Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. 20ProzentMehr Podcast
  4. #16 Dr. Benjamin Eisenberg
#16 Dr. Benjamin Eisenberg

#16 Dr. Benjamin Eisenberg

20ProzentMehr vor 2 Monaten
Zu Sammlung hinzufügen

Du hast noch keine Sammlungen.

Download Teilen Fundstellen Kommentare
0:00
1:23:23
Eigentlich ist ein Witz ein ziemlich empfindliches Wesen. Auf der
Bühne muss er im richtigen Moment zünden, im richtigen Ton landen
und beim richtigen Publikum die richtige Reaktion auslösen. Sobald
man ihn erklärt, ist der Zauber meistens vorbei. Benjamin Eisenberg
weiß das ziemlich genau – und zwar aus beiden Perspektiven. Er
steht seit seinem 16. Lebensjahr auf der Bühne, macht politisches
Kabarett, moderiert Formate wie „Comedy im Saal“ und „Nachgewürzt“
und hat sich zugleich wissenschaftlich mit Sprachkomik beschäftigt.
In dieser Folge sprechen wir mit einem, der Pointen nicht nur
setzt, sondern auch verstanden hat, wie sie gebaut sind. Es geht um
die Logik des Lachens, um Gelingensbedingungen von Komik und um die
Frage, warum ein Witz im Theater funktionieren kann, auf einem
Parteitag aber vielleicht krachend versandet. Benjamin erzählt,
warum Humor nicht einfach nur Geschmackssache ist, sondern immer
auch vom Kontext, vom Publikum, vom Timing und von der Haltung zur
Sprache abhängt. Und warum man trotzdem nicht auf die Bühne gehen
kann wie in ein Labor. Dabei wird schnell klar: Kabarett ist für
ihn keine nostalgische Kunstform, sondern eine sehr gegenwärtige
Art, auf Welt, Politik und Gesellschaft zu reagieren. Trump, Merz,
Lauterbach, öffentliche Debatten, veränderte Sensibilitäten,
Social-Media-Algorithmen, die politische Comedy plötzlich für
Propaganda halten – all das gehört für Benjamin längst zum
Arbeitsalltag. Genau wie die eher unsichtbare Seite des
Bühnenlebens: schreiben, testen, verwerfen, organisieren,
schneiden, posten, weitermachen. Und dann ist da natürlich Bottrop.
Nicht als bloße Ruhrpott-Kulisse, sondern als Herkunft,
Resonanzraum und vielleicht auch als Schule der Direktheit.
Benjamin spricht über seinen ersten Auftritt auf einer
Klassenfahrt, über Imitationen von Kohl, Lindenberg und Grönemeyer,
über Preise mit wunderbar skurrilen Namen, über den „Bottroper
Frechdachs“ und über die Frage, warum am Ende weder Doktortitel
noch Auszeichnungen zählen, sondern das, was auf der Bühne
passiert.

Weitere Episoden

#18 Melanie Nowitzki

#18 Melanie Nowitzki

1 Stunde 28 Minuten
vor 2 Wochen
#17 Dr. Peter Kaup

#17 Dr. Peter Kaup

1 Stunde 25 Minuten
vor 1 Monat
#15 Dr. Karin Kolb

#15 Dr. Karin Kolb

1 Stunde 39 Minuten
vor 3 Monaten
#14 Guido Gizinski

#14 Guido Gizinski

1 Stunde 28 Minuten
vor 4 Monaten
#13 Judith Strücker

#13 Judith Strücker

1 Stunde 31 Minuten
vor 5 Monaten

Abonnenten

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz