Podcaster
Episoden
07.03.2026
54 Minuten
Was ist dem Menschen wirklich hilfreich, wenn er zu uns in die Praxis kommt? Die Erwartungen sind nicht selten, und auch legitimerweise, dass etwas weg gemacht werden soll, dass der Zustand wieder so werden soll, wie zur Zeit, bevor z.B. ein Symptom aufgetreten ist. Aber ist das unsere Kernkompetenz? Ist das wirklich Prozessarbeit? Natürlich stellt sich die Frage, was wir überhaupt unter Prozesssarbeit verstehen. An dieser Stelle teile ich gerne einen Text von René Fix, meinem Gesprächspartner in dieser Folge.
“Prozessarbeit” bedeutet, dem natürlichen Prozess zufolgen. Und dieser Prozess liegt im Leben des anderen und nicht in dir als Begleiterin.
Da gibts eine Skala mit einem Kontinuum zwischen "ich mache alles für Dich" und " ich mache nichts für Dich"
Ganz links auf der Skala finden wir die Chirurgie, die Pharmazeutika, die Mobilisierung.
Weiter in Richtung Mitte finden wir die Physiotherapie, die Verhaltenstherapie, Dietpläne, aber auchKompensationsunterstützung wie Wellnessbehandlungen und vieles mehr.
Und das geht bis ganz, ganz, ganz kurz vor Anschlagrechts.
Erst da beginnt die Prozessarbeit.
Wenn du als Begleiterin der Klientin nichts mehrabnimmst, ihr nichtmal mehr Raum gibst, ihr keine Ermächtigung bietest, ihr keine Wege aufzeigst, ihr keine Energie gibst und sie ihr auch nicht nimmst oder verteilst.
Und was machst du stattdessen?
Ist das dieses berühmt-berüchtigte NICHT-TUN?
Du bist ihr
ein Gegenüber ein Co-Regulator ein Resonanzkörper ein Reibungspartner ein Verstärker ein Zuhörer ein Wegbegleiter
Nur wenn sich die Klientin den Raum selbst nimmt, kommt sie in den Wandel.
Nur wenn sie sich selbst ihre Macht nimmt, ermächtigt sie sich.
Nur wenn sie nicht mehr im Außen auf Antworten wartet, kann sie sich selbst zuhören.
Nur wenn sie echte Begleitung spürt, kann sie sich hineinlehnen in den Prozess mit dir.
Und das ist alles andere als einfach, denn wir wollen doch so sehr helfen, am liebsten aktiv. Und wir wollen Lob undAnerkennung. Und wir wollen doch so sehr, dass sich das Geld, welches wir bezahlt bekommen, dem Wert entspricht, den wir geben.
Und ja, der Wert wird unmessbar, wenn wir echte tiefe Prozessbegleitung anbieten.
Weitere Inspirationen und Angebote findest Du unter
www.embody-prozessarbeit.de
“Prozessarbeit” bedeutet, dem natürlichen Prozess zufolgen. Und dieser Prozess liegt im Leben des anderen und nicht in dir als Begleiterin.
Da gibts eine Skala mit einem Kontinuum zwischen "ich mache alles für Dich" und " ich mache nichts für Dich"
Ganz links auf der Skala finden wir die Chirurgie, die Pharmazeutika, die Mobilisierung.
Weiter in Richtung Mitte finden wir die Physiotherapie, die Verhaltenstherapie, Dietpläne, aber auchKompensationsunterstützung wie Wellnessbehandlungen und vieles mehr.
Und das geht bis ganz, ganz, ganz kurz vor Anschlagrechts.
Erst da beginnt die Prozessarbeit.
Wenn du als Begleiterin der Klientin nichts mehrabnimmst, ihr nichtmal mehr Raum gibst, ihr keine Ermächtigung bietest, ihr keine Wege aufzeigst, ihr keine Energie gibst und sie ihr auch nicht nimmst oder verteilst.
Und was machst du stattdessen?
Ist das dieses berühmt-berüchtigte NICHT-TUN?
Du bist ihr
ein Gegenüber ein Co-Regulator ein Resonanzkörper ein Reibungspartner ein Verstärker ein Zuhörer ein Wegbegleiter
Nur wenn sich die Klientin den Raum selbst nimmt, kommt sie in den Wandel.
Nur wenn sie sich selbst ihre Macht nimmt, ermächtigt sie sich.
Nur wenn sie nicht mehr im Außen auf Antworten wartet, kann sie sich selbst zuhören.
Nur wenn sie echte Begleitung spürt, kann sie sich hineinlehnen in den Prozess mit dir.
Und das ist alles andere als einfach, denn wir wollen doch so sehr helfen, am liebsten aktiv. Und wir wollen Lob undAnerkennung. Und wir wollen doch so sehr, dass sich das Geld, welches wir bezahlt bekommen, dem Wert entspricht, den wir geben.
Und ja, der Wert wird unmessbar, wenn wir echte tiefe Prozessbegleitung anbieten.
Weitere Inspirationen und Angebote findest Du unter
www.embody-prozessarbeit.de
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14.02.2026
1 Stunde 3 Minuten
Veränderungsprozesse brauchen Mut. Wir verlassen die Komfortzone und stellen uns der damit einhergehenden Unsicherheit. Damit wir uns darauf einlassen, brauchen wir Vertrauen in uns selbst, ins Leben und im besten Fall werden wir von einem Menschen begleitet, der uns in dieser Situation Sicherheit vermittelt. Im therapeutischen Setting geht es per se um Veränderung und schliesslich darum, sich so zeigen zu dürfen, wie man ist, mit allen Stärken und Schwächen. Damit wir bereit sind, diese Verletzlichkeit als Basis für etwas Neues zuzulassen, bedarf es einer sicheren Beziehung. Was aber macht eine sichere Beziehung aus, wie kreieren wir eine solche? Wann ist eine therapeutische Beziehung wirklich unterstützend und wann bestätigt sie vielleicht eher bereits bestehende Muster? Auf Augenhöhe, mit offenem Herz, empathisch bezeugend und doch fordernd... wenn man es genau betrachtet, ist die therapeutische Beziehung doch eine ziemlich koplexe Angelegenheit, die ich in dieser Folge gemeinsam mit Tamara Gigon, Leiterin der Ko Lebensschule beleuchte.
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21.12.2025
53 Minuten
2024 hat die schweizerische Opferhilfekonferenz die KomplementärTherapie in ihre fachtechnischen Empfehlungen aufgenommen. Seither können KomplementärTherapeut:innen mit entsprechenden Qualifikationen Menschen, welche von einer Gewaltstraftat betroffen sind, begleiten. In dieser Folge spreche ich zusammen mit Gabriela Rey von der berner Beratungsstelle für Opferhilfe unter anderem über die Aufgaben der Stiftung, die Klient:innenschaft und die Qualifikationen, welche ein Therapeut oder eine Therpeutin mitbringen soll, um eine angemessene Begleitung anbieten zu können.
Damit wir in diesem sensiblen Umfeld sichere Begleitung anbieten können, verweise ich hier gerne auf die KT Impuls GmbH, welche ein Kompetenztzentrum zum Thema Arbeit mit gewaltbetroffenen Menschen ins Leben gerufen hat. Dort werden auch die bislang einzigen konkreten Weiterbildungen zur Zusammenarbeit mit den Opferhilfestellen und zur Arbeit mit gewaltbetroffenen Menschen angeboten:
https://www.kt-impuls.ch/kt-und-opferhilfe
Stiftung für Opferhilfe Bern:
https://www.opferhilfe-bern.ch/de/kontakt
Fachstelle für betroffene Frauen von sexualisierter Gewalt Bern:
https://www.stiftung-gegen-gewalt.ch/beratungsstelle-lantana
Damit wir in diesem sensiblen Umfeld sichere Begleitung anbieten können, verweise ich hier gerne auf die KT Impuls GmbH, welche ein Kompetenztzentrum zum Thema Arbeit mit gewaltbetroffenen Menschen ins Leben gerufen hat. Dort werden auch die bislang einzigen konkreten Weiterbildungen zur Zusammenarbeit mit den Opferhilfestellen und zur Arbeit mit gewaltbetroffenen Menschen angeboten:
https://www.kt-impuls.ch/kt-und-opferhilfe
Stiftung für Opferhilfe Bern:
https://www.opferhilfe-bern.ch/de/kontakt
Fachstelle für betroffene Frauen von sexualisierter Gewalt Bern:
https://www.stiftung-gegen-gewalt.ch/beratungsstelle-lantana
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07.12.2025
1 Minute
In dieser Folge betrachte ich gemeinsam mit Katherina Chrissocou die Möglichkeiten, Erfahrungen und Grenzen von einer Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Fachrichtungen. Katherina erzählt uns von unterschiedlichen Formen der Zusammenarbeit, von den jeweiligen Chancen und Herausforderungen, wie sie gestaltet werden können und wie sie zustande gekommen sind.
Hier zum Nachlesen noch einige Links zu Wirksamkeitsstudien und zur Homepage von
Katherina: https://www.my-shiatsu.ch/kontakt
Harorani M. et al: The effect of Shiatsu massage on agitation in mechanically ventilated patients: A randomized controlled trial "[Heart & Lung Volume 50 (2021)893-897]"
Kobayashi D. et al: Shiatsu for chronic lower back pain: Randomized controlled study "[Complementary Therapies in Medecine Volume 45 (August 2019)]"
Browne N.et al: Relieving pressure – An evaluation of Shiatsu treatments for cancer & palliative care patients in an NHS setting "[European Journal of Integrative Medicine, Volume 21, 2018, ISSN 1876-3820]" Deutsches Abstract: https://www.shiatsu-austria.at/shiatsu-behandlungen-fuer-krebs-und-palliativpatientinnen-neil-browne-et-al/
https://www.komplementär-therapie.ch/medien/
https://www.shiatsu-austria.at/forschung-shiatsu/
Teamworktraining Integrativmedizin: https://www.akademie-arlesheim.ch/tti
Hier zum Nachlesen noch einige Links zu Wirksamkeitsstudien und zur Homepage von
Katherina: https://www.my-shiatsu.ch/kontakt
Harorani M. et al: The effect of Shiatsu massage on agitation in mechanically ventilated patients: A randomized controlled trial "[Heart & Lung Volume 50 (2021)893-897]"
Kobayashi D. et al: Shiatsu for chronic lower back pain: Randomized controlled study "[Complementary Therapies in Medecine Volume 45 (August 2019)]"
Browne N.et al: Relieving pressure – An evaluation of Shiatsu treatments for cancer & palliative care patients in an NHS setting "[European Journal of Integrative Medicine, Volume 21, 2018, ISSN 1876-3820]" Deutsches Abstract: https://www.shiatsu-austria.at/shiatsu-behandlungen-fuer-krebs-und-palliativpatientinnen-neil-browne-et-al/
https://www.komplementär-therapie.ch/medien/
https://www.shiatsu-austria.at/forschung-shiatsu/
Teamworktraining Integrativmedizin: https://www.akademie-arlesheim.ch/tti
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23.11.2025
52 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Raphael Schenker über ein ganzheitliches Verständnis von Gesundheit und Krankheit. Wir erörtern, weshalb der Mensch als selbstregulierendes System betrachtet werden kann und wie körperliche, emotionale und energetische Prozesse untrennbar miteinander verbunden sind.
Im Gespräch wird deutlich, welche zentrale Rolle das Verdauungssystem, Stressreaktionen und innere Glaubenssätze für die Entstehung von Beschwerden spielen – und weshalb Symptome oft wertvolle Hinweise für Veränderung statt einfach wegzumachende Störungen sind. Anhand konkreter Fallbeispiele wird aufgezeigt, wie gesundheitliche Herausforderungen mit emotionalen Themen verwoben sein können und wie Regulation, Selbstwahrnehmung und Ressourcenarbeit zu nachhaltiger Verbesserung führen.
Der Podcast lädt dazu ein, Gesundheit als dynamischen Entwicklungsweg zu verstehen und vermittelt, weshalb KomplementärTherapie weniger „heilt“, sondern vielmehr Menschen begleitet, ihre eigene Selbstwirksamkeit wiederzuentdecken.
Im Gespräch wird deutlich, welche zentrale Rolle das Verdauungssystem, Stressreaktionen und innere Glaubenssätze für die Entstehung von Beschwerden spielen – und weshalb Symptome oft wertvolle Hinweise für Veränderung statt einfach wegzumachende Störungen sind. Anhand konkreter Fallbeispiele wird aufgezeigt, wie gesundheitliche Herausforderungen mit emotionalen Themen verwoben sein können und wie Regulation, Selbstwahrnehmung und Ressourcenarbeit zu nachhaltiger Verbesserung führen.
Der Podcast lädt dazu ein, Gesundheit als dynamischen Entwicklungsweg zu verstehen und vermittelt, weshalb KomplementärTherapie weniger „heilt“, sondern vielmehr Menschen begleitet, ihre eigene Selbstwirksamkeit wiederzuentdecken.
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Über diesen Podcast
Was ist Komplementätherapie? Diese Frage ist mal der erste Schritt
auf einer Reise. Und wir brechen dabei zu einer Reise auf, welche
in ihrem Ziel offen ist, ihre Etappen von einer zur nächsten führt.
Erforschen, entdecken, reflektieren Themen aus diesem Feld
gemeinsam mit unterschiedlichen Gästen, welche ihre Erfahrung und
Expertise zur Verfügung stellen.
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