VielSinn

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Folge 10: Das Wutkarussell – Wenn der Abend kippt, bevor er beginnt
07.04.2026
1 Minute
Warum dreht dein Kind abends so richtig auf, obwohl der Tag eigentlich schon lang genug war? 


In dieser Folge erkläre ich dir, was in diesen Momenten neurobiologisch passiert, im Gehirn deines Kindes und in deinem, und warum Koregulation der einzige Weg aus dem Wutkarussell ist.


Du hörst zwei Versionen desselben Abends, einmal die Eskalation, einmal die Regulierung, und du verstehst danach, warum der Unterschied nicht im Kind liegt, sondern in deiner Haltung, deiner Stimme und deinem Nervensystem. Dazu bekommst du die 3-2-1 Technik, die du noch heute Abend ausprobieren kannst.


Wenn du tiefer einsteigen möchtest: 


Am 23. April findet mein erster Live-Workshop statt, „Deine Stimme, deine Wirkung“. Alle Infos und die Anmeldung findest du hier: 


annikagrunwald.de/abend


️ VielSinn – der Podcast für Eltern sensitiver und neurodivergenter Kinder, für Pädagoginnen und alle, die verstehen wollen, was hinter schwierigem Verhalten steckt.
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Folge 9: Ruhemomente – Wenn Pausen mehr Stress als Entlastung auslösen
10.02.2026
1 Minute
Pause – ein Wort, das eigentlich Entlastung verspricht, aber bei vielen sofort Stress auslöst. Ich sitze heute wieder auf meinem umgestürzten Baumstumpf im verschneiten Wald und nehme dich mit in eine Folge über Ruhemomente: kleine 30–60 Sekunden-Resets, die entscheiden, ob Nervensysteme eskalieren oder sich neu sortieren können.


Das erwartet dich:


Warum das Wort “Pause” uns blockiert und was biologisch dabei im Körper passiert


Wie sich Stress zwischen Kindern und Erwachsenen hochschaukelt – in Schule, Kita und zu Hause


Konkrete Mini-Tools: Atempausen, Bewegungsimpulse, Übergängsrituale und regulierende Sprache


Wie du dich als Elternteil oder Pädagog*in selbst regulierst, bevor du die Tür öffnest


Vier Reflexionsfragen für deinen Alltag


Einen geführten Extra-Ruhemoment zum Mitnehmen (2–3 Minuten, sofort nutzbar)


Meine Kernbotschaft: Ruhemomente sind keine Nettigkeit, die du dir mal gönnst – sie sind Neurophysiologie. Besonders neurodivergente Kinder und Erwachsene brauchen sie, um nicht dauerhaft im Alarmzustand zu bleiben.


Aufgenommen im Wald bei Schnee und Wind – mit knirschendem Schnee, Vogelgezwitscher und einer Säge im Hintergrund.


War diese Folge hilfreich? Dann teile sie gerne mit anderen Eltern oder Kolleg*innen. Schreib mir auch gerne, welche Ruhemomente für dich funktionieren.


Mehr Infos und den kostenlosen Sensomat-Test: www.annikagrunwald.de


Schön, dass es dich gibt!


Deine Annika


Vielsinn – der Podcast für alle, die mit sensiblen, neurodivergenten Nervensystemen leben und arbeiten.​​​​​​​​​​​​​​​​
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Folge 8: Das Igel-Kind – Warum Anpassung kein „braves“ Verhalten ist
20.11.2025
36 Minuten
Folge 8: Das Igel-Kind – Warum Anpassung kein „braves“ Verhalten ist

Zusammenfassung


In dieser Folge dreht sich alles um die sogenannten "Igelkinder", sensible Kinder, die nach außen angepasst und pflegeleicht wirken, innerlich aber in ständiger Überforderung leben. Du erfährst, warum diese Kinder so viel Energie aufwenden, um zu maskieren, wie du die leisen Signale erkennst und welche langfristigen Folgen das Verstellen haben kann. Mit konkreten Strategien für Eltern und Pädagog*innen zeigt diese Folge Wege auf, wie du Igelkindern einen sicheren Raum geben kannst, in dem sie sich zeigen dürfen, wie sie wirklich sind – ohne Maske, ohne Starre, einfach sie selbst.


Aufgenommen am Mittelmeer (ja, du hörst Wellen, Vögel und manchmal auch Autos!) dreht sich diese Folge um eine ganz besondere Gruppe sensibler Kinder: die Igelkinder.


Das erwartet dich in dieser Folge:


Was macht Igelkinder so besonders?


Feine Antennen für ihre Umgebung Nach außen angepasst und ruhig – innen überforderiert Masking als Überlebensstrategie Zusammenbrüche zu Hause (laut wie beim Löwen oder leise wie beim Reh)


Wie zeigen sich Igelkinder?


Als pflegeleichte Kinder, die nicht auffallen In der Schule/Kita anders als zu Hause Unsichtbar machen können – echte Meister der Tarnung Brauchen: Sicherheit, Vertrauen, Raum ohne Druck


Was steckt dahinter?


Freeze-Reaktion: Erstarren als Notprogramm des Nervensystems Enormer Energieaufwand durch ständiges Verstellen Oft ausgelöst durch Überreizung + sozialen Druck Langfristige Risiken: Depression, Angststörungen, Burnout


Wie kannst du Igelkinder stärken?


Beziehungsarbeit: Erzähl von dir, schaffe Verbindung Geschichten & Metaphern nutzen Kinder in Lösungsfindung einbeziehen Rituale & Struktur geben Sicherheit Nonverbale Signale vereinbaren  Sprache übernehmen, wenn das Kind nicht sprechen kann Später reflektieren: Was hast du gemerkt? Was brauchst du?


️ Warum ist das so wichtig? Kinder, die dauerhaft maskieren müssen, sind gefährdet, später in psychische Erkrankungen zu rutschen. Viele Erwachsene mit Depressionen, Burnout oder Angststörungen waren als Kinder genau solche stillen Anpasser*innen.


Ausblick auf die nächsten Folgen:


Folge 9: Was ist eigentlich Pause? (Eine ganze Folge über dieses wichtige Thema!) Folge 10: Der wissenschaftliche Hintergrund zu meinem Tiertypen-Modell


Erwähnt in dieser Folge:


Rückblick auf Folge 7 über Bienenkinder (die kooperativen Leister*innen) Der kostenlose Sensomat-Test auf der Website Masking als psychologischer Begriff Freeze-Reaktion des Nervensystems


Kontakt & Mehr:


Mach den kostenlosen Sensomat-Test unter: annikagrunwald.de/sensomat Folge dem Podcast auf Social Media Melde dich für ein Gespräch, wenn du Begleitung möchtest zeeg.me/annikagrunwald


Abschluss-Impuls: Eine kurze Übung für Igelkinder – ermutigend und stärkend.


Vielsinn – Ein Podcast für alle, die Kinder so begleiten wollen, dass diese fühlen: "Ich bin richtig, wie ich bin."


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Folge 7: Das Bienen Kind – Wenn Hilfsbereitschaft zur Last wird
27.10.2025
24 Minuten
Folge 7: Das Bienen Kind – Wenn Hilfsbereitschaft zur Last wird


Willkommen zur siebten Folge von VielSinn! Heute dreht sich alles um die Biene, den Prototyp des resilienten, aber oft übersehenen hochsensiblen Kindes in meinem Tiertypen-Modell. Ich nehme dich wieder mit in den Wald, wo die Sonne durch die Baumwipfel blinzelt und ein wundervoller Oktobertag auf uns wartet.


In dieser Folge erfährst du:


Warum Bienen Kinder so leicht übersehen werden und was sie wirklich brauchen


Wie sich das Kind zeigt, das immer funktioniert und hilfsbereit ist


Welche Bedürfnisse hinter dem kooperativen Verhalten stehen (echte Anerkennung, Pausen, Grenzen)


Warum das Ja sagen so leicht fällt und das Nein sagen so schwer


Wie du als Elternteil oder Lehrkraft bewusst Pausen schenken kannst


Meine praktischen Strategien: Verantwortung begrenzen, das Tun statt das Ergebnis wertschätzen und über Gefühle sprechen


Eine persönliche Anekdote: Als ich den Sensomat mit meinen Kindern gemacht habe


Bleib bis zum Ende dran!


Diesmal erwartet dich etwas ganz Besonderes: Ich singe für dich, weil meine Gefühle das gerade brauchen. Danach bekommst du ein bisschen Waldenergie und Stille, die gar keine ist.


Eltern von kooperativen, hilfsbereiten Kindern, die immer funktionieren


Lehrkräfte im Grundschulbereich (und darüber hinaus)


Alle, die verstehen wollen, warum manche sensible Kinder unsichtbar bleiben


Wenn du wissen willst, zu welchem Typ dein Kind tendiert, probier es aus! Hier geht es zum Sensomat:


zeeg.me/annikagrunwald


oder hier


annikagrunwald.de


3 Reflexionsfragen für dich:


Kennst du dieses Verhalten an deinem Kind? 


Hast du selber solche Muster, anderen zum Gefallen etwas zu tun? 


Wie oft wertschätzt du das Tun deines Kindes und nicht das Ergebnis?


Hast du eigene Strategien, die deinem Bienen Kind helfen, auch mal Nein zu sagen? Teile sie gerne in den Kommentaren!


Nächste Folge: Der Igel, bleib dran!


🩵Du bist wundervoll, so wie du bist. Du bist richtig, wie du bist.🩵


#VielSinn #HochsensibleKinder #BienenKind #Hochsensibilität #Sensibel #BewusstErziehen #BeziehungStattErziehung #Elternpodcast #Lehrerpodcast #Tiertypen #Sensomat #AnnikaGrunwald​​​​​​​​​​​​​​​​
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Folge 6: Das Reh-Kind – Wenn Bauchweh nach Sicherheit ruft
14.10.2025
28 Minuten
Willkommen zur sechsten Folge von VielSinn! Heute dreht sich alles um das Reh, den Prototyp des hochsensiblen Kindes in meinem Tiertypen Modell. Ich nehme dich mit in den Wald, wo die Sonne durch die Bäume blinzelt und der Herbstwind durch die Aufnahme rauscht.


In dieser Folge erfährst du:


Wie Reh Kinder wahrgenommen werden und was sie wirklich brauchen


Warum “Sprich mal lauter!” ein absolutes No Go ist


Welche Bedürfnisse hinter dem scheuen Verhalten stehen (Sicherheit, Schutz, Geborgenheit)


Wie du als Elternteil oder Lehrkraft sichere Räume schaffen kannst


Warum körperliche Symptome wie Bauchschmerzen ernst genommen werden müssen


Meine praktischen Strategien: Rituale, leicht zu beantwortende Fragen und der “Sicherheitsmantel”


Bleib bis zum Ende dran!


Nach dem Lied aus der letzten Folge erwartet dich diesmal etwas ganz Anderes, eine spontane Übung, die dich zu dir bringt.


Für wen ist diese Folge?


Eltern von leisen, scheuen Kindern


Lehrkräfte im Grundschulbereich (und darüber hinaus)


Alle, die hochsensible Kinder besser verstehen möchten


Wenn du wissen willst, zu welchem Typ dein Kind tendiert, probier es aus! Hier geht es zum Sensomat:


zeeg.me/annikagrunwald


oder hier


annikagrunwald.de


Teile deine Tipps!


Hast du eigene Strategien, die deinem Reh Kind bei Überforderung helfen? Teile sie gerne in den Kommentaren!


Nächste Folge: Die Biene, bleib dran!


Du bist wundervoll, so wie du bist. Du bist richtig, wie du bist.


#VielSinn #HochsensibleKinder #RehKind #Hochsensibilität #Sensibel #BewusstErziehen #BeziehungStattErziehung #Elternpodcast #Lehrerpodcast #Tiertypen #Sensomat #AnnikaGrunwald
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Über diesen Podcast

Dies ist ein Podcast für alle die sich einfühlen wollen in die Themen: Alltag mit sensiblen Kindern, Neurosensitivität, die Macht der Sprache und alle Themen die sich drum herum so ergeben.
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