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Beschreibung
vor 4 Monaten
Veränderungsprozesse brauchen Mut. Wir verlassen die Komfortzone
und stellen uns der damit einhergehenden Unsicherheit. Damit wir
uns darauf einlassen, brauchen wir Vertrauen in uns selbst, ins
Leben und im besten Fall werden wir von einem Menschen begleitet,
der uns in dieser Situation Sicherheit vermittelt. Im
therapeutischen Setting geht es per se um Veränderung und
schliesslich darum, sich so zeigen zu dürfen, wie man ist, mit
allen Stärken und Schwächen. Damit wir bereit sind, diese
Verletzlichkeit als Basis für etwas Neues zuzulassen, bedarf es
einer sicheren Beziehung. Was aber macht eine sichere Beziehung
aus, wie kreieren wir eine solche? Wann ist eine therapeutische
Beziehung wirklich unterstützend und wann bestätigt sie
vielleicht eher bereits bestehende Muster? Auf Augenhöhe, mit
offenem Herz, empathisch bezeugend und doch fordernd... wenn man
es genau betrachtet, ist die therapeutische Beziehung doch eine
ziemlich koplexe Angelegenheit, die ich in dieser Folge gemeinsam
mit Tamara Gigon, Leiterin der Ko Lebensschule beleuchte.
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