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Beschreibung
vor 1 Woche
Eigentlich ist das Archiv am Institut für
Kommunikationswissenschaft alles andere als staubig. Für Karin Kolb
ist es das lebendige Fundament für unser Verständnis von
Verständigung. Als „Bewahrerin des Wissens“ hütet sie das Erbe des
Sprachforschers Gerold Ungeheuer und erinnert uns daran, dass
Kommunikation eine zutiefst menschliche Höchstleistung ist – und
eben kein simpler Datenaustausch zwischen Maschinen. Heute arbeitet
Karin an der Schnittstelle zwischen wissenschaftlicher Tradition
und den Fragen der Zukunft. Sie blickt kritisch auf den Hype um
Künstliche Intelligenz und stellt klar: Um Tools wie ChatGPT
sinnvoll zu nutzen, brauchen wir heute paradoxerweise mehr eigenes
Fachwissen als je zuvor. Nur wer die Materie wirklich durchdringt,
kann beurteilen, ob die Ergebnisse der KI stimmen oder uns in die
Irre führen. Gleichzeitig engagiert sie sich seit über 20 Jahren
bei den Soroptimisten für Frauen, die eben keine glattgebügelten
Lebensläufe haben. Mit einem Förderpreis feiert sie ganz bewusst
Resilienz und den Mut, Umwege zu gehen. Und trotzdem klingt sie im
Gespräch herrlich bodenständig. Für Karin findet das echte Leben
abseits der Uni im Garten, bei ihrem Kater oder am Rhein statt.
Ihre große Leidenschaft gilt der Kunst – eine Liebe, die schon im
Studium in der Galerie von Ricarda Fox begann und bis zur
Magisterarbeit über Joseph Beuys führte. Dass ihr Mann heute
manchmal ein bisschen aufpassen muss, wenn sie ein neues Werk
entdeckt, gehört zur Geschichte dazu – schlichtweg, weil an den
heimischen Wänden eigentlich kein Platz mehr für einen weiteren
Nagel frei ist.
Kommunikationswissenschaft alles andere als staubig. Für Karin Kolb
ist es das lebendige Fundament für unser Verständnis von
Verständigung. Als „Bewahrerin des Wissens“ hütet sie das Erbe des
Sprachforschers Gerold Ungeheuer und erinnert uns daran, dass
Kommunikation eine zutiefst menschliche Höchstleistung ist – und
eben kein simpler Datenaustausch zwischen Maschinen. Heute arbeitet
Karin an der Schnittstelle zwischen wissenschaftlicher Tradition
und den Fragen der Zukunft. Sie blickt kritisch auf den Hype um
Künstliche Intelligenz und stellt klar: Um Tools wie ChatGPT
sinnvoll zu nutzen, brauchen wir heute paradoxerweise mehr eigenes
Fachwissen als je zuvor. Nur wer die Materie wirklich durchdringt,
kann beurteilen, ob die Ergebnisse der KI stimmen oder uns in die
Irre führen. Gleichzeitig engagiert sie sich seit über 20 Jahren
bei den Soroptimisten für Frauen, die eben keine glattgebügelten
Lebensläufe haben. Mit einem Förderpreis feiert sie ganz bewusst
Resilienz und den Mut, Umwege zu gehen. Und trotzdem klingt sie im
Gespräch herrlich bodenständig. Für Karin findet das echte Leben
abseits der Uni im Garten, bei ihrem Kater oder am Rhein statt.
Ihre große Leidenschaft gilt der Kunst – eine Liebe, die schon im
Studium in der Galerie von Ricarda Fox begann und bis zur
Magisterarbeit über Joseph Beuys führte. Dass ihr Mann heute
manchmal ein bisschen aufpassen muss, wenn sie ein neues Werk
entdeckt, gehört zur Geschichte dazu – schlichtweg, weil an den
heimischen Wänden eigentlich kein Platz mehr für einen weiteren
Nagel frei ist.
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