Podcaster
Episoden
20.02.2026
25 Minuten
Wie lernt das Denken, wann es Pause hat? Denken trübt oft das
gegenwärtige Erleben und macht es schwer, den Moment zu genießen.
In dieser Folge sprechen wir darüber, wie Denken situationsbezogen
wird: Durch die einfache Frage, ob jetzt wirklich der richtige
Moment für Gedanken ist, lernt es Timing. Re-Source – Gespräch 4
Ausgangspunkt ist eine Szene am Strand: Arbeit „meldet sich“ mitten
im Ausruhen. Daraus entfaltet sich ein zentrales Thema: Denken ist
nicht der Feind – aber es braucht Orientierung, um Raum für Genuss,
Regeneration und Präsenz freizugeben. Wir sprechen darüber, – warum
Denken eine Gewohnheit ist und trotzdem lernfähig bleibt – wie ein
Dialog mit dem Denken aussehen kann, ohne Machtkampf („Ist jetzt
ein guter Zeitpunkt?“) – was „halbautomatisch“ heißt: Gedanken
laufen an – und sind dennoch zugänglich – warum Aufmerksamkeit
einen gegenwärtigen Fokus liebt: sinnliche und körperliche Präsenz
– wie Erleben gegenüber Erzählen einen eigenen Rang hat – warum die
wesentlichen Momente oft wenig mit Denken zu tun haben – wie
Bedingungen die Aufmerksamkeit beschränken – und
Bedingungslosigkeit sie freilässt – warum Vergleichen den Moment
spaltet – und wie „unvergleichlich“ erfahrbar wird
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11.02.2026
21 Minuten
Antreiber-Gedanken fordern Leistung – oft ohne Bezug zu dem, was
Körper und Erleben gerade brauchen. Denken kann hilfreich sein,
ohne zur Autorität zu werden. Re-Source – Gespräch 3 Wir sprechen
darüber, warum es nicht sinnvoll ist, diese Antreiber-Stimme
„loswerden“ zu wollen. Viel hilfreicher ist die Klarheit, wer da
eigentlich spricht und aus welchem Bedürfnis heraus. Ein zentrales
Thema ist der Unterschied zwischen Denken als hilfreichem Beitrag
und Denken als dauerhafter Autorität. Anhand von Beispielen aus
Krankheit, Arbeit, Schlaf und Meditation wird deutlich, wie
Antreiber-Gedanken aus einem gut gemeinten Impuls entstehen und
trotzdem Druck, Anspannung und innere Kämpfe erzeugen können. Wir
sprechen darüber, – warum Produktivität häufig mit Fürsorge,
Sicherheit oder Anerkennung verknüpft ist – weshalb Regeneration
kein Gegenpol zu Leistungsfähigkeit ist, sondern ein Teil davon –
wie alte innere Stimmen aus früheren Kontexten weiterlaufen, auch
wenn sie nicht mehr passen – warum Gedanken nicht der Feind sind,
sondern Orientierung brauchen – was es heißt, Bedingungen zeitweise
loszulassen – nicht für immer, sondern für einen Moment – wie
Aufmerksamkeit jenseits des Denkens erlebt werden kann – und wie
innerer Frieden eher als Hintergrund erfahrbar wird als als Ziel
Das Gespräch lädt dazu ein, Antreiber-Gedanken nicht zu bekämpfen,
sondern sie in einem größeren Erfahrungsraum wahrzunehmen: einem
Raum, in dem Klarheit, Erholung und ein natürlicher Umgang mit
Leistung möglich werden. Mehr Informationen:
https://dittmar-kruse.com/re-source
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04.02.2026
9 Minuten
In dieser Folge geht es um ein Experiment zum Thema „Muss-Allergie“
– also um das innere Denken in „Ich muss …“ und die Wirkung, die
dieses Denken auf Körper, Stimmung und Motivation haben kann. Im
ersten Teil des Experiments geht es darum, wahrzunehmen, wie der
Körper reagiert, wenn ein "Muss"-Gedanke auftaucht – nicht durch
Analyse oder Bewertung, sondern durch Fühlen. Im zweiten Teil
richtet sich der Blick auf eine andere Orientierung: auf das Wozu
einer Handlung – und auf das Erleben, etwas zuliebe zu tun, statt
aus innerem Druck oder Zwang heraus. Anhand alltäglicher Beispiele
wie Arbeit, Gesundheit oder Bewegung wird erfahrbar, wie sich das
Erleben verändern kann, wenn sich der innere Bezugsrahmen von
„müssen“ zu „aus Liebe tun“ verschiebt. Ein besonderer Fokus liegt
auf dem körperlichen Erleben: auf den fühlbaren Unterschieden in
Atmung, Spannung, Stimmung und Motivation – und darauf, wie dieses
Feedback als Orientierung dienen kann. Das Experiment lädt dazu
ein, den eigenen Umgang mit innerem Druck zu erforschen und einen
Spielraum zu entdecken, der sich freier, leichter und stimmiger
anfühlt. Wenn du beim Mitmachen an einer Stelle mehr Zeit brauchst,
drück einfach Pause und setze fort, wenn du soweit bist. Themen des
Videos sind unter anderem: – „Muss-Allergie“ als körperlich
spürbares Phänomen – innere Anspannung durch „Ich muss“-Gedanken
erkennen – Fühlen statt Bewerten – das Wozu einer Handlung
erfahrbar machen – Tun aus Liebe statt aus Zwang – körperliches
Feedback als Orientierung – mehr Freiheit und Leichtigkeit im
Alltag Mehr Informationen: https://dittmar-kruse.com/re-source
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29.01.2026
11 Minuten
Im letzten Teil des Gesprächs geht es um das Entstehen neuer
Gewohnheiten – nicht durch Druck oder Überwindung, sondern aus
einer Haltung von Zuwendung und Klarheit. Wir sprechen darüber,
warum nicht jede Aufgabe sofort Freude machen muss – und wie sich
trotzdem ein stimmiger Umgang damit finden lässt. Anhand von
Beispielen aus Arbeit, Bewegung und Gesundheit wird deutlich, wie
hilfreich es sein kann, den Blick von der momentanen Unlust auf das
zu richten, wofür man etwas tut – und wie sich dadurch Motivation
und Erleben verändern. Ein besonderer Fokus liegt auf der Rolle von
Vorstellungskraft und Erfahrung: Wie konkrete innere Bilder helfen
können, neue Gewohnheiten zu verankern, und warum
Herausforderungen, Rückschläge oder körperliches Feedback kein
Zeichen von Scheitern sind, sondern Teil des Lernprozesses. Themen
des Gesprächs sind unter anderem: – warum nicht alles, was sinnvoll
ist, sofort Freude macht – Gewohnheiten als Investition in das
eigene Wohlbefinden – Vorstellungskraft als Brücke zwischen
Anstrengung und Motivation – Lernen und Kompetenz als Gewinn im Tun
– körperliches Feedback als Orientierung, nicht als Störung –
liebevolle Aufmerksamkeit im Umgang mit Widerstand, Schmerz und
Frustration – Gewohnheiten entwickeln, ohne sich innerlich zu
bekämpfen Das Gespräch lädt dazu ein, neue Gewohnheiten nicht zu
erzwingen, sondern sie aus einer liebevollen, aufmerksamen
Beziehung zu sich selbst wachsen zu lassen – als einen Prozess, der
Klarheit, Geduld und echtes Interesse am eigenen Erleben braucht.
Mehr Informationen: https://dittmar-kruse.com/re-source
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22.01.2026
17 Minuten
Im dritten Teil der Reihe geht es um Stress – um das, was im
Alltag, in Gesprächen und im eigenen Erleben oft ganz
selbstverständlich vorausgesetzt wird. Ausgangspunkt ist eine
Zuhörerinnenfrage: Warum erzählen Menschen einander so gern, wie
gestresst sie sind – und wie wird man stressige Gedanken wieder
los? Wir sprechen darüber, wie Stress nicht nur selbst erlebt wird,
sondern auch eine soziale Dynamik hat: den Wunsch nach Mitgefühl
und Anerkennung, und zugleich die Erfahrung, dass Stress ansteckend
wirken kann und sich leicht über Gespräche und Haltungen überträgt.
Ein zentraler Punkt ist der Blick auf Stress als Feedback: nicht
als Gegner, der bekämpft werden muss, sondern als Zusammenspiel von
Aufmerksamkeit, Körperreaktionen und inneren Bildern. Dabei wird
deutlich, wie schnell Anspannung entsteht, wenn es in uns Protest
gibt – und wie sich das unnötige Zusatzgewicht lösen kann, ohne
dass die Aufgabe selbst verschwindet. Gesprächsthemen sind unter
anderem: – warum Stress im Gespräch oft Anerkennung sucht – wie
Stress „ansteckend“ wird, ohne dass es jemand beabsichtigt – die
Grundmetapher: Ist das Leben ein Kampf? – körperliche Anspannung
und der enge Aufmerksamkeits-Tunnel – weshalb Aufgaben durch
Widerstand zusätzlich schwer werden – berechtigtes Klären und
ungünstiges Timing – und wie zwei Atemzüge Aufmerksamkeit dem
Körper wieder Raum geben können Dieses Gespräch ist eine Einladung,
Stress nicht zu managen oder zu bekämpfen, sondern ihn wahrzunehmen
– und dadurch im Tun wieder einfach, klar und präsent zu werden.
Weitere Informationen: https://dittmar-kruse.com/re-source
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Über diesen Podcast
Liebevolle Aufmerksamkeit im direkten Erleben steht im Mittelpunkt
dieses Podcasts. Sie zeigt sich als Präsenz und Klarheit im Kontakt
– mit sich selbst und mit anderen. In dieser sinnlichen Wachheit
findet das Denken seinen Platz, ohne beherrschen zu wollen. So wird
das Leben frei, weit und lebendig: wir erleben es als Spielraum.
Dieser Spielraum entfaltet sich in Gesprächen und Experimenten zu
konkreten Situationen des Alltags. NLP wird hier nicht als
Werkzeugkiste verstanden, sondern als Beschreibung des Erlebens –
in Neugier, Liebe und Präsenz. Die meisten Episoden entstehen im
Dialog zwischen Dittmar Kruse und Bernd Stadlober. Ergänzend gibt
es Solo-Folgen mit Erkundungen und Experimenten. Grundlage ist
Dittmars Buch „Re-Source – Metaphern für Lebendigkeit“. Weitere
Informationen: https://dittmar-kruse.com/re-source
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