Podcaster
Episoden
07.04.2026
1 Stunde 28 Minuten
Sein eigener Weg war alles andere als geradlinig. Eigentlich wollte Guido in die bunte Welt der Werbung, landete dann aber in einer Ausbildung zum Industriekaufmann. Ein Umweg, der ihn durch eine krachend gescheiterte Bewerbung bei Ferrero seine wichtigste Lektion lehrte: Disziplin und Vorbereitung sind das Fundament für alles, was folgt. Diese Erfahrungen helfen ihm heute, ein hochspezialisiertes Unternehmen mit einer Mischung aus Ruhrgebiets-Lockerheit und harter Kante zu führen. Heute arbeitet Guido genau an der Schnittstelle zwischen Hightech-Geotechnik und dem Erhalt von Werten. Bei URETEK sieht er jeden Tag, wie Gebäude wortwörtlich den Halt verlieren – und wie er sie mit der Kraft von zehn Elefanten pro Quadratmeter wieder stabilisiert. Gleichzeitig blickt er kritisch auf die deutsche Politik und Wirtschaft, in der er ein massives Umsetzungsproblem sieht, das uns als Standort ausbremst. Und trotzdem klingt er im Gespräch überraschend bodenständig. Für Guido ist die „Schlüsselloch-Chirurgie“ an Gebäuden kein Hexenwerk, sondern eine Frage der richtigen Methode und des Willens, Dinge einfach anzupacken. Er liebt den Moment, in dem aus Skepsis Staunen wird – ein Stolz, den er seit dem „Ritterschlag“ durch die Sendung mit der Maus sogar als QR-Code auf seiner Visitenkarte trägt. Wir sprechen über zwei Perspektiven: Technik und Unternehmertum. - Über 50 Tonnen Hubkraft, minimalinvasive Injektionen und warum wissenschaftliche Belege für ihn die Basis jedes Vertrauens sind. - Über das „Ronaldo-Prinzip“ im Mittelstand, das Management-Modell Familie und den täglichen Sport als mentalen Anker. - Und über die Frage, warum Deutschland endlich anfangen muss, wie ein gesundes Unternehmen zu handeln, statt nur Probleme in Endlosschleifen zu analysieren. Ein Gespräch über echte Macher-Mentalität, den Stolz auf das eigene Handwerk und darüber, warum ein stabiles Fundament immer mit der eigenen Einstellung beginnt.
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10.03.2026
1 Stunde 31 Minuten
Judith Strücker: Geschäftsleitung bei Einstieg, Grafikdesignerin und jemand, der seit über 20 Jahren zwischen jungen Menschen und Unternehmen vermittelt. Ihr eigener Weg war alles andere als geradlinig. Erst Germanistik, dann Pädagogik und schließlich Grafikdesign. Umwege, die ihr heute helfen zu verstehen, warum Entscheidungen für junge Menschen oft so schwer sind und warum Unternehmen diese Phase manchmal unterschätzen. Heute arbeitet Judith genau an der Schnittstelle dieser beiden Welten. Auf Ausbildungsmessen, in Workshops und Gesprächen erlebt sie jedes Jahr tausende Jugendliche, die versuchen herauszufinden, welcher Weg zu ihnen passt. Gleichzeitig spricht sie mit Unternehmen, die genau diese jungen Menschen erreichen wollen und oft nicht verstehen, warum das immer schwieriger wird. Und trotzdem klingt sie im Gespräch überraschend pragmatisch. Für Judith ist Gen Z nicht schwierig, sie ist nur weniger bereit, schlechte Systeme zu akzeptieren. Gleichzeitig sieht sie auch die Herausforderungen für Unternehmen, die Fachkräfte suchen und sich auf eine neue Generation einstellen müssen. Wir sprechen über zwei Perspektiven: junge Menschen und Unternehmen. Über Entscheidungsdruck mit 17, Praktika als Realitätscheck und die Angst, sich falsch zu entscheiden. Über Berufsmessen, die manchmal ein bisschen wie Tinder funktionieren. Und über die Frage, was sich in der Arbeitswelt wirklich ändern muss, damit beide Seiten zusammenfinden. Ein Gespräch über Erwartungen, Missverständnisse und darüber, warum sich Arbeitswelt und Generationen gerade neu sortieren.
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10.02.2026
1 Stunde 42 Minuten
Was passiert, wenn ein Kind lieber an die Zaubertricks im Schrank seines Vaters will als an die Kekse – und daraus ein ganzes Berufsleben entsteht? Matthias Rauch: Zauberer, Moderator, Deutscher Meister der Zauberkunst – und jemand, der privat lieber im Hintergrund bleibt. Seinen ersten Trick lernte er von seinem Vater. Eine Münze verschwindet im Ärmel und taucht hinter dem Kopf wieder auf. Aus diesem Moment wurde eine Begeisterung, die nie wieder verschwand. Während andere Hausaufgaben machten, übte Matthias Seiltricks und Kartenroutinen. Seine Schule stellte ihn immer wieder frei, damit er zu Wettbewerben und Auftritten in die Welt reisen konnte – oft begleitet von seinem Vater. Früh wurde klar: Das ist kein Hobby. Es folgten Titel, internationale Engagements und Bühnen in ganz Europa, New York, im Magic Castle in Hollywood und sogar in Las Vegas. In seiner Heimat Dorsten war er irgendwann „der Zauberer von nebenan“ – so etwas wie der lokale Promi. Und trotzdem klingt er im Gespräch überraschend bodenständig. Für Matthias ist Zauberei keine mystische Gabe, sondern präzises Handwerk: üben, wiederholen, verwerfen, neu denken. Neben der Fingerfertigkeit spielt dabei auch Humor eine große Rolle – als Moderator verbindet er Tricks mit Comedy, Geschichten und Nähe zum Publikum. Wir sprechen über zwei Welten: Bühne und Alltag. Über Wettbewerbsdruck, Lampenfieber und große Shows. Über Corona und den Moment, als plötzlich alle Auftritte wegfielen. Und über den Probenkeller zu Hause, in dem heute sein Sohn neben ihm die ersten eigenen Tricks übt.
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20.01.2026
1 Stunde 40 Minuten
Was passiert, wenn ein Kind lieber an die Zaubertricks im Schrank seines Vaters will als an die Kekse – und daraus ein ganzes Berufsleben entsteht? Matthias Rauch nimmt uns mit auf seinen Weg von Dorsten auf internationale Bühnen: vom ersten Münztrick mit zehn über Wettbewerbe und den Titel als Deutscher Meister der Zauberkunst bis zu Auftritten im Magic Castle in Hollywood und Shows in Las Vegas. Früh wird klar, dass Zauberei für ihn mehr ist als ein Hobby – seine Schule stellt ihn für Auftritte frei, sein Vater begleitet ihn zu Kongressen und Wettbewerben, und Schritt für Schritt wird aus Begeisterung ein Beruf. Im Gespräch erzählt Matthias ruhig und nahbar von dem Handwerk hinter der Illusion: von Training, Timing und Fingerfertigkeit, von Humor auf der Bühne und der Nähe zum Publikum. Wir sprechen über Lampenfieber, große Shows und den Moment, als während Corona plötzlich jede Bühne verschwindet – und über den Probenkeller zu Hause, in dem heute sein Sohn neben ihm die ersten Tricks übt. Eine Folge über Magie, Handwerk und die Kunst, Menschen zum Staunen zu bringen.
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09.12.2025
1 Stunde 41 Minuten
Was passiert, wenn ein Bankkaufmann merkt, dass er eigentlich ein „Paradiesvogel“ ist und die weite Welt sein Zuhause nennt? Ralf Wiemann nimmt uns mit auf seine beeindruckende Lebensreise: Von den wilden Jahren, in denen er ohne Geld am Strand in Griechenland lebte, bis an die Spitze des nachhaltigen Reiseveranstalters „erlebe“. Ralf erzählt, warum er sich nie als klassischer Chef sieht, sondern als „Challenger“, und wie er sein Unternehmen durch existenzielle Krisen wie die Pandemie führte – inklusive einer Protestaktion vor dem Reichstag, die beinahe im Gefängnis endete. In dieser Folge spricht er darüber, warum Japan das Trendziel der Stunde ist, wieso „All-Inclusive“ für ihn keine Option ist und wie man beim Schachspielen am Strand von Lombok echte Völkerverständigung erlebt. Ein inspirierendes Gespräch über den Mut zum Aufbruch, die Verantwortung des Reisens und die Erkenntnis, dass Vertrauen die wichtigste Währung ist.
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Über diesen Podcast
Es gibt sie, die 20 Prozent, die den Unterschied machen – die
Schritte, die Mühe kosten, die Entscheidungen, die Mut verlangen,
und die Lösungen, die aus der Masse herausragen. Genau diesen
Geschichten widmen wir uns im reviergold Podcast. Unser Leitwort
ist Kreativität – nicht als abstraktes Ideal, sondern als gelebte
Haltung. Wir sprechen mit Menschen, die sich nicht mit den üblichen
80 Prozent zufriedengeben. Es geht um Anpacker*innen,
Visionär*innen und Umsetzer*innen, die den Status quo hinterfragen
und neue Wege gehen. Dabei schauen wir hinter die Kulissen
kreativer Prozesse: Wie entstehen mutige Ideen? Welche Hürden gilt
es zu überwinden? Und was bedeutet es, diese Ideen trotz
Widerständen in die Realität umzusetzen? Unsere Gäste sind
Unternehmer*innen, Kreative, Innovator*innen und all jene, die den
entscheidenden Schritt mehr gehen – mit Leidenschaft,
Durchhaltevermögen und einer Prise Unbequemlichkeit. Was erwartet
dich? Jede Folge ist eine Einladung, über den Tellerrand zu
blicken: Geschichten, die inspirieren und motivieren, selbst aktiv
zu werden. Einblicke in kreative Lösungen, die Wirtschaft,
Gesellschaft und Kultur prägen. Der Mut, auch mal anders zu denken
– und anders zu machen. Für wen ist dieser Podcast? Für alle, die
Veränderung gestalten wollen. Für Unternehmer*innen,
Führungspersönlichkeiten, Kreativschaffende – und für alle, die
sich fragen: Was wäre, wenn ich die Extrameile gehe? Lass dich
anstecken von der Energie, die entsteht, wenn aus Mut etwas Großes
wird. Der reviergold Podcast zeigt: Kreativität ist keine Kunst,
sondern die Fähigkeit, unsere Welt zu verändern – Schritt für
Schritt, Idee für Idee, Geschichte für Geschichte.
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