Wenn Müssen zum Wollen wird: Warum Supervision mehr ist als ein Pflichtprogramm

Wenn Müssen zum Wollen wird: Warum Supervision mehr ist als ein Pflichtprogramm

vor 1 Monat
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Beschreibung

vor 1 Monat

Mit der neuen Prüfungsordnung ändert auch die Anzahl der
vorgeschriebenen Supervisionsstunden. Erst fand ich das sehr
bedauerlich. Ist die Supervision doch ein einsames Gefäss zur
Weiterentwicklung zwischen Branchenzertifikat und Höherer
Fachprüfung. Der Grund weshalb die Stunden halbiert wurden, ist
mitunter der, dass die Menschen nicht innerhalb zweier Jahre
viele Stunden absolvieren, einzig mit der Motivation, dass sie
schliesslich zur Prüfung zugelassen werden. Dieser Gedanke finde
ich essentiell. Denn persönliche Entfaltung kann kein
Pflichtprogramm sein. Wir müssen eh viel zu viel und vorlauter
Müssen gibt’s kaum mehr Platz fürs Wollen. Die Reduktion der
geforderten Stunden ermöglicht also ein weniger an Müssen und
bietet Raum für ein mehr an Wollen. Aus dem Pflichtprogramm wird
eine wertvolle individuelle Weiterbildung. Was bleibt, wenn das
Müssen geht: das diskutiere ich heute gemeinsam mit Sabine
Bannwart, Präsidentin der Shiatsu Gesellschaft Schweiz, selbst
erfahreneShiatsutherapeutin mit eidgenössischem Diplom und
Supervisorin.


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