Real Experts - Transformation in Unternehmen
Führungskräfte und Experten geben Einblicke in die Praxis der Transformation in Unternehmen
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19.08.2026
46 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Thomas Bönig, CIO und CDO der Landeshauptstadt Stuttgart, darüber, wie Künstliche Intelligenz in einer öffentlichen Einrichtung nicht nur als neues Tool, sondern als strategischer Innovationshebel gedacht und eingeführt werden kann.
Thomas bringt dafür eine besondere Perspektive mit. Er ist studierter Informatiker, war viele Jahre in der Privatwirtschaft tätig und arbeitet seit über 20 Jahren im öffentlichen Sektor. Vor seiner Rolle in Stuttgart war er bereits in München und Karlsruhe tätig. Heute verantwortet er als Amtsleiter die städtische IT und Digitalisierung der Landeshauptstadt Stuttgart und treibt dort eine der spannendsten KI-Initiativen im öffentlichen Bereich voran.
Im Mittelpunkt der Folge steht die Frage, warum KI für eine Stadt wie Stuttgart weit mehr ist als ein technologischer Trend. Thomas macht deutlich, dass öffentliche Einrichtungen vor enormen Herausforderungen stehen: Fachkräftemangel, steigende Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger, wirtschaftlicher Druck, komplexe gesetzliche Vorgaben und eine Gesellschaft, die digitale Services längst aus anderen Lebensbereichen gewohnt ist. Verwaltung muss aus seiner Sicht auf Augenhöhe mit dieser Entwicklung bleiben, wenn sie handlungsfähig und akzeptiert bleiben will.
Wir sprechen darüber, warum es nicht ausreicht, einfach ein Tool wie ChatGPT oder Copilot freizuschalten. Gerade in einer öffentlichen Einrichtung spielen Datenschutz, IT-Sicherheit, Rechtssicherheit und die Einbindung der Personalvertretung eine zentrale Rolle. Gleichzeitig wollte Stuttgart KI nicht nur für wenige Expertinnen und Experten verfügbar machen, sondern für möglichst viele Mitarbeitende. Daraus entstand der Anspruch, eine Oberfläche zu schaffen, die so einfach nutzbar ist wie eine Google-Suche.
Ein zentraler Bestandteil dieser Strategie ist ChatStar, der eigene KI-Assistent der Stadt Stuttgart. Mitarbeitende erhalten nach einer Schulung nach EU AI Act Zugriff auf das System und können damit zum Beispiel Texte zusammenfassen, Entwürfe erstellen, Beschlussvorlagen auswerten, Presseanfragen vorbereiten, rechtliche Fragestellungen strukturieren oder Verwaltungsdokumente analysieren. Besonders spannend ist, dass ChatStar bereits nach kurzer Zeit von mehreren tausend Mitarbeitenden genutzt wurde und viele Anwendungsfälle direkt aus der Organisation heraus entstanden sind.
Thomas beschreibt sehr offen, dass die Stadt dabei bewusst nicht versucht, den großen KI-Tools am Markt Konkurrenz zu machen. Stattdessen geht es darum, KI in einem kontrollierten, verständlichen und sicheren Rahmen für die eigene Organisation nutzbar zu machen. Der Fokus liegt nicht auf technischer Spielerei, sondern auf konkreter Wirkung: Mitarbeitende entlasten, Prozesse beschleunigen, Qualität verbessern und die Verwaltung insgesamt leistungsfähiger machen.
Ein weiterer Schwerpunkt der Folge ist die mehrstufige KI-Strategie der Stadt Stuttgart. Nach dem Einstieg über ChatStar soll im nächsten Schritt eine sogenannte Amts-KI entstehen. Dabei werden ämterspezifische Datenbestände eingebunden, sodass unterschiedliche Fachbereiche wie Bauamt, Jugendamt, Sozialamt oder Rechtsamt mit jeweils relevanten Informationen arbeiten können. Darauf aufbauend sollen perspektivisch KI-Agenten einfache Routineaufgaben vorbereiten und automatisieren, ohne dass die Entscheidungshoheit an die KI übergeht.
Besonders wichtig ist Thomas dabei der Grundsatz „Human in the Loop“. KI darf Daten analysieren, Anträge vorprüfen, Informationen aufbereiten und Entscheidungen vorbereiten. Die Entscheidung selbst bleibt aber beim Menschen. Damit verbindet Stuttgart technologische Innovation mit einem klaren Verantwortungsverständnis und einer Governance, die den Anforderungen einer öffentlichen Einrichtung gerecht wird.
Wir sprechen außerdem darüber, wie sich Arbeit durch KI verändern wird. Thomas geht davon aus, dass sich Berufsbilder, Aufgabenprofile und Anforderungen deutlich verschieben werden. Es wird weniger darum gehen, repetitive Tätigkeiten manuell auszuführen, und stärker darum, KI-Ergebnisse zu prüfen, Datenqualität sicherzustellen, analytisch zu arbeiten und neue digitale Kompetenzen aufzubauen. Gleichzeitig sieht er KI nicht als Ersatz für den Menschen, sondern als Ergänzung, die helfen kann, Produktivität zu steigern und gesellschaftliche Herausforderungen wie den Fachkräftemangel besser zu bewältigen.
Zum Abschluss gibt Thomas eine klare Empfehlung an andere Organisationen: Angst ist der schlechteste Ratgeber. Wer KI nur abwehrt oder blockiert, wird den Wandel nicht aufhalten. Entscheidend ist, offen zu bleiben, auszuprobieren, zu lernen, auch einmal Vorhaben abzubrechen und sich an denen zu orientieren, die darüber sprechen, wie es gehen kann.
Key Takeaways
KI ist mehr als ein Tool Stuttgart versteht Künstliche Intelligenz nicht als einzelne Anwendung, sondern als strategischen Hebel, um die eigene Organisation leistungsfähiger, schneller und zukunftsfähiger zu machen.
️ Innovation funktioniert auch im öffentlichen Sektor Die Folge zeigt, dass öffentliche Einrichtungen nicht zwangsläufig langsam oder innovationsfeindlich sein müssen. Mit klarer Strategie, Mut und guter Einbindung der Menschen können sie selbst zu Vorreitern werden.
Governance ist Voraussetzung für Wirkung Datenschutz, IT-Sicherheit, Rechtssicherheit, Personalvertretung und EU-AI-Act-Schulung sind keine Randthemen. Sie schaffen den Rahmen, damit KI verantwortungsvoll und breit nutzbar wird.
ChatStar senkt die Einstiegshürde Mit dem eigenen KI-Assistenten will Stuttgart möglichst viele Mitarbeitende erreichen. Die Nutzung von KI soll so einfach sein wie eine Suchabfrage und nicht nur wenigen Expertinnen und Experten vorbehalten bleiben.
Die Strategie geht weit über den Chatbot hinaus Aus ChatStar soll Schritt für Schritt mehr entstehen: Amts-KI mit fachbereichsspezifischen Daten, Agentic AI für Routineaufgaben und langfristig eine zentrale KI-Plattform für die Stadt.
Der Mensch bleibt im Lead KI darf vorbereiten, analysieren und unterstützen. Entscheidungen trifft weiterhin der Mensch. Dieser „Human in the Loop“-Ansatz ist ein zentraler Bestandteil der Stuttgarter KI-Strategie.
Produktivität wird zum entscheidenden Argument KI soll nicht aus Selbstzweck eingeführt werden, sondern messbare Entlastung schaffen: schnellere Bearbeitung, bessere Qualität, weniger manuelle Routinearbeit und bessere Services für Bürgerinnen, Bürger und Wirtschaft.
Veränderung braucht Lernbereitschaft Thomas macht deutlich, dass niemand heute alle Antworten hat. Entscheidend ist, loszugehen, Erfahrungen zu sammeln, Schritt für Schritt besser zu werden und den Wandel aktiv zu gestalten.
Warum solltest du reinhören?
Diese Folge ist für alle spannend, die wissen wollen, wie Künstliche Intelligenz in großen Organisationen wirklich eingeführt werden kann. Besonders relevant ist sie für CIOs, IT-Leiter, Digitalverantwortliche, Führungskräfte und Transformationsverantwortliche, die KI nicht nur testen, sondern strategisch nutzbar machen wollen.
Thomas gibt einen sehr konkreten Einblick in die KI-Strategie der Landeshauptstadt Stuttgart. Dabei geht es nicht um theoretische Zukunftsbilder, sondern um praktische Fragen: Wie schafft man einen einfachen Zugang für Mitarbeitende? Wie geht man mit Datenschutz und Sicherheit um? Wie bindet man Personalvertretung und Führungskräfte ein? Wie entstehen echte Use Cases? Und wie kann KI helfen, Fachkräftemangel, steigende Anforderungen und wachsende Komplexität besser zu bewältigen?
Besonders wertvoll ist der Blick auf die mehrstufige Entwicklung: von einem niedrigschwelligen KI-Assistenten über ämterspezifische Datenräume bis hin zu KI-Agenten und einer zentralen Plattform. Die Folge zeigt, dass erfolgreiche KI-Einführung nicht mit dem Freischalten eines Tools erledigt ist. Sie braucht Strategie, Governance, Nutzerorientierung und ein klares Verständnis davon, welche Wirkung für die Organisation entstehen soll.
Die zentrale Botschaft der Folge lautet: Innovation entsteht nicht dadurch, dass man auf perfekte Bedingungen wartet. Sie entsteht, wenn Organisationen den Mut haben, neue Technologien verantwortungsvoll auszuprobieren, daraus zu lernen und die Menschen auf diesem Weg mitzunehmen.
Jetzt reinhören – es lohnt sich! ------------------- REAL EXPERTS, der Podcast zu Themen der Transformation und Digitalisierung in Unternehmen. In diesem Podcast spricht Christoph Rauhut mit führenden Köpfen und Experten aus Unternehmen über die verschiedensten Themen der Transformation und gibt echte Einblicke und praktische Empfehlungen. Herausgeber und Podcast-Host ist Christoph Rauhut (LinkedIn) Mehr Informationen und Folgen zum Podcast: https://podcast.realexperts.de/ Dieser Podcast wurde produziert mit freundlicher Unterstützung von Bony Stoev: https://bony-stoev.de/ Social Media Betreuung durch Lisa Jordan: https://lisa-jordan.com/
Thomas bringt dafür eine besondere Perspektive mit. Er ist studierter Informatiker, war viele Jahre in der Privatwirtschaft tätig und arbeitet seit über 20 Jahren im öffentlichen Sektor. Vor seiner Rolle in Stuttgart war er bereits in München und Karlsruhe tätig. Heute verantwortet er als Amtsleiter die städtische IT und Digitalisierung der Landeshauptstadt Stuttgart und treibt dort eine der spannendsten KI-Initiativen im öffentlichen Bereich voran.
Im Mittelpunkt der Folge steht die Frage, warum KI für eine Stadt wie Stuttgart weit mehr ist als ein technologischer Trend. Thomas macht deutlich, dass öffentliche Einrichtungen vor enormen Herausforderungen stehen: Fachkräftemangel, steigende Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger, wirtschaftlicher Druck, komplexe gesetzliche Vorgaben und eine Gesellschaft, die digitale Services längst aus anderen Lebensbereichen gewohnt ist. Verwaltung muss aus seiner Sicht auf Augenhöhe mit dieser Entwicklung bleiben, wenn sie handlungsfähig und akzeptiert bleiben will.
Wir sprechen darüber, warum es nicht ausreicht, einfach ein Tool wie ChatGPT oder Copilot freizuschalten. Gerade in einer öffentlichen Einrichtung spielen Datenschutz, IT-Sicherheit, Rechtssicherheit und die Einbindung der Personalvertretung eine zentrale Rolle. Gleichzeitig wollte Stuttgart KI nicht nur für wenige Expertinnen und Experten verfügbar machen, sondern für möglichst viele Mitarbeitende. Daraus entstand der Anspruch, eine Oberfläche zu schaffen, die so einfach nutzbar ist wie eine Google-Suche.
Ein zentraler Bestandteil dieser Strategie ist ChatStar, der eigene KI-Assistent der Stadt Stuttgart. Mitarbeitende erhalten nach einer Schulung nach EU AI Act Zugriff auf das System und können damit zum Beispiel Texte zusammenfassen, Entwürfe erstellen, Beschlussvorlagen auswerten, Presseanfragen vorbereiten, rechtliche Fragestellungen strukturieren oder Verwaltungsdokumente analysieren. Besonders spannend ist, dass ChatStar bereits nach kurzer Zeit von mehreren tausend Mitarbeitenden genutzt wurde und viele Anwendungsfälle direkt aus der Organisation heraus entstanden sind.
Thomas beschreibt sehr offen, dass die Stadt dabei bewusst nicht versucht, den großen KI-Tools am Markt Konkurrenz zu machen. Stattdessen geht es darum, KI in einem kontrollierten, verständlichen und sicheren Rahmen für die eigene Organisation nutzbar zu machen. Der Fokus liegt nicht auf technischer Spielerei, sondern auf konkreter Wirkung: Mitarbeitende entlasten, Prozesse beschleunigen, Qualität verbessern und die Verwaltung insgesamt leistungsfähiger machen.
Ein weiterer Schwerpunkt der Folge ist die mehrstufige KI-Strategie der Stadt Stuttgart. Nach dem Einstieg über ChatStar soll im nächsten Schritt eine sogenannte Amts-KI entstehen. Dabei werden ämterspezifische Datenbestände eingebunden, sodass unterschiedliche Fachbereiche wie Bauamt, Jugendamt, Sozialamt oder Rechtsamt mit jeweils relevanten Informationen arbeiten können. Darauf aufbauend sollen perspektivisch KI-Agenten einfache Routineaufgaben vorbereiten und automatisieren, ohne dass die Entscheidungshoheit an die KI übergeht.
Besonders wichtig ist Thomas dabei der Grundsatz „Human in the Loop“. KI darf Daten analysieren, Anträge vorprüfen, Informationen aufbereiten und Entscheidungen vorbereiten. Die Entscheidung selbst bleibt aber beim Menschen. Damit verbindet Stuttgart technologische Innovation mit einem klaren Verantwortungsverständnis und einer Governance, die den Anforderungen einer öffentlichen Einrichtung gerecht wird.
Wir sprechen außerdem darüber, wie sich Arbeit durch KI verändern wird. Thomas geht davon aus, dass sich Berufsbilder, Aufgabenprofile und Anforderungen deutlich verschieben werden. Es wird weniger darum gehen, repetitive Tätigkeiten manuell auszuführen, und stärker darum, KI-Ergebnisse zu prüfen, Datenqualität sicherzustellen, analytisch zu arbeiten und neue digitale Kompetenzen aufzubauen. Gleichzeitig sieht er KI nicht als Ersatz für den Menschen, sondern als Ergänzung, die helfen kann, Produktivität zu steigern und gesellschaftliche Herausforderungen wie den Fachkräftemangel besser zu bewältigen.
Zum Abschluss gibt Thomas eine klare Empfehlung an andere Organisationen: Angst ist der schlechteste Ratgeber. Wer KI nur abwehrt oder blockiert, wird den Wandel nicht aufhalten. Entscheidend ist, offen zu bleiben, auszuprobieren, zu lernen, auch einmal Vorhaben abzubrechen und sich an denen zu orientieren, die darüber sprechen, wie es gehen kann.
Key Takeaways
KI ist mehr als ein Tool Stuttgart versteht Künstliche Intelligenz nicht als einzelne Anwendung, sondern als strategischen Hebel, um die eigene Organisation leistungsfähiger, schneller und zukunftsfähiger zu machen.
️ Innovation funktioniert auch im öffentlichen Sektor Die Folge zeigt, dass öffentliche Einrichtungen nicht zwangsläufig langsam oder innovationsfeindlich sein müssen. Mit klarer Strategie, Mut und guter Einbindung der Menschen können sie selbst zu Vorreitern werden.
Governance ist Voraussetzung für Wirkung Datenschutz, IT-Sicherheit, Rechtssicherheit, Personalvertretung und EU-AI-Act-Schulung sind keine Randthemen. Sie schaffen den Rahmen, damit KI verantwortungsvoll und breit nutzbar wird.
ChatStar senkt die Einstiegshürde Mit dem eigenen KI-Assistenten will Stuttgart möglichst viele Mitarbeitende erreichen. Die Nutzung von KI soll so einfach sein wie eine Suchabfrage und nicht nur wenigen Expertinnen und Experten vorbehalten bleiben.
Die Strategie geht weit über den Chatbot hinaus Aus ChatStar soll Schritt für Schritt mehr entstehen: Amts-KI mit fachbereichsspezifischen Daten, Agentic AI für Routineaufgaben und langfristig eine zentrale KI-Plattform für die Stadt.
Der Mensch bleibt im Lead KI darf vorbereiten, analysieren und unterstützen. Entscheidungen trifft weiterhin der Mensch. Dieser „Human in the Loop“-Ansatz ist ein zentraler Bestandteil der Stuttgarter KI-Strategie.
Produktivität wird zum entscheidenden Argument KI soll nicht aus Selbstzweck eingeführt werden, sondern messbare Entlastung schaffen: schnellere Bearbeitung, bessere Qualität, weniger manuelle Routinearbeit und bessere Services für Bürgerinnen, Bürger und Wirtschaft.
Veränderung braucht Lernbereitschaft Thomas macht deutlich, dass niemand heute alle Antworten hat. Entscheidend ist, loszugehen, Erfahrungen zu sammeln, Schritt für Schritt besser zu werden und den Wandel aktiv zu gestalten.
Warum solltest du reinhören?
Diese Folge ist für alle spannend, die wissen wollen, wie Künstliche Intelligenz in großen Organisationen wirklich eingeführt werden kann. Besonders relevant ist sie für CIOs, IT-Leiter, Digitalverantwortliche, Führungskräfte und Transformationsverantwortliche, die KI nicht nur testen, sondern strategisch nutzbar machen wollen.
Thomas gibt einen sehr konkreten Einblick in die KI-Strategie der Landeshauptstadt Stuttgart. Dabei geht es nicht um theoretische Zukunftsbilder, sondern um praktische Fragen: Wie schafft man einen einfachen Zugang für Mitarbeitende? Wie geht man mit Datenschutz und Sicherheit um? Wie bindet man Personalvertretung und Führungskräfte ein? Wie entstehen echte Use Cases? Und wie kann KI helfen, Fachkräftemangel, steigende Anforderungen und wachsende Komplexität besser zu bewältigen?
Besonders wertvoll ist der Blick auf die mehrstufige Entwicklung: von einem niedrigschwelligen KI-Assistenten über ämterspezifische Datenräume bis hin zu KI-Agenten und einer zentralen Plattform. Die Folge zeigt, dass erfolgreiche KI-Einführung nicht mit dem Freischalten eines Tools erledigt ist. Sie braucht Strategie, Governance, Nutzerorientierung und ein klares Verständnis davon, welche Wirkung für die Organisation entstehen soll.
Die zentrale Botschaft der Folge lautet: Innovation entsteht nicht dadurch, dass man auf perfekte Bedingungen wartet. Sie entsteht, wenn Organisationen den Mut haben, neue Technologien verantwortungsvoll auszuprobieren, daraus zu lernen und die Menschen auf diesem Weg mitzunehmen.
Jetzt reinhören – es lohnt sich! ------------------- REAL EXPERTS, der Podcast zu Themen der Transformation und Digitalisierung in Unternehmen. In diesem Podcast spricht Christoph Rauhut mit führenden Köpfen und Experten aus Unternehmen über die verschiedensten Themen der Transformation und gibt echte Einblicke und praktische Empfehlungen. Herausgeber und Podcast-Host ist Christoph Rauhut (LinkedIn) Mehr Informationen und Folgen zum Podcast: https://podcast.realexperts.de/ Dieser Podcast wurde produziert mit freundlicher Unterstützung von Bony Stoev: https://bony-stoev.de/ Social Media Betreuung durch Lisa Jordan: https://lisa-jordan.com/
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05.08.2026
44 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Gerald Danko, CIO der Wittmann Group, darüber, warum Transformation selten an der Technik scheitert und weshalb erfolgreiche Veränderung vor allem Vertrauen, Führung und die Einbindung der Menschen braucht.
Gerald bringt einen besonderen Blick auf IT und Transformation mit. Er kommt ursprünglich aus dem Maschinenbau, hat später den Weg in die IT gefunden und in unterschiedlichen Branchen große Veränderungsprozesse begleitet. Diese Kombination aus Technik, Prozessverständnis, Führung und Coaching prägt seinen Blick auf Transformation bis heute.
Im Mittelpunkt der Folge steht die Frage, warum gute Strategien, sauber beschriebene Prozesse und funktionierende Technologien allein nicht ausreichen. Denn auch wenn ein Projekt formal gut geplant ist, können Menschen sehr unterschiedliche Vorstellungen davon haben, was am Ende entstehen soll. Gerald beschreibt das sehr anschaulich mit dem Beispiel eines Baumes. Wenn mehrere Menschen denselben Baum zeichnen sollen, entstehen trotzdem völlig unterschiedliche Bilder. Genau so ist es häufig auch in Projekten.
Wir sprechen darüber, warum es deshalb so wichtig ist, Silos zu verlassen, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen und ein gemeinsames Verständnis zu entwickeln. Transformation gelingt nicht nur durch PowerPoint, Projektpläne oder neue Tools. Sie entsteht dort, wo Führungskräfte wirklich hingehen, zuhören, Vertrauen aufbauen und die Menschen aktiv einbinden.
Gerald gibt dazu konkrete Einblicke aus seiner Zeit bei den Österreichischen Bundesbahnen. Dort ging es darum, Instandhaltungsprozesse zu digitalisieren, Durchlaufzeiten zu verkürzen und neue Ansätze wie Lean Management, Betriebsdatenerfassung und Predictive Maintenance in die Organisation zu bringen. Besonders deutlich wird dabei, dass Veränderung in gewachsenen Strukturen nicht funktioniert, wenn man von außen kommt und sagt, man wisse es besser. Entscheidend ist, an den Ort des Geschehens zu gehen, die Arbeit der Menschen zu verstehen und gemeinsam Schritt für Schritt Verbesserungen zu entwickeln.
Ein zweiter Schwerpunkt der Folge liegt auf Geralds aktueller Rolle bei Wittmann. Nach der Übernahme von Battenfeld standen dort zwei IT-Organisationen nebeneinander, die sich kaum kannten und viele Vorurteile übereinander hatten. Aus diesen getrennten Einheiten sollte ein gemeinsamer globaler IT-Dienstleister für die Wittmann Group entstehen. Gerald beschreibt offen, warum diese Aufgabe deutlich anspruchsvoller war als zunächst gedacht und weshalb ein intensiver Teambuilding- und Entwicklungsprozess notwendig wurde.
Wir sprechen darüber, warum solche Veränderungen Zeit brauchen, warum es nicht mit einem einzelnen Workshop getan ist und warum echte Teamentwicklung ein kontinuierlicher Prozess ist. Gerald zeigt, wie wichtig externe Begleitung sein kann, macht aber auch deutlich, dass Veränderung nicht ausgelagert werden kann. Sie muss vom Unternehmen selbst getragen werden.
Außerdem schauen wir auf aktuelle Entwicklungen wie KI. Auch hier zeigt sich, dass Technologie allein nicht reicht. Gerade wenn sich Arbeitsweisen, Rollen und Berufsbilder verändern, brauchen Unternehmen Struktur, Orientierung und ein gutes Gespür dafür, wie viel Veränderung eine Organisation gleichzeitig verkraften kann.
Key Takeaways
Transformation gelingt nicht auf dem Papier Gute Projektpläne, Lastenhefte und Strategien reichen nicht aus, wenn Menschen unterschiedliche Vorstellungen vom Ziel haben. Entscheidend ist ein gemeinsames Verständnis.
Vertrauen entsteht durch Nähe Wer Veränderung gestalten will, muss zu den Menschen gehen, ihre Arbeit verstehen und ihre Perspektiven ernst nehmen. Veränderung funktioniert nicht aus der Distanz.
Führung kann nicht delegiert werden Externe Coaches, Berater oder Moderatoren können unterstützen. Die eigentliche Verantwortung für Kultur, Zusammenarbeit und Veränderung bleibt aber bei den Führungskräften im Unternehmen.
Veränderung braucht kleine Schritte Gerade in großen Organisationen hilft es, komplexe Vorhaben in überschaubare Schritte zu zerlegen. Kleine sichtbare Erfolge schaffen Vertrauen und machen Veränderung greifbar.
Wiederholung ist Teil des Prozesses Akzeptanz entsteht nicht durch eine einmalige Kommunikation. Veränderung verläuft in Wellen und muss immer wieder erklärt, begleitet und gefestigt werden.
Kultur entscheidet über Zusammenarbeit Bei Wittmann und Battenfeld ging es nicht nur darum, zwei IT-Teams organisatorisch zusammenzuführen. Entscheidend war, Vorurteile abzubauen, Vertrauen aufzubauen und ein gemeinsames Selbstverständnis zu entwickeln.
KI braucht Orientierung Neue Technologien wie KI erhöhen die Veränderungsgeschwindigkeit enorm. Unternehmen müssen Struktur geben, Erfahrungen ermöglichen und gleichzeitig darauf achten, ihre Mitarbeitenden nicht zu überfordern.
Warum solltest du reinhören?
Diese Folge ist für alle spannend, die Transformation nicht nur technisch, sondern ganzheitlich verstehen wollen. Besonders relevant ist sie für CIOs, IT-Leiter, Führungskräfte und Transformationsverantwortliche, die erleben, dass Veränderung in der Praxis oft komplexer ist als auf dem Papier.
Gerald gibt einen sehr offenen und praxisnahen Einblick in Situationen, die viele Unternehmen kennen. Es gibt neue Systeme, klare Ziele und einen nachvollziehbaren Veränderungsdruck. Trotzdem entstehen Widerstände, Missverständnisse, Vorurteile oder emotionale Eskalationen. Die Folge zeigt, warum genau diese Themen nicht nebenbei gelöst werden können, sondern ein zentraler Bestandteil erfolgreicher Transformation sind.
Besonders wertvoll sind Geralds Beispiele aus der Praxis. Bei den Österreichischen Bundesbahnen zeigt er, wie Digitalisierung und Prozessoptimierung in einer großen, historisch gewachsenen Organisation umgesetzt werden können. Bei Wittmann zeigt er, was es bedeutet, zwei IT-Teams nach einer Übernahme wirklich zusammenzuführen und daraus eine gemeinsame Organisation zu entwickeln.
Die zentrale Botschaft der Folge lautet, dass Technologie immer nur ein Teil der Transformation ist. Wirklich erfolgreich wird Veränderung erst dann, wenn Menschen verstehen, warum sie notwendig ist, wenn Vertrauen entsteht und wenn Führungskräfte bereit sind, kontinuierlich an Zusammenarbeit, Kultur und gemeinsamer Orientierung zu arbeiten.
Jetzt reinhören – es lohnt sich! ------------------- REAL EXPERTS, der Podcast zu Themen der Transformation und Digitalisierung in Unternehmen. In diesem Podcast spricht Christoph Rauhut mit führenden Köpfen und Experten aus Unternehmen über die verschiedensten Themen der Transformation und gibt echte Einblicke und praktische Empfehlungen. Herausgeber und Podcast-Host ist Christoph Rauhut (LinkedIn) Mehr Informationen und Folgen zum Podcast: https://podcast.realexperts.de/ Dieser Podcast wurde produziert mit freundlicher Unterstützung von Bony Stoev: https://bony-stoev.de/ Social Media Betreuung durch Lisa Jordan: https://lisa-jordan.com/
Gerald bringt einen besonderen Blick auf IT und Transformation mit. Er kommt ursprünglich aus dem Maschinenbau, hat später den Weg in die IT gefunden und in unterschiedlichen Branchen große Veränderungsprozesse begleitet. Diese Kombination aus Technik, Prozessverständnis, Führung und Coaching prägt seinen Blick auf Transformation bis heute.
Im Mittelpunkt der Folge steht die Frage, warum gute Strategien, sauber beschriebene Prozesse und funktionierende Technologien allein nicht ausreichen. Denn auch wenn ein Projekt formal gut geplant ist, können Menschen sehr unterschiedliche Vorstellungen davon haben, was am Ende entstehen soll. Gerald beschreibt das sehr anschaulich mit dem Beispiel eines Baumes. Wenn mehrere Menschen denselben Baum zeichnen sollen, entstehen trotzdem völlig unterschiedliche Bilder. Genau so ist es häufig auch in Projekten.
Wir sprechen darüber, warum es deshalb so wichtig ist, Silos zu verlassen, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen und ein gemeinsames Verständnis zu entwickeln. Transformation gelingt nicht nur durch PowerPoint, Projektpläne oder neue Tools. Sie entsteht dort, wo Führungskräfte wirklich hingehen, zuhören, Vertrauen aufbauen und die Menschen aktiv einbinden.
Gerald gibt dazu konkrete Einblicke aus seiner Zeit bei den Österreichischen Bundesbahnen. Dort ging es darum, Instandhaltungsprozesse zu digitalisieren, Durchlaufzeiten zu verkürzen und neue Ansätze wie Lean Management, Betriebsdatenerfassung und Predictive Maintenance in die Organisation zu bringen. Besonders deutlich wird dabei, dass Veränderung in gewachsenen Strukturen nicht funktioniert, wenn man von außen kommt und sagt, man wisse es besser. Entscheidend ist, an den Ort des Geschehens zu gehen, die Arbeit der Menschen zu verstehen und gemeinsam Schritt für Schritt Verbesserungen zu entwickeln.
Ein zweiter Schwerpunkt der Folge liegt auf Geralds aktueller Rolle bei Wittmann. Nach der Übernahme von Battenfeld standen dort zwei IT-Organisationen nebeneinander, die sich kaum kannten und viele Vorurteile übereinander hatten. Aus diesen getrennten Einheiten sollte ein gemeinsamer globaler IT-Dienstleister für die Wittmann Group entstehen. Gerald beschreibt offen, warum diese Aufgabe deutlich anspruchsvoller war als zunächst gedacht und weshalb ein intensiver Teambuilding- und Entwicklungsprozess notwendig wurde.
Wir sprechen darüber, warum solche Veränderungen Zeit brauchen, warum es nicht mit einem einzelnen Workshop getan ist und warum echte Teamentwicklung ein kontinuierlicher Prozess ist. Gerald zeigt, wie wichtig externe Begleitung sein kann, macht aber auch deutlich, dass Veränderung nicht ausgelagert werden kann. Sie muss vom Unternehmen selbst getragen werden.
Außerdem schauen wir auf aktuelle Entwicklungen wie KI. Auch hier zeigt sich, dass Technologie allein nicht reicht. Gerade wenn sich Arbeitsweisen, Rollen und Berufsbilder verändern, brauchen Unternehmen Struktur, Orientierung und ein gutes Gespür dafür, wie viel Veränderung eine Organisation gleichzeitig verkraften kann.
Key Takeaways
Transformation gelingt nicht auf dem Papier Gute Projektpläne, Lastenhefte und Strategien reichen nicht aus, wenn Menschen unterschiedliche Vorstellungen vom Ziel haben. Entscheidend ist ein gemeinsames Verständnis.
Vertrauen entsteht durch Nähe Wer Veränderung gestalten will, muss zu den Menschen gehen, ihre Arbeit verstehen und ihre Perspektiven ernst nehmen. Veränderung funktioniert nicht aus der Distanz.
Führung kann nicht delegiert werden Externe Coaches, Berater oder Moderatoren können unterstützen. Die eigentliche Verantwortung für Kultur, Zusammenarbeit und Veränderung bleibt aber bei den Führungskräften im Unternehmen.
Veränderung braucht kleine Schritte Gerade in großen Organisationen hilft es, komplexe Vorhaben in überschaubare Schritte zu zerlegen. Kleine sichtbare Erfolge schaffen Vertrauen und machen Veränderung greifbar.
Wiederholung ist Teil des Prozesses Akzeptanz entsteht nicht durch eine einmalige Kommunikation. Veränderung verläuft in Wellen und muss immer wieder erklärt, begleitet und gefestigt werden.
Kultur entscheidet über Zusammenarbeit Bei Wittmann und Battenfeld ging es nicht nur darum, zwei IT-Teams organisatorisch zusammenzuführen. Entscheidend war, Vorurteile abzubauen, Vertrauen aufzubauen und ein gemeinsames Selbstverständnis zu entwickeln.
KI braucht Orientierung Neue Technologien wie KI erhöhen die Veränderungsgeschwindigkeit enorm. Unternehmen müssen Struktur geben, Erfahrungen ermöglichen und gleichzeitig darauf achten, ihre Mitarbeitenden nicht zu überfordern.
Warum solltest du reinhören?
Diese Folge ist für alle spannend, die Transformation nicht nur technisch, sondern ganzheitlich verstehen wollen. Besonders relevant ist sie für CIOs, IT-Leiter, Führungskräfte und Transformationsverantwortliche, die erleben, dass Veränderung in der Praxis oft komplexer ist als auf dem Papier.
Gerald gibt einen sehr offenen und praxisnahen Einblick in Situationen, die viele Unternehmen kennen. Es gibt neue Systeme, klare Ziele und einen nachvollziehbaren Veränderungsdruck. Trotzdem entstehen Widerstände, Missverständnisse, Vorurteile oder emotionale Eskalationen. Die Folge zeigt, warum genau diese Themen nicht nebenbei gelöst werden können, sondern ein zentraler Bestandteil erfolgreicher Transformation sind.
Besonders wertvoll sind Geralds Beispiele aus der Praxis. Bei den Österreichischen Bundesbahnen zeigt er, wie Digitalisierung und Prozessoptimierung in einer großen, historisch gewachsenen Organisation umgesetzt werden können. Bei Wittmann zeigt er, was es bedeutet, zwei IT-Teams nach einer Übernahme wirklich zusammenzuführen und daraus eine gemeinsame Organisation zu entwickeln.
Die zentrale Botschaft der Folge lautet, dass Technologie immer nur ein Teil der Transformation ist. Wirklich erfolgreich wird Veränderung erst dann, wenn Menschen verstehen, warum sie notwendig ist, wenn Vertrauen entsteht und wenn Führungskräfte bereit sind, kontinuierlich an Zusammenarbeit, Kultur und gemeinsamer Orientierung zu arbeiten.
Jetzt reinhören – es lohnt sich! ------------------- REAL EXPERTS, der Podcast zu Themen der Transformation und Digitalisierung in Unternehmen. In diesem Podcast spricht Christoph Rauhut mit führenden Köpfen und Experten aus Unternehmen über die verschiedensten Themen der Transformation und gibt echte Einblicke und praktische Empfehlungen. Herausgeber und Podcast-Host ist Christoph Rauhut (LinkedIn) Mehr Informationen und Folgen zum Podcast: https://podcast.realexperts.de/ Dieser Podcast wurde produziert mit freundlicher Unterstützung von Bony Stoev: https://bony-stoev.de/ Social Media Betreuung durch Lisa Jordan: https://lisa-jordan.com/
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22.07.2026
42 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit David Kottmann, CIO der Stadt Bochum, darüber, wie moderne Verwaltung durch IT möglich wird und warum IT heute weit mehr sein muss als Betrieb, Support und technische Umsetzung.
Die Stadt Bochum steht wie viele Kommunen vor einem großen Spannungsfeld. Auf der einen Seite gibt es historisch gewachsene Strukturen, hunderte Fachverfahren, hohe Anforderungen an Stabilität, Sicherheit und Datenschutz. Auf der anderen Seite steigen die Erwartungen von Mitarbeitenden, Bürgerinnen und Bürgern: digitale Services, schnelle Prozesse, einfache Zugänge und eine Verwaltung, die möglichst jederzeit erreichbar ist.
Unter dem Begriff „Next Level Verwaltung“ beschreibt David, wie Bochum diesen Wandel angeht. Ein zentraler Baustein war die Einführung von M365 als moderne Collaboration-Plattform. Damit wurde nicht nur digitales Arbeiten während der Corona-Pandemie ermöglicht, sondern auch eine neue Grundlage für Zusammenarbeit, mobiles Arbeiten und standortübergreifende Kommunikation geschaffen.
Ein weiterer Schwerpunkt der Folge liegt auf IT-Sicherheit, Resilienz und Betriebsstabilität. David erklärt, warum IT in einer Stadtverwaltung nicht darauf warten kann, dass Anforderungen von außen kommen. Gerade bei Themen wie Cybersecurity, Cloud, Souveränität und Verfügbarkeit muss IT selbst Szenarien bewerten, Optionen aufzeigen und strategische Entscheidungen vorbereiten.
Wir sprechen außerdem darüber, warum Verwaltungsmodernisierung immer auch Change bedeutet. Neue Technologien verändern Arbeitsweisen, Zuständigkeiten und manchmal auch Machtstrukturen. David gibt einen offenen Einblick, wie die Stadt Bochum Mitarbeitende mitnimmt, welche Rolle Kommunikation spielt und warum man akzeptieren muss, dass nicht alle Menschen Veränderung gleich schnell mitgehen.
Ein zentrales Thema ist auch die Zukunft der Verwaltung. Automatisierung, KI und RPA werden aus Davids Sicht notwendig, um dem demografischen Wandel, steigenden Erwartungen und begrenzten Ressourcen zu begegnen. Gleichzeitig macht er deutlich, dass Technologie allein nicht ausreicht. Entscheidend ist, Prozesse neu zu denken, mit den Fachbereichen zusammenzuarbeiten und die IT als aktiven Gestalter der Verwaltung zu verstehen.
Key Takeaways
IT ist nicht mehr nur Dienstleister Moderne IT wartet nicht nur auf Anforderungen, sondern denkt mit, zeigt Optionen auf und gestaltet Verwaltungsmodernisierung aktiv mit. Collaboration verändert Verwaltung Mit M365 hat die Stadt Bochum eine neue Grundlage für digitale Zusammenarbeit geschaffen – über Standorte hinweg, im Homeoffice und in der täglichen Abstimmung zwischen Ämtern. Sicherheit und Resilienz sind strategische Aufgaben IT-Sicherheit ist kein rein operatives Thema. Gerade Kommunen müssen Angriffsrisiken, Verfügbarkeit und Betriebsstabilität strategisch betrachten und kontinuierlich weiterentwickeln. ️ Veränderung braucht Kommunikation Technologie entfaltet nur dann Wirkung, wenn Menschen sie verstehen, akzeptieren und nutzen. Bochum setzt deshalb auf Kommunikation, Führungskräfteformate, Sprechstunden und den Austausch guter Praxisbeispiele. Automatisierung wird notwendig Demografischer Wandel, Fachkräftemangel und steigende Erwartungen machen Automatisierung zu einem zentralen Hebel für die Verwaltung der Zukunft. ️ Die Verwaltung der Zukunft ist stärker vernetzt David wünscht sich mehr Kooperation zwischen Kommunen, gemeinsame Standards und wiederverwendbare Lösungen, damit nicht jede Stadt dieselben Herausforderungen allein lösen muss.
Warum solltest du reinhören?
Diese Folge ist für alle spannend, die verstehen wollen, wie Digitalisierung und Transformation in der öffentlichen Verwaltung wirklich funktionieren. Besonders relevant ist sie für CIOs, IT-Leiter, Digitalverantwortliche und Führungskräfte im öffentlichen Sektor, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen: gewachsene IT-Landschaften, steigende Sicherheitsanforderungen, Fachkräftemangel, Cloud-Entscheidungen, Automatisierung und die Frage, wie man Mitarbeitende in Veränderungsprozessen mitnimmt. David gibt einen sehr praxisnahen Einblick in die IT-Strategie der Stadt Bochum und zeigt, warum moderne Verwaltung nicht nur durch neue Tools entsteht. Es geht um Zusammenarbeit, Betriebsstabilität, Sicherheitsniveau, Veränderungsbereitschaft und ein neues Selbstverständnis der IT. Seine zentrale Botschaft lautet: IT ist heute kein passiver Umsetzer mehr. Sie muss mitgestalten, Orientierung geben und die Verwaltung befähigen, schneller, sicherer und bürgernäher zu werden.
Jetzt reinhören – es lohnt sich! ------------------- REAL EXPERTS, der Podcast zu Themen der Transformation und Digitalisierung in Unternehmen. In diesem Podcast spricht Christoph Rauhut mit führenden Köpfen und Experten aus Unternehmen über die verschiedensten Themen der Transformation und gibt echte Einblicke und praktische Empfehlungen. Herausgeber und Podcast-Host ist Christoph Rauhut (LinkedIn) Mehr Informationen und Folgen zum Podcast: https://podcast.realexperts.de/ Dieser Podcast wurde produziert mit freundlicher Unterstützung von Bony Stoev: https://bony-stoev.de/ Social Media Betreuung durch Lisa Jordan: https://lisa-jordan.com/
Die Stadt Bochum steht wie viele Kommunen vor einem großen Spannungsfeld. Auf der einen Seite gibt es historisch gewachsene Strukturen, hunderte Fachverfahren, hohe Anforderungen an Stabilität, Sicherheit und Datenschutz. Auf der anderen Seite steigen die Erwartungen von Mitarbeitenden, Bürgerinnen und Bürgern: digitale Services, schnelle Prozesse, einfache Zugänge und eine Verwaltung, die möglichst jederzeit erreichbar ist.
Unter dem Begriff „Next Level Verwaltung“ beschreibt David, wie Bochum diesen Wandel angeht. Ein zentraler Baustein war die Einführung von M365 als moderne Collaboration-Plattform. Damit wurde nicht nur digitales Arbeiten während der Corona-Pandemie ermöglicht, sondern auch eine neue Grundlage für Zusammenarbeit, mobiles Arbeiten und standortübergreifende Kommunikation geschaffen.
Ein weiterer Schwerpunkt der Folge liegt auf IT-Sicherheit, Resilienz und Betriebsstabilität. David erklärt, warum IT in einer Stadtverwaltung nicht darauf warten kann, dass Anforderungen von außen kommen. Gerade bei Themen wie Cybersecurity, Cloud, Souveränität und Verfügbarkeit muss IT selbst Szenarien bewerten, Optionen aufzeigen und strategische Entscheidungen vorbereiten.
Wir sprechen außerdem darüber, warum Verwaltungsmodernisierung immer auch Change bedeutet. Neue Technologien verändern Arbeitsweisen, Zuständigkeiten und manchmal auch Machtstrukturen. David gibt einen offenen Einblick, wie die Stadt Bochum Mitarbeitende mitnimmt, welche Rolle Kommunikation spielt und warum man akzeptieren muss, dass nicht alle Menschen Veränderung gleich schnell mitgehen.
Ein zentrales Thema ist auch die Zukunft der Verwaltung. Automatisierung, KI und RPA werden aus Davids Sicht notwendig, um dem demografischen Wandel, steigenden Erwartungen und begrenzten Ressourcen zu begegnen. Gleichzeitig macht er deutlich, dass Technologie allein nicht ausreicht. Entscheidend ist, Prozesse neu zu denken, mit den Fachbereichen zusammenzuarbeiten und die IT als aktiven Gestalter der Verwaltung zu verstehen.
Key Takeaways
IT ist nicht mehr nur Dienstleister Moderne IT wartet nicht nur auf Anforderungen, sondern denkt mit, zeigt Optionen auf und gestaltet Verwaltungsmodernisierung aktiv mit. Collaboration verändert Verwaltung Mit M365 hat die Stadt Bochum eine neue Grundlage für digitale Zusammenarbeit geschaffen – über Standorte hinweg, im Homeoffice und in der täglichen Abstimmung zwischen Ämtern. Sicherheit und Resilienz sind strategische Aufgaben IT-Sicherheit ist kein rein operatives Thema. Gerade Kommunen müssen Angriffsrisiken, Verfügbarkeit und Betriebsstabilität strategisch betrachten und kontinuierlich weiterentwickeln. ️ Veränderung braucht Kommunikation Technologie entfaltet nur dann Wirkung, wenn Menschen sie verstehen, akzeptieren und nutzen. Bochum setzt deshalb auf Kommunikation, Führungskräfteformate, Sprechstunden und den Austausch guter Praxisbeispiele. Automatisierung wird notwendig Demografischer Wandel, Fachkräftemangel und steigende Erwartungen machen Automatisierung zu einem zentralen Hebel für die Verwaltung der Zukunft. ️ Die Verwaltung der Zukunft ist stärker vernetzt David wünscht sich mehr Kooperation zwischen Kommunen, gemeinsame Standards und wiederverwendbare Lösungen, damit nicht jede Stadt dieselben Herausforderungen allein lösen muss.
Warum solltest du reinhören?
Diese Folge ist für alle spannend, die verstehen wollen, wie Digitalisierung und Transformation in der öffentlichen Verwaltung wirklich funktionieren. Besonders relevant ist sie für CIOs, IT-Leiter, Digitalverantwortliche und Führungskräfte im öffentlichen Sektor, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen: gewachsene IT-Landschaften, steigende Sicherheitsanforderungen, Fachkräftemangel, Cloud-Entscheidungen, Automatisierung und die Frage, wie man Mitarbeitende in Veränderungsprozessen mitnimmt. David gibt einen sehr praxisnahen Einblick in die IT-Strategie der Stadt Bochum und zeigt, warum moderne Verwaltung nicht nur durch neue Tools entsteht. Es geht um Zusammenarbeit, Betriebsstabilität, Sicherheitsniveau, Veränderungsbereitschaft und ein neues Selbstverständnis der IT. Seine zentrale Botschaft lautet: IT ist heute kein passiver Umsetzer mehr. Sie muss mitgestalten, Orientierung geben und die Verwaltung befähigen, schneller, sicherer und bürgernäher zu werden.
Jetzt reinhören – es lohnt sich! ------------------- REAL EXPERTS, der Podcast zu Themen der Transformation und Digitalisierung in Unternehmen. In diesem Podcast spricht Christoph Rauhut mit führenden Köpfen und Experten aus Unternehmen über die verschiedensten Themen der Transformation und gibt echte Einblicke und praktische Empfehlungen. Herausgeber und Podcast-Host ist Christoph Rauhut (LinkedIn) Mehr Informationen und Folgen zum Podcast: https://podcast.realexperts.de/ Dieser Podcast wurde produziert mit freundlicher Unterstützung von Bony Stoev: https://bony-stoev.de/ Social Media Betreuung durch Lisa Jordan: https://lisa-jordan.com/
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08.07.2026
45 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Sven Mißfeldt, CIO der VTG, darüber, warum Transformation nicht als einmaliges Projekt gedacht werden darf und weshalb echte Veränderung nur mit einer leistungsfähigen IT gelingt.
Die VTG bewegt sich in einem besonderen Spannungsfeld. Auf der einen Seite stehen Schienengüterverkehr, schwere Assets und lange Lebenszyklen. Auf der anderen Seite steht eine IT, die sich ständig weiterentwickeln und immer neue Anforderungen umsetzen muss.
Viele der geschäftskritischen Systeme bei VTG wurden über Jahre selbst entwickelt. Diese Lösungen waren lange ein wichtiger Wettbewerbsvorteil, werden heute aber Schritt für Schritt in moderne Standards überführt. Im Mittelpunkt stehen dabei SAP S/4, Microsoft D365 und eine IT-Organisation, die eng mit dem Business zusammenarbeitet.
Wir sprechen darüber, warum ein gutes Zielbild allein nicht ausreicht. Entscheidend ist die Fähigkeit, Veränderungen auch wirklich umzusetzen. VTG hat dafür Product Teams aufgebaut, die Geschäftsprozesse Ende-zu-Ende betrachten und interne Fachkenntnis mit externer Delivery-Kompetenz verbinden.
Ein Schwerpunkt der Folge liegt auf dem internationalen Sourcing-Modell der VTG. Sven erklärt, warum es dabei nicht um klassisches Outsourcing geht, sondern um den Aufbau von Kapazität, Geschwindigkeit und technologischem Know-how. Mit einem eigenen Offshore Delivery Center in Mumbai schafft VTG die Grundlage, um die Transformation der kommenden Jahre skalierbar umzusetzen.
Außerdem sprechen wir darüber, wie der richtige Partner ausgewählt wird, wie Wissen übertragen und dokumentiert wird und warum persönliche Begegnungen, kulturelles Onboarding und klare Strukturen für den Erfolg entscheidend sind.
Key Takeaways
Transformation braucht Lieferfähigkeit Ein Zielbild und eine Strategie reichen nicht aus. Unternehmen müssen auch organisatorisch und technisch in der Lage sein, die geplanten Veränderungen umzusetzen. Standards schaffen die Grundlage VTG überführt selbst entwickelte Legacy-Systeme schrittweise in moderne Standardlösungen und setzt dabei vor allem auf SAP und Microsoft. Sourcing ist kein klassisches Outsourcing Interne Arbeitsplätze sollen nicht abgebaut werden. Stattdessen ergänzt VTG die eigenen Teams um skalierbare Delivery-Kapazitäten und zusätzliche technologische Fähigkeiten. Architektur und Priorisierung bleiben intern Die strategische Steuerung, das Geschäftsverständnis und die Architektur gehören für Sven in die eigene IT. Die Umsetzung kann gemeinsam mit einem externen Partner erfolgen. Struktur schlägt Geografie Die Entfernung zwischen Hamburg und Mumbai ist nicht der entscheidende Faktor. Klare Prozesse, Wissenstransfer, Vertrauen und persönliche Beziehungen machen die Zusammenarbeit erfolgreich. Die Einsparungen fließen in die Transformation Die wirtschaftlichen Vorteile des Sourcings werden nicht nur zur Kostensenkung genutzt, sondern helfen dabei, weitere Transformationsschritte zu finanzieren.
Warum solltest du reinhören?Diese Folge ist für alle, die Transformation nicht nur planen, sondern auch erfolgreich umsetzen wollen. Besonders spannend ist sie für CIOs, IT-Leiter und Digitalverantwortliche in mittelständischen Unternehmen, die vor der Modernisierung ihrer Kernsysteme stehen, ihre IT-Lieferfähigkeit erhöhen oder über internationales Sourcing nachdenken. Sven gibt einen offenen Einblick in die Transformation der VTG und zeigt, warum Product Teams, moderne Standards und ein leistungsfähiges Partnernetzwerk eng zusammengehören. Dabei macht er deutlich, dass internationales Sourcing auch für mittelständische Unternehmen ein sinnvoller Transformationshebel sein kann. Seine zentrale Botschaft lautet, dass Unternehmen keine Angst vor der Entfernung haben sollten. Entscheidend sind das richtige Fundament, ein klares Delivery-Modell und die Bereitschaft, sich auf eine echte Zusammenarbeit einzulassen.
Jetzt reinhören – es lohnt sich! ------------------- REAL EXPERTS, der Podcast zu Themen der Transformation und Digitalisierung in Unternehmen. In diesem Podcast spricht Christoph Rauhut mit führenden Köpfen und Experten aus Unternehmen über die verschiedensten Themen der Transformation und gibt echte Einblicke und praktische Empfehlungen. Herausgeber und Podcast-Host ist Christoph Rauhut (LinkedIn) Mehr Informationen und Folgen zum Podcast: https://podcast.realexperts.de/ Dieser Podcast wurde produziert mit freundlicher Unterstützung von Bony Stoev: https://bony-stoev.de/ Social Media Betreuung durch Lisa Jordan: https://lisa-jordan.com/
Die VTG bewegt sich in einem besonderen Spannungsfeld. Auf der einen Seite stehen Schienengüterverkehr, schwere Assets und lange Lebenszyklen. Auf der anderen Seite steht eine IT, die sich ständig weiterentwickeln und immer neue Anforderungen umsetzen muss.
Viele der geschäftskritischen Systeme bei VTG wurden über Jahre selbst entwickelt. Diese Lösungen waren lange ein wichtiger Wettbewerbsvorteil, werden heute aber Schritt für Schritt in moderne Standards überführt. Im Mittelpunkt stehen dabei SAP S/4, Microsoft D365 und eine IT-Organisation, die eng mit dem Business zusammenarbeitet.
Wir sprechen darüber, warum ein gutes Zielbild allein nicht ausreicht. Entscheidend ist die Fähigkeit, Veränderungen auch wirklich umzusetzen. VTG hat dafür Product Teams aufgebaut, die Geschäftsprozesse Ende-zu-Ende betrachten und interne Fachkenntnis mit externer Delivery-Kompetenz verbinden.
Ein Schwerpunkt der Folge liegt auf dem internationalen Sourcing-Modell der VTG. Sven erklärt, warum es dabei nicht um klassisches Outsourcing geht, sondern um den Aufbau von Kapazität, Geschwindigkeit und technologischem Know-how. Mit einem eigenen Offshore Delivery Center in Mumbai schafft VTG die Grundlage, um die Transformation der kommenden Jahre skalierbar umzusetzen.
Außerdem sprechen wir darüber, wie der richtige Partner ausgewählt wird, wie Wissen übertragen und dokumentiert wird und warum persönliche Begegnungen, kulturelles Onboarding und klare Strukturen für den Erfolg entscheidend sind.
Key Takeaways
Transformation braucht Lieferfähigkeit Ein Zielbild und eine Strategie reichen nicht aus. Unternehmen müssen auch organisatorisch und technisch in der Lage sein, die geplanten Veränderungen umzusetzen. Standards schaffen die Grundlage VTG überführt selbst entwickelte Legacy-Systeme schrittweise in moderne Standardlösungen und setzt dabei vor allem auf SAP und Microsoft. Sourcing ist kein klassisches Outsourcing Interne Arbeitsplätze sollen nicht abgebaut werden. Stattdessen ergänzt VTG die eigenen Teams um skalierbare Delivery-Kapazitäten und zusätzliche technologische Fähigkeiten. Architektur und Priorisierung bleiben intern Die strategische Steuerung, das Geschäftsverständnis und die Architektur gehören für Sven in die eigene IT. Die Umsetzung kann gemeinsam mit einem externen Partner erfolgen. Struktur schlägt Geografie Die Entfernung zwischen Hamburg und Mumbai ist nicht der entscheidende Faktor. Klare Prozesse, Wissenstransfer, Vertrauen und persönliche Beziehungen machen die Zusammenarbeit erfolgreich. Die Einsparungen fließen in die Transformation Die wirtschaftlichen Vorteile des Sourcings werden nicht nur zur Kostensenkung genutzt, sondern helfen dabei, weitere Transformationsschritte zu finanzieren.
Warum solltest du reinhören?Diese Folge ist für alle, die Transformation nicht nur planen, sondern auch erfolgreich umsetzen wollen. Besonders spannend ist sie für CIOs, IT-Leiter und Digitalverantwortliche in mittelständischen Unternehmen, die vor der Modernisierung ihrer Kernsysteme stehen, ihre IT-Lieferfähigkeit erhöhen oder über internationales Sourcing nachdenken. Sven gibt einen offenen Einblick in die Transformation der VTG und zeigt, warum Product Teams, moderne Standards und ein leistungsfähiges Partnernetzwerk eng zusammengehören. Dabei macht er deutlich, dass internationales Sourcing auch für mittelständische Unternehmen ein sinnvoller Transformationshebel sein kann. Seine zentrale Botschaft lautet, dass Unternehmen keine Angst vor der Entfernung haben sollten. Entscheidend sind das richtige Fundament, ein klares Delivery-Modell und die Bereitschaft, sich auf eine echte Zusammenarbeit einzulassen.
Jetzt reinhören – es lohnt sich! ------------------- REAL EXPERTS, der Podcast zu Themen der Transformation und Digitalisierung in Unternehmen. In diesem Podcast spricht Christoph Rauhut mit führenden Köpfen und Experten aus Unternehmen über die verschiedensten Themen der Transformation und gibt echte Einblicke und praktische Empfehlungen. Herausgeber und Podcast-Host ist Christoph Rauhut (LinkedIn) Mehr Informationen und Folgen zum Podcast: https://podcast.realexperts.de/ Dieser Podcast wurde produziert mit freundlicher Unterstützung von Bony Stoev: https://bony-stoev.de/ Social Media Betreuung durch Lisa Jordan: https://lisa-jordan.com/
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24.06.2026
46 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Dr. Stefan Heizmann, CIO der SMS Group, über die Transformation von einer historisch dezentralen IT hin zu einer global aufgestellten, modernen Plattform-IT. Die SMS Group ist ein weltweit tätiger Maschinen- und Anlagenbauer mit rund 15.000 Mitarbeitenden und befindet sich mitten in einem umfassenden organisatorischen und technologischen Wandel.
Wir sprechen darüber, wie aus vielen eigenständigen Unternehmen eine globale Organisation mit einheitlichen Prozessen, klaren Verantwortlichkeiten und gemeinsamen IT-Standards entsteht. Stefan gibt Einblicke in den Aufbau eines globalen Target Operating Models, die Konsolidierung gewachsener Systemlandschaften und die Frage, wie globale Standards mit lokalen und fachlichen Anforderungen verbunden werden können.
Ein Schwerpunkt der Folge liegt auf der Plattformstrategie der SMS Group. Stefan erklärt, warum Plattformen aus seiner Sicht häufig mehr Vorteile bieten als viele einzelne Best-of-Breed-Lösungen und weshalb im Engineering dennoch spezialisierte Systeme notwendig bleiben. Außerdem sprechen wir über durchgängige Prozessketten, Datenplattformen, Enterprise Architecture und die besondere Komplexität eines projekt- und engineering-getriebenen Unternehmens.
Darüber hinaus geht es um Automatisierung, AI und Agents als Treiber der Transformation. Stefan zeigt, wie die SMS Group neue Ideen über ein internationales Accelerator-Team entwickelt, warum sich der Business Case von AI nicht immer im Voraus eindeutig berechnen lässt und weshalb Unternehmen trotzdem eine klare strategische Richtung benötigen.
Key Takeaways:
Globale IT braucht klare Verantwortlichkeiten: Einheitliche Prozesse und Plattformen funktionieren nur, wenn Rollen, Governance und Entscheidungswege global definiert sind. Plattformen reduzieren Komplexität: Gemeinsame Daten, Integrationen, Sicherheitsstandards und Nutzererlebnisse können wichtiger sein als die jeweils beste Einzellösung. Best-of-Breed bleibt in Spezialbereichen relevant: Gerade in einer engineering-getriebenen Organisation lassen sich spezialisierte Anwendungen nicht vollständig durch eine einzige Plattform ersetzen. ️ AI und Automatisierung brauchen Freiräume: Neue Lösungen entstehen nicht nur in langfristigen Großprogrammen, sondern auch durch schnelle Experimente, interdisziplinäre Teams und den Mut, Dinge auszuprobieren. Transformation ist immer auch Change: Kommunikation, Einbindung und nachvollziehbare Gründe für Veränderungen sind entscheidend, damit neue Prozesse und Technologien im Unternehmen akzeptiert werden. IT muss aktiv gestalten: CIOs und IT-Organisationen sollten nicht warten, bis andere Bereiche technologische Themen übernehmen, sondern selbst Verantwortung für Innovation und Veränderung übernehmen.
Warum solltest du reinhören?
Diese Folge ist für alle, die eine gewachsene IT-Landschaft modernisieren, globale Strukturen etablieren oder die Rolle der IT im Unternehmen neu ausrichten wollen. Besonders spannend ist sie für CIOs, IT-Leiter, Enterprise Architects, Transformationsverantwortliche und Entscheider in international aufgestellten Unternehmen.
Stefan gibt einen offenen Einblick in die Chancen und Herausforderungen einer komplexen IT-Transformation. Er zeigt, warum Technologie allein nicht ausreicht und weshalb Plattformstrategie, Prozessdenken, Governance, Kommunikation und eine ausgeprägte Umsetzungsmentalität zusammenspielen müssen.
Jetzt reinhören – es lohnt sich! ------------------- REAL EXPERTS, der Podcast zu Themen der Transformation und Digitalisierung in Unternehmen. In diesem Podcast spricht Christoph Rauhut mit führenden Köpfen und Experten aus Unternehmen über die verschiedensten Themen der Transformation und gibt echte Einblicke und praktische Empfehlungen. Herausgeber und Podcast-Host ist Christoph Rauhut (LinkedIn) Mehr Informationen und Folgen zum Podcast: https://podcast.realexperts.de/ Dieser Podcast wurde produziert mit freundlicher Unterstützung von Bony Stoev: https://bony-stoev.de/ Social Media Betreuung durch Lisa Jordan: https://lisa-jordan.com/
Wir sprechen darüber, wie aus vielen eigenständigen Unternehmen eine globale Organisation mit einheitlichen Prozessen, klaren Verantwortlichkeiten und gemeinsamen IT-Standards entsteht. Stefan gibt Einblicke in den Aufbau eines globalen Target Operating Models, die Konsolidierung gewachsener Systemlandschaften und die Frage, wie globale Standards mit lokalen und fachlichen Anforderungen verbunden werden können.
Ein Schwerpunkt der Folge liegt auf der Plattformstrategie der SMS Group. Stefan erklärt, warum Plattformen aus seiner Sicht häufig mehr Vorteile bieten als viele einzelne Best-of-Breed-Lösungen und weshalb im Engineering dennoch spezialisierte Systeme notwendig bleiben. Außerdem sprechen wir über durchgängige Prozessketten, Datenplattformen, Enterprise Architecture und die besondere Komplexität eines projekt- und engineering-getriebenen Unternehmens.
Darüber hinaus geht es um Automatisierung, AI und Agents als Treiber der Transformation. Stefan zeigt, wie die SMS Group neue Ideen über ein internationales Accelerator-Team entwickelt, warum sich der Business Case von AI nicht immer im Voraus eindeutig berechnen lässt und weshalb Unternehmen trotzdem eine klare strategische Richtung benötigen.
Key Takeaways:
Globale IT braucht klare Verantwortlichkeiten: Einheitliche Prozesse und Plattformen funktionieren nur, wenn Rollen, Governance und Entscheidungswege global definiert sind. Plattformen reduzieren Komplexität: Gemeinsame Daten, Integrationen, Sicherheitsstandards und Nutzererlebnisse können wichtiger sein als die jeweils beste Einzellösung. Best-of-Breed bleibt in Spezialbereichen relevant: Gerade in einer engineering-getriebenen Organisation lassen sich spezialisierte Anwendungen nicht vollständig durch eine einzige Plattform ersetzen. ️ AI und Automatisierung brauchen Freiräume: Neue Lösungen entstehen nicht nur in langfristigen Großprogrammen, sondern auch durch schnelle Experimente, interdisziplinäre Teams und den Mut, Dinge auszuprobieren. Transformation ist immer auch Change: Kommunikation, Einbindung und nachvollziehbare Gründe für Veränderungen sind entscheidend, damit neue Prozesse und Technologien im Unternehmen akzeptiert werden. IT muss aktiv gestalten: CIOs und IT-Organisationen sollten nicht warten, bis andere Bereiche technologische Themen übernehmen, sondern selbst Verantwortung für Innovation und Veränderung übernehmen.
Warum solltest du reinhören?
Diese Folge ist für alle, die eine gewachsene IT-Landschaft modernisieren, globale Strukturen etablieren oder die Rolle der IT im Unternehmen neu ausrichten wollen. Besonders spannend ist sie für CIOs, IT-Leiter, Enterprise Architects, Transformationsverantwortliche und Entscheider in international aufgestellten Unternehmen.
Stefan gibt einen offenen Einblick in die Chancen und Herausforderungen einer komplexen IT-Transformation. Er zeigt, warum Technologie allein nicht ausreicht und weshalb Plattformstrategie, Prozessdenken, Governance, Kommunikation und eine ausgeprägte Umsetzungsmentalität zusammenspielen müssen.
Jetzt reinhören – es lohnt sich! ------------------- REAL EXPERTS, der Podcast zu Themen der Transformation und Digitalisierung in Unternehmen. In diesem Podcast spricht Christoph Rauhut mit führenden Köpfen und Experten aus Unternehmen über die verschiedensten Themen der Transformation und gibt echte Einblicke und praktische Empfehlungen. Herausgeber und Podcast-Host ist Christoph Rauhut (LinkedIn) Mehr Informationen und Folgen zum Podcast: https://podcast.realexperts.de/ Dieser Podcast wurde produziert mit freundlicher Unterstützung von Bony Stoev: https://bony-stoev.de/ Social Media Betreuung durch Lisa Jordan: https://lisa-jordan.com/
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Über diesen Podcast
Herzlich willkommen bei REAL EXPERTS, der Podcast zu Themen der
Transformation und Digitalisierung in Unternehmen. In diesem
Podcast spricht Christoph Rauhut mit führenden Köpfen und Experten
aus Unternehmen über die verschiedensten Themen der Transformation
und gibt echte Einblicke und praktische Empfehlungen.
Christoph Rauhut, ein Experte mit mehr als 16 Jahren Erfahrung in
der Transformation und Digitalisierung von Unternehmen, führt durch
den Podcast „Real Experts - Transformation in Unternehmen“. In
diesem Format begrüßt Christoph führende Köpfe aus der Wirtschaft,
um tiefgehende Gespräche über die Neugestaltung der Arbeitswelt zu
führen. Dabei spricht er mit Führungskräften und Experten über
entscheidende Themen wie künstliche Intelligenz, die Optimierung
von Geschäftsprozessen, neue Arbeitsformen sowie Kultur- und
Veränderungsmanagement. Jede Episode des Podcasts bietet praxisnahe
Einblicke und echte Insights, wie Transformation in Unternehmen
erfolgreich umgesetzt werden kann. Die Zuhörer erhalten wertvolle
Informationen und lernen aus den Erfahrungen der Gäste, wie man
Technologien strategisch einsetzt und so die Weichen für eine
zukunftsfähige Unternehmensführung stellt. Von der Digitalisierung
der Arbeit über den Einsatz von Data Intelligence und Cloud
Computing bis hin zur Transformation von Kommunikations- und
Unternehmenskulturen deckt „Real Experts“ ein breites und
relevantes Themenspektrum ab. Dieser Podcast ist für alle gedacht,
die verstehen möchten, wie moderne Unternehmen durch innovative
Technologien und transformative Ansätze agil und zukunftsfähig
bleiben. Tauchen Sie ein in die Welt der Digitalisierung und
Transformation mit Christoph Rauhut und seinen Gästen.
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