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Episoden
16.07.2026
1 Stunde 11 Minuten
Was braucht es, damit Veränderung wirklich möglich wird?
In diesem Gespräch folgen wir dem Prozess beinahe so, wie er sich auch in einer Therapie entfaltet: Ausgehend von der Bedeutung der therapeutischen Beziehung gelangen wir zur Begleitung von unterschiedlichen Formen von Prozessen und schliesslich zu der Frage, unter welchen Bedingungen nachhaltiges Lernen überhaupt stattfinden kann.
Ein zentrales Thema ist dabei die Co-Regulation. Sie ermöglicht es, Menschen so zu begleiten, dass sie sich an die Grenzen ihres Toleranzfensters heranwagen können, ohne von ihrem Nervensystem überwältigt zu werden. Denn genau dort, zwischen Sicherheit und Herausforderung, entstehen neue Erfahrungen. Erfahrungen, die dem Nervensystem zeigen: Ich bin sicher. Ich kann dieses Erleben halten. Es gehört zu einer früher erlernten Schutzstrategie – und ich finde wieder zurück in mein inneres Gleichgewicht.
Wir sprechen darüber, weshalb die therapeutische Beziehung weit mehr ist als eine vertrauensvolle Atmosphäre. Sie ist der Raum, in dem Entwicklung überhaupt erst möglich wird. Ein Raum, der genügend Sicherheit bietet, um Neues zu wagen, und gleichzeitig genügend Halt gibt, damit Überforderung nicht in Kampf, Flucht oder Erstarrung mündet.
Auch die heutige Traumaforschung findet ihren Platz in diesem Gespräch. Sie zeigt, weshalb das frühere Verständnis von Katharsis – dem intensiven Ausagieren von Emotionen – heute differenzierter betrachtet wird. Nachhaltige Veränderung entsteht nicht dadurch, dass wir über unsere Grenzen hinausgehen, sondern dadurch, dass unser Nervensystem lernt, Aktivierung zu halten, zu integrieren und sich wieder selbst zu regulieren.
Ein Gespräch über die feine Balance zwischen Sicherheit und Wachstum – und darüber, weshalb Entwicklung letztlich immer in Beziehung geschieht.
Das Gespräch kannst Du auch über den Youtube-Kanal von René mitverfolgen https://youtu.be/qO3559zRhjA
In diesem Gespräch folgen wir dem Prozess beinahe so, wie er sich auch in einer Therapie entfaltet: Ausgehend von der Bedeutung der therapeutischen Beziehung gelangen wir zur Begleitung von unterschiedlichen Formen von Prozessen und schliesslich zu der Frage, unter welchen Bedingungen nachhaltiges Lernen überhaupt stattfinden kann.
Ein zentrales Thema ist dabei die Co-Regulation. Sie ermöglicht es, Menschen so zu begleiten, dass sie sich an die Grenzen ihres Toleranzfensters heranwagen können, ohne von ihrem Nervensystem überwältigt zu werden. Denn genau dort, zwischen Sicherheit und Herausforderung, entstehen neue Erfahrungen. Erfahrungen, die dem Nervensystem zeigen: Ich bin sicher. Ich kann dieses Erleben halten. Es gehört zu einer früher erlernten Schutzstrategie – und ich finde wieder zurück in mein inneres Gleichgewicht.
Wir sprechen darüber, weshalb die therapeutische Beziehung weit mehr ist als eine vertrauensvolle Atmosphäre. Sie ist der Raum, in dem Entwicklung überhaupt erst möglich wird. Ein Raum, der genügend Sicherheit bietet, um Neues zu wagen, und gleichzeitig genügend Halt gibt, damit Überforderung nicht in Kampf, Flucht oder Erstarrung mündet.
Auch die heutige Traumaforschung findet ihren Platz in diesem Gespräch. Sie zeigt, weshalb das frühere Verständnis von Katharsis – dem intensiven Ausagieren von Emotionen – heute differenzierter betrachtet wird. Nachhaltige Veränderung entsteht nicht dadurch, dass wir über unsere Grenzen hinausgehen, sondern dadurch, dass unser Nervensystem lernt, Aktivierung zu halten, zu integrieren und sich wieder selbst zu regulieren.
Ein Gespräch über die feine Balance zwischen Sicherheit und Wachstum – und darüber, weshalb Entwicklung letztlich immer in Beziehung geschieht.
Das Gespräch kannst Du auch über den Youtube-Kanal von René mitverfolgen https://youtu.be/qO3559zRhjA
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27.06.2026
60 Minuten
Wie wächst innere Stärke? Und was wäre, wenn es eine Tablette gäbe, die uns dauerhaft gesund hält?
In dieser Fortsetzung zum Thema Resilienz spreche ich mit Manuela Reimann über die Sichtweise des Shiatsu und mit Bruno Kapfer über die Perspektive der Craniosakraltherapie. Gemeinsam gehen wir der Frage nach, was Resilienz eigentlich bedeutet und wie sie sich durch methodenspezifische Körperarbeit sowie aus einer ganzheitlichen, komplementärtherapeutischen Sicht entfalten kann.
Die Essenz unseres Gesprächs: Resilienz ist kein Zustand, den wir erreichen, sondern ein Weg – hin zu dem Menschen, der wir im Kern bereits sind. Auf diesem Weg tragen die präsente Begleitung durch die Therapeutin oder den Therapeuten sowie eine von Wertschätzung und Vertrauen geprägte therapeutische Beziehung wesentlich dazu bei.
In dieser Fortsetzung zum Thema Resilienz spreche ich mit Manuela Reimann über die Sichtweise des Shiatsu und mit Bruno Kapfer über die Perspektive der Craniosakraltherapie. Gemeinsam gehen wir der Frage nach, was Resilienz eigentlich bedeutet und wie sie sich durch methodenspezifische Körperarbeit sowie aus einer ganzheitlichen, komplementärtherapeutischen Sicht entfalten kann.
Die Essenz unseres Gesprächs: Resilienz ist kein Zustand, den wir erreichen, sondern ein Weg – hin zu dem Menschen, der wir im Kern bereits sind. Auf diesem Weg tragen die präsente Begleitung durch die Therapeutin oder den Therapeuten sowie eine von Wertschätzung und Vertrauen geprägte therapeutische Beziehung wesentlich dazu bei.
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10.06.2026
54 Minuten
Ressourcen und Resilienz - zwei zentrale Begriffe in der Komplementärtherapie. Wir haben alle eine Idee, was sie darstellen, vermutlich auch, wie sie zusammenhängen. Ressourcen helfen uns, Herausforderungen zu bewältigen –etwa Meditation, ein gutes Gespräch, Bewegung oder Ruhe. Resilienz geht jedoch darüber hinaus, sie ist mehr als die Summe unserer Ressourcen. Sie beschreibt zusammengefasst die grundsätzliche Fähigkeit, Belastungen auszuhalten und wieder in ein Gleichgewicht zu finden. Soweit alles klar. Aber wie erleben wir Resilienz konkret in unseren Methoden? Können wir in der Körperarbeit Resilienz stärken? Und wenn ja, wie erweitern wir das sprichwörtliche Gefäss, damit Herausforderungen weniger schnell überfordern?
Darüber spreche ich mit erfahrenen Therapeut:innen aus fünfunterschiedlichen Methoden. Sie zeigen anhand eines Beispiels aus ihrer Praxis, wie sie mit ihrer Methode die Menschen unterstützen, zu mehr Handlungsfähigkeit und damit zu mehr Resilienz zu finden.
Im ersten Teil sind Katharina Canziani, Kinesiologin, Manuela Mayer, Yogatherapeutin, und Joachim Schultz aus der Strukturellen Integration zu Gast. Im zweiten Teil folgen Manuela Reimann mit Shiatsu und Bruno Kapfer mit Craniosakraltherapie.
Mehr zu meinen Gästen:
Katharina Canziani: https://kc-kinesiologie.ch
Manuela Mayer: https://yogazuerichsee.ch
Joachim Schultz: https://www.real-ease.ch
Manuela Reimann: https://www.shiatsupraxis-reimann.ch
Bruno Kapfer: https://www.brunokapfer.com
Darüber spreche ich mit erfahrenen Therapeut:innen aus fünfunterschiedlichen Methoden. Sie zeigen anhand eines Beispiels aus ihrer Praxis, wie sie mit ihrer Methode die Menschen unterstützen, zu mehr Handlungsfähigkeit und damit zu mehr Resilienz zu finden.
Im ersten Teil sind Katharina Canziani, Kinesiologin, Manuela Mayer, Yogatherapeutin, und Joachim Schultz aus der Strukturellen Integration zu Gast. Im zweiten Teil folgen Manuela Reimann mit Shiatsu und Bruno Kapfer mit Craniosakraltherapie.
Mehr zu meinen Gästen:
Katharina Canziani: https://kc-kinesiologie.ch
Manuela Mayer: https://yogazuerichsee.ch
Joachim Schultz: https://www.real-ease.ch
Manuela Reimann: https://www.shiatsupraxis-reimann.ch
Bruno Kapfer: https://www.brunokapfer.com
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10.05.2026
1 Stunde 6 Minuten
Mit der neuen Prüfungsordnung ändert auch die Anzahl der vorgeschriebenen Supervisionsstunden. Erst fand ich das sehr bedauerlich. Ist die Supervision doch ein einsames Gefäss zur Weiterentwicklung zwischen Branchenzertifikat und Höherer Fachprüfung. Der Grund weshalb die Stunden halbiert wurden, ist mitunter der, dass die Menschen nicht innerhalb zweier Jahre viele Stunden absolvieren, einzig mit der Motivation, dass sie schliesslich zur Prüfung zugelassen werden. Dieser Gedanke finde ich essentiell. Denn persönliche Entfaltung kann kein Pflichtprogramm sein. Wir müssen eh viel zu viel und vorlauter Müssen gibt’s kaum mehr Platz fürs Wollen. Die Reduktion der geforderten Stunden ermöglicht also ein weniger an Müssen und bietet Raum für ein mehr an Wollen. Aus dem Pflichtprogramm wird eine wertvolle individuelle Weiterbildung. Was bleibt, wenn das Müssen geht: das diskutiere ich heute gemeinsam mit Sabine Bannwart, Präsidentin der Shiatsu Gesellschaft Schweiz, selbst erfahreneShiatsutherapeutin mit eidgenössischem Diplom und Supervisorin.
Links, welche für Dich spannend sein könnten:
Weiterbildung Supervision im therapeutischen Kontext
Lust auf Supervision?
Sabine Bannwart und Tamara Odermatt
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Weiterbildung Supervision im therapeutischen Kontext
Lust auf Supervision?
Sabine Bannwart und Tamara Odermatt
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17.04.2026
1 Stunde 9 Minuten
Übermässige Schuld- und Schamgefühle sind oft Folgen von Gewalterfahrung. Jede Gewalt stellt eine Grenzverletzung, eine Verletzung der Integrität dar. Sind wir dem früh in unserem Leben, überdauernd oder besonders heftig ausgesetzt, entwickeln sich daraus einerseits Strategien, wie wir damit überleben können. Strategien wie: " Wenn ich mich genug anstrenge, ganz brav bin, andere beschäme, meiner Wut freien Lauf lasse oder unterdrücke.... dann, bekomme ich die notwendige Aufmerksamkeit, die ich so dringend benötige".
Je früher oder je überdauernder wir dem ausgesetzt sind, desto eher bildet sich aber auch die eigene Identität um diese Erfahrung. Diese zeigt sich oft in Form von Selbstabwertung, Schuld und Scham. "Es steht mir nicht zu, ich kann es sowieso nicht, ich bin nicht liebenswert, ich bin schuld..." können als tiefe Überzeugungen daraus resultieren. Diese internalisierte Sicht auf uns selbst prägen unser Verhalten und damit unsere Erfahrungen. Sie prägen uns so lange, bis wir ihnen auf die Schliche kommen, realisieren, dass sie nicht stimmen und dass wir heute keiner existentiellen Bedrohung mehr ausgeliefert sind, wenn wir mehr so sind, wie wir eigentlich auf diese Welt gekommen sind: nämlich richtig, so wie wir sind.
In diesem Gespräch vertiefen wir die Entstehung von Schuld und Scham und erkunden, wie wir diese Prägungen als Therapeut*innen hin zu mehr Freiheit begleiten können.
Je früher oder je überdauernder wir dem ausgesetzt sind, desto eher bildet sich aber auch die eigene Identität um diese Erfahrung. Diese zeigt sich oft in Form von Selbstabwertung, Schuld und Scham. "Es steht mir nicht zu, ich kann es sowieso nicht, ich bin nicht liebenswert, ich bin schuld..." können als tiefe Überzeugungen daraus resultieren. Diese internalisierte Sicht auf uns selbst prägen unser Verhalten und damit unsere Erfahrungen. Sie prägen uns so lange, bis wir ihnen auf die Schliche kommen, realisieren, dass sie nicht stimmen und dass wir heute keiner existentiellen Bedrohung mehr ausgeliefert sind, wenn wir mehr so sind, wie wir eigentlich auf diese Welt gekommen sind: nämlich richtig, so wie wir sind.
In diesem Gespräch vertiefen wir die Entstehung von Schuld und Scham und erkunden, wie wir diese Prägungen als Therapeut*innen hin zu mehr Freiheit begleiten können.
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Über diesen Podcast
Was ist Komplementätherapie? Diese Frage ist mal der erste Schritt
auf einer Reise. Und wir brechen dabei zu einer Reise auf, welche
in ihrem Ziel offen ist, ihre Etappen von einer zur nächsten führt.
Erforschen, entdecken, reflektieren Themen aus diesem Feld
gemeinsam mit unterschiedlichen Gästen, welche ihre Erfahrung und
Expertise zur Verfügung stellen.
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