Protokolle (PD) 3 und 2, kann Quick Charge (QD) 4+, 4, 3 und 2 und versteht sich noch auf ein paar Hersteller-spezifische Klassen, wie z.B. die von Apple.

Da die Liste lang ist und die Protokolle als auch weitere wichtige Informationen endlos, hier der Folge direkt herunterladen
14 Minuten
219 Mit dem Diesel die Strecke Bayern-Berlin im eAuto-Style zurückgefahren - und nun ein paar Diagramme, die ich per ODBII ausgelesen habe!

Es ist mir doch noch geglückt, wenn auch nicht mit allen Werten, die ich euch gerne gezeigt hätte, ein paar der ODBII-Mitschnitte des Diesels aus der App zu gewinnen. Wie zuvor erwähnt, ich war mit dem Diesel, auch auf dem Rückweg, wo die Zahlen und Diagramme herkommen, im E-Auto-Style unterwegs: 130 km/h per Tempomat, Klima auf Automatik bei 22 Grad und diesmal heftiger LKW- und teilweiser Idiotenverkehr, vor allem, je näher man der Infrastrukturversagerhauptstadt im Osten der Republik kam. Ihr kennt meinen Satz: ich bleibe dabei, es ist jetzt die Zeit, auf ein E-Auto umzusteigen (wenn man es bestellt und dann auch noch "zeitnah" geliefert bekommt!).

Leider nur eine Probefahrt, damals mit Schwerpunkt auf die neuen Assistenzsysteme! Hätte ich mal früher "geschalten", ich hätte nun schon einen ENYAQ! / Bild-/Quelle: privat

 

 

Pfingsten. Die ideale Zeit, um eine Woche Urlaub im heimischen Bayern anzutreten. Der Hinweg war, für einen Samstag mit Abfahrt gegen 12 Uhr, ein absoluter Traum. Wenig Verkehr, kaum LKWs und einfach nur ungehindertes Durchsegeln mit dem Tempomat auf 130. Was man nun aber wissen muss: Die Region Brandenburg kennt keine Pfingstferien. Das fängt erst ab Sachsen-Anhalt oder sogar noch weiter südlich erst an.

Den Rückweg habe ich, auch aufgrund der langen Staus von Pfingsurlauber-Autokennzeichen in den beiden Killerbaustellen in Sachsen und Thüringen somit nicht für den Freitag, wenn auch noch der restliche Berufsverkehr die Straßen verstopft, angetrete, sondern eben auch erst wieder am Samstag. Entspannt ausschlafen, entspannt das Auto beladen, entspannt mit dem Nachwuchs losfahren. Notice to self: Tablet laden hätte ab Hälfte der Strecke viel Stress erspart!

Es geht los - erster "Screenshot" in der Parallelstraße nach Abfahrt / Bild-/Quelle: privat

Wir sind nicht ganz so spät los, wie nach dem Babyschwimmen eine Woche zuvor, dafür waren die Temperaturen auch ein wenig angenehmer. Tank ist voll, wie man sieht, 1.150 Kilometer nach aktueller Fahrweise. Wird also Zeit, auf die Autobahn zu kommen.

Wissend, dass auf meiner normalen Strecke gebaut wird, war ich ganz besonders schlau und wählte eine Abkürzung - die zur längsten Verbindung zweiter Punkte wurde. Somit gleich zu Beginn, im E-Auto würde ich sagen, wertvolle Kilometer und Zeit verschwendet.

Aber der Nachwuchs war mit dem Panorama-Programm und dann auch auf der Autobahn mit dem ruhigen Verkehr sehr zufrieden. Die erste Pause legten wir auf lautstarken Wunsch von hinten wieder im bayrischen Hof beim bekannten Brückenrestaurant ein.

190 km nach dem Start der erste Pausenwunsch - und die Ladesäulen waren alle frei! / Bild-/Quelle: privat

Da uns auch hier wieder die Windel verlassen hatte, es somit Mittagszeit war und wir dann auch auf dieser Seite einen kleinen Spielplatz entdeckt hatten, ging es nach einer ausgiebigen Pause weiter. Also ausreichend Zeit, um am Schnelllader die Batterie langstreckentauglich auf 100 % zu laden - oder eben Akku-schonend auf 90 oder sogar nur 80 %. Wir hatten es also nicht eilig, also, nur so eilig, wie es mit Kind eben geht. Auf Langstrecke. Durch die Republik, und kurz davor, Bayern zu verlassen.

Da auch der Nachwuchs mit Pepa Wutz auf dem Handy nun für die nächsten Stunden angelenkt war, ging es, bis auf einen kurzen Stopp bei Leipzig auf einem öffentlichen Parkplatz direkt durch bis nach Berlin. 

Endlich zu Hause: ich bin unsicher, ob sich Kind oder ich mehr gefreut haben, aus dem Auto zu kommen! / Bild-/Quelle: privat

Resümee: auch hier, wenn auch nicht ganz so stressfrei wegen des LKW-Verkehrs, problemlos durchgekommen, Parkplatz vor der Haustür gefunden und auch diesen Abschnitt in Rekordzeit geschafft.

Nun ab Folge direkt herunterladen
13 Minuten
218 Die neueste sanfte Erpressungsmasche ideenloser Personalbereiche: Kununu Beiträge zum Bewerbungsgespräch - die allerdings völlig wertlos sind! - Reposted!

Bing. Neue E-Mail. Oh nein, schon wieder ein kununu-Spam. Zack, zukünftig gefiltert. Tja, sorry, aber es nimmt in letzter Zeit echt überhand. Was interessieren mich nutzlose 5-Sterne-Beurteilungen, dass das Bewerbungsgespräch "super vorbereitet" und "selbst der zukünftige Chef" anwesend war. Leute, das setze ich voraus! Auch wenn ich weiß, dass es viel zu viele schlechte Personaler und daher auch viele unfähige Personalabteilungen da draußen gibt. Natürlich will ich meinen Chef im Gespräch kennenlernen. Und klar hat das Gespräch vorbereitet zu sein, das wird ja auch vom Bewerber erwartet. Und, noch viel wichtiger: in der aktuellen Zeit sind Bewerber nicht mehr die Bittsteller, also, schenkt euch die kleine und total verzweifelte Erpressung an den Bewerber, er möge dieses Gespräch doch "bitte" im Internet bewerben, äh, bewerten. Erst recht, wo er doch heute der EINZIGE Bewerber ist...

 

Ach, eine Nichtinformation - mit Erpressungsunterton! / Bild-/Quelle: kununu.de

 

Ich unterstelle, jeder weiß, wie ein Vorstellungsgespräch abläuft: Ankommen, Unterlagen unter den Arm, Klamotten-sitz korrigieren, lächelnd das Empfangspersonal begrüßen - wichtig, viele werden darauf getrimmt, das Verhalten des Ankömmlings genau unter die Lupe zu nehmen! - und den Grund der Anwesenheit benennen. Unter fadenscheinigen Grund auf die Toilette, nein, der Fleck auf dem Anzug soll nur eine Pinkelpause ermöglichen. Dann kann es auch schon losgehen. 

Mal mit mehr, mal mit weniger Wartezeit wird man in einen Raum geführt. Hier sollte idealerweise schon jemand sein, jetzt noch mal zehn Minuten die weiße Wand mit Hochdruckpuls anstarren ist doof. Unprofessionell. So laufen wohl alle Meetings in dem Haus ab, also Achtung!

Dann kommen sie plötzlich alle. Herr Dings, vom Personal. Frau Blumbs, auch Personal. Frau Schmicks aus der Fachabteilung ABD-HD2 und ein Herr, dessen Namen man als "Scheiß" identifiziert hat, was aber eher nicht stimmen kann. Danke für die tolle Vorstellung - nicht.

Klar, der Chef der Abteilung, in der man arbeitet, kommt später. Oder gar nicht. Oder, der Klassiker, musste kurzfristig in einen wichtigen Termin. Aha, was ist wichtiger, als sich "vom Neuen" gleich ein Bild zu machen - und für ihn auch eines zu geben? Einer der Gründe, weshalb es auch in so vielen Bereichen und Abteilungen hinkt.

Dann die Vorstellungsrunde: man bete seinen optimieren Lebenslauf auf die in der Ausschreibung gestandenen Schwerpunkte runter und vermische sie mit passenden Beispielen aus der bisherigen Berufserfahrung.

Dann kommen die tollen und noch nie dagewesenen Fragen der Personaler: Wie gehen Sie in Situation X mit Ihrem Kollegen um? Was, wenn ihr Chef sie ungerechtfertigt zur Schnecke macht? Wie gehen Sie mit einem schwierigen Kollegen um? Und, die Erfindung des Personal-technischen Lügendetektors: Nennen Sie bitte drei Stärken und drei Schwächen. Ich zitiere Steven Hyde aus der Serie "Die wilden Siebziger" auf diese Frage: "I'm brutally honest. Pinhead".

Wenn bis hierhin alles passt, bekommt man wahlweise jetzt die Ansage, wie es weitergeht. Oder die Herrschaften verlassen kurz den Raum, um sich beraten zu können und kommen dann mit dem weiteren Vorgehen. Es sieht also gut aus. Und nun kommt die moderne Bitte, die einer Erpressung gleichkommt: "Sagen Sie es weiter, bewerten Sie unser Gespräch gerne im Netz, zum Beispiel bei kununu. Und machen Sie sich keine Sorgen, Sie waren heute unser einziger Bewerber!".

Was man im aktuellen Adrenalinrausch fast schon als Stellenzusage nehmen könnte, schließlich war man ja der Einzige, noch dazu des Tages, ist aber eine klare Drohung. Wir erwarten eine Bewertung, eine äußerst positive - und nicht vergessen, Kleiner, wir wissen, was du geschrieben hast, schl Folge direkt herunterladen
15 Minuten
Was zum Teufel ist denn aktuell in der Luftfahrt los?

Arm dran, wer aktuell glaubt, er kann, wenn auch mit langer Wartezeit, seinen (Ferien-)Flieger betreten und sorglos starten. Reinhard Mey hat es schon vor Jahrzehnten geschwärmt, dass die Freiheit über den Wolken wohl grenzenlos sei. Aber was nutzt grenzenlose Freiheit, wenn man sie nicht erreichen kann, weil man schon am Boden hängenbleibt? Wer aktuell mit Ticket am Flughafen ankommt hat keine Garantie loszukommen - es fehlt Personal an der Sicherheit, Personal beim Gepäck und dann auch noch luftseitig beim Checkin und somit auch im Flieger. Eine sehr gefährliche Mischung, die alleine für über 2.000 abgesagte Flüge alleine bei der nun - zurück - wieder 4-star-Airline Frusthansa führt. Ein gewagter Ausblick, wie es weiter geht, auch mit 2.000-facher Unterstützung aus der Türkei.

Düsseldorf, Ferienbeginn 2022: Schlangen wohin und so lange das Auge reicht / Bild-/Quelle: focus online

Früher kam man um einen teuren Sadomaso-Club-Besuch nicht umhin, um maximal-möglichst beleidigt, erniedrigt und einfach durchgeprügelt zu werden. Und immer das Warten auf die nächste Bestrafung. Die ständige Ungewissheit, wann all das dann doch ein Ende finden möge.

Wer sich die, teilweise in die tausende reichenden Geldbeträge, nicht leisten kann oder heutzutage noch will und die Deutsche Bahn bereits mehrfach durchgespielt hat, hat jetzt ganz neue Optionen. Mit Ausnahme des modernsten Flughafens Deutschlands, in München - da hier das Sicherheitspersonal wohl nicht in privater Hand ist -, lässt sich eine gemeinsame Sadomaso-Orgie für wenig Geld organisieren. Zum Beispiel durch Kauf eines Billigflugtickets von Düsseldorf, klar, Berlin oder auch weiteren deutschen Flughäfen lässt sich gut, günstig und mehrfach täglich Erniedrigung pur im Rudel organisieren.

Und dank deutscher Gründlichkeit ist für alle Beteiligten mindestens ein Peitschenhieb dabei:

Das Personal, ob diverse Bodenfunktionen oder auch luftseitig müssen sich, je nach Zugangsberechtigung, der typisch deutschen Gründlichkeit im Rahmen einer Zuverlässigkeitsüberprüfung oder gleich einer der dreistufigen Sicherheitsüberprüfung unterziehen.

Während die Zuverlässigkeitsprüfung dem Beamtenschimmel alles im Rahmen einer Formularauswertung abverlangt und somit Höllenqualen mit sich bringt, aber auch auf Seite der Einreichenden spannende Wochen mit quälenden Gedanken, ob nicht doch was schiefgeht, im Gepäck hat, beschert sie für wenig Geld immerhin anhaltenden Genuss. Bis der positive Bescheid in den Briefkasten flattert. Deutsche (PPL-)Piloten können hierüber ein stetig wiederkehrendes Liedchen singen.

Eine Sicherheitsüberprüfung bringt da schon mehr Selbstkasteiung mit sich: Vorwiegend in der größten Variante, wenn ab dem 18. Lebensjahr drei Freunde gefunden werden wollen, die namentlich benannt werden sollen. So zieht man in seine perversen Neigungen gleich noch den Freundeskreis mit ein. Auch die akribische Liste alle Wohnorte der letzten zehn Jahre können einen dazu bringen, sich selbst zu kasteien. Aufgelistet werden müssen dann auch, mit Blick in die Reisepässe, Ziele und Aufenthalte sowie deren Zweck. Und noch ein paar kleine Amüsements, über die der Profi schweigt und genießt. Aber am schönsten ist die Wartezeit auf ein "Bestehen" der  Überprüfung, da kann man sich schon mal am rechten Hoden an die Zimmerlampe hängen und sich von der Domina durchpeitschen lassen.

Wer es nun ein wenig privater mit seinen perversen Neigungen wünscht, der lasse sich nach, teilweise nur 14-tägiger Schulung, an die Durchleuchtungsstraße setzen. Hunderte Personen pro Stunde, die einem Verachtung und Hass pur entgegenbringen. Eskalierende Situationen, wenn ungeübtes Personal einen mit dem Stromkabel umringten Elektrorasierer als Kofferbombe identifizieren und daraufhin mit brachialer Gewalt agieren, lassen das Sadomaso-Herz höher schlagen. Auch braucht niemand einen Analplug für Folge direkt herunterladen
18 Minuten
Beim Händler meines Vertrauens, um in zweieinhalb Stunden ein eAuto zusammenzuklicken, Modulpreise zu erkunden und auf den Prüfstand zu stellen, um dann zu überlegen, ob es wirklich ein eAuto werden wird - oder ob der Diesel in einem neuen Superb seine Renaissance erleben wird!

Ich habe euch im ersten Teil teilhaben lassen, warum ich meinen Superb gegen ein eAuto tauschen möchte. Im zweiten Teil bin ich, weil es gerade gepasst hat, mit dem Diesel eine der exemplarischen 500-Kilometer-Strecken gefahren, als säße ich in einem eAuto. Für mich keine Überraschung, dass die Simulation wie erwartet ausgefallen ist und die Strecke oder auch ein Akku-Tankstopp zu meinen Aussagen aus dem ersten Teil perfekt gepasst haben. Nun bin ich also vor Ort und der Termin mit meinem Händler des Vertrauens steht bevor: reicht die Budget-Planung aus, für all das, was ich will? Und wie sieht es mit der Lieferfrist aus? Und habe ich am Ende einen Kaufvertrag unterschrieben oder überlege ich aktuell, wie lange ich den Diesel weiter fahren werde oder doch das neue Modell bestelle? Antworten, und wieso der Weg dahin sich so entwickelte, jetzt und hier!

Die Zeit ist reif, um endlich auf einen Stromer umzusteigen! Schade, früher entschieden, hätte mir die aktuelle Wartezeit erspart! / Bild-/Quelle: privat

Pfingsten und das örtliche Fest neigte sich dem Ende zu - und ich fieberte meinem Termin beim Händler meines Vertrauens entgegen. 08:30 Uhr, an sich eine gute Zeit. Was aber keiner wissen konnte, dass sich gerade in den letzten Tagen der Nachwuchs zu einem kleinen Langschläfer entwickelt, dem möchte ich natürlich nicht im Wege stehen. Und so war ich nun derjenige, der auch das Kind aus dem Schlaf riss, als ich loswollte.

Auch eine Verkehrsbeschränkung auf einseitigen Verkehr wegen Teerarbeiten in einem Ort vor meinem eigentlichen Ziel konnte mich nicht aufhalten, nur ein wenig verzögern. Aber wer den Film "Blues Brothers" gesehen hat, entwickelt enorme Ideen, um halbwegs pünktlich anzukommen.

Sofort ist mir der lindgrüne ENYAQ, der noch halb verklebt vom Transport war, aufgefallen. Auch diente dieser im Laufe der Diskussion der Pakete einmal als lebendiges Objekt, weil ein entsprechendes in ihm verbaut war.

Aber der Reihe nach:

Ich hatte, eingestellt auf eine Bestellung des iV X, also Allrad, einen entsprechenden Preis im Kopf. Und eine Obergrenze für alle meine Assistenten und Dinge, die ich in meinem Auto haben und nutzen möchte. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal aufhöre, Vorführwagen zu kaufen und stattdessen einen Neuwagen zu bestellen. Heute könnte es tatsächlich passieren. Und ich hätte nie gedacht, dass ich mir um Pakete und deren Preise jemals Gedanken machen muss, da die in Vorführwagen eben gerne und üppig vorhanden sind. Somit war meine Obergrenze mehr als nur nötig.

Kaum hat das Gespräch bekommen, kam die Frage, ob ich wirklich einen Allrad, also das X-Modell, haben will. Hmmm... ich hatte mich die letzten Wochen seit unserer telefonischen Vorabstimmung fest auf das Modell, das ich wirklich nicht haben wollte, eingestellt, mit all seinen Vorteilen. Aber, mit der Aussage, dass das Modell aktuell nicht bestellbar ist, war die Entscheidung nicht schwer. Also, iV und aus. Und auch meine gewünschte Akku-Leistung, 82 kW, kein Problem - was anderes kann aktuell nicht bestellt werden.

Basismodell hiermit klar. Dann die weiteren sichtbaren Fragen: Lack. Grau. Das lindgrün, so wie der Wagen überall abgebildet ist, lässt sich wohl nur schwer verkaufen. Folge direkt herunterladen
15 Minuten
Mit dem Diesel die Strecke Berlin-Bayern im eAuto-Style gefahren - Ich bleibe dabei, es ist jetzt die Zeit, um umzusteigen!

Im letzten Blog und Pod hatte ich euch von meinem Beschluss und die Hintergründe, auf ein eAuto umzusteigen, berichtet. Meine Überlegungen hier waren teils aus der Praxis, teils aus den Angaben des Herstellers und umfangreichen Einarbeiten in das Thema, teils aus YouTube, teils aus eigenen Netz-Recherchen. Und ich hatte ja durchblicken lassen, dass demnächst mit dem Diesel eine Fahrt nach Bayern ansteht und ich da mit einem eAuto-Blick darauf gucken werden. Hier nun die Ergebnisse, wenn auch leider ohne Daten aus dem Diesel, meine Schuld, leider...!

Die Zeit ist reif, um endlich auf einen Stromer umzusteigen! Schade, früher entschieden, hätte mir die aktuelle Wartezeit erspart! / Bild-/Quelle: privat

 

Pfingsten. Die ideale Zeit, um eine Woche Urlaub im heimischen Bayern anzutreten. Und was liegt hier näher, als den Diesel vollzutanken, den ODB-II-Adapter einzuspannen und loszufahren.

Es sollte der "Pfingstsamstag" sein, von der Berliner Haustür zum Babyschwimmen und nach Kindbespaßung direkt weiter. In der Hoffnung, dass das Schwimmen einen langen Schlummi nach sich ziehen möge. Und dass wir gut durch den Verkehr kommen. Soweit die Theorie.

Der Diesel stand vor der Haustür, beladen und abfahrbereit. Vom aktuellen Standort zum Babyschwimmen sind es genau acht Kilometer. Beim Diesel machen sich diese immer extrem bemerkbar, da es durch typisch-berlinerische neu und sinnlos eingerichtete 30-er-Zonen geht, jede Ampel, die grün wird, in 300 Metern, die nächste rot werden lässt und dann wieder 50 erlaubt ist. Und schon geht der Berliner hirnlose Politiker Dummsinn wieder von vorne los, danke Quoten-"Kein Titel"-Giffey und planloser Umweltpolitik für die weggesiffte Berlin-Brandenburg-Einheitssuppe der Scheiterungsverpflichteten.

Aber erste minus acht Kilometer auf einem theoretischen eAuto sind damit gefahren.

Leider habe ich vergessen, von meiner Verbrauchsübersicht hier einen "Screenshot" zu machen. Die acht Kilometer müsst ihr euch also auf einer Darstellung, wie den folgenden, hier denken... Danke, ihr besten Blogleser und Podcast-Hörer, die man sich wünschen kann!

Gute 75 Minuten später ging es mit dem Auto dann von dem Schwimmbad in einer mir sehr bekannten Richtung: zu meinem Flughafen, von dem weg ich immer starte und lande.

Die Bundesstraße und die Strecke kenne ich, daher wusste ich, was auf mich zukommt. Erst ein ewiges Gedämmer, bis man aus der 50er-Zone, die sich noch "Haupt"-stadt nennt, endlich raus ist. Dann 100. 70 für ein paar Meter auf eine Ampel, danach direkt 120.

Vor der Abzweigung auf die Autobahn ist dann wieder 100, um mehrspurig und mit der obligatorischen 120-Begrenzung endlich die unendlichen Freiheiten des Geschwindigkeitswahns auf deutschen Autobahnen erleben zu können. Bei mir lief der Tempomat auf 130 und der Fahrspur- und Abstandsassistent erledigten ihre Arbeit. Allerdings musste ich im Verlauf der gesamten Fahrt dreimal kurz auf 140 gehen, um mich nach Überholvorgang oder Abstandsgewinnung zu einem Helden der Straße wieder auf 130 runter segeln zu lassen und genau so weiterzufahren. Hätte ich im eAuto auch nicht anders gemacht.

Der Nachwuchs ist mittlerweile eingepennt. Leider, nicht wie bei früheren Fahrten, in einen stundenlangen Schlaf, sondern nur in einen knapp 30-minütigen Blitzschlummi. Trotzdem war Ruhe, nicht wie bei der letzten Fahrt mit dauerhaftem Gekreische und Geheule. So sind wir in Ruhe mit Spiel,Sp Folge direkt herunterladen
24 Minuten
Eine Billion Dollar auf deinem Konto - und nun?

Mein absolutes Lieblingsbuch ist "Eine Billion Dollar" von Andreas Eschbach, in dem ein Pizzabote aus einem sehr heruntergekommenen New Yorker Viertel aus dem Nichts eine Billion Dollar erbt - und damit machen kann, was er will. Das Buch ist eine Mischung aus VWL-Grundkurs, Geldpolitik und Zinseszins, Bankwesen und Makro- als auch Mikroökonomie. BWLer und VWLer sollten es vor dem ersten Semester lesen. Aber das Buch eignet sich auch als Gute-Nacht-Lektüre und nimmt einen von der ersten Sekunde mit. Die Story zaubert einem die Grundidee, dass ein Vorfahre einer Prophezeiung folgend genau für dich dieses Geld angelegt hat, direkt in den Kopf. Und wenn der erste "Schock" über das Erbe vorbei ist, ist die Rechtsanwaltsfamilie, die den Pizzaboy betreut, Geld wert. Aber nehmen wir diesen Gedanken mit in den Alltag. Es müssen ja nicht gleich Milliarden sein, 15 Millionen aus Lotto am Sonntag reichen auch schon aus. Daher, lasse dich mal drauf ein: Wie würde denn dein Leben aussehen, wenn du morgen so viel Geld hättest?

Mein Lieblingsbuch, "Eine Billion Dollar", VWL-, Geld- und unterschwelliges Fachbuch. Bei mir rutscht es alle drei Jahre wieder auf die Leseliste! / Bild-/Quelle: privat

Solltest du das Glück haben, im Lotto eine ein- oder zweistellige Millionensumme zu gewinnen, wirst du von der Gesellschaft informiert. Im Rahmen dieses Gesprächs wird dir mit Nachdruck dazu geraten, einen Berater, der sich um dich, deine Familie und auch um den Gewinn kümmert, anzustellen. Um den Gewinn aber nicht so, wie du jetzt denkst...

Gerade in der heutigen Zeit, mit Internet und Social Media kann ich dir, in unserem leider nur Gedankenexperiment, dazu raten, dieser Empfehlung zu folgen. Und dann wirst du zwei direkte Empfehlungen deines Lotto-Beraters bekommen: Fahre erst mal zwei oder drei Wochen in den Urlaub. Weit weg. Raus aus Europa, und irgendwo hin, wo dich keiner kennt und du keine Verwandten und Bekannten hast. Und, schmeiß dein Handy weg, scheiß auf Social Media und E-Mails. Bleib offline, unterm Radar. Und mach dir keine Sorgen, der Berater kümmert sich um Post, E-Mail und "offene Angelegenheiten".

Während du nun in einer Nacht- und Nebelaktion zu einem Flughafen gebracht und mit deiner Family als VIP durch den Seiteneingang eingecheckt und in die Privatlounge gebracht wirst und auf deinen Abflug wartest, stattet dein Berater dein Grundstück und deine Wohnung mit dringenden Sicherheitsmaßnahmen aus. Du kannst davon ausgehen, dass sich dein Gewinn in der Ver- und vor allem Bekanntschaft, also Büro, Verein, örtliche Verwaltung mit Bürgermeisterbesuch, und, und, und schon rumgesprochen hat. Damit steigt eben auch das Risiko von Einbrüchen, Raub und schlimmstenfalls erpresserischen Entführungsversuchen - weil du ja die Millionen sicherlich zu Hause unter dem Bett liegen hast.

Auch mehrt sich, selbst in 2022, die Anzahl der täglichen Poststücke. Du willst gar nicht wissen, wer dir schreibst, du kennst sie sowieso alle nicht. Aber die Dramen, die sich hier in der Post zutragen, sind tragisch: von halbblinden Kindern, denen nur eine seltene OP helfen kann. Von Tiernotvereinen, die ganz Spanien von den wilden gequälten Hunden befreien wollen. Von Bluttransfusionen und Krebserkrankungen... sei froh, dass dein Berater sich kümmert. Nicht, dass dir nach der Lektüre dein Gewinn keinen Spaß mehr macht.

"Ach, so ein paar Euro kann ich doch verkraften...!" - kurz gesagt: NEIN!

Wenn hier der Damm bricht, wirst du zu Hause belagert, als würde in deinem Wohnzimmer morgen das neue und endlich wieder geile iPhone verkauft... das willst du nicht haben. 

Erschwerend kommt die Undankbarkeit: Du "spendest" 100 Euro und musst dich dann als geiziger Arsch beschimpfen lassen, weil du ja auch 1.000 Euro hättest geben können. Du Arsch!

Lass das den Berater machen. Er hat Übung, te Folge direkt herunterladen
16 Minuten
Endlich, die amazon Echo Buds sind in zweiter Generation erschienen - ein kurzer Erfahrungsbericht aus meiner Praxis

Ich weiß noch, wie begeistert ich war, als amazon die echo buds angekündigt hat. In den USA. Und keiner wusste, ob die Kopfhörer, die Alexa als Sprachdienst integriert haben sollten, jemals außerhalb der USA auf den Markt kommen. Aber irgendwie dauerte es zu lange und man hört einfach nichts mehr, so habe ich das Interesse daran verloren. Nun, Jahre später, kamen dieses Jahr im Februar die amazon echo buds 2 auf den Markt - und die Specs dazu haben sich echt zu gut angehört. Also, bestellt. Zack, erhalten... und getestet...

Da sind sie endlich, die Echo Buds 2. Gen! / Bild-/Quelle: privat

 

16. Februar 2022 - eine Info von amazon, dass die echo buds in Version 2 in Kürze verfügbar und aktuell vorbestellbar sind. Ich hatte beim Lesen von "in Kürze" schon auf "sofort kaufen" gedrückt. Somit golt es, sich wieder, meine absolute "Kernkompetenz", in Geduld zu üben und die Lieferung abzuwarten. Hatte ich doch nur die Google Pixel Buds (entgegen dem Link die erste Generation) hier rumliegen, die seit dem Garantietausch nicht mal mehr aus der originalverpackten Verpackung entnommen wurden, weil sie einfach nur Schrott sind. 

Aber auf amazon ist Verlass, ein paar Tage später war das Paket da und das Auspacken konnte beginnen.

echo buds Auspacken - zwei Handgriffe und los / Bild-/Quelle: privat

Die Verpackung ist nicht mehr der Hochglanz von früher, aber hochwertig. Somit zwei gute Gefühle in einer Brust: Umweltschutz und trotzdem ein geiles Produkt in Händen.

Auch musste nicht viel ausgepackt werden: den vorperforierten Plastikstreifen abziehen und nach oben wegklappen, schon lag das Case mit den Buds offen vor einem. Handbücher oben handlich eingearbeitet, wer das Case entfernt kann eine weitere Schicht herausnehmen und dort das Zubehör finden. Da wäre ein Ladekabel und die verschiedenen Größen des "Ohrsteckers". Gut, eben auch für meine Ohren benötigt, eine zusätzliche Halterung in Form eines "Hakens", um im oberen Teil der Ohrmuschel einen zweiten festen Halt zu bieten.

echo buds 2 Zubehör / Bild-Quelle: privat

Ich musste wie immer die Ohrenstöpsel durchprobieren, da jedes meiner Ohren hier individuell mit einer Größe erfreut werden musste. Auch bei den ersten Tests in der Wohnung wurde klar, ich sollte besser die zusätzlichen Haken am anderen Ende der Buds anbringen, da die Kopfhörer bei mir sonst nur bei absolutem Stillhalten und auch nur mit viel Glück in den Ohren bleiben.

Ein amazon bud 2 im Ohr - der nicht halten will! / Bild-/Quelle: privat

Und da die beiden Buds, leider, auch nicht mit den Haken den richtigen Sitz in meinen Ohren finden wollten, war für mich nach ein paar Tagen klar, das wird nix mit uns beiden.

Schade, denn die Alexa-Einbindung ist super und unfassbar flüssig integriert. Einfach einen Satz mit "Alexa, spiele Musik der 30er!" sagen und wenige Augenblicke später taucht man in die Entstehung des Blues oder auch der Big Band Musik des letzten Jahrhunderts ein. Auch weitere gängige Anfragen, wie Termine heute, Timer stellen, Erinnerung in einer Stunde oder Fragen nach dem Wetter oder mal schnell in den Tag starten mit einer Auswahl aus Nachrichten, Wetter, Verkehr und mehr - klasse! Da kackt Google mit dem, was sie "Integration" des Google Assistant, der grundsätzlich auf kein "magic word" reagiert, aber auf seltsamste Hintergrundgeräusche sofort mit dümmsten Rückmeldungen reagiert, komplett ab. Und die super "Hochstreifen"-Handbewegung funktioniert auch nur dann flüssig und korrekt, wenn es nach Wochen der Vorbereitung auf einer Google I/O gezeigt wird. In der Praxis ist die Chance, dabei sein Telefon um ungefähr 22,4 Meter vom Körper unbe Folge direkt herunterladen
1 Stunde 38 Minuten
Die April-Mai-Juni-Ausgabe des Drei-Super-S-Podcast ist da!

Wir sind endlich wieder da! Stephan, aka DJ Gotschi, Sven und ich, oder kurz gesagt: der Drei Super-S, der Podcast! Und wir haben schon so lange nicht mehr aufgenommen, dass Steve beim Intro gleich ein superpeinliches Outtake geliefert hat...

Und wir haben wieder einen tollen Themenmix dabei!

Die erste Halbzeit der Aufnahme haben Sven und Steve allein bestritten, aber dann waren wir wie immer zu dritt.

Kleiner Auszug unseres Themenmix:

amazon bald pleite?

N26 bald ohne (Neu-)Kunden?

Halbleiterkrise und Folgen

Luftfahrt-Gedanken

Neue und "alte" Samsung Waschmaschinen

FTTH - eine endlose Geschichte

Teaser: Umstieg auf ein eAuto

Erdbebenwarner

SWR3 und Gottschalk-News

SWR3 neue Programmstruktur

Stasi-GEZ-Steuer

Wo ihr unseren DJ Gotschi nun hören und streamen könnt

Blitzeranhänger

und noch die eine oder andere Spitze und Sidekicks, wie ihr es von uns gewöht seid!

Viel Spaß!

 

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18 Minuten
Auf der Suche nach topmodernen Kopfhörern mit Rauschunterdrückung, die kein Monatsgehalt kosten? Dann werft einen Blick auf die neuen UGREEN T3 HiTune!

Den passenden Kopfhörer zu finden, ist heutzutage nicht einfach. Soll er Rauschunterdrückung können? Dann ist er meistens nicht bezahlbar. Soll er gut klingen, steigt der Preis zusätzlich in weitere Höhen. Und dann muss das Design auch noch knallig, zurückhaltend und modern sein. Wow, das sind jetzt aber auch echt drei Dinge, die geht überhaupt nicht? Doch! Werft einen Blick auf die neuen UGREEN HiTune T3, dort habt ihr schickes, unauffälliges Design, ANC, also active noise cancelling und guten Sound zum kleinen Preis!

UGREEN T3 HiTune - meine Preiswunder In-Ears mit ANC / Bild-/Quelle: privat

Man kann heute für Kopfhörer mal schnell ein halbes Monatsgehalt ausgeben. Vor allem, wenn sie ANC, Active Noise Cancelling haben sollen. Wenn sie dann auch noch mehrere Mikrofone haben, damit sie auch als Freisprecheinrichtung für Handy oder den Laptop zu Hause funktionieren sollen, wird der Preis auch nicht gerade günstiger. Dann kommt eine Akkulaufzeit von schon mal sechs oder mehr Stunden obendrauf. Und wenn dann noch künstliche Intelligenz mitmischt, werden sie schnell mal unbezahlbar. Ach: und, klar, sie sollten kabellos per Bluetooth, und wenn schon, gleich dem neuesten Standard kommen. Ka-Tsching macht die Registerkasse beim Ausgang...

Umso verblüffter war ich, als ich gesehen habe, dass UGREEN ein neues Modell namens T3 HiTune auf den Markt gebracht hat. Schwerpunkt natürlich Musik hören, Bass wabern und klare Höhen und Mitteltöne. Und das mit einer Akkuladung für 24 Stunden.

Aber die In-Ears können mehr: sie bringen Bluetooth 5.2 mit, um die Latenzzeiten, gerade falls ihr damit auf dem Handy zocken wollt, so niedrig wie möglich zu halten. Aber Achtung: das muss euer Handy auch können und unterstützen!

Auch, dank neuester Standards und Technik, war es noch nie so einfach, Kopfhörer mit mehreren Geräten zu koppeln und quasi "instant" zwischen ihnen Hin und Her zu wechseln. So macht es Spaß, mit nur einem Satz zwischen Kindle, Handy und anderen Handy zu springen und immer binnen kürzester Zeit wieder verbunden worden zu sein.

Der Ladekoffer hatte mich zuerst misstrauisch gemacht. Schickes zurückhaltendes Design, aber er fühlte sich einfach ein wenig "zu wenig" an. Da ich ihn aber nun, ohne Rücksicht auf wasauchimmer, seit Wochen bei mir trage und sowohl der Deckel unbeschädigt noch am Gehäuse hängt und auch nichts gebrochen ist, muss ich hier meine Meinung ändern: solide Verarbeitung. Das ganze wird per USB-C verbunden und geladen, der Ladekoffer hat einen zusätzlichen Akku verbaut und auch die Kopfhörer versorgen sich selbst mit Strom.

Für Sportler und Freiluftfanatiker sei es dazu gesagt: die Köpfhörer sind nach IPX5 Spritzwasser- und Sportlerschweiß-sicher.

Was mich aber wirklich überzeugt hat: die Telefonqualität. Klar, behaupten, dass eine KI hier die Qualität verbessert, kann jeder. Aber bei den T3 funktioniert es. Ich wurde bisher noch kein einziges Mal darauf angesprochen, dass man mich nicht verstehen würde. Dass um mich rum zu viele Nebengeräusche zu hören sind. Oder dass ich zu leise oder einfach zu sehr durch Kratzen oder Aussetzern nicht zu verstehen bin. KI und neuester Bluetooth-Standard. Sehr schön, wenn beides in einem Gerät ist.

Auch habe ich das Pech, dass ich mit Ohren gesegnet bin, in denen ausschließlich durch Silikon-Formen gehaltene Ohrhörer oder -stöpsel nicht halten. Und schon gar nicht längere Zeit. Die Anzahl verlorener einzelner Kopfhörer meinerseits füllen wohl bei so manchen U-Bahn-Anbieter schon Regalmeter.

Aber bei den vier mitgelieferten Größen war für jedes Ohr die ideale Passform dabei. Sehr zu meiner Freude, kein Risiko, dass mit der Kopfhörer unter den stoppenden Bus fällt, weil ich einen Rucksack von der Schulter nehme. Oder ich den Hut zurechtrücke. Oder, der mensch Folge direkt herunterladen
20 Minuten
Nach reichlicher Überlegung komme ich zu dem Schluss, die Zeit ist reif, um auf ein Elektroauto umzusteigen!

Aus einem unbekannten Grund hatte ich das Jahr meiner Scheidung zwei Jahre zu spät in Erinnerung. Dabei war jeder Tag der Ehe schon zu lang und zu viel des Guten - aber auch das Alter meines Autos habe ich daher falsch geschätzt. Früher als Vielfahrer war es einfacher, ab 180.000 Kilometer war der Wagen kurz vor sechs Jahren und ein Ersatz musste her. Da aber in Berlin weder der Rubel noch der Verkehr rollt, ist mir trotz erst knapp 80.000 Kilometer nichts aufgefallen. Aber dann ging es los, mit dem Gedanken: Wer Superb fährt, fährt wieder einen. Aber als Diesel gibt es den leider nicht mal als Hybriden. Obwohl ich, ohne zu sehr ausholen zu wollen, das ganze Hybrid-Zeug niemals gefördert und daher auch nicht mit Marktzulassung, zumindest unter Umweltschutz- und CO2-Aspekten genehmigt hätte. Also, mit dieser Einstellung blieb nur ein Blick auf einen 100 % Stromer übrig... aber der Weg zu so einem ist aktuell lang und steinig... und vor allem lang!

Die Zeit ist reif, um endlich auf einen Stromer umzusteigen! Schade, früher entschieden, hätte mir die aktuelle Wartezeit erspart! / Bild-/Quelle: privat

An sich hatte ich mich damit angefreundet, meinen Superb durch einen neuen zu ersetzen. Aber bitte nicht weiterhin 100 % Verbrenner. Auch wenn ich, trotz nun weniger Fahrleistung, wieder zu einem Diesel tendiert habe. Schließlich, Skandal hin oder her, ist bei dieser Motorengattung, ganz im Unterschied zu einem FSI, noch viel - und legale! - technische Luft nach oben, was Effizienz, Abwärme und Verbrauch angeht. Soll aber nicht sein, da ein Skandal und politisch-ahnungsloser Übereifer dem TDI, dem armen Diesel, ein Ende gesetzt hat. Trotz der Tatsache, dass die meisten gepanzerten Limousinen in Berlin, nicht zuletzt wegen des Gewichts, ebenfalls durchgehend auf ein Dieselaggregat setzen... denkt mal darüber nach!

Aber... ich wollte mich mal umsehen. Was gibt es, in welcher Preisklasse und mit welcher Reichweite? Schnell wurde eins klar: Es geht aktuell, wenn man mehr als ein Stadtauto haben will, nichts an einem SUV vorbei. Hohn und Spott, den ich immer den Fahrern - und vor allem ihren Frauen, die damit unkontrolliert die Kita- und Schul-Fahrten absolvieren und planlos über Breite und Länge alles überrollen und tot parken - entgegengebracht habe, wird mich einholen, aber ich gebe es zu: wenn Elektro, dann wird es tatsächlich ein SUV werden... müssen!

Aber eines ist mir wichtig: die Reichweite. Nicht, weil ich nicht weiß, dass der Wagen pro Woche maximal 20 Kilometer fahren wird. Plus einmal im Monat noch mal 95 Kilometer obendrauf, wenn ich fliegen gehe. An sich ist Reichweite also nicht mein Problem. Andererseits, wenn es mit der Familie in den Urlaub geht, vielleicht auch mit Fahrziel Heimat gen Süden, wäre es nicht schlecht, wenn maximal zwei, oder noch besser nur ein Ladestopps die 500 Kilometer schaffen könnte.

Und mit der Prämisse, dass eine Reichweite von 500 Kilometern aus den Akkus kommen sollte, wird es schnell übersichtlich im aktuellen Angebotskarussell der E-SUVs. Audi fällt aus, viel zu teuer der eQ4 - und hässlich ist er auch. Auch kenne ich niemand, der nicht zuerst 20 Minuten über das Auto schimpft, bevor vielleicht doch noch ein gutes Wort kommt, meistens in Form von: "Wenigstens ist der Leasingvertrag nur auf zwei Jahre beschränkt". Und es ist eine VW-Tochter und ich weiß leider, wie hier Teile der Software entstehen, damit scheidet Audi bei mir, ebenso wie die Mutter VW, aus. Viel zu teuer, viel zu viel Standard und ohne den großen "AHA!"-Effekt.

Also Hyundai. Schick. Schöne Ausstattung. Aber mit der Reichweite... damit haben es die Südkoreaner einfach nicht so. Und wer weiß, auch ein eAuto muss gelegentlich in die Werkstatt, um die sieben Teile, die noch gewartet werden müssen, mit einem Spritzer Öl abzufertigen. Ist die Werkstatt dann dazu in der Lage? Und ohne ei Folge direkt herunterladen
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